Keine Blumen für Lesben, kein Knochenmark von Schwulen. Die Blogschau

von Nicole
Dieser Text ist Teil 106 von 295 der Serie Die Blogschau


In der österreichischen Hauptstadt geht’s heute raus auf den Ring, um für Frauenrechte zu demonstrieren. Start um 13:45 am Schwarzenbergplatz, wer in Wien ist, schafft das jetzt noch. Wir bleiben noch kurz in Österreich: diestandard.at berichtet über ein Forschungsprojekt zur Schnittstelle Frau/Maschine. Passend dazu: „Bitch up my desktop“ ruft das Mädchenblog. Gesucht wird das tollste queerfeministisches Desktop-Hintergrundbild, zu gewinnen gibts auch.

Anlässlich aktueller Aufrufe zu Knochenmarkspenden für potenzielle Strahlenopfer in Japan prangert Nele bei Karnele die Ausschlusskriterien der Deutschen Knochenmarkspendedatei an: Schwule nämlich dürfen nicht Leben retten.
Keine Blumen für Lesben so das Motto einer christlichen Blumenhändlerin in Kanada, wie Queernews.at berichtet. Die örtliche LGBT-Community reagiert jedoch voller Nächstenliebe und will der homophoben Nachbarin Blumen vor die Tür legen.

Die Missy-Gastbloggerin differentneeds beschäftigt sich mit dem ewig jungen Thema des generischen Maskulinums, in diesem Fall an der Uni.

Abschließend noch zwei Termine in Berlin:
Im Bundestag wurde gestern eine Ausstellung zum 100. Frauentag eröffnet, zu sehen ist sie noch bis zum 14. April, den Flyer findet ihr hier.
Am 24. und 25. März um 20 Uhr gibts Theater von und mit Vanessa Stern rund um Wachstum, Gewicht und Warenwert: „Abwege von der ebenen Straße des Appetits/zweiter Teil einer Dodekalogie des Grauens“. Wohl bekomm’s und ein schönes Wochenende!

Wir freuen uns über Hinweise auf neues Material für unsere wöchentliche Blogschau. Keine falsche Bescheidenheit bitte.




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Eintrag geschrieben: Samstag, 19. März 2011 um 11:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. V'kar sagt:

    Schwule dürfen auch kein Blut spenden.
    Lesben wohl schon.
    Bisexuelle Männer wiederrum nicht.
    http://www.schwulesblut.de/

  2. Sarah sagt:

    Hä? ich verstehe die Logik hier nicht – sollte ich eines Tages auf dem OP-Tisch liegen und Blutkonserven benötigen, werde ich wohl kaum nach der sexuellen Orientierung der Spender fragen, oder sehe ich hier was falsch?!