Kotztüten und andere Ekelfälle – die Blogschau

von Verena

Baum der Glückseligkeit will nicht auf den Revolutionen einer linken Szene tanzen, in der Männer Machos bleiben und es Frauen noch immer an Selbstbewusstsein mangelt.

Über den respektvollen Umgang mit trans* und nicht-geschlechtskonformen Identitäten klärt ein neuer Infoflyer auf – femKo hat ihn gepostet.

Kotztüte Kristina Schröder hat ein Buch geschrieben, wie wir leider zur Kenntnis nehmen mussten. Recht und Geschlecht hat es gelesen, rezensiert und Pressestimmen eingefangen.

Antje Schrupp dagegen will Schröders Buch nicht lesen. Nicht, weil sie alles schlecht findet, was die Ministerin tut oder nicht tut, sondern weil Schröder in „Danke, emanzipiert sind wir selber!“ sämtliche platten Argumente des Antifeminismus‘ bedient.

Was Schröder so alles nicht tut, listet dann noch einmal Karnele in einem sehr wütenden Beitrag auf.

StopTalk kritisiert den Brief gegen Schröder, weil die nationalistischen und rassistischen Ideologien der Ministerin bei der Kritik unter den Tisch gefallen sind.

Und ein letztes Mal Schröder: Wer das Buch (mit guten Nerven) lesen möchte, kann es so wie dieTilde machen: Eine kauft das Buch und gibt es dann mit an den Rand gekritzelten Anmerkungen immer an andere weiter – so können es viele lesen, aber gekauft werden muss es nur einmal.

Gender Pay Gap?! Den gibt es doch gar nicht… jaja, die Reaktion kennen wir. Rheinsalon erklärt deshalb noch mal in Ruhe und mit der Unterstützung zweier Wissenschaftlerinnen von der Hans-Böckler-Stiftung, warum Frauen in Deutschland im Jahr 2012 immer noch weniger verdienen als Männer.

Hex Hex: Anarchie und Lihbe stellt das zine „Hot Pantz“ vor, das über die weiblichen Geschlechtsorgane und ihre Funktion aufklärt und viele Kräuterkundetipps zum Umgang mit Menstruationsbeschwerden gibt. Außerdem arbeitet sie gerade an einer Übersetzung ins Deutsche.

Denkwerkstatt wirft einen feministischen Blick auf die neuen US-Serien „Girls“ und „Scandal“

feministmum beobachtet sich und den neuen Alltag mit dem Mann in Elternzeit. Sorgen darum, dass er sich langweilen könnte und Dankbarkeit, dafür, dass er das macht, hinterfragt sie kritisch.

Und noch eine Info für eure Terminkalender: Noch bis zum 25. April gibt es zahlreiche Aktionen, um gegen die Genitalverstümmelungen der Uniklinik Marburg zu protestieren. Zum Beispiel am Sonntag, den 22.4. einen friedlichen Protest vor der Uniklink Gießen. Zwischengeschlecht hat alle weiteren Infos.




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Eintrag geschrieben: Samstag, 21. April 2012 um 9:30 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. Ines Fritz sagt:

    Widerlich ist auch dieser Beitrag „Eckpfeiler einer linken Männerpolitik“ von Arne Hoffmann beim Spiegelfechter, wobei sich Jens Berger auch nicht scheut, diesen noch als Tipp des Tages bei den Nachdenkseiten (vom 20.4.2012 – wie passend) unterzubringen. Nun beschleicht mich die Frage, ob auch die SPD-Opis, Müller und Albrecht, selbst Antifeministen sind oder nur naiv genug, Berger mit der Redaktion zu betreuen?

  2. […] hostile and can only attack ad hominem. I find it remarkable, however, that feminist outlets like Mädchenmannschaft and myself are now suddenly this country’s majority. Who knew? I don’t even know what […]