Selbermach-Sonntag (7.04.2013)

von Sabine

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Alle reden vom Wetter. Wir auch (siehe Selbermach-Sonntag-Chronik). Jetzt nicht, jetzt wo der Frühling kommen soll… Es ist wieder Zeit für eure Gedanken, Links, Texte und Videos der vergangenen Woche. Was hat euch aufgeregt, was hat das Herz in Höhe springen lassen, welche Themen kamen zu kurz? Die Kommentarspalten gehören Euch!




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 7. April 2013 um 9:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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11 Kommentare

  1. Nee sagt:

    !Aufregerwarnung!
    Hier ein Blogeintrag einer Physikerin:
    http://www.quantumdiaries.org/2012/12/21/the-boy-scientist/

  2. trippmadam sagt:

    Zum 08. April 2013, dem Internationalen Tag der Roma sind in verschiedenen Städten im In- und Ausland Aktionen geplant. Die Termine sollte man zum Beispiel hier finden:

    http://www.roma-center.de/termine/termine13.htm

    Allerdings konnte ich heute morgen die Seite nicht aufrufen. Gestern ging es noch problemlos, vielleicht probiert ihr es einfach später am Tag nochmals.

    Auch interessant: http://inirromnja.wordpress.com/

  3. lili sagt:

    [TW: Rassistische Begriffe ausgeschrieben] (Eingefügt von Charlott)

    „Mischlings-Raten“ in einer Wiener Stadtzeitung. Aufreger.

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/1383892/Aufregung-um-MischlingsCover-von-Das-Biber-?_vl_backlink=/home/kultur/medien/index.do

  4. Anastasia sagt:

    Am Mittwoch, dem 10. April 2013 spricht der Veteidigungsminister Thomas de Maizière an der Humboldt Universität über die Rolle der Bundeswehr.
    (siehe idw-online.de/pages/de/news526321)
    Der Titel lautet: „Armee der Einheit – Der Beitrag der Bundeswehr zum gesellschaftlichen Zusammenhalt“.
    Nachdem die Bundeswehr mittlerweile routinemäßig Werbung in Schulen macht,
    sollen jetzt auch noch Unis erschlossen werden. Gleichzeitig stirbt jede 14 Minuten ein Mensch aus Heckler & Koch-Waffen. Deutschland ist der drittgrößte Waffenlieferant der Welt, bringt Waffen in Krisengebiete und zerstört damit die Länder. Und dann will die BRD keine Geflüchteten aufnehmen.

    Kommt am Mittwoch zahlreich und mit bunten, kreativen Ideen zu dieser
    Veranstaltung, um Euer Missfallen an der Rolle Deutschlands als
    Waffenexporteur und der Militarisierung des öffentlichen Lebens
    kundzutun!
    Ab 17 Uhr ist Einlass. Bitte seid SEHR FRÜH DA, also um 17 Uhr oder noch früher, denn bei seinen Auftritten in anderen Städten war der Saal sonst sofort gefüllt mit JU-Leuten und anderen Bewunderern (und die kritischen Stimmen kamen nicht mehr rein). Vielleicht ist es auch sinnvoll, sich „ordentlich“ anzuziehen, in anderen Städten kamen Leute im Anzug (oder sowas) leichter rein als Menschen, die als ‚links‘ gelesen wurden.
    Taschen und Jacken müssen übrigens „aus Sicherheitsgründen“ an der Tür abgegeben werden.
    Hier ist ein Ausschnitt einer (meiner Meinung nach gelungener) Veranstaltung mit ihm:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QGnlpJSPaII#!

    Mittwoch, 10. April 2013 Beginn:18 Uhr, Eintritt: ab 17 Uhr
    Audimax der Humboldt Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin

    Und die Stellungnahme der Brandenburg-Berliner Initiative für Zivilklausel
    gegen Rüstungs-und Militärforschung hinsichtlich der Veranstaltung:
    http://bbzivilklausel.wordpress.com/

  5. Agnes sagt:

    Ich hab diese Woche wohl das Beste was ich je gelesen habe entdeckt. Ein junger afroamerikanischer Transmann, Kai, beschreibt seine Erfahrung als ehemalige ‚femme‘ und dann als ehemalige ’stud‘, also als eine lesbische Frau die ihre Identitaet erst als feminin konstruierte und nachher mehr die maskuline Rolle uebernehmen wollte. Kai zeigt wie er herausfand, dass auch die LGBT community die stereotypischen Hetero-Geschlechterverhaeltnisse ‚vererbt bekommt‘. Er beschreibt wie er sich gleichzeitig als weiblich und maennlich definiert und wie die Gesellschaft keinen Platz fuer eine solche Maskulinitaet hat. Ich kann garnicht beschreiben wie wunderschoen dieser Text ist. Jede einzelne Zeile ist kraftvoll und einfach nur bewundernswert. Wir koennen alle so viel von Kai lernen.

