Einträge mit dem Tag ‘Missy’


Feminismus Around The Clock

25. April 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 102 von 153 der Serie Kurz notiert

Drei Jahre Missy Magazine! Im Neuen Deutschland gaben die Herausgeberinnen schon vor einiger Zeit ein Interview über Feminismus und Modestrecken, Rebellion und Elternratgeber.

Die Arbeit der queeren Rapperin und Deutschlehrerin Sookee wird in der Berliner Zeitung vorgestellt.

Die ZEIT interviewte die ägyptischen Bloggerin und Aktivistin Noha Atef und unsere Kolumnistin Kübra Gümüsay auf der re:publica 2011 zu politischen Aktivismus und zum Bloggen.

In Wien geht der Ärger weiter: Zum 100. Weltfrauentag hatten die Strickistinnen die Route der Wiener Demo mit urbaner Kunst verkleidet. Trotz einer ausdrücklichen Genehmigung und finanzieller Unterstützung der Stadt entfernte die Straßenreinigung bereits am nächsten Tag wieder alles. Nun sollen die Aktivistinnen dafür auch noch die Kosten tragen, so der Augustin.

muslimahmediawatch zeigt ein Poster der deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, auf dem eine verschleierte Muslima neben Müllsäcken sitzt. Untertitel des Posters: Unterdrückte Frauen werden leicht übersehen.

Ina Freudenschuss hat für dieStandard.at die amerikanische Netzaktivistin Jaclyn Friedman interviewt.

Die feministing.com Autorin Courtney Martin spricht über ihre Arbeit und feministischen Aktivismus.

(via Anne Roth)

Queer/feministische Termine für diesen Monat findet ihr in unserer Übersicht für April.


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Riot Grrrls, demonstrierende Frauen und Mütter in Gefahrenzonen – die Blogschau

5. März 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 98 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Anna von different needs ist die neue Gastbloggerin beim Missy Magazin, wo sie in ihrem aktuellen Posting den offenen Brief von Judith Holofernes an die BILD Zeitung thematisiert. Auf ihrem eigenen Blog hat sie kürzlich ein feines Riot Grrrrl-ABC zusammengestellt, in dem sie Bands, Zines und die Ideale der Riot Grrrl-Szene vorstellt.

Im Mama Blog des schweizerischen Tagesanzeigers beschäftigt sich die Autorin Michèle Binswanger im Kontext der Demonstrationen in Nordafrika mit “Müttern in Gefahrenzonen“. Anlass war die brutale Vergewaltigung der Reporterin und Mutter Lara Logan (Achtung: Trigger Warnung), die aus Ägypten berichtete und am Tag von Mubaraks Rücktritt während der nachfolgenden Freudenparty auf dem Tahrir Square von Schlägertrupps schwer misshandelt wurde. Die Reaktion der Medien war einfach nur ekelhaft: Sexistische Berichterstattung über die “schöne Reporterin”, die auch Mutter ist, und eine ordentliche Portion Victim Blaming (Schuldzuweisung an das Opfer). Auf dem Mama Blog wird nun die Frage verhandelt: “Wie viele Zugeständnisse verlangt die Elternrolle und wie viel persönliches Risiko verträgt sie?

Sandra sucht für ihr Fotoprojekt noch immer Menschen, die eine queere Beziehung führen (wir berichteten). Auf ihrem Blog erfahrt ihr, wo sie gerade unterwegs ist und fotografiert bzw. wie ihr mit Sandra Kontakt treten könnt.

Die Denkwerkstatt führte anlässlich des 100. Internationalen Frauentags zum Thema Frauenbewegung in Österreich ein Interview mit Maria Mesner, Historikerin und wissenschaftliche Leiterin des Bruno-Kreisky-Archivs – Teil eins und Teil zwei. Außerdem auf der Denkwerkstatt ein Beitrag in Bildern: In Wien machten ein paar Dutzend Frauen schon mal auf die große Demo “20.000 Frauen am 19. März aufmerksam

Auf Afrika Wissen Schaft stellt Charlott eine wissenschaftliche Arbeit von ihr zum Thema “Männlichkeitskonzeptionen und der Staat unter Idi Amin” (Uganda) zur Verfügung.

Tanja Gabler ärgert sich auf ihrem Blog über die 100% Männerquote auf der Online Marketing Rockstars in Hamburg.

