Archiv für April 2010


Boobquake, schwul-machende Hühner, International No Diet Day, Bacha Bazi & FGM

30. April 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 82 von 244 der Serie Kurz notiert

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: wenn sich Frauen nicht angemessen kleiden, also z.B. zu tiefe Ausschnitte tragen, erhöht das die Erdbebengefahr; das glaubt jedenfalls Hojatoleslam Kazem Sedighi – ein Geistlicher aus dem Iran. Als eher scherzhaft gemeinte Reaktion auf diese These startete die Bloggerin Jen McCreight die “Boobquake-Internetbewegung” auf Facebook. Weitere Infos und Kritik dazu gibt es auf salon.com und auf dem Blog von switchintoglide.

Wieder etwas Überflüssiges gelernt: industriell produziertes Hühnerfleisch kann Männer schwul machen, das behauptet zumindest Boliviens Präsident Morales. Warum das so ist, könnt ihr hier nachlesen.

Die einflussreichsten Frauen des Jahres in technischen Branchen stellt Fast Company vor – von der Professorin über die Computerspielentwicklerin zu Existenzgründerinnen zeigen sie zum zweiten Mal, dass Technik auch Frauensache ist.

Alle Informationen zum “International No Diet Day” am 06. Mai gibt es hier.

Auf dieStandard.at wird darüber diskutiert, inwieweit es verwerflich ist, wenn Männer nicht bei der Geburt ihres Kindes/ihrer Kinder anwesend sein möchten.

Die Huffington Post berichtet über einen verstörenden Brauch mit dem Namen “Bacha Bazi”, der in Afghanistan immer populärerer zu werden scheint. Es geht dabei um den Handel mit Jungs, die als Tänzer in Frauenkleidung für ein männliches Publikum auftreten müssen und Diesem anschließend als Sexualobjekte zur Verfügung stehen.

Im Guardian-Video spricht die ägyptische Feministin Nawal El Saadawi über Religion, Fundamentalist_innen und ihren schwierigen Kampf gegen die Genitalverstümmelung der Frauen. Natürlich eingeordnet in die Kategorie „Life & style”.


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Nicht nur Gender, auch ein Race Pay Gap

29. April 2010 von Helga

In Ergänzung zu den unerfreulichen Zahlen von letzter Woche, nach denen Frauen bereits beim Berufseinstieg in schlechteren Jobs mit schlechterer Bezahlung landen, hat NPR noch eine Grafik zum Race Pay Gap.

Vergleiche der wöchentlichen Entlohnung von Männern ($798) und Frauen ($638), danach aufgeteilt nach Ethnizitäten: Weiß $825 vs $654; African-American $620 vs $554; Asian $966 vs $753; Hispanic/Latino $559 vs $501


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Die „genuin weibliche Kompetenz“

28. April 2010 von Katrin
Dieser Text ist Teil 26 von 42 der Serie Muttiblog

Liebe LeserInnen, dies ist eine freundliche Übernahme: Weil Mutti Erna momentan viel Stress und wenig Zeit zum Bloggen hat, übernehme ich diese Ausgabe unserer Serie „Mutti-Blog“. Ich habe nämlich auch ein Mutti-Thema, das mich seit Samstag beschäftigt:

Am Freitag besuchte ich die Tagung “Deutschland sucht den „Super-Papa“. Impulse für eine moderne Väterpolitik“ in Köln, wo ich auf dem Eröffnungspanel zusammen mit Thomas Gesterkamp und Sven Lehmann über Männlichkeiten, Väter und Feminismus diskutierte. Als ich am Samstag daraufhin in meinen Twitter-Account schaute, erblickte ich einen Tweet, an mich gerichtet, mit folgendem Inhalt: „@DieKadda: Wir Frauen sollten stolz auf unsere exklusive generative Kompetenz sein. Schluss mit der Entwertung genuin weiblicher Leistungen.“ Dieser Tweet beschäftigte meine Gedanken für die Einschlafphasen der letzten zwei Nächte und ich muss einfach etwas dazu sagen.

