Selbermachsonntag (29.7.2012)

von Anna-Sarah

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenSeit ihr schon im Urlaub? Oder hart am arbeiten? Oder habt ihr auch diese Woche wieder Zeit für unseren Selbermachsonntag? Dann erzählt, was euch diese Woche so an Erfreulichem, Ärgerlichem, Spannendem, Inspirierendem begegnet ist – wir freuen uns drauf!




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 29. Juli 2012 um 9:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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20 Kommentare

  1. Sasha sagt:

    Ich habe dieses Gespräch über Kinderlosigkeit gern gelesen. Besonders gefällt mir, dass die interviewte Autorin Kinderlosigkeit explizit nicht allein als Problem in die Jahre gekommener Heteropaare darstellt, sondern ebenso die Trauer über Kinderlosigkeit und die Sehnsucht nach einem Kind bei Alleinstehenden und homosexuellen Pärchen thematisiert.

  2. Bäumchen sagt:

    Erfahrungsbericht über Heterosexismus und religiösen Missbrauch. Gecrossposted, deshalb verlink ichs zweimal.
    http://baumderglueckseligkeit.blogsport.de/2012/07/26/fromme-jugend
    http://takeoverbeta.de/2012/07/fromme-jugend/

  3. TaP sagt:

    Fortsetzung der ‚Essential-Diskussion‘ zwischen ’subjektiven RevolutionärInnen‘:

    1. Ein Vorschlag, den Ausdruck „Klassenorientierung“ präziser zu fassen und um die Einsicht, daß „daß auch die Überwindung von männlicher Dominanz bzw. Rassismus nur möglich sein wird, wenn sie von der Mehrheit der FrauenLesben bzw. Schwarzen gewollt und zumindest von großen Teilen von ihnen aktiv vollzogen wird“, zu ergänzen:

    http://www.nao-prozess.de/blog/e-4-parteilichkeit-antagonistische-orientierung-vormals-klassenorientierung/

    und

    2. eine Überarbeitung der bisher diskutieren Essential-Abschnitte (Einleitung zum Zweck / den Zwecken einer Organisation der RevolutionärInnen sowie zum Begriff „revolutionärer Bruch“):

    http://www.nao-prozess.de/blog/essential-diskussion-ueberarbeiteter-vorschlag-zu-e-0-einleitung-und-e-1-revolutionaerer-bruch

  4. Emma sagt:

    ein von einer Schülerzeitung geführtes Interview mit einer Trans*:
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/transsexualitaet-leben-im-falschen-koerper-a-842547.html

  5. Vicky Amesti sagt:

    Eine kleine Neuerung: Da sich ein paar Dinge im Wandel befinden, ich eine Lesung demnächst habe und auch bald ein Buch rausbringe, habe ich mich entschieden auf meinen Nick: „Mademoiselle Nocturne“ zu verzichten und Stattdessen wie in anderen Medien auch unter meinem Pseudo Vicky Amesti zu schreiben. Nun also auch hier. =)

    Letzte Woche konnte ich mich kaum durchringen, weiter „Shades of Grey“ zu lesen. Es tut einfach zu weh…

    Stattdessen entdeckte ich auf Spiegel online eine Doku zur Vermarktung von Unterwäsche in Las Vegas und der damit zusammen hängenden „Unterhaltungs“-Industrie. Dazu hab ich hier geschrieben: http://les-petits-plaisirs.blogspot.de/2012/07/las-vegas-lingerie-unterwasche-zwischen.html

  6. anni sagt:

    Vielleicht nur eine virtuelle Randerscheinung, aber nicht minder eklig: http://www.taz.de/Antifeminismus-im-italienischen-Netz/!98238/

    Sicher ist dafür nicht erst in Italien rumzusurfen, das Internet war ja offenbar immer schon ein Fass ohne Boden für allerlei Dreck.

  7. anni sagt:

    Und SpOn hat ein Interview mit einer Transsexuellen veröffentlich, das ursprünglich mal in einer Schülerzeitung abgedruckt wurde. Ich finde, diese Themen sollten gerade in Schülerzeitungen viel öfter behandelt werden. Interessant sind auch die Kommentare zu lesen. Erstaunlicherweise bleibt das übliche „iiih, wie unnatürlich!“ und Schlimmeres aus (vielleicht wurde auch moderiert, das weiß ich nicht). Es fehlt die (gender-)politische Betrachtung des Ganzen, auch werden die Stereotypie-Fallen nicht hinterfragt. Aber mE erfüllt dieses Interview in einer Schülerzeitung durchaus den Zweck, Akzeptanz und Interesse für das Thema Transsexualität zu wecken.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/transsexualitaet-leben-im-falschen-koerper-a-842547.html