    Der Text ist in Englisch aber ich hoffe, dass viele von euch ihn verstehen koennen. Meine Mama hat versucht ihn mit Hilfe vom google Uebersetzer auf Deutsch zu verstehen, aber die Schoenheit war verloren. Wenn ich demnaechst ein bisschen Zeit habe werd ich versuchen den Text zu uebersetzen (falls Kai einverstanden ist).

    http://everydayfeminism.com/2013/04/i-will-never-straighten-out-my-wrist/

  6. Laura sagt:

    Ich bin bei Youtube auf ein paar Videos von der CD „Free to be… you and me“ gestoßen. Diese entstammt einem Projekt von Marlo Thomas aus den 70ern, bei der sie zusammen mit anderen Musiker_innen feministische Kinderlieder produziert hat. Wikipedia sagt: „The basic concept was to encourage post-1960s gender neutrality, saluting values such as individuality, tolerance, and comfort with one’s identity. A major thematic message is that anyone—whether a boy or a girl—can achieve anything.“
    Die Lieder/Geschichten von der CD sind allesamt sehr hörenswert und sehr süß :)

    http://www.youtube.com/watch?v=q-77_cVnmUQ

    http://www.youtube.com/watch?v=f0_qbtLnsVI

  7. Macja sagt:

    @ Lili

    jetzt mag ich doch mal reagieren auf einen geposteten Artiel. „Das Biber“ ist nicht irgendeine Stadtzeitung Wiens, sondern eine Zeitschrift die größtenteils von Menschen mit nicht-nur-österreichischem Hintergund gemacht wird.
    Ich empfinde es als sehr schwer hier jemandem die Deutungshoheit entnehmen zu wollen, der*die den Begriff endlich für sich einzunehmen versucht. Es wäre schön, wenn der Diskurs nicht immer versucht würde mit deutscher Akademiker*innenmanier zu führen, sondern mal über den Tellerrand zu kugen, wie es denn ist für die die sonst als „mischling“ bezeichnet werden. Ich selbst kann mich an meine Jugend in eben einem nicht behüteten deutschen bzw. österreichischem Mittelstandsumfeld erinnern und in meinem Umfeld hatte die Eigenbezeichnung „Mischling“ endlich die Möglichkeit gegeben mit mehr-nationaler Herkunft umzugehen und darüber lachen zu können.

    …und Olja Avir die sich darüber beschwert ist eine Autorin die schlechte Artikel mit ihrem „gefühlten“ Wissen über die politische Situation in Kroatien schreibt…zumindest kenne ich sie daher.

  8. Anastasia sagt:

    „What Men Say About Women When They Think You’ve Never Been One“ – Artikel von einem trans Mann über frauenfeindliche Kommentare, die Männer in der Annahme zu ihm sagten „unter sich“ zu sein:

    http://www.bilerico.com/2012/04/what_men_say_about_women_when_they_think_youve_nev.php

  9. distelfliege sagt:

    Ich habe zusammen mit Alienne eine Podcastfolge aufgenommen, es ist ein Strick- und Spinnpodcast, aber es geht die meiste Zeit um feministisch-politisches: Zuerst gehts um die privilegierte Position von Leuten, die sich einen „bewussteren Biokonsum“ leisten können, oder die sich bewusst für ein „einfaches Leben“ entscheiden können, und dann gehts um Heteronormativität bei der weltgrössten Strickcommunity Ravelry. Hier ist der Link zur Folge:
    http://distel.twoday.net/stories/342794093/

  10. Jane sagt:

    hier mal ein kleines Foto, dass mich sehr berührt hat. Es ging heute in Frankreich wieder um die gleichgeschlechtliche Ehe. Ich wundere mich, dass das Foto noch kaum verbreitet wurde. Die Leute auf der Straße sind von der Bewegung gegen die Homoehe, es sind viele in Frankreich, und es macht mir Angst.

    http://imgur.com/r/pics/ZzS8HZB

  11. Jolene sagt:

    Voll bekleidete Superheldinnen? Ja, das gibt’s!

    http://www.huffingtonpost.com/2013/04/05/fully-clothed-superheroines-michael-lee-lunsford_n_3022354.html?1365191436&ncid=edlinkusaolp00000008#slide=more290409

    „Die Rede vom Ideal der traditionellen Familie oder vom natürlichen Aufwachsen ist kein Argument, sondern Ressentiment.“

    http://diestandard.at/1361241079654/Was-jetzt-Gestalten-oder-akzeptieren

    Umoja, ein von Frauen gegründetes Dorf in Kenia
    [TW: (s*xualisierte) Gewalt, r*pe culture]

    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/38605/1/1