Einträge mit dem Tag ‘Feministinnen’


Kurz informiert

18. März 2010 von der Maedchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 50 von 50 der Serie Kurz notiert

Mehr Frauen mit Humor an die Mikrofone! Aber bitte nicht mit platten, rassistischen Äußerungen.

Juanita W. Goggins, US-amerikanische Aktivistin der Bürgerrechtsbewegung, die 1974 als erste Afroamerikanerin in das Repräsentatenhaus von South Carolina gewählt wurde, erfror laut der New York Times am 20. Februar in ihrem Haus.

Zwar schon etwas älter, aber immer noch eine lesenswerte Analyse der nicht-existenten Geschlechterpolitik der Pirat_innen-Partei von p-pricken.de.

Nachdem im amerikanischen Mississippi eine High School Prom abgesagt wurde, weil die 18-jährige Constance McMillan ihre Freundin mit zu dieser Abschlußfeier bringen wollte, hat autostraddle jetzt eine Gallerie nur für lesbische Prom-Dates und ihre fantastischen Bilder eröffnet!

In West-Jerusalem haben mehrere tausend Israelis gegen die Geschlechtertrennung in Bussen demonstriert, die durch die von ultra-orthodoxen Juden bewohnten Stadtteile fahren, wie broadsheet@salon berichtet.

Zu lesen in der Jungle World: In Tschechien kämpfen homosexuelle Aktivisten gegen alte Vorurteile, gesellschaftliche und rechtliche Diskriminierung, aber auch gegen die eigene politische Passivität.

Die Frontfrau und Managerin der Heavy Metal-Band „Arch Enemy”, Angela Bossow, gab Global Comment ein Interview über die wachsende Bedeutung von Frauen in Heavy Metal.


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Wer war… Susan B. Anthony?

13. März 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 10 von 10 der Serie Wer war eigentlich …

Susan Brownell Anthony wurde am 15. Februar 1820 auf einer Farm in Massachusetts geboren und verstarb heute vor 104 Jahren in New York. Anthony war Lehrerin und neben Elizabeth Stady Canton eine der führenden Frauenrechtler_innen der US-amerikanischen Frauenbewegung im 19. Jahrhundert, die sich u.a. für das Frauenwahlrecht einsetzten.

Elizabeth Cady Stanton (links) und Susan B. Anthony (rechts) ©2003 Jone Johnson Lewis

Anthony wuchs mit ihren fünf Geschwistern in einer quäkerischen Familie auf und begann mit knapp 16 Jahren Kurse zum Quäkertum zu geben. 1837 ging sie von ihrem Vater ermutigt auf ein Quäker-Internat in Philadelphia, auf dem sie nicht lange blieb, da die Familie finanzielle Schwierigkeiten hatte. In den Folgejahren arbeitet Anthony als Lehrerin und übernahm zeitweise die Verwaltung der Familienfarm.

Mit 28 Jahren begann sie gegen die Sklaverei zu kämpfen und wurde in der  Abstinenzbewegung (Temperence Movement) aktiv. In dieser Bewegung riefen insbesondere Frauen zum Alkoholverzicht auf, da nach Ansicht der Aktivist_innen Alkohol und häusliche Gewalt häufig zusammenhingen. Als sie auf einer Veranstaltung nicht sprechen durfte, weil sie eine Frau war, gründete sie eine eigene Organisation - Woman’s New York State Temperance Society.

Sie fing an, sich immer stärker für Frauenrechte zu engagieren, hielt viele Reden und reiste in den USA herum. Anthony war – wie viele ihrer Mitstreiterinnen – gegen Abtreibung. Dafür machte sie die Männer verantwortlich, die “Frauen zu Abtreibung treiben würden” und postulierte, “Abtreibung würde Frauenrechten widersprechen”. Für jene Zeit untypisch hatte Anthony weder Mann noch Kinder.

Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) war Anthony von jenen Aktivist_innen enttäuscht, die sich zwar für das Wahlrecht von Afroamerikanern einsetzten, aber nicht für das von Frauen. Nachdem 1870 das Wahlrecht für ehemalige männliche Sklaven eingeführt wurde, reagiert Anthony mit rassistischen Kommentaren, dass “gebildete weiße Frauen bessere Wählerinnen seien als die ‘ignoranten’ Schwarzen und Immigranten”.

