Einträge mit dem Tag ‘gute Neuigkeiten’


Geschlecht: uneindeutig

16. März 2010 von Helga

Wie Gerda im Selbermach-Sonntag schon vermerkte, gibt es in Australien nun den ersten Menschen mit offiziell „nicht-spezifiziertem” Geschlecht. Norrie wurde nach der Geburt zunächst als „männlich” registriert, begann mit 23 geschlechtsangleichende Maßnahmen und bekam schließlich ein Zertifikat zur Anerkennung des Geschlechts als „weiblich” in Australien (neue Geburtsurkunden können Immigranten dort nicht bekommen). Nach einer Weile verzichtete Norrie allerdings auf die weitere Einnahme von Hormonen, so dass im Januar diesen Jahres Ärzte schließlich erklärten, Norries Geschlecht sei nicht mehr eindeutig festzustellen.

Norrie selbst schrieb:

The theorists who inform transsexual and intersexual medical intervention presume that everyone has one real gender identity at the core of their being, whether or not this is congruent with their anatomy. Even children biologically hermaphrodite are supposed to be ‘really’ of one gender, with the surgically discarded sex declared the ‘false’ one. […]

People seen by our society as having a gender opposite to the one sex they were born with are seen by other societies as simply having two genders. Bi-gendered. In this light, the permanent removal of the characteristics of one sex to allow the expression of the other seems a total waste.

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Hochzeit in Washington DC

10. März 2010 von Helga

In Washington DC haben gestern Sinjoyla Townsend und Angelisa Young ihre zwölf Jahre Partnerschaft gefeiert und als erstes gleichgeschlechtliches Paar geheiratet. Ergreifender als in jedem Hollywoodfilm, also schon mal die Taschentücher auspacken:


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Ägypten: die Notwendigkeit eines Gesetzes gegen sexuelle Belästigung

3. März 2010 von Magda

DieStandard.at veröffentlichte heute einen Artikel zur Notwendigkeit einer Gesetzgebung gegen sexuelle Belästigung in Ägypten. Diverse Gesetzesentwürfe werden aktuell im ägyptischen Parlament diskutiert.

Während einer Aktion gegen sexuelle Belästigung in Kairo: Auf dem Bild steht "Wo is der Respekt?" (c) Cris Bouroncle : AFP

Die Diskussion über jene Gesetzgebung wurde u.a. auf Grund einer Studie aus dem Jahre 2008 ins Rollen gebracht, in der 2.000 Ägypter_innen und 109 Ausländerinnen zum Thema sexuelle Belästigung befragt wurden. Die erschreckenden Ergebnisse: 83% der befragten Ägypterinnen gaben an, schon einmal sexuell belästigt worden zu sein. Über die Hälfte behauptete, dass Belästigung Teil ihres Alltags seien. Von den befragten Ausländerinnen gaben 98% an, sexuelle Belästigung erfahren zu haben. Die US-amerikanische Regierung warnte gar ihre Bürgerinnen, nicht ohne (männliche) Begleitung auf ägyptischen Straßen unterwegs zu sein.

Besonders verstörend ist das Ergebnis, dass rund 62% der Männer sogar offen zugaben, Frauen sexuell belästigt zu haben und 53% befanden, dass Frauen dies durch Kleidung selbst herausgefordert hätten und sie die Aufmerksamkeit in Wirklichkeit doch “genießen” würden.

In einem Artikel auf TheNational.ae wird darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, sexuelle Belästigung genau zu definieren, um den Rahmen, was nicht erlaubt sein sollte, klar im Gesetz verankern zu können.

‘We need to redefine the meaning of sexual harassment, which is lacking in Egypt’s current criminal code, and include sexual harassment in the workplace – not only in public places – and transportation, and mobile and internet sexual harassment as well,’ said Mohammed Khalil Qoueita, the deputy of parliament’s foreign affairs committee, who is behind the new law.

