Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Zeitgeschehen

Kommentare zu Tagesaktuellem.

  • Miriam Meckel, die das Podium „Inspiring women: Scaling Up Women’s Entrepreneurship“ beim Women 20 Summit moderiert, dreht sich zu Angela Merkel und stellt die Frage, die mittlerweile zum Standard-Repertoire der unsinnigen Fragen an bekannte Frauen gehört: Versteht sich Angela Merkel als Feministin? Während ich gelangweilt gähne, mehren sich im Publikum laute „Ja!“/ „Yes!“-Rufe, angepeitscht durch

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  • Unter Umständen, so hat der Europäische Gerichtshof nun entschieden, können Arbeitgeber_innen ihren Mitarbeiter_innen das Tragen eines Kopftuchs untersagen. Dazu braucht das Unternehmen eine interne Richtlinie, die untersagt sichtbare religiöse (und andere weltanschaulichen) Symbole zu tragen, und gute Gründe. Gute Gründe? Beim Europäischen Gerichtshof wird dort von Kund_innenkontakt und dem Firmenwunsch nach der Ausstrahlung von Neutralität

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  • Das feministische Netzwerk möchte den vom Womans March angeregten Generalstreik der Frauen* am Frauen*kampftag, mit einer Blogparade begleiten. Alle Informationen findest du hier – meinen Beitrag gibt es hier: Am Tag ohne Frauen stehe ich an der Straßenbahnhaltestelle und fühle den Wind mit den Raspelrüschen an meinem Rock spielen. Heute hau ich auf die Kacke,

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  • Es ist ein Phänomen. Dieser “Opfer-Diskurs”. Der dann doch gar nicht der Diskurs der Opfer ist, sondern einer über sie und was das überhaupt ist: ein Opfer. Mithu M. Sanyal, Kulturwissenschaftlerin und Autorin, hat sich etwas getraut und kaum jemand hats gemerkt. Sie hat mit Menschen gesprochen, die als Opfer bezeichnet werden, und deren Wunsch

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  • Heute ist der “Save Internet Day” (oder auch „safer Internet day“ kurz: #sid2017). Viele Organisationen und Vereine informieren darüber, wie man sich am Besten vor dem Internet schützt und geben Tipps zur Netznutzung, die unterm Strich dazu führen, am Besten in klitzekleinen gated online communities zu bleiben. Ich halte das für nicht sehr sinnvoll. Und das,

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  • Letzte Woche: Das Verfassungsgericht lehnte (vorerst) ein NPD-Verbot ab, auf einer AfD-Veranstaltung in Dresden hielten Politiker eine völkische Rede nach der anderen, Donald Trump wurde als US-Präsident vereidigt und propagierte „America First“ und Europas Rechte traf in Koblenz zusammen. Im Internet stattdessen große Diskussionen darüber, ob ein Nazi wie Richard Spencer geschlagen werden darf. Die

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  • Zunächst einmal: Frohes neues Jahr! Und dann aber nochmal zurück in die Vergangenheit: Silvester 2016 in Köln, Deutschland. Wer filzt meine Brüder bei Nacht und Wind? Es sind Polizisten die Spezialisten im Racial Profiling sind! Das ZDF, das wundert sich – wussten denn die arabisch und (nord)afrikanisch aussehenden Menschen™ von der inoffiziellen Ausgangssperre für Nicht-Herkunftsdeutsche nichts?!

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  • Das Jahr 2016 war furchtbar. So furchtbar, dass ich anfing hier Beispiele aufzuzählen, aber mir immer mehr und mehr einfiel, so dass jede Aufzählung jeden Rahmen sprengen müsste. Stattdessen gibt es hier nun zur Vorbereitung auf ein angemessen widerständiges 2017 noch einmal eine Reihe von Texten aus diesem Jahr. In der letzten Silvesternacht kam es

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  • Und plötzlich war da wieder dieses “Wir” und ich mittendrin. Im MitSprache-Kongress des Betroffenenrates sexualisiert misshandelter Menschen, der vom 18.- 19. November in Berlin stattfand. Ein “Wir” mit Bewusstsein um die eigene Vielfalt, die eigene Masse, die eigene Geschichte des Aktivismus, der Selbst- und Stellvertretung. Ein emotionales Wir, das Lösungen fordert, um Genugtuung zu erfahren.

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