Zwei Jahre später – 48 Jahre, bevor Frauen das Wahlrecht erlangten – registrierte sie sich bei der Präsidentschafts-Wahl und gab ihre Stimme ab, woraufhin sie wegen “unrechtmäßiger Wahlbeeinflussung” zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, welche sie nie zahlte.

Susan B. Anthony starb 1906 und konnte so nicht mehr miterleben, wie Frauen vierzehn Jahre später nach langem Kampf das allgemeine Wahlrecht in den USA erhielten.


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Wer war… Johanna Dohnal?

24. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 9 von 10 der Serie Wer war eigentlich …

“Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‘weibliche Zukunft’. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.” (Dohnal, 2004)

Die erste österreichische Frauenministerin der SPÖ ist am vergangenen Samstag im Alter von 71 Jahren in ihrem Haus in Niederösterreich verstorben. Johanna Dohnal, Leitfigur der österreichischen Frauenpolitik, wurde 1979 Staatssekretärin für Frauenangelegenheiten in der Regierung Kreisky und 1990 Bundesministerin für Frauenangelegenheiten. Neben ihrem Engagement in der Friedens-, der Bildungs- und der Entwicklungspolitik machte sie sich insbesondere für frauenpolitische Angelegenheiten stark, u.a. das gesetzliche Verbot von sexueller Belästigung oder das Durchsetzen von Quoten an Universitäten und in Ministerien. 1995 zog sie sich u.a. auch auf Grund von wachsenden konservativen Stimmungen im Land aus der Politik zurück, leistete aber weiterhin Arbeit in NGO’s, Frauenorganisationen und Gewerkschaften und veröffentlichte 2008 ihr Buch ”Innenansichten österreichischer Frauenpolitiken”.

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„Ihr durchtriebenen, miesen Fotzen!“

23. Februar 2010 von Anna
Dieser Text ist Teil 26 von 26 der Serie Auf einen Kaffee mit Anna

Ich seufze und drücke „löschen“. Es ist kurz nach Mitternacht und eigentlich wollte ich gerade ins Bett gehen. Das muss jetzt aber noch einen Moment warten, denn inzwischen weiß ich: wo ein Fotzen-Kommentar ist, da lauern auch noch andere und gerade zu nächtlicher Stunde fallen die Hemmungen besonders schnell.

       (C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Als ich begann, im Internet feministische Texte zu veröffentlichen, war mir nicht klar, welch offener Hass Frauen und Feministinnen im Netz an manchen Stellen entgegen schlägt. Dabei gibt es natürlich immer wieder Kommentare, die nichts weiter als Herumgetrolle sind, das wirklich keinen weiteren Hintergrund hat.

Die meisten dieser Beiträge jedoch sind klar feminismus- und frauenfeindlich motiviert (das eine lässt sich da nicht mehr so leicht vom anderen trennen). Sie lassen sich grob in drei verschiedene Typen unterteilen:

Da wäre der einzelne Irre. Dieser stößt oft eher zufällig auf feministische Seiten und Blogs und versucht seiner ganzen aufgestauten Wut in einem deftigen Kommentar Raum zu geben. Meist gelingt ihm das nur mit wüsten Schimpfwörtern, manchmal sind auch nur relativ harmlose Einwürfe wie „geht kochen“ oder „macht euch doch mal locker“. In diese Kategorie würde ich auch den Klassiker „ihr gehört einfach mal wieder ordentlich durchgebumst“ einordnen. Diesen hielt ich persönlich übrigens lange für eine altfeministische Saga, bis er mir tatsächlich selber im Rahmen einer Diskussion in einer Community das erste Mal begegnete. Man muss also nicht unbedingt auf einer explizit feministischen Plattform schreiben, um solchen Sprüchen ausgesetzt zu werden – das reine Äußern gleichberechtigter Gedanken reicht völlig aus, um bei manchen Menschen einen Schalter umzulegen.
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Wer war… Audre Lorde?

18. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 7 von 10 der Serie Wer war eigentlich …

Audre Geraldine Lorde wurde heute vor 76 Jahren am 18. Februar 1934 in Harlem, New York City, geboren und verstarb am 17. November 1992 an Krebs. Die US-amerikanische Schriftstellerin, Dichterin und Aktivistin bezeichnete sich selbst als “black lesbian feminist mother poet warrior (schwarz, lesbisch, feministisch, Mutter, Dichterin, Kriegerin).

Quelle: womanizerblog.com

Quelle: womanizerblog.com

Lorde veröffentlichte über 20 Bücher mit Gedichten und Prosa. Eines ihrer bekanntesten Bücher ist Sisters Outsiders, welches sich mittels Essays und Reden mit den Interdependenzen von Geschlecht, race und Klasse beschäftigt. In diesem Buch findet man auch ihren berühmten Ausspruch

The Master’s Tools Will Never Dismantle the Master’s House”

(zu deutsch: “Die Werkzeuge des Herrn werden niemals das Haus des Herrn niederreißen”), welches vielseitig interpretiert werden kann. Die gängigste Interpretation dieses Zitats lautet, dass Praktiken und Strategien, die kritiklos in patriarchale/rassistische Institutionen eingebettet sind, niemals zur so genannten Frauenbefreiung und/oder Befreiung von people of color beitragen können.

Lorde betonte Zeit ihres Lebens, dass die Verbindung von feministischen und anti-rassistischen Kämpfen von größter Notwendigkeit sei und inspirierte auch die afrodeutsche Frauenbewegung mittels Workshops und Seminaren, die sie in den 1980ern in Berlin hielt.

“I am a Black Feminist. I mean I recognize that my power as well as my primary oppressions come as a result of my blackness as well as my womaness, and therefore my struggles on both of these fronts are inseparable.”

(Zu deutsch: “Ich bin eine schwarze Feministin. Ich verstehe, dass meine Macht und meine primären Unterdrückungserfahrungen die Konsequenzen meiner dunklen Hautfarbe sowie meines Geschlechts sind und meine Kämpfe an beiden dieser Fronten untrennbar voneinander sind.”)


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Wer war… Adelheid Popp?

11. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 6 von 10 der Serie Wer war eigentlich …

Geboren als 15. Kind einer Weberfamilie in der Nähe von Wien wuchs Adelheid Popp, geb. Dworak, die später zu einer der bekanntesten FrauenrechtlerInnen und ArbeiterInnen avancierte, in ärmsten Verhältnissen auf. Sie besuchte nur drei Jahre lang die Schule und arbeitete fortan als Dienstmädchen, Näherin und Fabrikarbeiterin.

Quelle: dasrotewien.at

Ab dem Alter von 17 Jahren wurde Popp politisch aktiv. Sie arbeitete täglich zwölf Stunden und lernte abends Lesen und Schreiben, um sozialistische Schriften verstehen zu können. Zu dieser Zeit besuchte sie erste Parteiversammlungen und trat der Sozialdemokratischen Partei Österreichs bei.

Popp hielt nicht nur Reden, sondern widmete sich auch Zeitungsartikeln zur Situation der ArbeiterInnen. So gründete sie die Wiener Arbeiterinnen-Zeitung, welches zum führenden Organ der sozialdemokratischen Frauenbewegung wurde. Popp setzte sich für die Durchsetzung von Ruhetagen (Sonntag) und den 1. Mai als Feiertag ein. Außerdem organisierte sie 1893 den ersten Wiener Frauenstreik, der erfolgreich die Arbeitszeit auf zehn Stunden pro Tag verkürzte und einen Wochen-Mindestlohn von vier Gulden einführte.

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Bloggerinnen in den USA

10. Februar 2010 von Susanne

Auf einem Panel der Netroots Nation sprachen Autorinnen der bekanntesten feministischen Blogs in den USA miteinander über ihre Arbeit. Interessant: Sie alle bloggten bereits, als in der US-amerikanischen Blogosphäre die Frage aufkam, wo all die bloggenden Frauen seien – eine Frage, die seit einiger Zeit im deutschen Netz kreist. Also meldeten sich die Ladys noch lauter zu Wort, um zeigen: Es gibt uns Frauen im Netz. Ein paar Jahre später stellen sich die Amerikanerinnen schon die Frage, ob feministisches Bloggen bereits im Mainstream angekommen sei.


