Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Ideen – Theorien

Artikel, die entweder selbst direkt Ideen/theoretische Ansätze präsentieren oder über Theorien schreiben, diese erläutern, vorstellen.

  • Mit dem generischen Maskulinum kennen sich die meisten bestens aus. Für sprachsensible Feminist_innen sind die ständigen „man“, „keiner“, „Bürger“ nicht nur schwer lesbar, sondern auch oft unbrauchbar. Wenn nur Männer angesprochen werden, brauchen sich andere nicht unbedingt mitgemeint zu fühlen. Tatsächlich belegen Rezeptionsstudien, dass das generische Maskulinum kein neutrales und universales „menschen-bezeichnendes“ Ding unserer Grammatik

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  • (Triggerwarnung: Thematisierung von traumatischen Erlebnissen/ Aufarbeitung einer Vrgwltgng im Beitrag so wie in den Verlinkungen.) Wenn einer Person sexualisierte Gewalt angetan wird, ist der anschließende Umgang damit für die Betroffenen und ihre Verbündeten (sofern die Betroffenen das Glück haben, welche zu finden) meistens ein Drahtseilakt (RW: Redewendung). Zu dem Trauma und dem Gefühl des Ausgeliefertseins

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  • in_stereonuts ist 1993 im Alter von 7 Jahren mit ihren Eltern und ihrer Schwester aus der Ukraine nach Deutschland migriert, in der Hoffnung, dass in Deutschland die Kaugummipapierchen hochwertiger sind. Zwischen Flohmärkten und Discountern wurde ihr schnell verdeutlicht, dass sie in Deutschland nicht willkommen ist. Sie hat die deutsche Sprache perfekt gelernt, damit sie auf

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  • Katrin Rönicke betreut beim FREITAG ihre Bildungskolumne. Dort hat sie just ein Buch vorgestellt, das sie einige Zeit beschäftigt hat: Noah Sows „Deutschland Schwarz Weiß“. Sows Buch entfaltet das Thema „Alltagsrassismus“ anhand vielzähliger und diverser Beispiele – es ist ein Buch, das keinen methodologischen Regeln im akademischen Sinne folgt. Und das muss es auch nicht.

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  • Neuer Chef und alte Leier: Die Brigitte könnte demnächst wieder zu Profi-Models zurückkehren. Von der 2009 angekündigten „Revolution“ war bereits nach wenigen Wochen Schluss, als Leserinnen empfohlen bekamen, Weihnachten möglichst spaßfrei zu verbringen. Um bloß nicht zuzunehmen. Soviel zu mehr Vielfalt, aber von der war sowieso nicht viel zu sehen. Profis waren eure Models nicht,

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  • Sprache schafft Welt, stützt Strukturen, re_produziert diese und macht unsichtbar, schließt aus und übt Gewalt aus. Jede Diskriminierung durch Sprache ist ein Marker dafür, wer in der Lage ist, diese Diskriminierung auszuüben, wer davon betroffen ist und wer keine Worte für eine angemessene Reaktion hat. Sprache und wer sie wie benutzt gibt Auskunft über gesellschaftliche

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  • Anders als etwa in den Sozialwissenschaften hat Feminismus nur wenig Einzug in die Naturwissenschaften gehalten. Dabei ruft feministische Wissenschaftskritik eigentlich nur in Erinnerung, was jede_r Wissenschaftler_in bedenken sollte: Dass ihre Interpretation von Daten hakt oder es bereits in der These grundlegende Fehl­annahmen gibt. So erklärte die Biochemikerin Margarete Maurer im Interview mit science.orf.at, […] dass

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  • Es ist zwar Sonntag, doch ich komme irgendwie nicht umhin, jetzt nochmal auf die Schnelle meine Impressionen von meinem Ladyfest-Mainz-Abstecher runter zu tippen – sowie meine Ergänzungen zum Thema „Feminismus & Critical Whiteness“, da gestern natürlich nicht die Zeit ausreichte, das alles nochmal en Detail auf die Kette zu kriegen. Impuls dafür ist übrigens das

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  • Tine macht seit über zehn Jahren in verschiedenen Bands wie zum Beispiel Respect My Fist Musik und hat bereits ganz schön viel diskriminierenden Mist auf und hinter der Bühne erlebt. Sie befasst sich in ihrem Studium mit Geschlechterverhältnissen in der Musik und kritisiert in einem Beitrag, den wir freundlicherweise crossposten dürfen, den Zensur-Vorwurf, der immer dann laut

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