Das Mädchenblog hat ein Update zu der Situation von afghanischen Frauenhäusern: So wie es aussieht, werden die afghanischen Frauenhäuser nun doch nicht, wie ursprünglich geplant, unter staatliche Kontrolle gestellt (wir berichteten).

Ebenfalls auf dem Mädchenblog ein Aufruf: Die nächste femalepressure Radiosendung des freien Wiener Radiosenders ORANGE fällt genau auf den 8. März. Anlässlich zum Internationalen Frauentag suchen die Macher_innen der Sendung Statements und Sounds, die sich um Feminismus und Emanzipation im Musikgeschäft drehen.

Antje Schrupp schreibt – passend zur Jahreszeit – über die Erfinderin des Karnevals: die brasilianische Komponistin Francesca (alias Chiquinha) Gonzaga.

Für eine bessere Vernetzung der (queer/feministischen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Emanzenkram zur Weihnachtszeit

15. Dezember 2010 von der Mädchenmannschaft

Obwohl ein selbstgebackener Kuchen und eine herzliche Umarmung wohl kaum zu schlagen sind, um den liebsten Freund_innen oder der Familie eine Freude zu bereiten, findet die eine oder der andere bestimmt Gefallen an folgenden Geschenkideen von und für Feminist_innen. Nicht nur zur Weihnachtszeit lassen die kleinen bis großen Aufmerksamkeiten sicherlich einige Herzen höher schlagen:

Der queerfeministische Kalender wird von der den RIOT SKIRTS herausgegeben und ist ein Schmuckstück für Ladiez of all genders.

Auch der im DIY-Stil gehaltene Slingshot Kalender, der unter anderem einen Menstruationskalender enthält, begleitet dich gespickt mit einer Sammlung an nützlichen politischen Informationen durch das ganze Jahr.

Ebenfalls eine über das ganze Jahr verteilte Liebesbekundung könnt ihr mir einem Jahresabo des Missy Magazins verschenken (wer noch vor Weihnachten bestellt, bekommt ein kleine Überraschung!).

Genauso toll: ein Abo der österreichischen Kolleginnen von fiber. werkstoff für feminismus und popkultur.

Eine ganze Reihe an feministischen Geschenkideen findet ihr auf der britischen Seite Cafe Press.

Mannschaftskollektion

Mannschaftskollektion

Ein Blick in unsere Mannschaftskollektion lohnt sich, wenn ihr auf der Suche nach einem Täschchen oder einem Beutel seid.

Noch mehr Taschen hat Annina von Girls Can Blog.

Oxfam Unverpackt bietet die Möglichkeit, eine Schulbildung für ein Mädchen, eine sichere Geburt, Kondome oder eine Ziege zu verschenken – all diese Sachen (und noch viele mehr!) werden im Namen des/der Beschenkten gespendet.

Rezensionen zu Büchern, die sich wunderbar unter dem Weihnachtsbaum machen, könnt ihr in unserer Feministischen Bibliothek nachlesen. Wer mit dem Bücherkauf linke und feministische Projekte unterstützen möchte, kann dies mit links lesen tun.

Auch dieses Jahr könnt ihr wieder einen Geschenkgutschein (PDF) von Rubinia Djanes verschenken, die weltweit erste Djane Schule für Mädchen und Frauen in Basel in der Schweiz.

Auf der US-amerikanischen Seite FCKH8 (“Fuck Hate”) könnt ihr T-Shirts, Buttons, Kalender, Sticker etc. mit der Aufschrift “FCKH8″, “Some dudes marry dudes” oder “Some chicks marry chicks” bestellen. Teile der Gewinne gehen an Gruppen, die sich für die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare einsetzen (wir berichteten über die Aktion).

Die folgenden Soundtracks eignen sich prima zum Verschenken und Selberhören.

Best Coast: “Crazy For You”
Zola Jesus: “Stridulum II”
Sophie Hunger: “1983″
Janelle Monáe: „The Arch Android“
Kate Nash: “My Best Friend is you”
Laura Lopéz Castro: “Optativo”
Sookee mit Kobito (Deine Elstern)
Beach House: “Teen Dream”
Janelle Monáe: „The Arch Android“
Robyn: Die “Body Talk”-Reihe
Misnomer(S): “American I(s)”

Noch mehr Geschenkideen? Dann ab damit in die Kommentare!