(Zu deutsch: “Wir müssen die Bedeutung von sexueller Belästigung neu definieren, was zur Zeit noch in Ägyptens Strafgesetzbüchern fehlt. Dies beinhaltet sexuelle Belästigung auf dem Arbeitsplatz – nicht nur auf öffentlichen Plätzen – in öffentlichen Verkehrsmitteln und ebenso die sexuelle Belästigung im Internet”, sagte Mohammed Khalil Qoueita, Vertreter des Komitee für Außenangelegenheiten des Parlaments.)


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Aufgefallen: Teilzeit = Mütter

10. Februar 2010 von Helga

Unter dem Titel „Mehr Teilzeitstellen” klang es bei der FAZ gerade interessant:

Wer nach der Babypause wieder zurück ins Arbeitsleben will, kann Hoffnung schöpfen:

Dass es um Babypausen geht, hätte mich schon stutzig machen können, aber erst der nächste Satz macht es klar:

44 Prozent der Unternehmen planen, in den nächsten zwei Jahren mehr Teilzeitstellen für Mütter zu schaffen.

Einerseits sind flexiblere Arbeitszeitmodelle begrüßenswert, andererseits wird so nur einmal mehr Teilzeit = Mütter zementiert. Väter werden in der Umfrage des Bürovermittlers Regus anscheinend kein einziges Mal erwähnt. Und so lange Teilzeitstellen Karrierehindernisse sind, bleibt der Nachgeschmack sehr fade.


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Das Männerhaus

9. Dezember 2009 von Thomas
Dieser Text ist Teil 13 von 16 der Serie Neues vom Quotenmann

1976 eröffnete das erste Frauenhaus in Deutschland, welches von häuslicher Gewalt und ähnlich schlimmen Krisen betroffenen Frauen Zuflucht bot. Mittlerweile sind es schon mehr als 400 bundesweit. Was es allerdings bisher nur einmal gibt, ist ein Männerhaus. Es wurde 1995 von Horst Schmeil in Berlin-Spandau gegründet und steht mittlerweile im brandenburgischen Ketzin, wo es neben seinem Gründer noch von Dietmar Gettner betreut wird. So ähnlich wie bei Frauenhäusern dient es als Zufluchtsort für Männer, die Opfer häuslicher Gewalt oder anderer Krisen geworden sind.

Quotenmann

(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Auch Frauen können zuschlagen, wobei die Wahrscheinlichkeit dafür besonders in Trennungsphasen und extremen Streitsituationen am größten ist. Allerdings scheint das niemanden besonders zu stören, denn oft passiert auch nichts – die Verletzungsgefahr ist für den Mann in der Regel gering und er bräuchte sich meist nicht mal besonders anzustrengen, um den Angriff abzuwehren oder die Angreiferin an einem Weiteren zu hindern. Wenn man nun auch noch zu denjenigen Männern gehört, die ihr Selbstbewusstsein in Emotionslosigkeit begründen, was durch Rollenklischees und Erwartungshaltungen unserer Gesellschaft durchaus gefördert wird, ist die Sache auch nicht weiter tragisch, oder etwa doch? Der aktuelle Gender Datenreport des Bundesfamilienministeriums berichtet sogar, dass in heterosexuellen Partnerschaften angeblich ähnlich viele Männer von häuslicher Gewalt betroffen sind wie Frauen (wobei aber nach wie vor der Großteil der anderen Körperverletzungen von Männern begangen werden). Zu beachten ist hierbei auch, dass Frauen in der Regel zu leichteren Formen der physischen Aggression neigen, etwa Schubsen und dergleichen. Dennoch gibt es nur ein Männerhaus in Deutschland, das zudem noch schlecht besucht ist. Auch wenn die Folgen häuslicher Gewalt gegen Männer nicht so verheerend sind wie bei Frauen – ich glaube kaum, dass die Gefühlswelten von dermaßen vielen Männern in Deutschland einen physischen Angriff der Partnerinnen unverletzt überstehen, vor allem wenn es öfter vorkommen sollte.
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Sorgerecht: Neue Rechte für Väter

4. Dezember 2009 von Magda
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welt.de

Unser Leser Udo machte uns auf eine wichtige Nachricht aufmerksam:

“Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärte die deutsche Praxis, den Vater eines unehelichen Kindes vom Recht auf die Beantragung eines Sorgerechts auszuschliessen, und die Entscheidung über das Sorgerecht der Mutter zu überlassen, mit 6 zu 1 Stimme für menschenrechtswiedrig.”

