Einträge mit dem Tag ‘1000 Kreuze in die Spree!’


Gefühle offenbaren, Ableismus und Fat Empowerment – die Blogschau

21. September 2013 von Nadine
Dieser Text ist Teil 220 von 295 der Serie Die Blogschau

Differentneeds rezensiert auf ihrem Blog das aktuelle Buch von Chris Köver, Sonja Eismann und Daniela Burger „Glückwunsch, Du bist ein Mädchen – Eine Anleitung zum Klarkommen

W_Ortfindungen schreibt über Gefühle offenbaren.

Leidmedien haben die Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl in Leichter Sprache zusammengefasst und visualisiert.

Das Heiter Scheitern Kollektiv podcastet über Regenbogenfamilien.

Die Asperger Frauen haben einen Offenen Brief an Stefan Niggemeier verfasst, in dem sie seine ableistischen Sprachhandlungen kritisieren. Niggemeier hat sich daraufhin entschuldigt.

Die Wichtigkeit von geschlossenen bzw. Schonräumen für Frauen, Lesben, Trans im Geek- und Techbereich erörtern Femgeeks.

Riotmango will einen Satz nicht mehr hören: „Übergewichtige Frauen sind auch schön

Anna Heger veröffentlicht den Comic über sogenannte geschlechtsneutrale Pronomen.

Kritik an Gesellschaft nimmt sich die Grünen und ihre Nicht-Aufarbeitung sexualisierter Gewalt vor.

… und noch ein Veranstaltungshinweis für Berlin heute: Für Abtreibungsrechte und gegen menschenverachtenden christlichen Fundamentalismus auf die Straße gehen! Es rufen auf: Das „What the Fuck“ Bündnis mit vielen kreativen Aktionen vor dem Bundeskanzler_innenamt und das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung mit einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor.


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„Marsch für das Leben“ – What the Fuck?

6. September 2012 von Magda

Alle Jahre wieder… und nach der Schweinerei, die sich die Deutsche Bahn in diesem Jahr geleistet hat, erst recht:

Hellblauer Hintergrund mit weißer Schrift WHAT THE FUCK

Zum Vergrößern: Klick!

Für den 22. September 2012 mobilisieren rechts­­kon­ser­vative, christ­liche Fundamentalist­_innen wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin und setzen sich damit für ein generelles Verbot von Ab­­trei­bungen ein.

Eine feministische Gegen­demo unter dem Motto „Marsch für das Leben – What the fuck!“ stellt sich den menschen­­ver­ach­tenden Ab­trei­bungs­­gegner­_innen mit Protest­­kund­­gebungen und Ver­­an­stal­tungen zu den Themen christ­licher Fun­da­men­ta­lis­mus, Ab­treibung, Atheis­mus und Re­pro­duk­tions­­tech­no­logien entgegen. Die Vor­­träge und Work­shops be­ginnen bereits heute, am 6. September.

Die Protestkundgebung wird am Samstag, dem 22. September um 12:30 Uhr in der Otto-von-Bismarck-Allee Ecke Willi-Brandt-Straße (Nähe Kanzler_innen-Amt) stattfinden. Danach könnt ihr zu unserer Geburtstagsfeier in die Werkstatt der Kulturen kommen und von der Demo berichten!

Einen Eindruck von der feministischen Gegendemo bekommt ihr im Bericht vom letzten Jahr.


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Mit Dildos gegen Abtreibungsgegner_innen

20. September 2011 von Magda

Vergangenen Samstag fand der sogenannte „Marsch für das Leben“ statt, der wie be­reits in den Jahren zuvor vom „Bundes­verband Lebens­recht“ (BVL) organisiert wurde. Rund 1000 – nach eigenen An­gaben 2200 – christlich-fundamentale Ab­treibungs­gegner_innen zogen in einem Schweigemarsch mit weißen Kreuzen durch Berlin Mitte bis zu ihrem Gottes­dienst in der St. Hedwigs-Kathedrale am Bebel­platz und trafen auf mehrere hundert Gegen­demon­strant_innen, die unter dem Motto „1000 Kreuze in die Spree – Gegen christlichen Fundamentalismus“ für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen demonstrierten.

"Fight Sexism" / "My Body My Choice" by just.ekosystem.org

Bunt und laut waren die Aktivist_innen, so die junge Welt:

Sie warfen Konfetti, riefen Parolen und schwenkten Dildos sowie auf­geblasene Kondome. Bei der Aus­gabe der Kreuze kam es zu ab­surden Szenen: Auch hier hatten sich Feministinnen und Anti­faschisten unter die Ab­treibungs­gegner gemischt.

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Demo in Berlin: Abtreibungsgegner_innen nerven!

7. September 2011 von Magda

Puh, alle Jahre wieder… Für den 17. September mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht in Berlin zu einem so genannten „Marsch für das Leben“. Ihr Anliegen: ein generelles Verbot von Abtreibungen.