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Männerfeindlichkeit, Physik, Martin Büsser und Interviews zu Missy, Burka und Kapitalismusgeschichte

29. September 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 49 von 153 der Serie Kurz notiert

Ben schrieb schon vor zwei Wochen einen Entwurf zu Sexismus und Männerfeindlichkeit und fasste die interessantesten Kommentare in einem späteren Beitrag noch einmal zusammen.

Bei DRadio Wissen gibt es ein hörenswertes Interview mit Chris Köver zum Missy Magazin.

Das Missy Magazin erinnert noch mal an ihre coole Aktion Bake a Cake, Build a Bomb #2, bei der ihr ein Pimmel-Buch von Andrea Pritschow gewinnen könnt.

Das Schweizer Radio DRS interviewte die Basler Malerin, Aktivistin, Feministin Miriam Cahn zum Burka-Verbot und dem “Körper der Frau als Schlachtfeld” (via Antje Schrupp).

Simona machte uns auf Facebook auf den schon etwas älteren Vortrag ”Feminismus, Kapitalismus und die List der Geschichte” (deutsch als PDF) von Nancy Fraser aufmerksam, den ihr in Videoform (englisch) auch auf dailymotion folgen könnt.

Auf Suddeutsche.de berichten drei Studentinnen über die merkwürdigen Erfahrungen in ihrem ‘ungewöhnlichen’ Studium, Physik.

Der wunderbare Martin Büsser ist gestorben.

Martin war überall, schrieb für Intro, SZ, Fanzines, Buchbeiträge, machte Lesungen, hielt Vorträge, unterstützte, diskutierte: Pop war ihm mehr als Musik, Musik mehr als Pop – es ging um Gender, Filme, Comics, Fernsehen, Romane, Nationalismus, D.I.Y., es ging ums Ganze.

Einer von Büssers Vorträgen zu Geschlechterverhältnissen in der Punk- und Hardcoreszene findet ihr auf der Seite der AG Queer Studies. Das Missy Magazin hat einen kurzen, persönlichen Nachruf.

Terminkalender bereit: Vom Freitag, den 01.10.2010, bis Sonntag, dem 03.10.2010 könnt ihr ein Seminar zum Thema “Männerbilder” in Berlin besuchen, veranstaltet von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN. Update: Fällt leider aus!


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Gekommen, um zu bloggen

28. August 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 57 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Einen kritischen Blick auf die Errungenschaft Pille werfen Bettina Enzenhofer und Irmi Wutscher in an.schläge, hier über linksnet verlinkt.

Beim Missy Magazine gibt es seit der aktuellen Ausgabe eine neue Rubrik: Inspiriert von der New Yorker Künstlerin Miranda July, sind die LeserInnen aufgefordert in “Bake a Cake, Build a Bomb”, selber aktiv kreativ zu werden und vielleicht einen der tollen Preise zu gewinnen.  Worum es dieses Mal geht, lest ihr hier.

Außerdem bloggt diesen Monat Modebloggerin Mary Scherpe von StilinBerlin bei Missy. Dabei wird  nicht nur Fashion bebildert sondern auch leckere Sachen, mit denen das Outfit bekleckert werden kann.

So sieht "Sonntags" bei Missy-Gastbloggerin Mary Scherpe aus

Girls can blog weist auf die Online Petition der Reporter ohne Grenzen zur Freilassung der iranischen Bloggerin Shiva Nazar Ahari hin.

Bloggen Frauen anders? Dieser mittlerweile häufiger kursierenden Frage geht Antje Schrupp mal von einer anderen Seite auf den Grund. Anders als wer?

Im Heimathafen Neukölln stehen am Donnerstag, 3. September, prügelnde und boxende Mädchen im Mittelpunkt des Theaterstücks “Sisters” und der anschließenden Podiumsdiskussion – mit Mädchen-Boxen und Mädchen-Rap.

Auch am Donnerstag, dem 3. September, rocken unter anderem Frau Kraushaar und DJ Patex das Ladyfest in Darmstadt. Unter dem Motto “Pretty Girls Play Faves” darf im Weststadtcafé gefeiert werden. 

