Hauptsache Anti Anti – die Blogschau

von Verena

Eine Nachlese zur Verschenkaktion ihres Buches hält Cronenburg und stellt fest, dass die Diskussion um Urheberrechte in dem Zusammenhang lebhaft, aber sachlich geführt wurde.

Babykram und Kinderkacke kotzt sich übers Betreuungsgeld aus. Nicht zum ersten Mal, aber manchmal hält die Übelkeit eben an. Und Achtung: Satire!

Das feministische Magazin an.schläge berichtet im Mai unter anderem über Intersexualität, Playboy-Fantasien und Louise Bourgeois.

Auf ryuus hort findet ihr einen Beitrag zu Femininität und Bisexualität in der Gothic-Szene.

Bei CDU-Watch hat mensch wahrscheinlich täglich etwas zu Lachen. Zuletzt über die Aussage des CDU-Stadtrates in Plauen, Dieter Blechschmidt, Schwule und Lesben könnten nichts für ihre Krankheit.

Kai ist jetzt auch mit dabei zählt seine ihre persönlichen Höhepunkte des Films „Miss Representation“ auf, der die misogynistische Darstellung von Frauen in Medien thematisiert und welche Konsequenzen dies für die Gesellschaft hat.

Afrika Wissenschaft ärgert sich über das hashtag „firstworldproblems“ und klärt über den“first world“-Begriff auf.

Mitgemacht werden kann auch beim Kreativwettbewerb von Terre de Femmes. Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahre sind aufgerufen, mit der eigenen kreativen Superheldin gegen Zwangsheirat aktiv zu werden. Einsendeschluss ist der 30. Juni.

Ein Klick auf das Blog Ich hab nicht angezeigt lohnt sich. Hier geht es um von sexualisierter Gewalt Betroffene, die keine Anzeige erstattet haben.

Back to the Basics: Grundsätzliche Gedanken zum Feminismus macht sich Johannas Blog.

Pin Up Kunst für Queers gibt es bei off the rocket.

Andreas Kemper verlinkt zum pdf einer Analyse von Anfang des Jahres, die den Androzentrismus bei Wikipedia dokumentiert.

andersdeutsch ist irritiert, dass die Deutsche Welle über die „Best Social Activism Campaign“ als Antwort auf die Verhaftung der syrischen Bloggerin Razan Ghazzawi im Dezember 2011 berichtet, ohne zu erwähnen, dass Ghazzawi erneut inhaftiert wurde.

Am 6. Mai ist Internationaler Anti-Diät Tag. Bereits Ende April traf sich die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung zur Tagung. ARGE Dicke Weiber berichtet.

Infos zum Internationalen Anti-Diät Tag findet ihr auch unter unseren Terminen:

Schon mal vormerken: Am 1. und 2. Juni findet an der Uni in Halle der nächste Workshop zu Heteronormativität / geschlechtlicher und sexueller Vielfalt statt. Organisiert wird der vom AK que(e)r einsteigen und richtet sich auch ausdrücklich an Nicht-Studierende.

„Queere Tiere“ gibt es bei der Vernissage der Ausstellung von Veronika Dimke zu sehen, die am Samstag, dem 5. Mai in der Münchner Galerie Lübbhoff stattfindet. Wer das nicht schafft, der hat noch bis zum 19. Mai die Gelegenheit, sich die queeren Tiere anzuschauen.

Zum Anti-Diät Tag am 6. Mai plant die  ARGE Dicke Weiber eine kleine Aktion in der Wiener Innenstadt. Treffpunkt ist 14 Uhr im 1. Wiener Gemeindebezirk – aber nur, wenn es nicht regnet

Ebenfalls in Wien findet im September die FrauenSommerUniversität 2012 statt. Eigene Ideen und Vorschläge können bis zum 3. Juni eingereicht werden.

 




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Eintrag geschrieben: Samstag, 5. Mai 2012 um 9:28 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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6 Kommentare

  1. Elle sagt:

    Der Aufruf für Beiträge zum queerfeministischen Taschenkalender ist von 2011. Und der Kalender für 2013 scheint schon fertig zu sein!?

  2. Medusa sagt:

    die Kampagne ichhabnichtangezeigt läuft noch bis 31. Mai – betroffene Frauen können bis dahin den Grund warum sie eine Vergewaltigung nicht angezeigt haben posten, auf dem Blog, Facebook oder twitter.

    „Aus diesem Grund wollen wir nach Abschluss der Aktion eine Zusammenfassung der anonymisierten Erfahrungen, Nachrichten und Tweets der Polizei und der Staatsanwaltschaft vorlegen, und eine öffentliche Stellungnahme zu dem Klima des Schweigens fordern – ein Klima, das nur den Tätern nützt.“

    http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/ichhabnichtangezeigt/

    Bitte an alle Interessierten weiterleiten!

  3. Magda sagt:

    @ Elle

    Danke für den Hinweis, ich habe es rausgenommen.

  4. kai sagt:

    Erstmal danke fürs verlinken :)

    Allerdings, obwohl ich meinen Namen zwar bewusst uneindeutig gewählt habe, passt „seine“ als Pronomen dann doch nicht so richtig und „ihre” wäre mir lieber. Könntet ihr das ändern? Danke!

  5. Magda sagt:

    @kai

    erledigt :)