Einträge mit dem Tag ‘FrauenFrühlingsUni’


Ein „menschlicher Zoo“ in Norwegen, Erinnern an den Holocaust und queere Kunst in Armenien – kurz verlinkt

30. April 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 240 von 346 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Das Programm für die diesjährige Frauen*FrühlingsUni (F*FU14) ist nun online und die Anmeldung eröffnet! Programm, Anmeldung und weitere Infos findet ihr hier.

Auf dem Oranienplatz in Berlin protestieren immer noch Geflüchtete. Dieser Protest sollte wegen des anstehenden Myfest geräumt werden… Doch nun gibt es doch eine Einigung, berichtet die taz.

englischsprachige Links

Am 27. April jährten sich in Südafrika die ersten Wahlen nach dem Ende der Apartheid zum 20. Mal. In einer Woche, am 07. Mai, werden die nächsten Wahlen stattfinden. Mail&Guardian hat genauer hingesehen, was einige der größeren/ bekannteren Parteien auf dem Papier zu Gender/Frauenrechten/LGBTI-Rechten etc. verkünden – und wie sich diese Themen in sonstiger Rhetorik oder Taten ausdrücken.

Can a misogynistic country have a female president? Brazil proves that the answer is yes.„, schreibt und beschreibt die brasilianische Journalistin Vanessa Barbara bei der New York Times. [Inhaltshinweis: Misogynie, body policing und rape culture]

Im nächsten Monat wird in Norwegen ein „menschlicher Zoo“ eröffnen. Bitte was?! Ja, laut den Künstlern soll diese Aktion – ein Re-Enactment kolonialer Ausstellungsformen – Diskussionen zu Rassismus und dem kolonialen Erbe initiieren. Bwesigye bwa Mwesigire analysiert auf This Is Africa wie diese Aktion rassistische Stereotypen stattdessen re_produziert und in einer weiterhin rassistisch strukturierten Gesellschaft nicht funktionieren kann, sondern nur mehr Gewalt ausübt.

Barbara Eder interviewte das Künstler_innen- und Aktivist_innenkollektiv Queering Yerevan über ihre Aktionen, die Zurückeroberung des öffentlichen Raums und den Begriff „Queer“ im armenischen Kontext.

Zum noch immer unklaren Verbleib der 243 von „Boko Haram“ entführten Schülerinnen in Nigeria schrieb allAfrica.com. Auf Twitter werden unter den hashtags #BringBackOurDaughters und #BringBackOurGirls weitere Informationen und Aktionen kommuniziert. [Inhaltshinweis: Misogynie, Gewalt und rape culture]

In einem Fotoprojekt stellen Schwarze Mädchen Porträts von Frauen nach, die als Vorbilder fungieren – von Audre Lorde bis Gabby Douglas.

Anlässlich des Yom HaShoah (Holocaust Tags) in Israel schreibt The Mamafesto über ihre Familiengeschichte und die Bedeutung von Erinnerung.

Termine in Berlin, Bremen, Frankfurt a.M., München:

(mehr …)


Facebook | |


Beyoncé, Magazine, Trolle, Airbags – kurz verlinkt

29. Januar 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 227 von 346 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links:

Im Juni findet die Frauen*FrühlingsUni 2014 statt, und es können noch Beiträge eingereicht werden: „Wir möchten Feminismen im gelebten Alltag, ihre Erfolge, aber auch Schwierigkeiten sowie Möglichkeiten zur feministischen Intervention aufspüren. Alles, was Brücken zwischen Alltag, Wissenschaft und Politik schlägt und den Fokus auf das Thema richtet, ist willkommen.“

Spiegel Online schreibt: „Sexuelle Belästigung ist ein Problem bei der Bundeswehr, wie eine Studie der Truppe zeigt. Wie mit den Beschwerden der Frauen umgegangen wird, darüber verliert sie allerdings kaum ein Wort. Die Grünen kritisieren: Entsprechende Fragen wurden aus dem Papier gestrichen.“

englischsprachige Links:

Amina Doherty schreibt beim African Women’s Development Fund darüber, wie Popkultur das (feministische) Selbstverständnis beeinflussen kann: „Popular culture has a unique capacity not only to raise awareness, but to build bigger constituencies for social justice and women’s rights and ultimately to meet people where they are“- hier Teil 1 und dort Teil 2.

A propos Pop: Gerade wurden die Grammys verliehen, und Beyoncé war auch dabei, und natürlich wurde ihr Auftritt aus verschiedenen Perspektiven analysiert, gefeiert und kritisiert. Zum Beispiel von Jen von xojane, die sich gegen an Mütter gerichtetes Sexualitäts-Policing ausspricht. Und Akiba Solomon schreibt bei Colorlines über den Einsatz verstörender Zitate im Song „Drunk in Love“.

Die aktuelle Ausgabe von Popaganda, dem Podcast des Bitch Magazine, steht unter dem Motto „Don’t just hate media—make media“ und featuret Interviews mit drei profilierten Zeitschriftenmacherinnen, die auch einzeln anzuhören sind.

Viele Social-Media-aktive Menschen haben sich inzwischen an diversen Versionen des Gotye-Hits „Somebody that I used to know“ erfreut – vielleicht war auch die Interpretation von Azora Telford in Gebärdensprache dabei.

