Selbermach-Sonntag (12.7.09)

von Susanne

Und los geht’s: Eure Texte, Fragen, Themen der Woche.

Schönen Sonntag!




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 12. Juli 2009 um 14:16 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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10 Kommentare

  1. Katha sagt:

    Die Uni Würzburg hat eine Ausgabe ihrer Zeitschrift BLICK dem Thema Frauen in der Wissenschaft gewidmet.

    http://www.uni-wuerzburg.de/fuer/presse/blick/

  2. jj sagt:

    Moin,

    heute nur ein paar kurze Links:

    Am Rande zum Thema flatrate und Selbstbestimmung: Via yesmeansyesblog – The Swedish Model and its discontents. Die Diskriminierungen, die sich für Frauen und ihre Selbstbestimmung aus der Anwendung des Radikalfeminismus ergeben können, müssen Feministinnen wohl unter sich diskutieren und dann abschaffen… Viktimisierung zur Reduzierung der angenommenen Viktimisierung…

    http://yesmeansyesblog.wordpress.com/2009/07/04/the-swedish-model-and-its-discontents/

    Guardian: Tori Amos über Männer –

    „Violence and seduction are a ticking bomb. I think it goes back to the powerlessness some men feel. They feel so emasculated that they get angry or seek attention from a place that they shouldn’t. For a man to get off on a woman screaming, the wires have got crossed somewhere. When you’re dealing with men with real power they only want you if you’re willing. It’s about the dance between the male and female. Real power is about exchange, not subordination. For some people a powerful man is a bully. He’s powerful because he scares people. And I would say that’s not a powerful man – that’s an intimidating man, a man who uses intimidation tactics. A powerful man is a man that knows who he is and doesn’t need to manipulate people to get what he wants.“

    http://www.guardian.co.uk/theobserver/2009/jul/05/tori-amos-relationships-men

    Mehr Gewalt, Männer und Frauen, diesmal aber anders herum –

    „A YOUNG Russian woman, a devoted collector of horror films and spiders, is on trial for sedating and raping 10 men.“

    Aber die Spiegelung funktioniert wieder mal nur begrenzt –

    „At present, the police know about ten of Valeria’s victims, although one of them refused to file a complaint against her.

    “It was great,” the unnamed man said.

    “I like hot women. I only wish she hadn’t use the clonidine on me.”“

    http://www.news.com.au/perthnow/story/0,21598,25658928-948,00.html

  3. ve sagt:

    Ich bin letzte Woche über unten stehende Presseaussendung gestoßen und hab mich unheimlich geärgert….!

    Der österreichische Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Johannes Hahn hat da was mit Feminismus nicht ganz verstanden: Oder warum benennt er einen Schüler*innenwettbewerb zu Frauen in Naturwissenschaft „Technik in HighHeels“? Sinnigerweise gibt es auch gleich die passende Email adresse dazu: Highheels@HighEnds.
    Gut gemacht, Herr Minister!

    http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090708_OTS0158&ch=politik

    ****
    Johannes Hahn: Potenzial von Frauen für Wissenschafts- und Forschungsstandort Österreich unverzichtbar
    Utl.: „Technik in High-Heels“ – Kreativwettbewerb für mehr Mädchen in
    Naturwissenschaften

    Wien (OTS) – Ab sofort bis 21. September 2009 läuft der
    Kreativwettbewerb „Frau in der Technik – [ mailto:Highheels@HighEnd ]Highheels@HighEnd“, an dem
    sich österreichische Schulen beteiligen können. Der Wettbewerb wird
    vom Verein „TechWomen“ ausgeschrieben und vom
    Wissenschaftsministerium finanziell unterstützt. „Das Potenzial von
    Frauen ist im Sinne einer erfolgreichen Weiterentwicklung für den
    Wissenschafts- und Forschungsstandort unverzichtbar“, so
    Wissenschaftsminister Johannes Hahn. „Diese Initiative ist geeignet,
    alle begeisterten Mathematikerinnen, Physikerinnen und Chemikerinnen
    auf den Plan zu rufen und für naturwissenschaftliche Studien zu
    begeistern“, ist der Minister überzeugt. Die Idee dabei ist, sowohl
    Mädchen als auch Burschen anzuregen, über das Thema „Frauen in der
    Technik“ nachzudenken und ihre Vorstellungen umzusetzen.

    Schüler/innen der Unter- und Oberstufe zwischen 10 und 18 Jahren sind
    eingeladen, ihre Vorbilder von Frauen in der Technik zu suchen. Wie
    die Jugendlichen dabei das Thema interpretieren, ist ihnen
    freigestellt. Die Vorbilder sollen jedenfalls mit Worten oder als
    Bild bzw. Film präsentiert werden. Aus den eingereichten Beiträgen
    wird eine Jury die besten 15 aussuchen, die dann als
    Wanderausstellung in Schulen, Betrieben und Institutionen zu sehen
    sind. Die Sieger/innen werden entweder mit Geldpreisen im Gesamtwert
    von 1.500 Euro oder mit Sonderpreisen, wie z.B. einer exklusiven
    Sonder-Technikführung bei ORF-Backstage, belohnt.

