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	<title>Comments on: Wie werde ich ein richtiger Mann?</title>
	<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/</link>
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	<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 19:27:55 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>By: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-4113</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 17:32:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-4113</guid>
		<description>Ist ein alter Beitrag. Also: bump.

Nur um die Frage nochmal zu wiederholen: "Und jetzt?" oder "Where do we go from here?".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ein alter Beitrag. Also: bump.</p>
<p>Nur um die Frage nochmal zu wiederholen: &#8220;Und jetzt?&#8221; oder &#8220;Where do we go from here?&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-4103</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 15:13:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-4103</guid>
		<description>Habe gestern Abend das Buch gelesen und bin mir noch nicht ganz sicher was ich davon halten soll. Daher erstmal nur ein paar Gedanken, relativ ungeordnet. Das Buch erscheint mir mindestens ebenso unsicher und verwirrt wie die "Anforderungen" von Frauen an Männer (S.141) - 

"So ein Kümmerer darf er nicht sein, so einer, der immer fragt, wie geht's Dir, und das Haltbarkeitsdatum der Joghurts im Blick hat, bloß nicht. Gefühle und Schwächen soll er zeigen, aber bitte kein Softie, nein, um Gotteswillen, das ist das Schlimmste, auch keine Plaudertasche, nee, nee, nur das Gespräch, das ist schon das Wichtigste, ahc ja, Humor natpürlich, und irgendwie schon soe in Cowboy, der auch mal sagt, wo's lang geht, aber er soll mich eben unterstützen, da sein für mich, mir mal einen Tee machen. Einer eben, dem nicht alles egal ist, der nicht alles mir überlässt, ja gut aussehen muss er schon, gut gekleidet sein, sich pflegen, aber Äußerlichkeiten müssen ihm egal sein, das darf ihn gar nicht interessieren, wenn man das merkt, den ständigen Blick in den Spiegel, das ist alles aus... Verläßlichkeit muss er ausstrahlen, oh ja, un Treue ist schon wichtig.... Aber wehe wenn einer so fixiert ist, Liebes hier, Liebes da, nur noch mich sieht, keine andere Frau mehr bemerkt, das geht gar nicht...

Das SEHR verkürzende Zitat, das Katrin dem Kapitel "Verweiblichung der Gesellschaft" entnommen hat, ist ziemlich unfair - zwischen beiden Teilen des Zitats "(...)" liegen so ca 4 Seiten Text darin eine Erklärung nach der anderen, daß die Autoren mit Verweiblichung eben nicht nur Spieltherapie statt Vokabellernen meinen, sondern eben auch die aus ihrer Sicht spezifisch weiblichen Führungstechniken, die denen von Männern überlegen seien, und denen Männer eigentlich nichts entgegenzusetzen hätten. Warum? Darum (eine Frau auf S. 144):

"Weißt Du, es ist ganz einfach. In der Gegenwart eines Mannes muss eine Frau vor allem ein Gefühl haben: Sie muß sich sicher fühlen. Das ist das Allerwichtigste. Und das kriegt ihr Jungs nicht mehr hin."

Wie denn auch, möchte man fragen, nachdem die Autoren den lesenden Jungs die Lust aufs Mannsein seit 143 Seiten gehörig verdorben haben, Seiten auf denen eigentlich nichts, aber auch gar nichts an positiven Eigenschaften aufgezählt wurde, die nicht auch eine Frau haben könnte, an positiven Lebensentwürfen beschrieben wurde, die nicht auch eine Frau genauso leben könnte. Männlich? Da bleibt dann nicht viel außer eingedeutschter Anthropologie (Sicherheitslieferant. Der Deal mit einer Frau zur Verteidigung gegen andere Männer und die Widrigkeiten der Welt - "You and me baby, against the rest of the world".) und einer Menge unschöner Dinge, die die Autoren wie folgt beschreiben: 

"Es scheint fast so, als seien Themen, die mit Männlichkeit zu tun haben, zumindest der Definition von Männlichkeit, immer gefährliches Gebiet. Unter jedem Satz lauert eine Tretmine. Die eigene Lust als Maßstab (Vergewaltiger), nicht aud Beifall von Frauen achten (Macho), Genauigkeit in Technik (Pedant), etwas aushalten können (Gefühlskälte), Mut zum Risiko (Krieg)."

