Dominique Strauss-Kahn
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Berichterstattung zum Fall Strauss-Kahn: Biologismen, Triebe und Sexismen
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Vor ein paar Tagen interviewte Spiegel Online (SPON) den Soziobiologen Johan van der Dennen zu den Themen „Sex“ und „Autorität“ im Kontext des aktuellen Vergewaltigungsvorwurfs gegen Strauss-Kahn. Der Spiegel widmete dem Thema sogar eine ganze Ausgabe. Dabei lernen wir Erstaunliches: Vergewaltigung ist neuerdings nicht mehr Vergewaltigung sondern die „Sexfalle“, „verbotener Sex“ oder eine „Verfehlung“. Auch die Sueddeutsche zielte im
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Pornos, Piraten und Quotenfeministinnen: Die Blogschau
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Diese Woche haben wir gleich zwei tolle Podcasts gefunden: Einmal beim Magazin Ficko ein Gespräch mit Saja Seus (wir haben sie und ihr Projekt hier vorgestellt). Außerdem sinniert das müslikind mit klugen Menschen bei Weißweinschorle über Feminismus in der Piratinnenpartei. Vom Honig hat keine Lust mehr, immer die Quotenfeministin zu sein. Wir finden: Recht hat
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Strauss-Kahn und das Ewigmännliche
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Wir wissen nicht, ob die Vorwürfe gegen Dominique Strauss-Kahn stimmen. Unabhängig davon, ob tatsächlich etwas dran ist, müssen wir aber feststellen, dass die Debatte um diese Affäre einen bitteren, ekelhaften, ja empörenden Nachgeschmack hinterlässt. Die Wortwahl von vielen LeitartiklerInnen und anderen KommentatorInnen tendiert zu einer Verharmlosung der Vorwürfe, wie Nadine bereits berichtete. Und zwar nicht
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Vorwürfe gegen Strauss-Kahn: Empathie für den Täter, nicht für das Opfer
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Die Chefredakteurin der Taz, Ines Pohl, fasst die Medienberichterstattung um die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den ehemaligen IWF-Chef, Dominique Strauss-Kahn, zusammen: Seitenlang wird darüber spekuliert, warum es Männern wie Strauss-Kahn immer wieder passieren kann, dass sie ihre Lust „nicht recht im Griff“ haben. Statt „Vergewaltiger“ zu sagen und damit klar einen Begriff zu verwenden, der in einer
