Einträge mit dem Tag ‘Ellen DeGeneres’


Heute ist der Coming-out-Tag

11. Oktober 2010 von Helga

Ein grünes Strichmännchen, typisch für Keith Haring, tanzt durch eine Tür in einen Raum mit pinkem Boden und grünen Wänden. Darunter die Schrift: National Coming Out Day Am 11. Oktober wird seit 1988 jährlich der Coming Out Day international begangen. In diesem Jahr wird er allerdings von einer Reihe an Selbstmorden schwuler Jugendlicher in den USA überschattet, berichtete das L-Mag:

Allein im September nahmen sich nach Medienberichten zehn Jungen zwischen 13 und 19 Jahren, die für ihr tatsächliches oder vermeintliches Schwulsein gemobbt wurden, das Leben. Selbstmorde unter schwulen, lesbischen, bi- oder transsexuellen (LGBT) Jugendlichen sind keine Seltenheit. US-amerikanische Studien zeigen schon lange eine viermal höhere Gefährdung für LGBT-Teenager.

Die verstärkte Aufmerksamkeit derzeit liegt sicher auch an der Medienwirksamkeit einiger Fälle. So brachte sich ein Student um, nachdem ihn sein Mitbewohner beim Sex gefilmt und den heimlichen Porno live im Internet gestreamt hatte. Wellen schlug auch das Projekt „It gets better“ von Dan Savage, der Videobotschaften an schwule, lesbische, transgender und bisexuelle Teenager sammelt. Ein Projekt bei dem sich inzwischen auch Ellen DeGeneres geäußert und den Opfern von Mobbing Mut zugesprochen. Gleichzeitig ist auch Kritik laut geworden, etwa dass „es wird besser“ noch keine einzige konkrete Verbesserung darstellt. Savage erwiderte daraufhin, das Projekt halte niemanden davon ab, weiter gegen Homophobie vorzugehen.

Im deutschen Wikipedia-Eintrag finden sich daher auch einige Aktionen, die die Human Rights Campaign zum Coming-out-Tag vorschlägt. Darunter etwa:

Man kann eine Schranktür konstruieren und die Leute einladen durchzuschreiten, also buchstäblich „aus dem Schrank herauskommen (to come out of the closet)“.

Eines Tages ist das dann hoffentlich unnötig und Jugendliche präsentieren ihren Eltern auch gleichgeschlechtliche erste Freund_innen, ohne sich vorher wie in einem dunklen Schrank eingesperrt zu fühlen.


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Samstagabendbeat: Im Badezimmer mit Ellen DeGeneres

16. Januar 2010 von Magda

Die großartige Ellen DeGeneres, Moderatorin und Stand-up-Komikerin, hat im letzten Jahr mit so einigen Stars und Sternchen im Badezimmer abgerockt. Singt/lacht mit Pink und Ellen!

Auch toll: Ellen DeGeneres und Jennifer Hudson im Badezimmer.


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Samstagabendbeat – echt peinlich

9. Januar 2010 von Verena

Über eine erstaunliche Nachricht bin ich dieser Tage beim Musikblog 78s gestolpert: “Musikfans schämen sich für Lady Gaga und andere Frauen” las ich da. Na so was und wieso das denn?

“Poker Face” von Lady Gaga ist derjenige Song, den Last.fm-Hörer auf häufigsten aus ihrem Profil rauslöschen nachdem sie ihn gehört haben.

Dank der Scrobble-Technik bei Last.fm wird jeder gehörte Song automatisch in das Hörprofil kopiert. Zum Ende des frisch beendeten Jahres hat Last.fm eine Hitliste der am häufigsten gelöschten Titel aufgestellt. An der Spitze und auch zwei weitere Male in den Top Ten vertreten: Lady Gaga.

Auffällig: In den Top10 finden sich nur Frauen. Britney Spears, Katy Perry, Rihanna und die von Fergie angeführten Black Eyed Peas teilen sich die weiteren unvorteilhaften Plätze unter den ersten 10. Erst auf Platz 12 folgt die erste Männertruppe: Coldplay mit “Viva La Vida”.

Ach, und seit wann werden die Black Eyed Peas von Fergie angeführt?? Naja, da uns bei der Mädchenmannschaft ja nichts peinlich ist, gibt es diesen Samstagabendbeat die No. 1 of Shame: Lady Gaga mit einer gar nicht peinlichen Performance von Pokerface.


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Feministische Ikonen der letzten Dekade

6. Januar 2010 von Magda

In der Serie “Icons of the Decade” des guardian.co.uk krönte Naomi Wolf, Politikberaterin und Autorin von The Beauty Mythihre feministische Ikone des letzten Jahrzehnts. Und diese ist nicht etwa Susan Sontag. Oder Beth Ditto. Oder Ellen Degeneres, die gerade von PETA zur Frau des Jahres gekürt wurde. (Diese Liste darf beliebig erweitert werden.)

Wolf wählt die Hauptfigur von Sex and the City, Carrie Bradshaw, die sie als “erste popkulturelle Philosophin” beschreibt, deren sexuelle Freizügigkeit und ihre Fähigkeit, offen über ihre Wünsche und Sehnsüchte zu sprechen eine “Revolution” darstelle.

Die Hauptdarstellerinnen von Sex and the City

Feministische Ikonen? (Quelle: sarahjparker.com)

Ähm, gut.

Das offene und schonungslose Ausleben der eigenen Sexualität in allen Ehren, aber ist eine Sex in the City Darstellerin, die sich in ihrer Freizeit primär mit Shopping und der Suche nach dem Richtigen beschäftigt, wirklich das beispielhafteste, was der Feminismus – ob politisch, popkulturell und/oder theoretischer Natur – hervorgebracht hat?

Nichts gegen Mode, Romantik oder eine gute Lästerei. Die Darstellerinnen von Sex and the City haben sicherlich mit dem Vorurteil der passiven Mauerblümchen aufgeräumt und gezeigt, dass auch Frauen sexuell freizügig und manchmal schonungslos und gemein sein können. Aber bevor mir die Damen dieser Serie in den Sinn kommen, fallen mir locker zehn andere Namen ein.

Eine interessantere Liste von popkulturellen feministische Ikonen gefällig? Dann checkt mal die Decade in Feminist Pop Culture vom Bitch Magazine aus.


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California Dreamin’

17. Mai 2008 von Susanne

Vorgestern verkündete der Oberste Gerichtshof von Kalifornien, dass dort ab sofort homosexuelle Paare heiraten dürfen. Gestern dann verkündete Talkmasterin, Schauspielerin und Comedian Ellen DeGeneres in ihrer Talkshow, sie würde demnächst ihre langjährige Freundin, die Schauspielerin Portia de Rossi, ehelichen.

Und wer diesen Moment sieht, kann am Grad der aufgestellten Unterarmhaare ablesen, wie bescheuert das bisherige Verbot war:

Über Feministing


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