So ruft das Bündnis „1000 Kreuze in die Spree“ auch in diesem Jahr dazu auf, den christlichen Fundamentalist_innen laut und mit vielfältigen Aktionen entgegenzutreten, und zwar gleich zweimal am 17. September: Um 12.30 Uhr gibt es eine Kundgebung vor dem Kanzlerinnenamt, um 15.30 Uhr noch eine auf dem Bebelplatz.

Was wollen die Aktivist_innen? Im Aufruf steht:

Wir wollen eine Gesellschaft, in der weder christliche Moralvorstellungen noch staatliche Zugriffe über das Leben und den Körper von Menschen bestimmen. Frauen sollen auf Grund einer Abtreibung weder gesundheitliche noch rechtliche oder ökonomische Nachteile in Kauf nehmen müssen. Die Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft soll ohne Eingriff oder Belehrungen des Staates und ohne Angst vor moralischer Verurteilung möglich sein. Wir wollen eine Gesellschaft, in der eine Behinderung kein Problem oder Defizit darstellt. Keine Frau soll sich „verpflichtet” fühlen, abzutreiben, weil eine Behinderung des späteren Kindes wahrscheinlich erscheint.


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Demo in Berlin: „1000 Kreuze in die Spree!“

16. September 2010 von Magda

Wie auch im letzten Jahr mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht für kommenden Samstag, den 18. September 2010, zu einem Schweigemarsch mit dem Titel „1000 Kreuze für das Leben“. Damit wollen die selbst ernannten „Lebensschützer“ für ein generelles Verbot von Abtreibungen demonstrieren. Aktivist_innen verschiedenster Gruppierungen planen mit der Gegenaktion „1000 Kreuze in die Spree“ nun erneut, dem Marsch der Fundamentalist_innen laut und mit vielfältigen Aktionen entgegen zu treten.

Sie fordern außerdem:

  • Streichung des Paragraphen §218 aus dem Strafgesetzbuch
  • Entscheidungsfreiheit für oder gegen eine Abtreibung ohne Bevormundung
  • Die Verwirklichung des Recht auf freie Familienplanung und Sexualität für alle, ohne dabei die Freiheiten anderer einzuschränken

Los geht’s um 12.00 Uhr an der Karl-Liebknecht-Strasse/Ecke Spandauer Strasse. Zum Warmmachen ein Video vom letzten Jahr:


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Smash §218 // Gegen christlichen Fundamentalismus

25. September 2009 von Magda

Unterstützt von der Partei Die Linke und etlichen Organisationen und Aktionsbündnissen – u.a. das Antisexismusbündnis Berlin oder dem LaD.I.Y.fest Berlin – findet morgen, am 26. September 2009, um 12.30 Uhr auf dem Platz vor dem Roten Rathaus (Berlin, Neptunbrunnen) mit „1000 Kreuze in die Spree“ eine Gegendemonstration  zu „1000 Kreuze für das Leben“ statt. „1000 Kreuze für das Leben“ ist eine christlich fundamentalistische ProLife Gruppierung, die mit weißen Kreuzen in verschiedenen Städten wie Berlin oder München demonstrieren, um an die Abgetriebenen zu gedenken. Wenn man sich ein wenig auf ihrer Homepage umsieht, erkennt man schnell, warum die Aufregung um Abtreibung so hoch ist. Da heißt es beispielsweise:

Die Geburtenrate in Deutschland lag 2002 bei 1,39. Damit sind wir von 190 Nationen weltweit an 181. Stelle!

Ein Volk benötigt eine Rate von 2,2 zur Selbsterhaltung. Europa ist mit einer Rate von 1,5 (2001) der einzige “sterbende” Kontinent.

Aha. Es geht also um „Selbsterhaltung“ des deutschen Volkes. Christlicher Fundamentalismus gemixt mit einer Prise deutschen Nationalstolz – auf jeden Fall ein triftiger Grund zum Demonstrieren!


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Applaus für … Berlin

23. September 2008 von Susanne
Dieser Text ist Teil 2 von 39 der Serie Applaus für

Die Pro-Choice-Aktivisten von dort scheinen eine ganz gute Gegendemo gegen fundamentalistische Abtreibungsgegner auf die Beine gestellt zu haben, liest man den Bericht auf no218nofundis.wordpress.com:

(…) Gegen 12.45 Uhr machten sich die Christ_innen am Neptunbrunnen bereit, ihre Kreuze zu schultern. Die Begegnung mit Lesben und Emanzen schien sie aber so sehr zu ängstigen, dass die Route des Schweigemarsches kurzfristig geändert werden musste, und so ein Vorbeimarschieren der Christ_innen an der Gegenkundgebung vermieden wurde. (…) Zwei Blasfeministinnen gelang es, sich unter die Irrgläubigen zu mischen. Sie rissen sich die T-Shirts vom Leib, küssten sich und bekundeten ihre Ablehnung christlichen Unfugs, bis sie von Polizist_innen abgeführt wurden. Insgesamt ist das Konzept von Kundgebung und dezentralen Aktionen gut aufgegangen.(…)


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