Und vor den Terminen noch ein Blogtipp: Sie kam und blieb - unter dem Namen bloggt seit einigen Wochen ein feministisches Kollektiv aus Bern über die linke, feministische und queere Szene. Einfach mal vorbei gucken.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.


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Women, we want you!

26. August 2010 von Magda

Am 26. August 1920 trat der 19. Zusatzartikel zur amerikanischen Verfassung in Kraft, mit dem Frauen in allen US-Bundesstaaten das Wahlrecht erlangten. Anlässlich des 90jährigen Jubiläums des US-Frauenwahlrechts in diesem Jahr erschien dieser Text im aktuellen Missy Magazine.

Als die 19-jährige Charlotte Woodward im Jahre 1848 von der geplanten Frauenrechtsversammlung im ländlichen Seneca Falls hörte, war sie sofort Feuer und Flamme: Endlich Hoffnung auf einen besseren Lohn für die junge Näherin. Auf der Versammlung im Bundesstaat New York, die später zum offiziellen Beginn der ersten US-amerikanischen Frauenrechtsbewegung erklärt wurde, wurden fast alle Vorschläge ohne Gegenstimmen angenommen: Gleichberechtigung in der Ausbildung und ein geschlechtergerechtes Eigentums-, Scheidungs- und Sorgerecht. Nur eine Forderung überzeugte nicht alle Anwesenden: Das angestrebte Frauenwahlrecht. Es erschien befremdlich, ja fast unerhört! Zu hoffnungslos erschien der Vorschlag, welcher nach langer Diskussion letztlich dann doch auf der Agenda landete.

So entstand die so genannte Declaration of Sentiments, deren Postulat der “Gleichheit aller Menschen“ nicht nur für männliche Weiße gelten sollte (wie noch die Unabhängigkeitserklärung), sondern für alle. Schwarze Männer erhielten bereits im Jahr 1870 mit dem 15. Zusatzartikel das Wahlrecht, das Stimmrecht für Frauen auf Bundesebene blieb dagegen auch Jahrzehnte nach der Erklärung von Seneca Falls bloße Theorie.

Frauenwahlrechtskämpferinnen vor dem Weißen Haus via wikimedia commons

Frauenwahlrechtskämpferinnen vor dem Weißen Haus via wikimedia commons

Bis US-Amerikanerinnen das allgemeine Frauenwahlrecht erlangten, wurden noch dutzende Volksentscheide durchgeführt, etliche Anträge um Verfassensänderung formuliert, hunderte Versammlungen und Demonstrationen organisiert und über 200 Suffragetten verhaftet. Als im August 1920 – zwei Jahre nachdem Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt hatte – Frauen endlich das erste Mal bei einer Präsidentschaftswahl ihre Stimme abgeben durften, war die einzige noch lebende Teilnehmerin von Seneca Falls die Näherin Woodward. Die nun über 90-jährige war selbst nicht mehr in der Lage, an die Wahlurne zu treten. Aber für Millionen von US-Amerikanerinnen wurde in jenem Jahr der Grundstein der politischen Mitbestimmung gelegt.


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Ne echte Feministin auf dem Titel

17. Mai 2010 von Verena

Titelbild der Middy 02/10: Porträtfoto von Kate Nash mit Pagenschnitt und rot geschminkten Lippen, die nach rechts oben schautGuten Morgen! Euer erster Ausflug heute sollte euch zum Kiosk oder zur Bahnhofsbuchhandlung führen. Denn dort gibt es die aktuelle Ausgabe des Missy Magazines. Auf dem Titel: Popstar Kate Nash, die sich ganz souverän Feministin nennt.

Außerdem ein spannendes Dossier über D.I.Y., Menstruations-Apps fürs I-Phone und die erste Girl-Rock-Band der Welt.

+++ Popkultur, Politik, Mode, Geek-Gedöns und Feminismus!!!

[Hinweis: Autorinnen der Mädchenmannschaft
waren an dieser Ausgabe des Missy
Magazines redaktionell beteiligt.]

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Homo-Hetze, Militär, Kindermangel, Kunst&Kultur, Gewalt und Twitter

20. April 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 73 von 153 der Serie Kurz notiert

Auf GenderAcrossBorders gibt es einen Artikel über feministische Twitter_innen. Wir sind auch dabei!