Zum Thema gibt es mehr auf focus.de und welt.de.


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Warum studieren Frauen MINT-Fächer?

30. November 2009 von Helga

Die netten Kollegen können es nicht sein… So veröffentlichte Heise.de gerade die neuen Studienanfängerzahlen. Danach steigen die Neueinschreibungen in Fächer wie Informatik oder Bauingenieurwesen bei den weiblichen Studienanfängern stärker als bei den männlichen. Doch keine gute Nachricht ohne Schattenseite: Natürlich ist der Blick ins Heise-Forum immer ein Wagnis, dennoch sind der Frauenhass und die Vorurteile zu diesem Beitrag wirklich umwerfend.

  • Quotenmuschis – … Geht hochschlafen jetzt auch in der Uni?
  • Frauen = Geschlechtsorgan. Und Sex haben wir nur, um was zu erreichen…

  • Mann-Weiber wäre der bessere Ausdruck – Attraktive Studentinnen studieren doch Kunstgeschichte oder BWL.
  • Wer Ingenieurin wird, *muss* scheiße aussehen. Das zu beurteilen ist natürlich nicht nur Recht sondern sogar Pflicht diverser Männer dieser Welt, sie warnen damit nur die anderen:

  • 10% aller Informatikerinnen – sind weiblich
  • Ist das eigentlich legal, all seine Kommilitoninnen auf ihr Geschlecht testen zu lassen?

  • Das wird zu einer Absenkung des NIveaus [sic!] führen
  • Äh ja. Der nächste Kommentator geht immerhin davon aus, dass die Studentinnen den Abschluß machen und einen Job bekommen:

  • Na toll, noch mehr zusätzliche Arbeit… – wenn ich auch noch die Arbeit der neuen Kollegin in Zukunft übernehmen muss.
  • Das sieht nicht jeder so positiv:

  • Arbeiten diese Frauen denn auch im Beruf? – Ich kenne viele Frauen mit tollen Studienabschlüssen. Leider arbeiten nur die wenigsten in einem entsprechenden Beruf – primär infolge Familie.
  • Ja, warum die dann wohl alle zu Hause bleiben? Dank Ehegattensplitting und demnächst noch Herdprämie lohnt sich das Arbeiten gar nicht. Und mein persönlicher Favorit (sagt mir bitte, dass ich den Sarkamussmiley übersehen habe):

  • Frauen gehören ins Bett, an den Herd oder in den Kreißsaal !!! -> …Ausserdem sollte man in Deutschland für ALLE Frauen die Burka gesetzlich vorschreiben.

Immerhin gab es einige kritische Stimmen, die das “Machogelaber” kritisierten und es war Freitag, ein spezieller Tag im Heiseforum. Trotzdem sollte man sich nicht wundern, wenn nur wenige Frauen den Weg in die MINT-Fächer wagen. Zum Schluß noch die Antwort auf eine Frage, die hier bereits mehrfach für Diskussionen sorgte:

Die Arbeitslosenquote von Ingenieurinnen, die in den letzten Jahren immer um die 20 Prozent lag, liegt 2008 nur noch bei 6,8 Prozent.


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Eine Woche voller News

27. November 2009 von Katrin
Dieser Text ist Teil 33 von 50 der Serie Kurz notiert

Schon wieder Wochenende. Und wieder ist vieles im Netz passiert:

Verhindern anonyme Geburten die Tötung ungewollter Kinder? Eine ellenlange Debatte ließe sich über diese Frage ausbreiten. Der Ethikrat scheint nicht überzeugt zu sein und empfiehlt daher, Babyklappen wieder abzuschaffen, wie die Netzzeitung berichtet.

