Veranstaltungen gegen Rassismus, Psychiatriekritik und die Kopftuchfrage – Die Blogschau

Dieser Text ist Teil 267 von 295 der Serie Die Blogschau

Zunächst noch einmal wichtige Terminhinweise: Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. veranstaltet heute gleich zwei Solidartitätsveranstaltungen, zum einen gegen die rassistische Tradition des „Zwarte Piet“ von 13:45 Uhr und endet um 14:15 Uhr vor der Niederländischen Botschaft in Berlin und zum anderen von 15:30 – 16:30 Uhr auf dem Platz des 18. März direkt vorm Brandenburger Tor anlässlich der Entscheidung der Geschworenenjury im Fall von Michael Brown statt. Mehr Informationen gibt es beim ISD e.V.

anders deutsch berichtet von einer Gegendemonstration gegen eine Nazi-Demo in Berlin-Marzahn. Diese finden zur Zeit alle paar Tage in Berlin (und natürlich auch anderen Städten) statt. Die nächste in Marzahn zum Beispiel schon wieder am Montag, den 01.Dezember.

Bei der Zeit schrieb Robin Detje einen Text zu Feminimus, genauer gegen den Backlash gegen Lann Hornscheidt verfasst. Und weil er sich dort pro-feministisch inszenierte, wurde der Text auch gleich mal vielerorts gelobt und massig verlinkt. sanczny hat sich dem Artikel kritisch gewidmet.

Auf Das Ende des Sex gibt es einen „Überblick: Angriffe gegen Geschlechterforscher_innen und Sexualpädagog_innen und die Positionierungen von Fachgesellschaften„.

Bei fembooks gibt es als Antwort auf den Backlash eine Zusammenstellung von Büchern, „die aus Trans-Perspektive verfasst wurden oder sich kritisch, widerständig, empowernd, kreativ mit Lebensentwürfen, Erfahrungen, Sprache, Biografien … jenseits von Mann/Frau befassen.“

Zur Frage ob und wie die „Pille danach“ rezeptfrei in Deutschland wird, hat i heart digital life einiges zusammengetragen.

Die zweite Folge des Podcasts Steintofu ist erschienen und dreht sich um das Thema Depressionen, wobei Kritikpunkte am Konstrukt Depression, was Depressionen mit politischer Arbeit zu tun haben können und Umgangsweisen- und ansätze thematisiert.

Muslimische Frauen, die ein Kopftuch tragen, sehen sich immer wieder und wieder und wieder mit der Frage nach dem „Warum?“ konfrontiert. betuelulusoy antwortete in einer Diskussionsrunde nach einer nach einem Podiumsgespräch einmal mit „Das geht Sie überhaupt gar nichts an!“ und schreibt über das wunderbare Gefühl nach diesem Ausspruch.

Bei Feminismus in Pott gibt es unter „Gut gemeint und trotzdem ätzend: Eine Veranstaltung zu Körpern in den Medien in Mülheim an der Ruhr“ eine Rückschau auf eine Veranstaltung, auf der auch Magda ihren Vortrag „Mein Fett ist politisch“ hielt – doch leider in keinem besonders diskriminierungsarmen Rahmen.

Und auch im November startete ein neues Blog in der deutschsprachigen queer_feministischen Blogosphäre: Auf nopsyko schreibt ein_e Psycholog_in mit eigener Psychiatrieerfahrung kritisch zu Psychiatrie und Psychiatrisierung.

Habt ihr diese Woche was geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blog etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Jede Woche verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Mär von solidarischer Umverteilung und warum Toleranz scheiße ist – die Blogschau

Dieser Text ist Teil 265 von 295 der Serie Die Blogschau

Deutscher Patriotismus und warum der 9. November kein Tag zum Feiern ist/war: Dazu gab es einen Text auf Spunk, dem Blog der Grünen Jugend.

Hengs erstes Zine-Projekt „My Body, My House“ ist online.

Respect my Fist stellten Überlegungen zu Freiheitskonzepten, Schwesterlichkeit und Wir-Bezügen an.

