Aus den Blogs
von BarbaraEine erschütternde Nachricht bringt dieStandard.at: Fortpflanzung gilt als Todesursache Nummer eins bei Frauen, so eine Studie der Weltgesundheitsorganisation. “Schwangerschaft, Entbindung und Abtreibung (“maternal conditions”) sind weltweit die häufigsten Todesursachen bei jungen Frauen.”
Im Mädchenblog macht sich leonie Gedanken über die Piratenpartei und deren Frauenpolitik: “Diese Partei scheint zwar unsere Wünsche nach Anonymität und Datenschutz im Netz zu befriedigen, mit Frauenpolitik ist es aber weit hergeholt.” Auch Antje Schrupp hatte sich dazu Gedanken gemacht.
In Sinamore’s Blog über den Alltag einer Sexarbeiterin wird über Körperempfinden nachgedacht. “Habe ich überhaupt eine Chance gegenüber all den perfekten, dünnen Models? Wird jemand bereit sein, so viel für eine Frau wie mich hinzublättern, die im Gegensatz dazu regelrecht fett ist? Die Antwort kam ziemlich schnell: Ja, und wie!”
Dass man nicht nur online, sondern auch offline feministisch Interessantes findet, erfährt man im Blog vom Missy Magazine: Dort steht der Hinweis, dass Maria Sveland, Autorin von “Bitterfotze“, am 28. September in Hamburg liest.
Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschspachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.
Facebook | | Tags: Blogs, Feminismus!, Fortpflanzung, Frauenpolitik, Piratenpartei, Politik, Sex, Todesursache, Vernetzung
Eintrag geschrieben: Samstag, 12. September 2009 um 13:51 Uhr unter 1a-Schnecken, Alltag, Frauenfakten. RSS 2.0. Kommentieren. Trackback.







Also, ganz ehrlich, die Diskussion zu den Piraten ist schon krass. Das ist eine issue-Partei mit *zwei* wesentlichen Punkten: Datenschutz und Bürgerrechte im Netz. Und das macht doch die Auswahl ziemlich einfach: Wer das für die gegenwärtig wesentliche politische Fragestellung hält, kann sie wählen, sollte sie vielleicht sogar wählen, wer nicht, der nicht. Wer Genderfragen für die politische Hauptproblematik hält, soll halt Grüne oder SPD (oder CDU, je nach Standpunkt) wählen. Ist doch für jeden was dabei.
Da kann ich jj nur zustimmen: Jede Partei hat ihr eigenes Programm. Dass die Piratenpartei andere Schwerpunkte setzt, als beispielsweise die Grünen, versteht sich da von selbst: So und nicht anders sieht der politische Pluralismus aus. Sonst können wir ja wieder die SED ins Leben rufen. Oder die KPdSU.