Vielleicht habt auch ihr diese Woche einen Fernsehbericht über Sarah Palins neueste Tour durch Amerika gesehen: Stets ihren behinderten Sohn hyperaktiv seine Ärmchen wedelnd in die Kamera zeigend? – nein? Nicht schlimm – im Guardian hat Jessica Valenti das Come-Back der Hockeymom für euch zusammengefasst.

“Nothing tastes as good, as skinny feels,” so lautet – nach eigenen Angaben – das Motto von Model Kate Moss. Auf Feministing kann Jessica dazu nur zu Protokoll geben:

“For the record, here are some things that taste better than skinny (or any weight) feels: Lasagna, cheesecake, nachos, fresh guacamole, grilled cheese, hot chocolate on a cold day, peanut butter, mashed potatoes, mozzarella, oh my god now I’m really hungry. Gotta go eat.”

Oho – das Bundesverfassungsgericht meldet sich wieder einmal in Sachen “Ehe” zu Wort: vielleicht könnte es nötig sein, das Ehegattensplitting endlich auch für homosexuelle Paare zuzulassen. Spiegel Online schreibt dazu:

“Wenn auch Paare, die in der Regel keine Kinder aufziehen, in den Genuss einer Leistung kommen, die immer noch als ein Segen für die Familien gilt, dann könnte das der berühmte Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Das Gewähren von Steuervorteilen auch für homosexuelle “Ehe”-Paare könnte zugleich das Ende dieser Privilegien einläuten.”

“Ups, I did it… “ – tja: Bei Britney Spears und Madonna standen die Leute drauf, als sie sich bei den MTV Music Awards küssten. Und wer nicht drauf stand, der wäre trotzdem nicht auf die Idee gekommen, die beiden von irgend etwas auszuladen. Anders erging es Adam Lambert: Er simulierte (!) Oralsex mit und küsste seine Bandmitglieder. Also lud ihn ein TV-Sender aus, wie ebenfalls auf Spiegel Online zu lesen ist. Könnte etwas mit der sexuellen Orientierung des Sängers zu tun haben.

Dabei ist Homosexualität etwas ganz Natürliches, wie uns auch ein Professor der Geschichte der Biowissenschaften erklärt, und zwar auf den Seiten des Humanistischen Pressedienstes. Mehr noch: Homo- und Bisexualität sind sogar evolutionär äußerst wichtig.

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,663266,00.html#ref=rss

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Applaus für… Margot Käßmann

29. Oktober 2009 von Anna
Dieser Text ist Teil 9 von 13 der Serie Applaus für

Margot Käßmann ist Theologin, Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und seit gestern die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Damit steht zum ersten mal eine Frau an der Spitze der 25 Millionen Protestant_innen in Deutschland. Käßmann wurde mit 132 von 141 Stimmen zur Ratsvorsitzenden gewählt und tritt die Nachfolge des Berliner Bischofs Wolfgang Huber an.

Margot Käßmann wurde 1958 geboren. Sie studierte unter anderem in Tübingen und Edinburgh und promovierte 1989 zum Thema „Armut und Reichtum als Anfrage an die Einheit der Kirche“. Käßmann hat vier Töchter und machte 2007 Schlagzeilen, als sie sich nach 26 Jahren Ehe von ihrem Mann scheiden ließ. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Predigtpreis des Verlags für deutsche Wirtschaft und dem Bundesverdienstkreuz.

„Mann und Frau sind gleich geschaffen. Das ist nicht nur eine kulturelle Errungenschaft, das ist eine Glaubensüberzeugung, die wir haben. Die Menschenrechte der Frau sind für uns Teil unserer Glaubensüberzeugung“ (zitiert nach FemBio).

(©Foto Monika Lawrenz/ LVH, über evlka.de)


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Nach der Wahl ist vor der Wahl

3. Oktober 2009 von Katrin
Dieser Text ist Teil 28 von 50 der Serie Kurz notiert

… scheint es, denn auch diese Woche haben sich wieder eine ganze Menge lesenswerter, bedenkenswerter und diskussionswerter Links angesammelt:

Zum ersten: Wer hat eigentlich die CDU gewählt? – Einem Bericht auf FR-Online.de zufolge konnte die Union vor allem bei Frauen, sowie im Osten punkten. Der Merkel-Faktor drängt sich da geradezu auf.