Als erstes las ich diesen Tweet meinem Mann vor und fragte ihn, was er dazu meine. „Wahrscheinlich will sie dir damit sagen, dass du stolz auf deine Gebärfähigkeit sein sollst.“ Für mich ist das aber etwa so absurd, wie stolz darauf zu sein, Deutsche zu sein. Zu meiner Gebärfähigkeit habe ich nämlich nichts beigetragen. Sie wurde mir in die Wiege gelegt. Ausgesucht habe ich sie mir nicht. Mein Mann fand den Vergleich seltsam und fand, dass es schon etwas anderes sei, als stolz darauf zu sein, Deutscher zu sein. Immerhin sei Schwangerschaft und Gebären ja auch eine Leistung. Also drehte ich die Gedanken weiter, um dem Grund näher zu kommen, warum ich finde, dass ich auf meine „exklusive generative Kompetenz“ nicht stolz sein kann. Ich landete bei der Kuh auf der Weide: Auch sie hat diese „exklusive Kompetenz“ und kommt aber nicht nur, weil sie eine Kuh ist, nicht auf die Idee, stolz darauf zu sein. Sie macht das eben, weil das die Natur sich so ausgedacht hat. Niemand bewundert sie groß dafür. Sie wird statt dessen noch ausgebeutet und gibt uns ihre – eigentlich exklusiv dem Kälbchen zustehende – Milch ab. (mehr …)


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Saudi-Arabien: Anhebung des Mindestheiratsalters im Gespräch

28. April 2010 von Magda

Nachdem aktuell im Jemen ein Gesetzesentwurf diskutiert wird, das ein Mindestalter für Heiratende vorsieht und so Mädchen wie Elham Madhi al Assi vor dem Tod hätte bewahren können, regt sich nun auch Widerstand im Nachbarland Saudi-Arabien, in dem die Zwangsverheiratung von Kinderbräuten ebenfalls kein Einzelfall ist. Nachdem ein 12jähriges Mädchen die Scheidung von ihrem 80jährigen Mann erwirkte, werden nun Stimmen für die Einführung eines Mindestheiratsalters von mindestens 16 Jahren laut.

Das Mädchen wurde gegen ihren Willen dem Cousin des Vaters versprochen und die Ehe mit einer Mitgift von knapp 17.000 Euro beschlossen. Die Scheidung wird zwar nun nicht vor Gericht sondern privat verhandelt, erregte dennoch so viel Aufmerksamkeit, dass Mediziner_innen, Kinderpsycholog_innen, Sozialarbeiter_innen und Vertreter_innen des Islamischen Gesetzes den Vorschlag einer Einführung eines Mindestalters in den nächsten Monaten diskutieren werden.

Als eine religiös motivierte Rechtfertigung für die Verheiratung von Kindern dient seit jeher die Hochzeit des Propheten Mohammed mit einem 9jährigen Mädchen, obwohl sich auch einige saudische Kleriker gegen diese jahrhundertealte Tradition aussprechen: Im Januar bereits erklärte Scheich Abdullah al-Manie, dass die Zwangsheirat eines Mädchens vor mehr als 14 Jahrhunderten wohl kaum auch heute noch als Begründung ausreiche.

Menschenrechts-Beauftragte der Vereinten Nationen sind optimistisch, dass König Abdullah, seit 2005 König und Premierminister von Saudi-Arabien, der Verbesserung von Menschenrechten recht positiv gegenüber steht. Trotzalledem lässt eine Recherche zum Thema Frauenrechte in Saudi-Arabien noch wenig Platz zum Optimismus: Das Leben in Saudi-Arabien ist durch und durch geschlechtersegregiert, Frauen sind per Gesetz dazu angehalten, den ganzen Körper mit einer bodenlangen Abaya zu verhüllen, haben noch immer nicht das volle Wahlrecht, und machen nur 5% der bezahlten Arbeitskäfte aus.