Klar, vor allem der letzte "Widerspruch" ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen, aber mit dem Grundgedanken kann ich schon etwas anfangen - während es seit Jahren als entweder als sexistisch gilt überhaupt von weiblichen Eigenschaften zu reden oder aber bei vorläufiger Anerkenntnis von "essentieller" Weiblichkeit den positiven Beschreibungen ebendieser negative Auswüchse zumindest begrifflich entgegenzustellen ("Emotionalität - Hysterie"), war/ist Männlichkeit in der öffentlichen Diskussion zum Abschuß frei gegeben. So ist zumindest mein Eindruck. Wenn ostdeutsche Mütter ihre Babies umbringen und in Blumentöpfe stecken, gibt es eine öffentliche Diskussion über die individuellen psychologischen Nachwirkungen des Kommunismus, nicht über infantizidäre Tendenzen von Frauen als solchen. Wenn Männer sexuell gewalttätig werden findet dagegen viel häufiger eine geschlechtliche Verallgemeinerung statt. Zumindest in meiner Wahrnehmung.

Das wesentlichste, was ich aus dem Buch mitgenommen habe, ist, daß das männliche Peripheralitätproblem wieder voll zuschlägt. Die männliche Rolle in Bezug auf Fortpflanzung ist minimal. Diese minimale Rolle scheint in scheinbar allen Kulturen eine Art Kompensationsmechanismus auszulösen - überall gibt es künstlich geschaffene Rollen und Rituale, die ausschließlich von Männern ausgeübt werden können um ihnen so eine gesellschaftliche Rolle zukommen zu lassen, die der von Frauen gleichkommt - in indigenen Gesellschaften drückt sich das zumeist in "magischen" Ritualen aus, die das Universum in Balance halten. Die einzige wirkliche Funktion, die diese Rituale für das Fortbestehen der Art haben, ist, daß sie Männer in die Gemeinschaft einbinden.

Wir haben die Welt entzaubert und niemand glaubt mehr, daß Männer das Didgeridoo blasen müssen, damit das Universum bestehen bleibt und es zusammenbricht, wenn eine Frau das Instrument anfasst. Und damit haben wir ein Problem, insbesondere in einer Welt, in der auch die körperlichen Eigenschaften des Mannes keine Vorteile mehr bieten.

Da liegt das wahre Problem, auf das auch das Buch eigentlich keine Antwort geben kann: Männer haben, im Gegensatz zu Frauen, nichts mehr, das nur sie für die Gesellschaft leisten können.

Und jetzt?

Noch ein paar Defintionsversuche aus "Coupling". Die scheinen mir schon ein Stück weiter zu sein...

Coupling - (dinner discussion about a film called "lesbian spank inferno"):

"Lisa: "How could you possibly enjoy a film like that?"
Steve: "Oh, because it's got naked women in it! Look, I like naked women! I'm a bloke! I'm supposed to like them, we're born like that! We like naked women as soon as we're pulled out of one! Halfway down the birth canal, we're already enjoying the view! Look, it is the 4 pillars of the male heterosexual psyche! We like: naked women, stockings, lesbians, and Sean Connery best as James Bond. Because that is what being a boy is, and if you don't like it, darling, join a film collective! Look, I want to spend the rest of my life with the woman at the end of that table there, but that does not stop me wanting to see several thousand more naked bottoms before I die! Because that's what being a bloke is. When Man invented fire, he didn't say "Hey, let's cook!", he said, "Great! Now we can see naked bottoms in the dark!". As soon as Caxton invented the printing press, we were using to make pictures of... Wah-hay! Naked bottoms! We have turned the internet into an enormous international database of - naked bottoms! So you see, the history of male achievement throughout the years, feeble though it may have been, has been to get a better look at your bottoms. Frankly, girls, I'm not sure how insulted you should be!" 

