Selbstbestimmung
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Was machst du am 8. März? #ichstreike
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Spanien, Argentinien oder Polen haben es vorgemacht: Kämpfe gegen geschlechtsspezifische Gewalt, für sexuelle Selbstbestimmung, gegen Ausbeutung und für bessere Arbeitsbedingungen münden in Streiks, genauer gesagt: Feministische Streiks. Während linke Typen seit Jahren diskutieren, wie feministische und queere Forderungen den „echten Klassenkampf“ verwässern, gehen Frauen und Queers millionenfach auf die Straße, streiken und kämpfen für eine
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Weg mit § 219a: Wir haben ein Recht auf Informationen zum Schwangerschaftsabbruch
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3 Minuten Lesezeit
Spätestens seit dem medial breit rezipierten Fall der Gießener Ärztin Kristina Hänel werden die Stimmen gegen § 219a immer lauter. Hänel wurde im November 2017 zu 6.000 Euro Strafe verurteilt, weil sie auf ihrer Webseite schrieb, dass sie Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen per Email zugänglich macht. Bereits dieser Satz wurde als Werbung nach §219a gewertet. Der Paragraph aus
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es ist #nichtmeingesetz – und deins ganz sicher auch nicht
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Mit #nichtmeinGesetz grummelt ein Geist durch Deutschlands sozialaktivistische Szene. Kaum war der Entwurf des neuen Teilhabegesetzes veröffentlicht, erhob sich der Protest und entwickelte sich langsam zu einer lauten Aktion. Einige sich selbstvertretende behinderte Menschen, ketteten sich im Zuge dessen symbolisch nahe der Grundgesetztafeln am Bundestag. Aufsehen erregendes Agieren von behinderten Menschen – geil. Der vorgestellte Gesetzesentwurf hat so viele Mängel und kurz
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Lebenswert behindert sein
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Monica Lierhaus sagte in einem Interview, dass sie heute verschiedene Entscheidungen anders treffen würde, als vor ein paar Jahren noch. Wäre Frau Lierhaus nicht behindert, würde diese Aussage angehört und wieder vergessen. Als Person aber, der eine Operation das Weiterleben ermöglichte und als Person, die in der Folge behindert ist, hat sie diese Entscheidung gefälligst
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„Gesundheit“ ist ein Machtbegriff
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Vor ein paar Tagen ist mir das aufgegangen, nachdem ich immer wieder von “gesunden Körperbildern” und “gesundem Selbstbewusstsein” gelesen habe, als es um das Berufsverbot für Models mit einem BMI unter 18,5 ging (nicht etwa um ein Ausstellungsverbot von Mode für die Massen, in die ausschließlich Menschen mit Maßen, die von Designer_innen/Modemacher_innen als mit einem
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„My Body, My Choice – Raise Your Voice!“ Proteste gegen den „Marsch Für Das Leben“
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In Berlin marschieren jedes Jahr christliche Fundamentalist_innen, Konservative und extreme Rechte aus dem gesamten Bundesgebiet „für das Leben“. Für „das Leben“ heißt für den „Bundesverband Lebensrecht“, der zur Demonstration aufruft, gegen das Recht auf körperliche Selbstbestimmung, die Straffreiheit der durch §218 immer noch illegalisierter Schwangerschaftsabbrüche, Sterbehilfe und Pränataldiagnostik (PND) zu protestieren. Eines der Plakate, das
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Unterstützung zum anrufen, Sexismus zum anziehen – die Blogschau
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Mehr Monoagapanie und die Möglichkeit diese zu genießen! Moment: Monowas? Don’t degrade Debs, Darling! erklärt, was es damit auf sich hat und welcher Zusammenhang zur allgegenwärtigen Paarnormativität besteht: „Ich habe Liebeskummer, weil die Liebe wie sie in unserer Gesellschaft verlangt und erwartet wird, in mir diesen Kummer verursacht!“ Zwei algerische Feministinnen im Dialog über Solidarität,
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Münster: Raise your voice – your body, your choice!
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2 Minuten Lesezeit
Alle Jahre wieder mobilisieren rechtskonservative, christliche Fundamentalist*innen zu einem Schweigemarsch unter dem Namen „1000 Kreuze für das Leben“. Und alle Jahre wieder finden sich tolle, feministische Gegendemonstrant*innen zusammen, um den reaktionären, menschenverachtenden Abtreibungsgegner*innen (die sich ironischerweise selbst als „Lebensschützer*innen“ bezeichnen) etwas entgegenzusetzen. Das bekannteste Beispiel dürfte Berlin sein, aber auch in Münster wird in diesem
