Einträge mit dem Tag ‘Yoga’


NSU-Prozess, sexualisierte Gewalt und Sport ohne Schönheitszwang- kurz verlinkt

27. Juli 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 356 von 365 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Artikel

Im NSU Prozess werden derzeitig die Plädoyers vorgetragen. NSU Watch fasst diese kritisch zusammen. Auf Twitter begleiten sie die Plädoyers live. Außerdem lassen sich kritische Einordnungen der Plädoyers beim Bloge Nebenklage NSU-Prozess nachlesen.

Fitnessstudio nur, wenn du keinen Migrationshintergrund (?) hast? Ja, sagt ein Studio in Güstrow und will mit diesem Ausschlussverfahren die Nutzer_innen schützen. Hengameh Yaghoobifarah schreibt in der taz über diesen Fall von racial profiling, Terrorangst und verkürzten Vorstellungen, von wem Gefahr ausgeht.

Die Gruppe W*orte richtet einen Mailverteiler ein zur Vernetzung und zum Austausch von und für Menschen, die in ihrer Kindheit/ Jugend sexualisierte Gewalt erleben mussten/ dies vermuten. Auf ihrem Flyer (Flyer Vorderseite/ Flyer Rückseite) erklären sie genauer ihre Ziele.

Die Yogalehrerin Dörte Kuhn sagt im NDR: Für Sport, aber ohne Schönheitszwang!

Respektvoller Umgang und eine umfassende medizinische Betreuung darf nicht von der Anzahl der Kilos abhängen, sagt Magda im Gespräch mit Nhi von Jäger & Sammler.

Preisgeld für männliche Skater sind 1500 Euro, für die Frauen gibt es einen 150-Euro-Gutschein: Claudia Gerauer kommentiert bei puls Sexismus beim Actionsport, wo die Unterschiede in den Preisgeldern nur ein kleiner Teil eines großen Problems ist. (Der Artikel ist aber auch nicht unproblematisch, wenn er sehr simplifizierend davon spricht, dass Männer und Frauen (und nur diese gibt es dort) nun mal auch anatomisch unterschiedlich gebaut sind.)

Eine Sommerlektüre gesucht? Wir haben viele, viele Vorschläge in unserer feministischen Bibliothek gesammelt! Eher Lust auf einen Film oder eine Serie? Da haben wir auch ein paar Vorschläge in unserer feministischen Videothek.

Englischsprachige Artikel

Deliciously Disabled: Ein wunderbares Fotoprojekt mit Andrew Gurza, ein „queer, curved and crippled male model„.

Das #NoJusticeNoPride-Kollektiv schreibt bei Medium über den „Trans Military Ban„.

Termine in Berlin, Bremen, Gersdorf, Halle, Merseburg, Würzburg:

30. Juli in Berlin: What about dark skinned…? – Treffen für dark-skinned Frauen zum Austausch über Colourism. (FB-Link)

2. bis 9. August in Gersdorf: Das Wer lebt mit wem? Camp lädt zu Diskussionen und Austausch rund um verschiedenste Zusammenlebensformen.

23. August in Berlin: Anlässlich des Internationalen Tages zur Erinnerung an den Versklavungshandel und an seine Abschaffung wird nun schon zum vierten Mal die (noch immer ausstehende) Umbenennung der kolonialrassistischen M*straße (fb-Link) in Berlin gefeiert.

7. bis 25. August in Bremen: Im August finden gleichzeitig die 20. Informatica Feminale und 9. Ingenieurinnen-Sommeruni statt.

21. September in Merseburg: Veranstaltung mit Mithu Sanyal: „Rape revisited. Warum wir über sexualisierte Gewalt sprechen, wie wir darüber sprechen„. (FB-Link)

29. September in Halle: Tagung zu „Was ist das für 1 Männlichkeit? Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern„. Anmeldung bis zum 11. September möglich.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Heroische Frauen, mieser Journalismus – kurz verlinkt

10. Juli 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 204 von 365 der Serie Kurz notiert

Minna Salami schreibt auf Ms. Afropolitan über afrikanische Feminismen und ihre Geschichte (englischsprachig)

Der neue Wegbereiterinnen Kalender ist da! Der Wandkalender im Format DIN A 3 präsentiert auch in diesem Jahr zwölf aktive Frauen aus der Geschichte (PDF).

Zwei Musikerinnen des Pussy Riot-Kollektivs sind inkognito auf Tour. Die taz hat sie interviewt.

Laut dem Handelsblatt haben auch konservative Regierungsabgeordnete in Costa Rica für ein neues Ehe-Gesetz gestimmt – allerdings offenbar ohne sich den Text vorher genau durchzulesen, denn das Gesetz erlaubt auch lesbische und schwule Ehen.

Auch im deutschen Bundesrat standen dieser Tage spannende Themen auf der Agenda: erleichterter Zugang zur „Pille danach“, die Gleichbehandlung schwuler und lesbischer Ehen im Einkommenssteuerrecht und die Möglichkeit der vertraulichen Geburt.

Die Filmindustrie schließt Frauen systematisch aus, stellt nun auch die Süddeutsche Zeitung fest.

Der Sportjournalismus ist nicht viel besser: Angesichts des Wimbledon-Erfolgs von Tennisspieler Andy Murray war vielfach zu hören und zu lesen, dass dieser „seit 77 Jahren der erste britische Sieg“ sei – was allerdings nur dann stimmt, wenn man die vier Tennisspielerinnen nicht mitzählt, die in dieser Zeit in Wimbledon gewonnen haben (englischsprachig).

Das superbe US-amerikanische Bitch Magazine macht auch diesmal wieder einige Artikel aus der Print-Ausgabe online zugänglich – darunter eine Kulturgeschichte des Phänomens Junggesellinnenabschied, eine Analyse der Diskussionen um den Feminismus von Popstar Beyoncé und der Erklärung, warum Fett ein queeres und feministisches Thema ist. Welche_r es sich leisten kann: große Abo-Empfehlung!

In ihrem Spoken-Word-Vortrag „Embarrassed“ wendet sich Hollie McNish gegen die doppelmoralischen Einschränkungen, denen sie sich als stillende Mutter im öffntlichen Raum ausgesetzt sah (englischsprachig).

Die New York Times erinnert daran, dass „Rasse“ keine biologische, sondern eine soziale Kategorie ist (englischsprachig).

In Deutschland geht die Kampagne gegen racial profiling in die zweite Runde: „Es handelt sich dabei um eine von der Kampagne Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) initiierte Beschwerdebrief-Aktion an die Bundespolizei, die Menschen auf einem niedrigschwelligen Niveau handlungsfähig machen und das strukturelle Problem des Racial Profiling sichtbar machen soll“.

Vor 20 Jahren wurde die feministische Musikikone Mia Zapata ermordet; ByteFM erinnert.

s.e. smith schreibt bei XOJane: „Ob es euch passt oder nicht – der westliche Yoga-Hype ist ein Paradebeispiel für kulturelle Aneignung“ (englischsprachig).

Über heroische Leistungen von Piloten wird bisweilen viel gesprochen – was aber ist mit dem Kabinenpersonal, deren Fähigkeiten und Einsatz bei Notfällen, fragt Lisa Wade bei Sociological Images (englischsprachig)?

In vielen Regionen hat heute der Ramadan begonnen. Zu diesem Anlass gibt Muslimah Media Watch sechs Tipps für das Schreiben und Sprechen über  muslimische Frauen (englischsprachig). Ramadan Mubarak!

Termine in Berlin, Mainz, Halle/Saale und Hamburg nach dem Klick: (mehr …)


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