Einträge mit dem Tag ‘feministische Jurist_innen’


Feministischer Humor, sexistische Jurist_innenausbildung und Älterwerden

27. April 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 346 von 346 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

„Die Linke müsste meine Eltern ansprechen, ohne soziorassistisch zu sein“, sagt Édouard Louis in der Süddeutschen Zeitung mit Blick auf die aktuellen Wahlen in Frankreich.

Was ist los mit den feministischen Blogs?, fragt Melanie bei den Femgeeks und überlegt, aus welche Gründen vielleicht weniger geschrieben und interagiert wird und was darauß Konsequenzen sein könnten.

Darauf antwortend geht es bei Ein Blog von Vielen um Eskapismus, das Ausloten der eigenen Politiken und den Entscheidungen in welchem Umfeld man wie agieren kann/ möchte/ muss.

Dieses Jahr findet wieder das Campaign Boostcamp statt. Das wird geboten: „Während des fünftägigen Trainings lernst Du, wie man erfolgreiche Kampagnenstrategien entwickelt und atemberaubende Aktionen plant, die viele Menschen erreichen. Danach beginnt ein einjähriges Unterstützungsprogramm mit mehreren Folgetreffen am Wochenende.“ Bewerbungsschluss ist der 01. Mai. Es gibt jeweils ein Stipendium für eine_n Aktivist_in of Colour/ Schwarze_r Aktivist_in und eine_n trans Aktivist_in.

In der Jurist_innenausbildung wird viel Sexismus und Rassismus reproduziert. Auf dem Tumblr Juristenausbildung wird sich jetzt damit auseinandergesetzt. Im Interview mit Armaghan Naghipour beim Missy Magazine sprechen die Macherinnen der Seite über ihre Ideen und eigenen Erfahrungen.

Das neue an.schläge-Magazin ist da und widmet sich im Dossier dem Thema Macht & Humor. Da schreibt beispielsweise Denice Bourbon über queer-feministische Comedy, die nach oben tritt und Brigitte Theißl argumentiert, warum es kritische Satire braucht.

Eine Initiative fordert Erinnerung an verfolgte Lesben in der Gedenkstätte des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. Im Interview mit junge Welt spricht Susanne Kuntz über die historischen Hintergründe.

Die Bundestagswahl in Deutschland rückt auch langsam näher. Der LSVD hat schon einmal seine Wahlprüfsteine vorgestellt.

englischsprachige Links

„While Jewish victims and their organizational representatives have, over the years, processed claims for real estate, businesses and works of art seized by the Nazis, Jews’ more mundane Holocaust-era property may still be circulating in antique shops and households, unbeknownst to the current buyers or owners“, schreibt der Jewish News Service.

Im Fi2W Podcast geht es ums Altwerden als migrierte Person und besondere Strategien des Umgangs.

Emma Morano ist im Alter von 117 Jahren verstorben (ihr langes Leben hat sie unter anderen darauf zurückgeführt, dass sie nicht mit einem Mann verheiratet war). Die New York Times blickt anhand ihrer zurückgelassenen Objekte auf Moranos Leben zurück.

„Our culture frames illness as a battle to be won, but sometimes it’s just a thing you live with“, schreibt Caira Conner bei Buzzfeed über das Leben mit chronischen, nicht-heilbaren Krankheiten.

Termine

27. bis 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

27. bis 30. April in Freiburg: SeminarWorkshop: „Der gefährliche Wind in der Rede – Wie umgehen mit Hassreden in den Medien

5.-7. Mai in Halle: Konferenz junger politischer Frauen mit Workshops und Diskussionen.

13. Mai in Berlin: Das Queer Zine Fest Berlin steht wieder an. Table können noch angemeldet werden.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

15. – 18. Juni in Heidelberg: Das Lady*fest Heidelberg findet statt!

14. bis 16. Juli in Berlin: Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln. (Es werden noch Leute zum Mitmachen gesucht!)

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Überall rape culture und Protest gegen das Teilhabegesetz – kurz verlinkt

8. Juni 2016 von der Mädchenmannschaft

deutschsprachige Links

Maria Wersig schreibt beim Gunda-Werner-Institut zur Stellung von Alleinerziehenden: „Verbesserungen für Alleinerziehende gehen nur langsam voran. Vielleicht weil sie zu über 90 Prozent Frauen sind? Während Reformen auf sich warten lassen, die zum Beispiel die Unterstützung bei ausfallendem Kindesunterhalt (ein sehr häufiges Problem für Alleinerziehende) verbessern, steht nun im Rahmen der sogenannten Rechtsvereinfachung des SGB II eine Verschlechterung der Situation Alleinerziehender und ihrer Kinder an.“ Die Kürzungen, von denen sie dort schreibt, konnten glücklichweise erst einmal abgewandt werden. (FB-Link)

Im Interview mit der Berliner Zeitung kritisiert Verena Bentele, Behindertenbeauftragte des Bundes, das geplante Teilhabegesetz. Derweil gehen auch die Proteste gegen das Gesetz weiter, berichtet konbinet unter der Überschrift „Wir kommen täglich wieder„.

Hurraki weißt darauf hin, dass es seit Mai das Buch „Fragen Sie einfach!: Deutsche Grammatik in leichter Sprache“ zu kaufen gibt.

Das Jüdische Museum Berlin sucht zum 01. September eine studentische Hilfskraft für das Outreach Programme des Bereichs Bildung. Bewerbungsschluss ist der 17. Juni.

englisschsprachige Links

Accalmie hat ihre Tweets zu rape culture, konkret zur geringen Strafe für Brock Turner (dem sonst laut dem Richter ja die Zukunft verbaut wäre) in den USA und dem victim blaiming im Fall von Gina-Lisa Lohfink.

Zum Fall Brock Turner argumentiert Anne Theriault „Men See Themselves In Brock Turner—That’s Why They Don’t Condemn Him„.

Sacha’s Blog stellt die Kampagne #LawNeedsFeminismBecause vor.

Im Guardian schreibt Homa Khaleeli über Schwarze Frauen, die durch Polizeigewalt in den USA starben, und Kimberlé Crenshaws Aktivismus diese nicht vergessen zu lassen.

Catcalling Or Fatcalling? Both Suck, But Why Do We Only Talk About One?„, fragt Catherine Bouris bei The Vocal.

In den USA läuft gerade der Film Me Before You an, der auf dem gleichnamigen Roman beruht. s.e.smith analysiert im Bitch Magazine die ableistischen Grundannahmen, die der Geschichte zu grunde liegen. [CN: Diskussion von Suizid]

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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