Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

generisches Femininum

  • Beiträge auf Deutsch Die Süddeutsche Zeitung berichtet über eine „Studie: Jeden vierten Mann nervt Gleichberechtigung„. Eine repräsentative Umfrage bei mir hingegen hat ergeben: Mich nervt jeder vierte Mann (konservative Schätzung). Außerdem vermeldet die Süddeutsche: „Uni Potsdam führt weibliche Sammelbegriffe ein„. Die Begründung für diese Neuerung ist allerdings ziemlich mies. Bei arte Yourope gab es kürzlich

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  • Auf textprodüksiyon gibt es einen differenzierten Blick auf die aktuellen Proteste in der Türkei. Und auch bei Kanaction geht es um das Thema: „Seiltanz der Solidarität(en): #occupygezi„. Der SPIEGEL schreibt über Sexarbeit. Carmen stellt auf ihrem Blog heraus, wie der tendentiöse Artikel entstand. Oder wie sie einführt: „Ein Blogbeitrag über meine Erfahrungen und Erkenntnisse aus

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  • Wenn Grundordnungen von Hochschulen geändert werden, schafft dieser Fakt selten Medieninteresse. Anders die aktuelle Änderung, die die Universtität Leipzig vornimmt. So berichtet Benjamin Haerdele bei der duz: Rektorin, Dozentinnen, Wissenschaftlerinnen – da, wo früher in der Grundordnung der Universität Leipzig die sogenannte Schrägstrich-Variante genutzt wurde, also etwa Professor/Professorin, steht künftig ausschließlich die weibliche Personenbezeichnung. Eine

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  • Mit dem generischen Maskulinum kennen sich die meisten bestens aus. Für sprachsensible Feminist_innen sind die ständigen „man“, „keiner“, „Bürger“ nicht nur schwer lesbar, sondern auch oft unbrauchbar. Wenn nur Männer angesprochen werden, brauchen sich andere nicht unbedingt mitgemeint zu fühlen. Tatsächlich belegen Rezeptionsstudien, dass das generische Maskulinum kein neutrales und universales „menschen-bezeichnendes“ Ding unserer Grammatik

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  • Die meisten Stellenanzeigen sind ja heute in irgendeiner Form gegendert, also sprachlich darauf ausgerichtet, dass sich sowohl Männer als auch Frauen angesprochen fühlen können sollen – auf alle anderen wird dabei in der Regel nicht geachtet, die müssen sehen, wo sie sprachlich, gedanklich und auch sonst bleiben. Oft beschränken sich diese Inkusionsversuche auf eine grammatische

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