Einträge mit dem Tag ‘Else Lasker-Schüler’


Wer war… Else Lasker-Schüler?

23. Januar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 4 von 31 der Serie Wer war eigentlich …

Gestern war der 65. Todestag von Else Lasker-Schüler, die 1869 in Elberfeld (Wuppertal) geboren wurde und 1945 in Jerusalem verstarb.

Else Lasker-Schüler, Quelle: zeit.de

Die deutsch-jüdische Schriftstellerin veröffentlichte um 1899 ihre ersten Gedichte, schrieb Zeit ihres Lebens außerdem noch Dramen, kürzere Erzählungen, Briefe und fertigte ebenfalls Zeichnungen an. Sie lebte lange Jahre in Berlin und liebte das Diskutieren und den Austausch mit anderen KünstlerInnen und DichterInnen in den literarischen Cafés Berlins.

Kurz bevor sie 1933 auf Grund des aufkeimenden Nationalsozialismus emigrierte, erst in die Schweiz, dann nach Jerusalem, erhielt sie 1932 den Kleistpreis.

Auf fembio.org wird ihre Person und ihr Werk wie folgt beschrieben

In ihren Werken schuf sie eine “exotisch” gefärbte, von intensiven Bildern und Gefühlen bestimmte Welt, in der das jüdisch-bürgerliche Elternhaus, die unbefriedigenden Beziehungen zu Männern und eine tiefe Sehnsucht nach Erlösung zu Legenden verwoben wurden, die Schönheit, Sinn und Versöhnung stiften und das Ungenügen des Lebens in der Dichtung aufheben sollten. So exzentrisch ihre Erscheinung, so kindlich-naiv ihre Haltung wirken mochte, so konsequent suchte sich Lasker-Schüler nach zwei geschiedenen Ehen als unabhängige Dichterin und alleinerziehende Mutter ihres geliebten, früh verstorbenen Sohnes Paul mit Leseauftritten und Veröffentlichungen durchzubringen.

Neben der Thematisierung der Judenverfolgung befasste sich Lasker-Schüler in ihren Werken insbesondere mit Liebe, Tod und Schmerz. Hier ist eines meiner Lieblingsgedichte von ihr:

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