Wir reden oft über den Einfluss der „Medien“, doch wie sieht sowas eigentlich konkret aus? The Achilles Effect hat sich der Spielzeugwerbung einmal angenommen. Mit welchen Schlagwörtern werden „typische“ Jungen- und Mädchenspielzeuge in Fernsehwerbungen bepriesen? Nach der Durchsicht von jeweils rund 30 Spots waren bereits deutliche Unterschiede in der Ansprache sichtbar.
So gehören zu den häufigsten Wörtern die an Jungen gerichtet sind: battle (Kampf), power (Macht, Kraft) und heroes (Helden), sowie jede Menge weiterer kampf-betonter Begriffe.

Bei den Mädchenspielzeugen stehen dagegen love (Liebe), friendship (Freundschaft) und magic (magisch) im Vordergrund. Spaß (fun) und Parties scheint man Jungen nicht zu gönnen, ansonsten drehen sich die Schlagwörter überwältigend oft ums Aussehen und um Babies.

Außerdem wird im Vergleich deutlich, dass „männlich“ weiter als Standard gesehen wird, „weiblich“ als das Abweichende: Bei Mädchenspielzeugen wird darauf hingewiesen, dass sie für girls (Mädchen) sind, bei den Jungenspielzeugen findet sich dagegen kein Hinweis auf Geschlechterzugehörigkeit.

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.