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Homophobie im Fußball: Lesben sind langweilig

28. April 2010 von Nicole

Am 4. Mai wird im Roten Rathaus in Berlin die Ausstellung „Gegen die Regeln – Lesben und Schwule im Sport“ eröffnet. Zu sehen und zu lesen gibt es dort unter anderem Porträts lesbischer und schwuler Sportler/innen. Die Ausstellung wird von der EGLSF, der European Gay and Lesbian Sports Federation, präsentiert, Eröffnungsgäste sind DFB-Präsident Theo Zwanziger und der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit.

Im Fußball hat sich viel bewegt beim Thema Homosexualität. Bei zahlreichen Vereine gibt es mittlerweile schwullesbische Fanklubs, die Wörter „schwul“ und „lesbisch“ werden auch von Funktionären offen ausgesprochen, der DFB sponsert CSD-Paradewagen und es finden an verschiedenen Orten Aktionsabende gegen Homophobie statt. Einen offen schwulen Profifußballer gibt es zwar noch immer nicht, aber klar ist: Das einstige Tabuthema, das allenfalls für Spekulationen an Stammtischen und in Gay-Foren taugte, ist keins mehr. Immerhin ist es sogar bis in die Talkrunde „hart, aber fair“ vorgedrungen. Dort diskutierten vor einigen Wochen fünf in der Sache mehr oder minder kompetente Männer mit Moderator Frank Plasberg.

Nur Männer? Und das, wo doch alle Fußballerinnen eh Lesben sind? Dieses gängige Vorurteil ist schließlich die Ergänzung zum Diktum „Schwule können nicht kicken“. Dabei wartet auch der Frauenfußball noch auf ein Coming-out. Das ändert aber nichts daran, dass Homosexualität und Homophobie vor allem am Beispiel Männerfußball verhandelt werden. Tanja Walther-Ahrens, aktiv bei der EGLSF und selbst ehemalige Bundesligaspielerin bei Turbine Potsdam, meint: „Lesben tauchen in der Debatte wenig auf und wenn, werden sie gerne als die meckernden, schlechtgelaunten Mannweiber dargestellt. Was ja Unsinn ist, siehe Anne Will, Hella von Sinnen oder Amélie Mauresmo. Leider lässt sich in der Reihe keine aktive Fußballnationalspielerin nennen, weil die, genau wie ihre männlichen Kollegen, Angst vor einem Outing haben. Da es aber um Frauenfußball geht, ist das medial nicht so spannend.“

Nun kann es natürlich nicht das Ziel sein, sich für Fußballerinnen und andere Sportlerinnen eine ähnlich lückenlose mediale Überwachung des Privatlebens zu wünschen, wie sie männliche Profis ertragen. Aber genaues Hinsehen, wenn es darum geht, Strukturen von Diskriminierung und Geschlechterstereotype zu benennen und zu analysieren, ist auf jeden Fall gefragt. Dazu noch einmal Tanja Walther-Ahrens: „Was ich auch immer wichtig finde zu erwähnen – nicht nur lesbische Frauen können Fußball spielen, es gibt auch eine ganze Menge heterosexuelle Fußballerinnen.“

Die Ausstellung „Gegen die Regeln“ ist bis zum 24. Mai in Berlin zu sehen, sie wird dann Ende Juli in Köln zu den Gay Games gezeigt und kann für weitere Stationen kostenlos ausgeliehen werden.


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Die Zukunft der Geburtshilfe

27. April 2010 von Helga

Das Genderblog hat gestern bereits über die Anhebung der Berufshaftpflicht berichtet, die sich u.a. für Hebammen ab Juli fast verdoppeln wird, wenn sie Geburtshilfe anbieten. Damit wird die Begleitung einer Geburt für freiberufliche Hebammen von einem Beruf zum teuren Hobby. Auch Geburtshäuser und kleine Kliniken, die keine feste Geburtstation mehr haben, sondern selbstständige Hebammen und Frauenärzte für Geburten heransziehen, können keine Geburtshilfe mehr anbieten.