Toleranz? Toleranz ist scheiße, sagt sanczny.

Freiwillige, solidarische Umverteilung? Clararosa nimmt ein Ideal unter die Lupe.

Es gibt ein neues Classmatterszine, tada!:

Ein Interview zu Sexarbeit und Mutterschaft führte umstandslos.

Maisha Eggers schrieb über Schwarze Frauen im ‚Shondaland‘ und die feministische Kulturpolitik einer digitalen Diaspora.

Schutzräume nur „für Frauen*“ – wer ist willkommen, wer nicht? Ein sehr lesenswerter Text (zu einem immer noch aktuellen Thema) dazu erschien auf progress-online.

Querulant_ins erste Lesetour in Audio und Bild gibt es hier zum Angucken und Anhören.

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„Sexismus – gibt es ihn wirklich?“ – Unsere Lieblingstweets

Dieser Text ist Teil 8 von 13 der Serie Feminist_innen zwitschern

Auch in den letzten Wochen haben Feminist_innen munter, aktivistisch und lustig getwittert – daher haben wir euch heute eine kleine Zusammenstellung unserer liebsten Tweets gebastelt:

(Englischsprachiger Lesetipp zu „White Feminism“ hier.)

Weiterlesen „„Sexismus – gibt es ihn wirklich?“ – Unsere Lieblingstweets“

Selbstpositionierung, Selbstfürsorge und Erinnerungen an einen Bruder – die Blogschau

Dieser Text ist Teil 228 von 295 der Serie Die Blogschau

Jennifer hat einen Blog für weibliche Fußballfans gestartet.

Richtungen, Ausrichtungen und Räume: Überlegungen der Erreichbarkeit aus dem Virtual Retreat Center.

Salma schrieb einen Text über die Last der Selbstpositionierung.

Auf Zehenspitzen beschäftigte sich mit Baby-Weinen aus dem Off als klassistisches Stilmittel im Film.

Naekubi widmet ihrem großen Bruder Anh Hung einen sehr berührenden Text.

Zwischenärgern über den NSU-Prozess: bei Nadia.

Wie Selbstfürsorge und Arztbesuche ganz oft nicht zusammengehen: Darüber schrieb Don’t degrade debs darling.

Die Liste geplanter regelmentierender SGB-II-Neuerungen wird länger: Nachzulesen bei Somlu.

Das Mädchenblog sucht queere Streetart.

hauptsacheanti rezipiert die Diskussion um den Party-Mahnmal-Text, die einen hohen antisemitischen Part aufwies.

Tea-Riffic schrieb nochmal darüber, warum Holocaust-Analogien absolut gar nicht gehen.

„Scheiße! Jetzt hat’s auch Sie erwischt! Jemand hat Sie mit Rassismus in Verbindung gebracht.“ Und nun? Die Antworten gibt es hier.

Sanczny war so nett und hat Knorkators Stellungnahme zur rassistischen Werbeaktion übersetzt.

Sehr guter Text über das „Cistem“: Den gibt es aktuell bei candytechno.

Hat jemand „Knutschverbot“ gesagt?! – Critical Hetness 101

Im folgenden Text wird viel von Hetero-Pärchen die Rede sein. Paar heißt in diesem Fall: zwei Menschen, die in der Öffentlichkeit Zärtlichkeiten mit einander austauschen.  Es geht um Menschen, die in der Regel jeweils als weiblich und männlich gelesen werden und sich selbst auch so verorten, und von denen widerum vor allem um jene, die keine Sanktionen und kein Othering erfahren, wenn sie sich außerhalb des eigenen Privatbereichs als Paar zeigen. Dass diese Menschen individuelle Geschichten haben können, in denen (nicht nur gegendertes, sondern z.B auch rassifiziertes) Gelesenwerden, Passing und Selbstverortung keine unhinterfragten Selbstverständlichkeiten darstellen, bleibt bei einer solchen Einordnung schwierigerweise außen vor. Der Widerspruch, dass für individuelle Personen angesichts eigener biografischer Erfahrungen das öffentliche Paar-Sein ein Akt des widerständigen Empowerments sein kann, nach außen aber trotzdem auch oder vor allem als normbestätigend wirkt, lässt sich wohl unter den gegebenen Bedingungen nicht auflösen.

