Es war heiß in Berlin in den vergangenen Tagen. So heiß, dass manchem Politiker die sexuellen Gefahren, die im Internet lauern, mal wieder an den Hinterkopf klopften. Die taz berichtet, dass der Junge Union Berlin Politiker, Conrad Clemens, Netzsperrungen für Pornoseiten fordert, weil – is ja nix neues – diese die sexuelle Störanfälligkeit von Jugendlichen erhöhe. „Eskalation“ oder „Generation Porno“ sind die Stichwörter, die fallen, aber auch der Satz – obacht! – Pornos seien „immer frauenfeindlich“. Na, wenn das nicht mal ein triftiger Grund ist. Der Die Welt ist gar nicht so gegenüber antwortete Clemens auf die Nachfrage, ob denn auch feministische und schwule Pornos über dieses fiese Attribut verfügten:
Wenn keine Frau in dem Porno vorkommt, ist es natürlich auch nicht frauenfeindlich.
Merkwürdige Logik… dann wäre es doch viel einfacher, Frauen für Pornos zu sperren, statt Pornos im Netz…

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