Denn: Der CSU hat die Union diesen Erfolg bei Frauen wohl kaum zu verdanken, denn deren eigene künftige Bundestagsfraktion hat nun noch weniger Frauen, als eh schon: 13 Prozent sind es dann nur noch – von neun auf sechs geschrumpft – wie auf ShortNews zu lesen ist.

Jackwerth Verlag GmbH & Co. KG

Im Freitag A-Z findet sich dieser Tage das “Q” wie “Queer Wedding”. Dieses ist ein Magazin für – ja für wen wohl: Für queere Paare, die gerne heiraten möchten.

Ebenfalls beim Freitag ein sehr interessanter Artikel über die Schwierigkeiten und Vorurteile, mit denen Migrantinnen heute noch im Arbeitsleben zu kämpfen haben.

“Ist der Chef da?” fragt Hilal Sezgin in ihrer taz-Kolumne diese Woche und schreibt über die Unsichtbarkeit von Frauen, die sie in ihrem Leben schon oft zu spüren bekommen hat, sowie über ihre Freude, dass die Kanzlerin durch die Anerkennung, die sie erfährt, mit der Unsichtbarkeit von Frauen derart prominent bricht. (danke an rahab kanaan für den Link)

Mütter sind stresserprobt, Organisationstalente, Diplomaten und Problemlöser. Sie sind die idealen Mitarbeiter. Daher habe ich vor drei Jahren das Konzept »Mutter und Business – Hand in Hand« entwickelt.” – sagt wer? Genau – eine sehr erfolgreiche Unternehmerin, Sabine Kober, im Interview mit dem Süddeutsche Zeitung Magazin.

Und noch einmal die Zeitung aus dem Süden: sueddeutsche.de tickerte kurz und knapp: Frauen nehmen bei technischen Fragen eher Hilfe an, als Männer. Nur jeder zehnte Mann wendet sich an professionelle Hilfe, wenn die Inbetriebnahme eines Gerätes nicht klappt – demgegenüber steht jede fünfte Frau. Und diese weiß darüber hinaus auch besser, wen sie überhaupt fragen könnte.

Was es nicht alles gibt: Der Focus berichtet über eine Fußstudie, die untersucht hat, wie gesund und schmerzfrei, bzw. krank und schmerzend die Füßen der Menschen sind. Und – ach schau: Frauen klagen im Alter wesentlich häufiger über schmerzende Füße, als Männer. Kein Wunder, sagen die ForscherInnen: Frauen tragen ruinöses Schuhwerk. Das sollten die Damen der Schöpfung sich also besser überlegen.

Und was machen Frauen noch alles anders, als Männer? Der Focus will auch das wissen und sagt: Sie machen anders Schulden. Klingt komisch – ist aber so.

Wenn wir eh gerade bei den konservativen Blättern sind, die uns erklären, was Männer und Frauen alles anders machen: Welt.Online erklärt mit Hilfe der Biologie, warum Männer so überflüssig wie Stöckelschuhe sind. Vielleicht sollten sich so manche spätestens bei diesem Artikel mal fragen, ob ihre Anhängerschaft an Biologismen wirklich so sinnvoll ist…

Welt.Online ist eh der Knaller! Die Nachricht: In Schweden dürfen jetzt Kinder beider Geschlechter auch jene Namen tragen, die früher nur für das jeweils andere gedacht war. Und was macht die Welt aus dieser Nachricht für einen Titel? Genau: “Schwedens Männer dürfen jetzt Frauennamen tragen”

Alle diskutieren über “Westerwaves” Englisch-Künste und Deutschtümelei. Dabei könnte sich für den Herrn bald ein viel größeres Problem ergeben: Ali Abdussalam Treki, seines Zeichens neuer UNO-Vorsitzender, hat auf einer Pressekonferenz Homosexualität als “nicht wirklich akzeptabel” bezeichnet, wie QueerNews.at berichtet.


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