Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

2010

  • Feuerspuckende Drachen

    Sobald ich einen feuerspuckenden Drachen finde der perfekt zu meinem scharlachroten Rächerinnen Outfit passt, werde ich die Welt solange mit Schrecken überziehen bis sie mir freiwillig die gesamte Regierungsgewalt überträgt. Letzte Woche Samstag erhielt ich eine Morddrohung per E-Mail. Darin beschrieb der Verfasser oder die Verfasserin, wie er/sie gedenkt, mich umzubringen – schlagen, aufhängen und

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  • Unter dem Titel „Mehr Teilzeitstellen” klang es bei der FAZ gerade interessant: Wer nach der Babypause wieder zurück ins Arbeitsleben will, kann Hoffnung schöpfen: Dass es um Babypausen geht, hätte mich schon stutzig machen können, aber erst der nächste Satz macht es klar: 44 Prozent der Unternehmen planen, in den nächsten zwei Jahren mehr Teilzeitstellen

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  • Brauchen wir einen neuen Ökonomiebegriff? Mit dieser Frage und stärker noch der Verflechtung einer feministischen Ökonomie- und Kapitalismuskritik beschäftigt sich vom 4. bis 6. März in Berlin ein dreitägiges Event. Worum es geht, erklären die VeranstalterInnen auf ihrer Webseite. Queere und feministische Perspektiven sollen sich in Ökonomie- und Kapitalismuskritik einmischen, aber auch ökonomiekritische Perspektiven in

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  • Bloggerinnen in den USA

    Auf einem Panel der Netroots Nation sprachen Autorinnen der bekanntesten feministischen Blogs in den USA miteinander über ihre Arbeit. Interessant: Sie alle bloggten bereits, als in der US-amerikanischen Blogosphäre die Frage aufkam, wo all die bloggenden Frauen seien – eine Frage, die seit einiger Zeit im deutschen Netz kreist. Also meldeten sich die Ladys noch

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  • … oder: wie man auf sexistische Bemerkungen meiner Meinung nach nicht reagieren sollte. In einem kürzlich veröffentlichten Interview über seinen neuen Film spricht Bushido darüber, warum er keine Lust hat, mit Alice Schwarzer in den Dialog zu treten. Er vermutet, dass Schwarzer gezielt seinen wunden Punkt treffen könnte, in dem sie ihn auf seine Mutter

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  • Im Dezember 2009 erschien erstmals die Zeitschrift outside the box (das Editorial verrät, dass es sich dabei ursprünglich um ein Logik-Spiel handelt) und versuchte bisher als „unverrückbar geltende Denkweisen” anzugehen. Die Box um die es herumzudenken gilt, könne dabei der (klassische) Feminismus sein, der männlich dominierte Teil der Linken oder die, bis heute patriarchalisch geprägte,

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  • Der mädchenblog verlinkte gerade einen Artikel über die Situation der Komikerinnen in Österreich. In Deutschland wird die Situation ähnlich sein – obwohl es durchaus viele Texterinnen gibt, sind diejenigen, die auftreten, männlich. Die Führungsetagen sind weiterhin von Männern besetzt, die auch nur Männer empfehlen, bis hin zum konkreten Limitieren der Teilnehmerinnenanzahl. Und entgegen dem Klischee

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  • Hauptsache geil aussehen

    In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von gestern schreibt der Feuilleton-Redakteur Jörg Thomann über das Phänomen sich selbst entblößender Mädchen und junger Frauen. Anlass für seinen Text ist das neue Buch von Natasha Walter, „Living Dolls. The Return of Sexism“. Von den Castingshows, kritisiert Natasha Walter, lernten Frauen, das Aussehen und das Verhalten anderer Frauen permanent

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  • Hopp, Hopp – raus aus den Federn und ran an den Selbermach-Sonntag. Schreibt auf, was euch diese Woche -abgesehen von den Temperaturen – hat bibbern lassen. Viel Spaß und schönen Sonntag!

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