Die Perspektive, mit der ich selbst mich auskenne und von der aus dieser Text geschrieben ist, ist allerdings die einer Person, die es zeitlebens ganz überwiegend als selbstverständlich erlebt hat, ihr Begehren auch in die Öffentlichkeit tragen zu können, ohne dass darauf  über den üblichen Sexismus hinaus merkbar reagiert würde – weder mit spezieller Neugier, die sich in distanzlos-übergriffigem „Interesse“ äußert, noch mit Kommentaren (seien sie abwertend oder vermeintlich anerkennend), noch mit verbalen oder körperlichen Angriffen. Dieses default setting gilt hierzulande für viele Menschen. An diese, an euch, richtet sich dieser Text.

Nachdem ich begonnen hatte ihn zu schreiben, stieß ich auf diesen Blogeintrag und musste feststellen, dass der Titel, den ich für meinen Text spontan ersonnen hatte, quasi 1:1 schonmal da war und der  Begriff  „Critical Hetness“, eine augenzwinkernde Anspielung an Critical Whiteness, offensichtlich nicht erst in einer informellen Konversation zwischen Mädchenmannschafstsautorinnen das Licht der Welt erblickt hat. Ich lass das jetzt aber so, weil ich die Begrifflichkeiten einfach passend finde, und danke Sanczny für die uns beiden unbewusste Inspiration :)

Die eigene Praxis zu reflektieren und gar zu ändern ist immer schwieriger als abstrakt „gegen Sexismus“ oder „gegen Homophobie“ zu sein – geschenkt. Wie schwer es auch innerhalb von Zusammenhängen ist, die sich selbst als progressiv, „links“, als explizit anti*istisch verorten, wurde kürzlich wieder anhand der neu entflammten Online-Debatte um fiktive „Knutschverbote“ deutlich. (Ob und wie in anderen Zusammenhängen darüber gesprochen wird, ist mir erstmal egal, da diese Kontexte für mich keinen Bezugsrahmen darstellen.)

Was war los? In verschiedenen Blogposts und Twitterkommentaren hatten vor allem Menschen, die nicht hetero begehren und_oder leben  – nein, keine Knutschverbote verhängt. Wie könnten sie das auch tun, wie sollten sie ein solches Verbot gar durchsetzen [CW: rassistische Begriffe ausgeschrieben]? Nein, um Verbote ging es nie, und etwas nicht toll zu finden ist nicht das gleiche wie etwas zu verbieten: Sie haben sich darüber geäußert, dass das Unterlassen von Hetero-Pärchenperformances ein solidarischer Akt sein kann.  Zur Paar-Performance gehören jene Handlungen, die – auch unbewusst, ganz unbeabsichtigt und nebenbei – dafür sorgen, dass bei anderen der Eindruck „Aha, ein Pärchen“ entsteht, also Küssen, Händchenhalten u.ä., egal wie gut die Beteiligten einander kennen oder ob und wie sie eine Beziehung zwischen sich definieren.

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Pussy Riot, Flexi-Quote und Feministi*innen-Klischees – die Blogschau

Dieser Text ist Teil 176 von 295 der Serie Die Blogschau

Doctorella nehmen auf ihrem Blog die Rezeptionen zu den Pussy Riot Aktivistinnen im deutschen Pop-Diskurs auseinander und kommen zu dem Ergebnis: Chauvinismus, Sexismus und Mackertum geben sich in der Berichterstattung die Klinke in die Hand.

Über Feminist*innen gibt es bekanntlich unzählige Klischees. Sanczny versucht an einer unvollständigen Aufzählung.

High On Clichés schreibt auf, warum sie Männer nicht leiden kann.

Die Fachschaftsinitiative der Gender Studies an der HU Berlin sucht männliche Studierende des Faches für ein Forschungsthema.