Um Schwangeren auch in Zukunft individuelle, wohnortnahe Betreung zu sichern, wird daher ab dem 5. Mai eine Petition des Deutschen Hebammenverbandes an den Bundestag laufen. Bei der Initiative Hebammen für Deutschland kann man sich für einen Newsletter und eine Erinnerungsmail zum Start der Petition registrieren. Auch über die Facebook-Gruppe, bzw. Seite und meinVZ/StudiVZ-Gruppe wird der Protest vernetzt.

Auch wir werden Euch in den nächsten Wochen weiter informieren. Habt ihr Euch von einer Hebamme bei der Geburt begleiten lassen oder seid in ein Geburtshaus gegangen? Dann bloggt darüber oder kommentiert hier.


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Wer war… Mary Wollstonecraft?

27. April 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 13 von 38 der Serie Wer war eigentlich …

Mary Wollstonecraft wurde heute vor 251 Jahren geboren und verstarb 1797 mit 38 Jahren. Wollstonecraft war eine britische Schriftstellerin, Übersetzerin, Philosophin und Feministin. Sie war eine der ersten Frauenrechtlerinnen Englands. Als ihr bedeutendstes Werk gilt A Vindication of the Rights of Women (“Verteidigung der Rechte der Frau”), in dem sie sich für die soziale und rechtliche Gleichstellung der Frauen einsetzte.

© National Portrait Gallery, London

© National Portrait Gallery, London

Geboren als zweites von sechs Kindern in eine Familie, die nicht lange an einem Ort blieb, litt Marys Schulbildung unter den häufigen Umzügen, so dass sie begann, sich selbst zu bilden.

Mit 19 Jahren verließ Wollstonecraft ihre Familie und trat eine Stelle als Gesellschafterin an. 1780, zwei Jahre später, kehrte sie in ihr Elternhaus zurück, um die erkrankte Mutter zu pflegen, die noch im selben Jahr starb. In ihren Zwanzigern gründete Wollstonecraft zusammen mit ihrer Schwester Eliza und ihrer besten Freundin zwei Schulen, schrieb ihren ersten Roman, Mary, und zwei Jahre später folgte ihr berühmtes Werk A Vindication of the Rights of Woman.

Wollstonecraft glaubte an die aufklärerische Wirkung der Erziehung und scheute sie sich nicht, die westlich-liberale Ideologie des individuellen und rationalen Subjekts auch auf Frauen zu übertragen. Somit fand sie eines der stärksten Argumente gegen deren Unterordnung: Warum sollte das vermeintlich universell geltende Ideal der (Chancen-)Gleichheit nur für Männer gelten? Genauso radikal für ihre Zeit war die Forderung, dass der Staat die Frauen bilden müsse. Sie wären dann nicht nur bessere Frauen und Mütter, sondern auch gleichgestellte Bürgerinnen. Wollstonecraft argumentierte, dass Frauen angenehmere Gefährtinnen wären, wenn sie nur genügend Bildung, einen ausfüllende Tätigkeit, Unterstützung in der Heimarbeit und körperliche Ertüchtigung hätten. So würden Frauen aufhören, sich wie “eingesperrte Vögel” zu benehmen. Bildung wurde zum zentralen Punkt für Wollstonecraft, denn nur so könnten Frauen die notwendige Rationalität entwickeln, um in der “öffentlichen Sphäre” neben den Männern zu walten.

Wollstonecraft beging zwei Selbstmordversuche, u.a. wegen einer unglücklichen Liebe. Mit 35 Jahren brachte sie ihre erste Tochter zur Welt. Zwei Jahre später lernte sie den Philosophen und Schriftsteller William Godwin kennen. Wollstonecraft hatte sich vorgenommen, nie zu heiraten. Trotz ihrer Prinzipien heiratete das Paar im März 1797, als Wollstonecraft längst mit ihrem zweiten Kind schwanger war. Sie verstarb 1797 zehn Tage nach der Geburt ihrer zweiten Tochter.

Godwin veröffentlichte ein Jahr nach Wollstonecraft’s Tod die Memoirs of Mary Wollstonecraft.


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Worüber ich will!