Wir berichteten über das Grüne Männer-Manifest – Broadsheet@Salon hat ebenfalls einen kurzen Kommentar.

In Kenia drohen Homosexuellen Haftstrafen und Gewalt. Schwulenhasser nutzen die Verbreitung von Aids für ihre Propaganda – die JungleWorld hat mehr darüber.

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone sieht einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche - wie bitte?! – auch laut der Süddeutschen eine steile These.

Die Taz stellt Pinar Selek’s neues Buch “Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt. Männliche Identitäten” vor, eine Studie zum Männerbild im türkischen Militär.

Der Focus hat mal wieder Angst um Deutschlands Zukunft und beweint den angeblichen Nachwuchsmangel.

Es gibt eine Kampagne namens Walk A Mile in Her Shoes („Laufe eine Meile in ihren Schuhen”), welche auf häusliche Gewalt aufmerksam machen soll. Broadsheet@Salon fragt sich: Bewusstseinsförderung oder alberne Aktion?

Die einzigartige Miss Platnum erzählt uns von der Lust am Essen, weiblicher Schönheit, Berlin und die Ironie in ihren Songs.

Feministisches Theater mit der Regisseurin Friederike Heller, die einen ganz neuen Blick auf Bertolt Brechts Stück “Der gute Mensch von Sezuan” wirft.

Die New York Times hat lesbische und schwule Comic-Held_innen.

Sociological Images hat einen Beitrag zu: “So sieht die Objektivierung von Männern aus.”

"This is what the objectification of men would like like..."


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Das Gelbe vom Ei

3. April 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 77 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Antje Schrupp stellt die Nerd-Frage zwischen Differenz und Universalismus. Ach so, Liebe kommt auch vor…

Auch im April hat die Missy eine Gastbloggerin: I Heart Digital Life, die sich in ihrem ersten Beitrag in die Nostalgie früher Interneterinnerungen kuschelt.

Neu eröffnet hat der Blog von Frau Emanze. Motto: “Conform, go crazy, or become a writer feminist blogger.”

Das Plus-Size-Model Tara Lynn auf dem Cover der französischen Elle - via jezebel

Die Medienelite veröffentlicht ihre 23-seitige Seminararbeit zur Bekämpfung der 23%igen Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen.

Das Mädchenblog beleuchtet die unsympathischen Seiten der österreichischen rechts-nationalen Barbara Rosenkranz, die als Bundespräsidentschaftskanidatin der FPÖ aufgestellt wurde.

Neues im “Fall” Caster Semenya berichtet das Zwischengeschlecht.

Das queere  d.i.y. film festival entzaubert in Berlin sucht noch Filme, Workshopmacher_innen und sonstige Unterstützung – Deadline ist der 24. April. Alle Infos hier

Und einen Termin gibt es auch noch: Am Mittwoch, 7. April, wird im Kunsthaus Graz über die Un/Möglichkeit lesbisch/schwuler Lebensentwürfe in Politik und Öffentlichkeit diskutiert. Mehr dazu bei queernews.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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Das sagen die anderen

20. Februar 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 48 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die wöchentliche Blogschau versorgt Sie auch heute wieder mit Geschichten aus der feministischen Blogosphäre. Diesmal:

Das Missy-Magazine erscheint am Montag, online gibt es jetzt schon einiges zu lesen! Die Missy-Gastbloggerin im Februar, InFemme, berichtete über ihre Probleme mit der Elternzeit – und der des Vaters. Gru-se-lig.
Außerdem der Hinweis, dass es auf der 60. Berlinale mehr gibt, als nur Bären. Etwa den TEDDY – schwul-lesbischer-transidentischer Filmpreis und den Femina-Film-Preis für „hervorragende künstlerische Leistungen einer Technikerin”. Die Gewinner_innen stehen übrigens schon fest.

Fragen:
Auf p-pricken.de erläutert Patrick seine Antwort auf „Verschleiern oder lieber so nackt und schlank auftreten wie möglich?” – Burka, Nikab und Freiheit.

„Die lesbische Frage” stellt Nadine auf Medienelite. Aber Achtung, wer Polemik nur in kleinen Dosen verträgt, ist hier falsch.

Wie sinnig oder unsinnig ist Twitter? Antje Schupp denkt für beziehungsweise weiter.

(weiterlesen …)


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