Klingt komisch, ist aber so nimmt die Argumente der Flexiquoten-Befürworter*innen auseinander.

Überdacht schreibt von Eindrücken des Netzfeministischen Biertrinkens in Wien.

Valeria war auf dem diesjährigen Slutwalk in Münster, teilt Fotos und Erfahrungen.

Nochmal zum pinken Überraschungsei schreiben Miss Fits Wunderbar und Antje Schrupp.

Auf der Denkwerkstatt wird Ulli Koch interviewt, die ihre Abschlussarbeit über die patriarchale Dimension der Bibliothek geschrieben hat.

Haltungsturnen schreibt über seine Rolle als Mann, Vater und Vorgesetzter im Patriarchat.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!

Mit Sixpack und Gitarre ins All – die Blogschau

Dieser Text ist Teil 172 von 295 der Serie Die Blogschau

L-talk hat Bilder vom CSD in Frankfurt am 21. Juli 2012.

Unter den „100 Greatest Guitarists of All Time“  nur zehn Gitarristinnen – Mädchenmusik überlegt, wie das wohl kommt.

Einen Nachruf auf Sally Ride, die erste US-Astronautin, gibt es bei den femgeeks.

Bei Twitter war neulich die Entrüstung groß: Wurden da etwa Knutschverbote für Heteropärchen gefordert?! Mitnichten. Warum Nichtknutschen aber durch­aus ein Akt der Solidarität sein kann (und mehr knutschen auch nicht unbedingt hilft), erklärt sanczny. A propos nicht knutschen: Ryuu nimmt die Debatte zum Anlass, den privilegierte Status von romantischen Zweier­be­ziehungen in Frage zu stellen, nicht zuletzt aus ganz persönlicher Perspektive.

Um sich darüber auszutauschen und erste Gründe herauszufinden, warum Frauen Zeit und Mühe in Wikipedia stecken, und warum eben nicht, trafen sich Mitte Mai Frauen aus aller Welt in Buenos Aires zum WikiWomenCamp. Interviews mit beteiligten Expertinnen können als Videos angesehen werden.

Danger!Bananas findet: ihr Bauch gehört ihr – mit Sixpacks oder ohne.

Wieder „ein Spielzeug mehr auf dem Markt, das Mädchen vermittelt, dass ihre Hauptaufgabe ist, schön auszusehen, während Jungen gefährliche, kluge, aktive Wesen sind, die die Welt verändern“ – das ist das Fazit von Dr. Mutti zu Mattels jüngster Produktlinie „Monster High“.

Auf Graubrot ärgert sich Björn Grau über die Nachrufe auf die Schauspielerin Susanne Lothar, voll von „Chauvinismus, Sexismus und Pietätlosikeit“.

Am 7. September beginnt das 1. Essen Unplugged Festivals (Link führt zum Facebook-Event). Dort gibt es am 9.9. von 20 bis 21 Uhr  eine Lesung, die „Skurriles, Sinnliches, Lustiges und Kritisches rund um Sex und Erotik wiedergibt“ von Les petits Plaisirs.

Das LaDIYfest Berlin sucht Menschen, die zum LaDIYfest 2012 im August Schlafplätze zur Verfügung stellen.

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Privilegien, Sexismus 101, unsichtbare Lesben und tote Autoren – die Blogschau

Dieser Text ist Teil 171 von 295 der Serie Die Blogschau

High On Clichés gibt nützliche Tipps für Allies (Verbündete) und Profeministen.

Viruletta beschäftigt sich mit Selbst- und Fremdwahrnehmungen und warum Pri­vi­legien nicht abgelegt werden können.

Sanczny erklärt Sexismus.

Emaltschnig fragt die österreichische Medienlandschaft: „Könntet ihr bitte auf­hören, der Männerrechtsbewegung im Rahmen der Obsorge-Debatte bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine Profilierungs-Bühne zu bieten?“

Different Needs spürt der feministischen Perspektive auf Barthes Proklamation „Der Autor ist tot!“ nach und kommt zum Ergebnis: Es lebe die Autorin!