26. April 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 35 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

INFEMME.twoday.net

Wie heißt du?
Rike Drust

Seit wann bloggst du?
Seit 2006.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Weil mir langweilig war. Die Schreiberei für meinen Werbetexterinjob hat mich nicht ausgefüllt und ich habe nach einer anderen Möglichkeit gesucht. Einem Platz, in dem ich statt „Jetzt neu!“ und so weiter schreiben kann, was ich will.

Worüber schreibst du?
Worüber ich will :) Am häufigsten antworte ich Franz Josef Wagner, dem schlimmen Kolumnisten der BILD-Zeitung, auf seine unsäglichen Briefe. Die schicke ich ihm parallel auch häufig per Email, aber er hat noch nie geantwortet. Ansonsten schreibe ich über alles, was mich beschäftigt. Sonderbare Werbung und Fussball zum Beispiel. Oder Promis. Oder Hautärzte. Oder Politisches. Und seitdem ich ein Kind habe und mich als Gastbloggerin beim Missy Magazine vermehrt mit dem Thema auseinandergesetzt habe, geht es auch vermehrt wieder um Frauenthemen, weil ich schon ab der Schwangerschaft gemerkt habe, dass es ganz schön schwierig und scheisse sein kann, Feministin und Mutter gleichzeitig zu sein. Dass ich mich vorher so wenig mit Feminismus auseinandergesetzt habe, liegt an der Uni. Ich habe in Bristol einen MSc in Women‘s Studies gemacht, meine Magisterarbeit über Prostitution geschrieben und hatte ein Promotionsangebot zum selben Thema. Aber zu dem Zeitpunkt hatte ich genug von Theorie und Diskussion. Außerdem eckte ich mit meinem Pragmatismus und meiner zu „saloppen“ Art zu schreiben an. Das ist übrigens heute noch so. Ich schreibe meistens ziemlich aufgebracht, aber so, dass es etwas zu Lachen gibt. Dafür lange ich verbal dann auch gern etwas härter zu. Mein Mann hat deshalb öfter mal Angst, dass hier irgendwann Rechtsradikale oder religiöse Fanatiker vor der Tür stehen und mir auf die Fresse hauen wollen, ist aber bis jetzt nicht passiert.
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Böse Pussy

26. April 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 4 von 20 der Serie Sex am Morgen

Das Meiste, das ich im Zusammenhang mit Frauen und Sexualität finde, ist eine traurige, negativ bewertete, tabuisierte Angelegenheit… die Vulva-Spots der Woche:

Über ein neues Gesetz in Großbritannien “zum Schutze” von Prostituierten berichtet diestandard.at. Demnach steht bezahlter Sex mit “ausgebeuteten Personen” unter Strafe und kann als Vergewaltigung angeklagt werden. Prostitution an sich bleibt straffei, aber die Umstände werden zunehmend kriminalisiert, was die englische Prostituiertengemeinschaft ECP kritisiert.

Auf QuietRiotGirl konstatiert die Autorin: Sexarbeit ist überall und wir sind alle involviert.

Das Ergebnis einer Studie der Niedersächsischen Landesmedienanstalt bestätigt den regelmäßigen Pornokonsum von Jugendlichen via Internet oder Handy. Das Erschreckende: Der Konsum wird bei Jungs mit ihren Trieben gerechtfertigt, während Mädchen diese abgesprochen werden. Hallo 18. Jahrhundert!

Vanille und Grapefruit-Aroma gegen müffelnde Vaginas

Bitchmagazine ärgert sich über das Vaginal-Spray “I Love My Muff” – Richtig so, denn wieso wird Frauen mit Produkten wie diesen verklickert, ihre Vagina sei dreckig, rieche unangenehm und bräuchte eine hygienische Aufwertung?

jezebel sucht Tampon-Werbung, die frei von Euphemismen ist und keine Angst vor dem Tabuwort “Vagina” hat. Ansatzweise werden sie sogar fündig.


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Selbermach-Sonntag (25.04.10)

25. April 2010 von Helga

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Die Temperaturen steigen und die Ersten kämpfen mit den vielgefürchteten Sonnenbränden. Was ist Euch passiert, worüber müssen wir noch mal sprechen?


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