  8. Janina sagt:

    Passend zu den ersten Athletinnen aus Saudi-Arabien noch mal eine Erinnerung ins Land schicken, dass Autofahren ja wohl das Mindeste ist, was Frauen dürfen sollten:

    http://takeaction.amnestyusa.org/siteapps/advocacy/ActionItem.aspx?c=6oJCLQPAJiJUG&b=6645049&aid=518736

  9. Anna sagt:

    Ich habe diese Woche über den Comic „Alien“ von Aisha Franz geschrieben. Sie hat grad was Neues rausgebracht, aber warum auch nicht die älteren Sachen würdigen?
    http://differentneeds.blogspot.de/2012/07/alien-von-aisha-franz.html

    Außerdem weise ich gern auf ein Theaterfestival in Köln hin. Unter dem Titel „Wer ist denn schon bei sich zuhause“ werden sechs Stücke (mehrmals) gezeigt, zum Teil in Privatwohnungen von Kölner_innen, zum Teil im öffentlichen Raum. Es sind ein paar spannende Stücke zusammengetragen worden. (Aus feministischer Perspektive würde ich etwa das Stück „Martha Richard“ empfehlen.) Los geht’s erst am 10. August, schon Mal gucken kann man hier: http://www.drama-koeln.de/zuhause/zuhause.html

  10. Angelika sagt:

    @anni : nicht nur im web, auch in allen täglichen lebensbereichen in Italien ist das, auch meiner eigenen erfahrung nach (seit vielen jahren und andauernd), krass.
    hier zB die dokumentation von Lorella Zanardo mit dt. untertiteln :
    http://www.ilcorpodelledonne.net/?page_id=4724

  11. anni sagt:

    Und noch etwas: Eine kleine feine Materialsammlung zur Beschneidungsdebatte:
    http://media.de.indymedia.org/media/2012/07//333137.pdf
    Grundtenor der dort angebotenen Quellen ist contra Beschneidung im Kindes- und Jugendalter, dennoch bemüht sich das Ganze, einigermaßen neutral zu bleiben. Was soll man auch machen, wenn außer dem Gespenst namens religiöse Tradition nichts dafür spricht, derartig weitreichende Eingriffe in die Körper gesunder, männlicher Kinder vorzunehmen.

  12. Zweisatz sagt:

    In meinem Artikel Trollen, Mobbing, Stalking – feministisches Bloggen im Jahre 2012 habe ich über Erfahrungen von feministischen Blogerinnen* geschrieben und vor allem einen Schwerpunkt gelegt auf mögliches Vorgehen, wenn man selbst betroffen ist.

  13. Charlotte sagt:

    Es ist zwar schon Montag, aber immerhin noch nah dran am Sonntag ;)

    Ich habe so eben versucht ein paar Infos über bestimmte Babythemen zu finden und einfach mal wild drauf los gegoogelt. Jede, aber auch wirklich JEDE Seite, die ich besuchte, richtete sich nur an Mütter: „Tragetücher sind für aktive Mamas besonders toll“, „Viele Mütter geben ihren Kindern Schnuller xy“, „jungen Müttern wird suggeriert, ihr Baby brauche unbedingt xy“ … und so weiter und so fort.
    Nirgends stand so etwas wie „Tragetücher sind für aktive Eltern und Babysitter besonders toll“. Ich hab jetzt erstmal genug sexistischen Mist für diesen Tag gelesen und verschiebe den Rest meiner „Babyrecherche“ auf morgen.

  14. S. sagt:

    Ich habe heute spontan einen Artikel für den Wikipedia-Kurier geschrieben, in dem ich auf das Bashing von Wikipediaautorinnen auf einigen maskulistischen Blogs und in Foren ausmerksam gemacht habe.

    Link zum Artikel:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Kurier#Komik_und_Tragik

  15. Name (notwendig) sagt:

    Peripher zur kürzlich geführten Sorgerechtsdebatte: http://www.spiegel.de/schulspiegel/urteil-konfessionslose-kinder-muessen-in-religionsunterricht-a-846821.html Anscheinend ist es dem „Kindeswohl“ nicht abträglich, wenn Kinder vom mitsorgeberechtigten Vater zum Religionsunterricht gezwungen werden. Wobei das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Trotzdem finde ich es skandalös.

  16. Die Pumpgun sagt:

    Wie das Essverhalten von Frauen beobachtet, kritisiert und ständig bewertet wird:

    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/552422/Unter-Beobachtung

  17. Janina sagt:

    Wieder mal Videospiele – diesmal: Rassismus

    Interview mit Latoya Peterson in der Taz: http://taz.de/Rassismus-in-Videospielen/!98431/

  18. Luna sagt:

    @Pumpgun: Danke fürs Verlinken!!!