„Trollen geht es nicht darum zu provozieren, sondern darum, Frauen zum schweigen zu bringen“ – Steph Guthrie erklärt im TedxTalk, waum die Aufforderung, Trolle nicht zu füttern a.k.a. Übergriffe im Internet einfach zu ignorieren, höchst problematisch ist. Und was stattdessen getan werden könnte.

Und hier noch ein erbauliches Video für den Feierabend.

Außerdem ein Termin in Dresden am 1. Februar um 14:30: We give birth, we decide! – Solidaritätsveranstaltung für Abtreibungsrechte in Spanien und Deutschland.


Facebook | |


Kweens, Klangfarben und Katholiken – die Blogschau

3. Dezember 2011 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 141 von 295 der Serie Die Blogschau

Die Kweens waren beim „26. Treffen junger Autoren“ (bemerkenswerter Titel übrigens, bei einem Mädchen-Jungen-Verhältnis von 17 zu 3) und waren schockiert von all den frauen- und generell menschenfeindlichen Texten, die sie dort zu hören bekamen.

momorulez berichtet, warum die Anwesenheit eines Vertreters der katholischen Kirche bei einer Veranstaltung zur Frage „Warum gehe ich zu St. Pauli?“  für ihn unzumutbar ist und erläutert dabei noch mal die Konzepte trigger und safe space/Schutzraum.

Wie Argumente gegen die kürzlich beschlossene „Herdprämie“ rassistisch instrumentalisiert werden, gibt es bei anders deutsch zu lesen.

Lipstick Terrorist beschäftigt sich mit der Hypersexualisierung, die sie  innerhalb der queeren Szene wahrnimmt (in englischer Sprache).

Kürzlich erschienen: die Publikation Frauenin/transFormation. Im Anschluss an die FrauenFrühlingsUni in Graz 2009 greifen Mitwirkende die Inhalte, Themen und Erkenntnisse der Veranstaltung noch einmal auf und lassen sie Revue passieren.

Regina Frey berichtet über Männergedenk- und -feiertage im vergangenen Monat. (mehr …)


Facebook | |


Festivals, Tagungen und mehr

10. Mai 2010 von Helga

Wer seine feministischen Mitstreiter_innen einmal live sehen möchte, statt immer nur zu chatten oder twittern, und es bisher nicht zur re:publica oder GenderCamp geschafft hat, hat diesen Sommer noch reichlich Gelegenheiten.

Schwarze Bombe mit angezündeter Zündschnur - Aufschrift in Schreibschrift: Macker Massaker Vom 13. bis 16. Mai läuft in Mülheim das Macker Massaker. In verschiedenen Workshops und Voträgen im AZ Mülheim geht es etwa um „Antifa und Männlichkeit” oder „Geschlechterverhältnisse in Punk & Hardcore”. Die Abende klingen mit Konzerten, u.a. von krikela aus.

Die Riot Skirts laden dann am 16. Mai in Köln ein. Ab 17 Uhr wird im AZ Köln (Wiersbergstr. 44/ Haltestelle Kalk-Kapelle) ein „queeres, feministisches, kreatives, lustiges, dramatisches, leckeres, antikommerzielles, antihierarchisches, antirassistisches, antisexistisches _fest” geplant, dass am ersten Septemberwochenende stattfinden soll.

In Hannover geht es am 30. Mai mit einem eintägigen Workshop weiter. Themen sind „Geschlechterarrangments im Neoliberalismus”, „Verhütung für Männer” und mehr. Der Tag soll Lust machen, auf den mehrtägigen Kongress „Kritische Tage zum Geschlechterverhältnis“ im Herbst. Veranstaltungsort ist das UJZ KORN.

Um die Probleme und Ziele von Frauen im Netz geht es beim Vernetzungstreffen von FrauenImNet. Vom 4. bis 6. Juni gibt es dazu im DGB Seminarzentrum Hattingen Vorträge und Workshops: „Cyberstalking“, „Feminismus im Netz“, „Wie wichtig ist wichtig?“ und viele weitere. Außerdem gibt es eine Anleitung zur Verschlüsselung von eMails und Key Signing-Party.

Weißer Hintergrund mit schwarzer, verschnörkelter Schrift: Antifee - darunter: Festival gegen Sexismus und Nationalismus - Feiern für ein selbstbestimmtes Leben - Darüber eine stilisierte schwarze Flamme (nicht klar erkennbar) Beim Antifee Festival in Göttingen gibt es ebenfalls diverse Vorträge und Workshops, etwa „Geschlecht und Nationalismus im Fußball”. Zu sehen sind außerdem die „Ausstellung zur Geschichte der Homosexuellenbewegung” und Filmvorführungen. Abends füllen Bands die Bühne, zum Beispiel bell´s roar. Das Ganze am 4. und 5. Juni auf dem Campus der Uni. Neue Informationen gibt es über Twitter und Facebook.

PS: Vom 21. bis 23. Mai gibt es natürlich auch wieder die FrauenFrühlingsUni in Klagenfurt. Diesmal mit Workshops, Kunst und Kultur rund um das Thema „Frauen- Wege – Utopien“.


Facebook | |



Anzeige