Bloggerin M. LeBlanc schreibt in ihrem Blog Bitch Ph.D. über ein großes Thema: Mädchen und ihre erste Periode und all die Perioden danach. Sie schreibt eine rührende Geschichte darüber, wie sie ihre Regel zum allerersten Mal bekam, in der Kirche während des Gottesdienstes, und wie anschließend niemand da war, dem sie es hätte erzählen können – außer ihrem Vater. Sie erzählt auch von den vielen anschließenden Jahren, vom regelmäßigen Besuch ihrer Tage.
LeBlancs Anliegen: Mädchen und Frauen sollen offener über ihre Periode sprechen, sollen sich dazu bekennen, dass sie nun mal jeden Monat bluten und das Thema nicht verschämt verschweigen. Sie fordert sogar, dass in öffentlichen Toiletten so wie Klopapier auch Hygieneartikel frei zur Verfügung gestellt werden. Dieser Ruf nach mehr Offenheit beim Thema Regel erinnert mich an Charlotte Roche, die vor einigen Jahren in einem Interview mal dazu aufrief, ihr Menstruationsflecken zu schicken, weil sie fasziniert davon sei, dass das Blut jeder Frau unterschiedlich aussähe.
Wie offensiv geht ihr mit dem Thema um? Auch die Jungs und Männer: Sprecht ihr mit euren (festen oder guten) Freundinnen über ihre Periode? Sollte man überhaupt darüber reden? Oder sollten Frauen das alles doch lieber für sich behalten? Ist das für euch ein Tabu-Thema oder eines, über das viel mehr und viel offener gesprochen werden sollte?
(Foto über Bitch Ph.D. und eVoke Journal)

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