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Wer war… Betty Friedan?

4. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 5 von 10 der Serie Wer war eigentlich …

Die US-amerikanische Publizistin, Mitbegründerin und erste Präsidentin der amerikanischen Frauenorganisation National Organization for Women (NOW) wurde am 4. Februar 1921 geboren und verstarb vor vier Jahren an ihrem 85. Geburtstag an Herzversagen.

Betty Friedan / Quelle: womenshistory.about.com

In den 1960ern und 1970ern, in denen sich feministische Theorien in der amerikanischen akademischen Welt etablierten, kritisierten viele FeministInnen wie Betty Friedan die auf der öffentlich/privaten Sphäre basierenden Ideologie, welche die Frau auf die Rolle der Hausfrau und Mutter und den Mann auf die Rolle des Familienernährers und Verdieners reduzierten. Obwohl Frauen seit mehreren Jahrzehnten wählen konnten, Zugang zu Universitäten und den meisten Berufen hatten, konnte man noch nicht von Gleichberechtigung der Geschlechter sprechen. Friedan erforschte mit ihrem Bestseller The Feminine Mystique (1963, “Der Weiblichkeitswahn”) das “Problem, das keinen Namen hat” und resümierte, dass gleiche Ausbildungschanchen und berufliche bzw. ökonomische Eigenständigkeit der Schlüssel zur weiblichen Unabhängigkeit sei und somit die Gleichstellung von Mann und Frau gewährleiste.

KritikerInnen warfen Friedan vor, die Situation von wohlhabenden und weißen (Haus-)Frauen verallgemeinernd als Situation aller Frauen zu beschreiben. Probleme armer und/oder women of color und ihre Erlebnisse mit der Arbeitswelt und/oder Rassismus thematisierte sie kaum. Auch stand sie dem Einfluss lesbischer Frauen auf die Organisation NOW kritisch gegenüber.

Trotz der Kritik gilt Friedan als eine der wichtigsten TheoretikerInnen der akademischen und politischen Frauenbewegung der 1960er und 1970er Jahre.


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Duck Dich oder Streck Dich

19. Dezember 2009 von Stephanie
Dieser Text ist Teil 3 von 7 der Serie Frauen bewegen

In jungen Jahren musste ich eine wichtige Entscheidung treffen: Will ich aufrecht durchs Leben gehen oder lieber mit meinem ArtgenossInnen auf gleicher Augenhöhe sein?
Welche hinter diese Fragestellung Tiefsinniges vermutet, hat zwar nicht unbedingt Unrecht, dennoch ist diese hier zunächst sehr plastisch gemeint: Ich bin 1,90m groß und das seit meinem 13. Lebensjahr.

Viele Frauen mit Überlänge entscheiden sich für die „Augenhöhe“-Variante und gehen gekrümmt durch’s Leben. Damit büßen sie zwar die Selbstsicherheit über Körperhaltung ein, genießen jedoch den Vorteil halbwegs zur Masse zu gehören.

Ich nutze meine körperliche Präsenz und gehe aufrecht. Damit gehöre ich zum potentiell stärkeren Gesellschaftsteil: Bis mir jemand krumm kommt, dauert es wesentlich länger als bei kleinen Frauen. Dumme Anmachen? Nur von waghalsigen Idioten. Sexuelle Belästigung? Extrem selten.
Mir einen Opferstempel auf die Stirn zu drücken ist wesentlich schwerer, da die Meisten einfach nicht dran kommen.

Was mich ein bisschen wundert ist, dass einige Frauen dazu neigen, Beschreibungen zur sozialen Situation von Frauen anhand der eigenen Erfahrungen zu evaluieren. Bevor ich auf die Idee komme meine eigenen Erfahrungen als Evaluierung zu nutzen, muss ich mir sicher sein, dass diese auch aus den gleichen Grundbedingungen entstanden sind. Allein wegen meiner Körpergröße ist dies häufig nicht der Fall.