Der Braune Mob stellt eine Dokumentation zur bundesdeutschen Flüchtlingspolitik und deren tödliche Folgen vor.

Vegan Power kommt diese Woche von Dick & Vegan und Bäumchen der Glück­seligkeit. Es geht einerseits um den dünnen Körperkult vieler Veganer_innen und andererseits wie Veganer_innen und Fleichkonsument_innen politisch zu­sammen­arbeiten können.

Rockshenandoah nimmt das Pride Magazin 2012 unter die Lupe und stellt fest: Wie so oft in der sogenannten LGBT-Community gilt der Referenzrahmen „Schwuler Typ“. Auf die Stellungnahme des Hamburg Pride e.V. auf ihren Artikel hat sie bereits geantwortet.

Afrika Wissen Schaft stellt die Frau an der Spitze der Afrikanischen Union vor.

Die Fuckermothers bloggen beim Missy Magazin über das leidige Rosa-Hellblau-Thema.

Femgeeks suchen noch immer nach einem Namen für ihre Eule. Jetzt könnt ihr aus dem engeren Favor_itinnenkreis auswählen

Die kleine Ethnologin begibt sich auf Spurensuche nach Afrikas leisen Re­vo­lu­tionen, die in Europa kaum Erwähnung finden, weil das Bild von hungernden Kindern, Krieg und Flüchtlingen viel besser zur weißen Konstruktion passt.

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Die Photoshopisierung von Frauen und Asiatinnen-Klischees im Feuilleton – die Blogschau

Dieser Text ist Teil 166 von 295 der Serie Die Blogschau

Bilder von Familie, und zwar mit allem drum und dran und nicht nur auf das klassische Mutter-Vater-Kindchen-Schema fokussiert, aufgetan von den Fuckermothers.

„Anweisungen, um sich nicht wie ein Dummkopf Aufzuführen, nachdem Du des Rassismus bezichtigt wurdest“ – hat das evilmelblog sehr gut zur Verfügung gestellt (Anm.: Im Text wird das Wort „farbig“ verwendet; ich geh jetzt mal von einer nicht komplett gelungenen Übersetzung aus).

Eine gute Nachricht bei 1000 Kreuze in die Spree: Die Krankenkasse BKK IHV hat den Vertrag mit Abtreibungsgegnern gekündigt. (Wir berichteten.)

Wie auf jetzt.de alle möglichen rassistischen, neo-kolonialistischen und sexistischen Klischees über „Asiatinnen“ in einem Satz auftauchen, einmal zerlegt auf dangerbananas.

besserlesen mit einer Rezension zum kirchen-kritischen Klassiker von Uta Ranke-Heinemann: Eunuchen für das Himmelreich.

Über verschiedene Ausformungen der Polyamorie gibt es auf baumderglückseligkeit kluge Gedanken. Danach gab’s eine Antwort, und gleich zwei verschiedene Gegenantworten.

Einen ziemlich eindrücklichen Text über die Krise in Spanien gab es letzte Woche auf fotografiona.

(Street) Harassment oder: Warum „Hallo“ nicht einfach „Hallo“ ist: I do give a Damn hat sich mal die Mühe gemacht, das genau zu erklären.

Das Mädchenblog macht auf die Kampagne “Keep it real Challenge” aufmerksam, die es sich zum Ziel gemacht hat die Photoshop-isierung in US-amerikanischen (Frauen- und Mädchen-)Magazinen anzuprangern.

Eine kontroverse Diskussion um das Plakatmotiv zur IT-Girl-Kampagne gibt es bei Frikasch.

Und noch eine Rezension: Le Petite Plaisirs hat „Make Love. Ein Aufklärungsbuch“ genau geprüft.

Die Pressemitteilung des Deutschen Bundestags zu Operationen zur Geschlechtsfestlegung bei intersexuellen Kindern geht in eine richtige Richtung. Alles en Detail nochmal nachzulesen kann mensch bei Das Ende des Sex.

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