Seit 100 Tagen ist Barack Obama jetzt im Amt. Ein Zeitraum, in dem für gewöhnlich die entscheidenen Weichen der kommenden Amtsperiode gestellt werden. Für das feministische US-Magazin Ms. Magazine sind Obamas erste hundert Regierungstage ein großer Fortschritt in der Frauenpolitik.
He not only reversed some of the most egregious Bush policies, but also took powerful actions to advance and empower women {…} In employment, reproductive rights, and global women’s rights, thus far he is keeping his promises
Außerdem hat das Ms. Magazine sich die Mühe gemacht, Obamas Regierungsmaßnahmen seit dem 20. Januar 2009 aufzulisten. Darunter das ‚Lilly Ledbetter Fair Pay Gesetz‘, wonach Frauen Klage gegen diskriminierende Bezahlung einreichen dürfen. Aber auch eine verbesserte Gesundheitsfürsorge, legitimierende Richtlinien für Verhütung und Abtreibung sowie die erklärte Dekriminalisierung von Homosexualität fallen unter die pro-femininen Neuerungen der Demokraten.
Bedauerlich ist nur, dass die hiesige Medienlandschaft von der positiven Entwicklung in der US-Frauenpolitik so gut wie gar keine Notiz nimmt. Als Obama im März einen Mädchen-und Frauenrat gründete, wurde dies in den deutschen Medien nicht mal erwähnt. Vielleicht braucht es zur Änderung der Wahrnehmung mehr als hundert Tage…

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