Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Patriarchat

  • „Dressiert von der umfassenden Propaganda der Mode-, Diät, Schönheits-, Musik-, Medien- und Porno­industrie, haben die Frauen im früheren 21. Jahr­hundert gelernt, ihr eigenes Fleisch zu ver­achten.“ Schon seit einer Weile wollte ich das in diesem Jahr auch auf deutsch erschienene Buch des „Stars der englischen Blogger­szene“ lesen. Die Kritiken waren viel­­ver­sprechend: Schnungs­­los, polemisch und gut

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  • Aktuell bei Twitter rumgereicht wird ein Interview mit dem Sozialpsychologen Rolf Pohl, das Heide Oestreich 2009 für die taz geführt hat.  Pohl lehrt  an der Uni Hannover Sozialpsychologie, seine Arbeitsschwerpunkte sind laut Wikipedia männliche Sexualität und Geschlechtsidentität, Antisemitismusforschung sowie psychoanalytische und sozialpsychologische Fragen zu NS-Tätern und ihren Verbrechen.  Amüsantes* „biografisches“ Detail am Rande: Auf einer 

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  • Auf Spiegel Online ist vor kurzem ein Artikel zu einem bislang kaum beachteten Thema erschienen: Psychopathinnen. Im Gegensatz zu Psychopathen wurden sie bisher kaum erfasst und weiß kaum jemand etwas über sie. Wie die Berliner Psychologin Anja Lehmann der Freien Universität Berlin nun untersuchte, liegt dies auch an den Diagnosekriterien. So sei die Hare-Skala besonders

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  • Frauen als Täterinnen und Unterstützer­innen eines patriarchal organisierten Ge­walt­systems wurden seit Beginn der Frauen­bewegung immer wieder benannt, doch selten führte diese Benennung zu einer methodologischen und epistemologischen Ver­änderung innerhalb feministischer Forschung und Kritik. Unversalisierbar schien die Auffassung, das Patriarchat stelle eine allumfassende aus­schließlich von Männern initiierte und ausgeübte Form der Unter­drückung von Frauen dar. Zu

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  • Linksammlung

    In ihrer ersten Gleichstellungsrede macht die CDU-Frauenministerin Kristina Schröder (ehemalige Köhler) laut der taz deutlich, was sie von Quoten hält: so wenig wie von Cortison. Die Debatten um die fortbestehenden geschlechterspezifischen Ungleichheiten in der Gesellschaft werden von zwei Begriffen geprägt, die scheinbar in einem Konkurrenzverhältnis zueinander stehen: „Patriarchat“ und „heteronormative Matrix“. In der Jungle World kann man zwei

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  • In der Grundschule wollte ich unbedingt beweisen, dass Mädchen sich auch prügeln können. Das führte zu mehreren grundschuladäquaten Schlägereien mit Klassenkameraden. Ich verlor immer, weil es mir schlicht  nicht behagte, meinen Gegnern weh zu tun. Mein Ziel hatte ich ja dennoch erreicht: Prügeleien waren keine reine Jungssache. Mein persönliches Erfolgserlebnis wurde jedoch nicht von meiner

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  • Vom Leben im Patriarchat

    Als wir uns entschlossen, „Herrschaftszeiten!“ in der feministischen Bibliothek zu besprechen, lautete der Untertitel des Sammelbands noch: „Vom Leben im Patriarchat“. Nun steht „Vom Leben unter Männern“ auf dem lilafarbenen Einband – hm, na sowas… Dabei geht es in den Berichten der 85 Frauen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport genau darum: Um ihre Erfahrungen

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  • Beim Surfen bin ich über den Artikel The dos and don’ts of defending Muslim women von Fatemeh Fakhraie gestolpert, welcher schon vor ein paar Wochen veröffentlicht wurde. Darin spricht sie vom Ethnozentrismus westlicher FeministInnen, die muslimische Frauen als Opfer eines rigiden Patriarchats konstruieren und so aus der Perspektive der vermeintlich Befreiten für die Belange der

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