Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Dezember 2007

  • Für alle, die das Jahr noch einmal nachlesen wollen, haben wir aufgelistet und verlinkt, was uns in diesem Jahr die feministischen Herzen erwärmte, was uns aufhorchen ließ und was uns wirklich auf die Nerven ging: 20. Januar: Hillary Clinton gibt ihre Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl 2008 bekannt. 26. Januar: Die feministische Zeitschrift Emma feiert ihr

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  • Lachend das Jahr beenden: mit einem Interview mit Baronin Nadine de Rothschild über Manieren. Die Highlights: „Ich will die Frauen lehren, sich vorteilhaft zu zeigen, dass sie ihre weiblichen Züge ausleben. Das heißt aber nicht, dass sie dominieren.“ „Ich meine, die Frauen von heute wissen einfach nicht mehr, wie man einen Mann zum Träumen bringt.“

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  • Barbie ist ja eh nicht dafür bekannt, ein besonders ausgewogenes Frauenbild zu vermitteln. Aber jetzt hat Mattel mal wieder einen Tiefpunkt markiert, mit der Barbie Girl „Fashion Fever“. Die Gute bringt Mädchen bei, was in Zukunft ihr liebstes Hobby sein wird: Shoppen. Und zwar: unlimited. Denn im Lieferumfang ist nicht nur eine Shopping Boutique, sondern

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  • Heute Abend sendet die ARD einen Tatort mit dem Titel „Fettkiller„. Die Kommissarin Lena Odenthal trifft bei ihren Ermittlungen auf eine junge Frau, die als Model darum kämpft, immer noch dünner zu werden und um ständige Anerkennung für ihren Körper. Und es geht um ein Pharmaunternehmen, das eine Pille entwickelt, die jede kulinarische „Sünde“ wieder

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  • Fred D. Thompson ist nicht nur ein abgehalfterter Serienschauspieler sondern auch einer der abgeschlagenen republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten. Es ist zwar nicht wirklich wichtig, aber trotzdem lässt es mir die Reißzähne wachsen, wie er gestern auf einer Wahlkampfveranstaltung seine Weltoffenheit und Reflektiertheit demonstrierte: „Es gibt keine Frau weit und breit, die nächstes Jahr Präsident werden sollte.“ Vielmehr

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  • Die einzige einflussreiche Frau Chinas, Wu Yi, tritt von ihren Ämtern im Politbüro zurück. Die 2007 von Forbes zur zweitmächtigsten Frau der Welt ernannte Politikerin verhandelte über den Beitritt Chinas in die WTO. Wegen ihres harten Verhandlungsstils war sie auch als „Eiserne Lady“ bekannt und ein Vorbild für chinesische Feministinnen. Die Süddeutsche Zeitung schreibt heute,

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  • Tick, tock, die Zeit läuft ab für Norwegens Aufsichtsräte. Noch bis Montag haben Unternehmen in dem skandinavischen Land, die gesetzliche Frauenquote in ihren Chefetagen zu erfüllen, sonst droht ihnen die Zwangsschließung. Und so wie es laut Guardian derzeit aussieht, könnte das etwa ein Viertel aller Konzerne betreffen. 2003 wurde das Gesetz verabschiedet, dass allen norwegischen

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  • (Alt, aber immer noch saucool.)

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  • Anfang der Neunziger sah es ja mal kurz so aus, als würde es eine dritte Feminismuswelle geben: Die Girlies waren rotzig, fanden es super, Mädchen zu sein und wollten niemandem gefallen. Dann wurden die Medien auf sie aufmerksam, erfanden das Girlie in seiner heute bekannten Bedeutung, und schon war die Welle vorbeigerollt bevor sie auch

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