Spannend und sinnig finde ich es, auch die Grundbedingungen zu analysieren, die nicht der Regel entsprechen, und daraus Folgerungen zu ziehen, wie die beschriebene soziale Situation so verbessert werden kann, dass es andere Frauen für sich nutzen können.
In meinem Fall halte ich die Ausgangsfrage für äußerst relevant: „Duck Dich oder Streck Dich“. Das metaphorische Moment in dieser Frage ist meines Erachtens voll auszuschlachten:

Wie wir alle 1,90m groß werden

„Duck Dich“ ist populär, denn damit wird die Fähigkeit bewiesen, sich in eine Gruppe einzugliedern. Eingliederung als Aspekt der Teamfähigkeit ist natürlich durchaus positiv, aber nicht generell. Nicht jedes „Team“ ist mein Team. Vor allem nicht, wenn es darauf aufbaut, dass ich mich ducke – ich also verheimlichen soll, wer ich bin.

Mit „Streck Dich“ wird immer wieder gewisse Arroganz und Aggressivität verbunden.
Selbstachtung wird gerne mit Arroganz verwechselt. Sich Raum zuzugestehen und zu erobern zeigt, dass Eine es sich selbst wert ist. Der Raum dafür  muss allerdings erobert und verteidigt werden. Das Kriegsvokabular ist gleichzeitig ein klarer Hinweis darauf, warum Menschen auf die Idee kommen, es handele sich dabei um Aggressivität.
Inwiefern die beiden Begriffe schlicht für „feministisches“ Verhalten abgelehnt, umgedeutet oder als Notwendigkeit akzeptiert werden, bleibt jeder selbst überlassen.

Mit meinen 1,90m kann ich natürlich gebeugt leben und mich auf gleicher Augenhöhe bewegen – allerdings nur solange wie mein Rücken mitmacht. Spätestens wenn die Rückenschmerzen zu groß werden, ist mir das Ducken nicht mehr möglich.


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Christmas-Countdown in den Blogs

19. Dezember 2009 von Verena
Dieser Text ist Teil 39 von 51 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Schnee auf den Straßen, Glühweinduft in der Luft – bloß in der virtuellen Welt läuft alles wie gehabt: Die Woche in den Blogs:

Standard.at berichtet über einen Gesetzesentwurf in Uganda, der Homosexuelle mit der Todesstrafe bedroht.

Wie „Diskussionskultur auf einem feministischen Webblog stattfinden kann“ hat nun auch das Mädchenblog intern geklärt und in ihrer Netiquette fest gelegt.

Les Petits Plaisirs bespricht das Buch „Lucy früh am Morgen“ – ein erotischer Roman, der Schamesröte, eine widersprüchliche Protagonistin und schablonenhafte Männer bereit hält.

“Ohne Worte” nennt Luica zu Recht die Werbeidee eines Reiseanbieters:

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Die femininelesbians widmen sich  einer orgiastischen Opernszene aus der – in Deutschland leider nur in der ersten Staffel ausgestrahlten – Serie The L-Word

Das Antisexistische Aktionsbündnis München weist auf ein Radiointerview zum „Sexismus in der linken Szene“ hin

Im neuen Blog denkwerkstatt dreht sich alles um Geschlechterverhältnisse – auch aus wissenschaftlicher Perspektive und mit besonderem Schwerpunkt auf die Männlichkeitsforschung

Katja Kullmann gratuliert ihrer Mutter zum 60. Geburtstag mit einem Song, hervor gekramten Erinnerungen und dankbaren Worten

Eines hat meine Mutter mir vor allem beigebracht: „Du kannst so sein wie Du willst, mit all Deinen schrägen Ideen und pipapo – es kommt nur darauf an, dass Du Deine Sache gut machst. Sei wie Du willst – aber gib Dir Mühe.“

Wer beim Adventskalender der Genderbibliothek vergangenen Samstag das Türchen geöffnet hat, fand einen Hinweis auf unsere Wahl zum Bloggermädchen 2009. Auch Susanne Lang vom Freitag wies in ihrem Blog darauf hin.


Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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