    Nähere Details zur Ausschreibung: [ http://www.cox-orange.at/index.php?id=8 ]www.cox-orange.at/index.php?id=8

    Rückfragehinweis:
    Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Minoritenplatz 5, 1014 Wien
    Pressebüro
    Tel.: +43/1/53120-9007

    *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
    INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – [ http://WWW.OTS.AT ]WWW.OTS.AT ***

    OTS0073 2009-07-08/10:34

    081034 Jul 09

  4. Ulrich sagt:

    Zwischendurch auf einen Artikel der EMMA über Internetsperren und Kinderpornographie gestoßen. (Am Rande: Wann kommt man endlich von diesem irrführenden Begriff weg und spricht von Kindervergewaltigungsbildern?)
    Ich lese die EMMA ja eigentlich nur, um mich aufzuregen. Das war hier nicht anders.
    Der Chaos Computer Club wird als Haufen anarchistischer Nerds hingestellt. Ursula von der Leyen über den grünen Klee gelobt. Jegliche Bedenken werden weggewischt, denn: Frau von der Leyen beteuert ja, daß es zu Ausweitungen nicht kommt.
    Daß es Studien gibt, die belegen, daß das nichts bringt – egal! Daß sich Betroffenenvereine dagegen aussprechen und einfordern, was Vernünftiges zu machen – egal! Da scheint es wohl einen Pawlowschen Reflex zu geben, der auf „Pornographie“ sofort mit „Verbieten“ reagiert.

    Wieder mal ein Beweis für mich, daß die EMMA größtenteils Meinungsmache ist. Schade.

    Aber das Schlimmste dabei: Die Initatiorin der Petition gegen Online-Sperren wird als arglose „Jeanne d’Arc“ des Internet verhöhnt – anstatt zu würdigen, daß eine junge Frau politisch einen großen Erfolg errungen hat!

  5. steve, the pirate sagt:

    Gestern war ich beim Bergsteigen. Oben am Gipfel war eine Gruppe mit Bergführerin. Das Geschlechterverhältnis in der Gruppe war 50 zu 50. Ich hörte wie die Bergführerin meinte, dass sie normalerweise bei dieser Tour, die ein wenig anspruchsvoller, aber nicht besonders schwer war meist kaum Frauen hat. Die meisten Frauen, die bei geführten Touren mitmachten, sagte sie, beschränken sich auf die einfachen Touren.
    Jetzt frage ich mich natürlich warum das so ist.
    Am Mangel an Ausrüstung und dem Preis der Ausrüstung kann es nicht liegen, da man auch für einfachere Touren gescheite Bergschuhe braucht und eine Regenjacke. Trauen sich viele Frauen etwas anspruchsvolleres nicht zu oder besteht tatsächlich weniger Interesse?

  6. kousheru sagt:

    wenn ich mal nach den beschwerden von den frauen vom albverein gehe: die machen das auch so. meist, weil ihre männer sich da ends profilieren und den ganz harten bergsteigerkerl raushängen lassen wollen und die frauen da kein bock drauf haben, weil sie das gehabe nervt.
    die nehmen dann ne leichtere tour, nehmen sich zeit und haben nen piccolo im gepäck, weil sie die sache als spaß und nicht als „wer ist härter“-wettbewerb sehen wollen.

  7. Matze sagt:

    @koushero: Öhm, Geschlechterklischees galore?

  8. steve, the pirate sagt:

    @kousheru: Okay, das kann ich verstehen, dass die „Harten im Garten“ – Typen nerven.
    Allerdings finde ich, dass eben so eine etwas anstrengendere Tour auch Spaß macht, da man eine ganz andere Landschaft und Aussicht genießen kann, als, wenn ich weiter unten bleiben würde auch man auch geistig ein wenig gefordert wird, im Sinne von aufpassen wie man wohin tritt.
    An sich finde ich sowieso das eine gewisse Anstrengung gut tut, Spaß macht und ich mich gerne ein wenig fordere.

  9. efeu sagt:

    leider kann ich nicht bis nächsten sonntag warten…

    ich wollte aus reiner neugier wissen, wie man/frau eigentlich buddhistisch heiratet. bei google wurde mir auf der ersten seite folgender link ausgespuckt:
    http://www.pattayafans.de/buddha_heirat.htm
    sagen wirs österreichisch: mir hots die schuach auszogen!

    die sonstigen infos wirken eigentlich sehr neutral und rein auf reisen und reisetipps für thailand usw. bezogen. aber diese seite…
    ich bin sprachlos – ich würde denen gerne eine saftige mail schreiben, aber kann meine gedanken nicht formulieren (grrr).