Wir haben hier eine Diskussion immer wieder, nämlich: ob Frauen als Arbeitnehmerinnen diskriminiert werden oder nicht. Nach der Recherche für das Alphamädchen-Buch stand für mich fest: Ja, und zwar massesnweise, oft unbewusst, aber in den meisten Fällen nach den immer gleichen Mustern und zwar spätestens und meistens in dem Moment, in dem Kinder auf den Plan treten.
Das war mir also schon seit einiger Zeit klar. Aber während es für mich damals immer noch ein „viele Frauen“ und ein „immer wieder“ waren, kommt es mir mittlerweile so vor, als sei es überhaupt nicht unangebracht davon zu sprechen, dass ALLE Frauen diese Probleme haben – mit Ausnahmen, die im Promille-Bereich liegen.
Wie ich zu diesem Schluss komme? Nun, ich bin mal meinen Freundes- und Bekanntenkreis durchgegangen und habe nach einer Frau gesucht, die kein unverschämtes Gespräch mit ihrem Chef hatte, die nicht mit ihrer „Rolle als Mutter“ konfrontiert wurde oder problemlos – und ohne jeglichen blöden Kommentar – nach einer Babypause wieder in ihren Beruf eingestiegen ist.
Also wirklich K E I N E E I N Z I G E.
Deswegen heute Reality Check: Kennt ihr einen Arbeitgeber bzw. eine Firma, in der es kein Problem ist, Kinder und Beruf in eine wünschenswerte Balance zu bringen? Oder eine Freundin / einen Freund, der da keine Probleme hatte? (Und an dieser Stelle interessieren mich die Meinungen über das Ob, Wie und Warum mal nicht, das tun wir nebenan in anderen Diskussionen ja ausführlich. Ich will mal eure Erfahrungen und Beobachtungen.)

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