Das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Boell-Stiftung stellt angesichts der Debatte der letzten Monate die Frage „Was ist der Streit-Wert?“ und lässt diese eine ganze Reihe von Personen beantworten.
So schreibt zum Beispiel der Sozialwissenschaftler Martin Wilk, Büroleiter der Frauenpolitischen Sprecherin im Bundesvorstand der Grünen, dass jetzt vor allem die Männer gefragt seien. Elahe Haschemi Yekani von der Humboldt-Universität Berlin fordert, dass der Feminismus breiter und bunter werden muss – sich quasi zu vielen Feminismen wandeln. Ina Kerner, Politologin und Autorin des Buches „Differenzen und Macht. Zur Anatomie von Rassismus und Sexismus“ erwartet vom Feminismus, dass sich dieser immer wieder erneuert.
Momentan stehen neun Beiträge online (darunter auch einer von mir), aber die Liste wird in den kommenden Wochen noch wachsen. An dieser Stelle haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gunda-Werner-Institut einen wahnsinnig wichtigen Schritt getan: indem sie – anstatt zur Debatte nur eine weitere Meinung fallen zu lassen – einen Schritt weitergehen und fragen, was als nächstes passieren muss und kann.
Und hiermit auch an euch die Frage: „Was ist der Streit-Wert?“

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