Heute im Magazin der Süddeutschen Zeitung: Ein kleines, aber feines Gespräch mit der großartigen Kate Winslet. Appetithäppchen gefällig?
Frau Winslet, Sie sorgen immer wieder für Diskussionen, weil Sie sich dagegen aussprechen, dass Fotos von Ihnen nachträglich am Computer bearbeitet werden. Wären Sie so nett und fassen noch mal zusammen, was genau eigentlich das Problem ist?
Kate Winslet: In einfachen Worten – Schauspielerinnen sind nicht perfekt. Sie sind ganz normale Menschen. In Filmen versuche ich, genau das zu spielen, normale Frauen mit Falten, mit Rundungen. Also verstehe ich nicht, warum irgendwelche Grafiker in Zeitschriftenredaktionen nachträglich noch an Fotos von mir rumretuschieren müssen – das stellt doch letztlich meine Arbeit in Frage.Es gab da diesen viel diskutierten Fall.
…in England, genau. Da hatten sie bei einer Zeitschrift auf den Fotos meine Beine verlängert, mein Dekolleté verändert. Was soll das?(…)
Simone de Beauvoir hat mal geschrieben: »Frauen sind nur deshalb als Hexen verbrannt worden, weil sie schön waren.« Kann Schönheit auch Angst machen?
Da ist was dran, ja. Mit der Inszenierung von starker Schönheit – oder starker Weiblichkeit – hat die Gesellschaft immer wieder ihre Probleme. Nehmen Sie Marilyn Monroe…
Das ganze Interview kann man hier lesen.
(Foto von gdcgraphics/Flickr)

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