Auch aus Coupling -

"- ... Women want somebody with command; with confidence. Somebody who won't take no for an answer. We want somebody arrogant and gorgeous, with a terrifying sexual appetite and an amazing range of sexual technique. But when it comes right down to it, d'you know what? We'll settle for a man.
- So have you settled for me, then?
- Aww, don't be paranoid, Steve. Of course I have!"</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe gestern Abend das Buch gelesen und bin mir noch nicht ganz sicher was ich davon halten soll. Daher erstmal nur ein paar Gedanken, relativ ungeordnet. Das Buch erscheint mir mindestens ebenso unsicher und verwirrt wie die &#8220;Anforderungen&#8221; von Frauen an Männer (S.141) - </p>
<p>&#8220;So ein Kümmerer darf er nicht sein, so einer, der immer fragt, wie geht&#8217;s Dir, und das Haltbarkeitsdatum der Joghurts im Blick hat, bloß nicht. Gefühle und Schwächen soll er zeigen, aber bitte kein Softie, nein, um Gotteswillen, das ist das Schlimmste, auch keine Plaudertasche, nee, nee, nur das Gespräch, das ist schon das Wichtigste, ahc ja, Humor natpürlich, und irgendwie schon soe in Cowboy, der auch mal sagt, wo&#8217;s lang geht, aber er soll mich eben unterstützen, da sein für mich, mir mal einen Tee machen. Einer eben, dem nicht alles egal ist, der nicht alles mir überlässt, ja gut aussehen muss er schon, gut gekleidet sein, sich pflegen, aber Äußerlichkeiten müssen ihm egal sein, das darf ihn gar nicht interessieren, wenn man das merkt, den ständigen Blick in den Spiegel, das ist alles aus&#8230; Verläßlichkeit muss er ausstrahlen, oh ja, un Treue ist schon wichtig&#8230;. Aber wehe wenn einer so fixiert ist, Liebes hier, Liebes da, nur noch mich sieht, keine andere Frau mehr bemerkt, das geht gar nicht&#8230;</p>
<p>Das SEHR verkürzende Zitat, das Katrin dem Kapitel &#8220;Verweiblichung der Gesellschaft&#8221; entnommen hat, ist ziemlich unfair - zwischen beiden Teilen des Zitats &#8220;(&#8230;)&#8221; liegen so ca 4 Seiten Text darin eine Erklärung nach der anderen, daß die Autoren mit Verweiblichung eben nicht nur Spieltherapie statt Vokabellernen meinen, sondern eben auch die aus ihrer Sicht spezifisch weiblichen Führungstechniken, die denen von Männern überlegen seien, und denen Männer eigentlich nichts entgegenzusetzen hätten. Warum? Darum (eine Frau auf S. 144):</p>
<p>&#8220;Weißt Du, es ist ganz einfach. In der Gegenwart eines Mannes muss eine Frau vor allem ein Gefühl haben: Sie muß sich sicher fühlen. Das ist das Allerwichtigste. Und das kriegt ihr Jungs nicht mehr hin.&#8221;</p>
<p>Wie denn auch, möchte man fragen, nachdem die Autoren den lesenden Jungs die Lust aufs Mannsein seit 143 Seiten gehörig verdorben haben, Seiten auf denen eigentlich nichts, aber auch gar nichts an positiven Eigenschaften aufgezählt wurde, die nicht auch eine Frau haben könnte, an positiven Lebensentwürfen beschrieben wurde, die nicht auch eine Frau genauso leben könnte. Männlich? Da bleibt dann nicht viel außer eingedeutschter Anthropologie (Sicherheitslieferant. Der Deal mit einer Frau zur Verteidigung gegen andere Männer und die Widrigkeiten der Welt - &#8220;You and me baby, against the rest of the world&#8221;.) und einer Menge unschöner Dinge, die die Autoren wie folgt beschreiben: </p>
<p>&#8220;Es scheint fast so, als seien Themen, die mit Männlichkeit zu tun haben, zumindest der Definition von Männlichkeit, immer gefährliches Gebiet. Unter jedem Satz lauert eine Tretmine. Die eigene Lust als Maßstab (Vergewaltiger), nicht aud Beifall von Frauen achten (Macho), Genauigkeit in Technik (Pedant), etwas aushalten können (Gefühlskälte), Mut zum Risiko (Krieg).&#8221;</p>
<p>Klar, vor allem der letzte &#8220;Widerspruch&#8221; ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen, aber mit dem Grundgedanken kann ich schon etwas anfangen - während es seit Jahren als entweder als sexistisch gilt überhaupt von weiblichen Eigenschaften zu reden oder aber bei vorläufiger Anerkenntnis von &#8220;essentieller&#8221; Weiblichkeit den positiven Beschreibungen ebendieser negative Auswüchse zumindest begrifflich entgegenzustellen (&#8221;Emotionalität - Hysterie&#8221;), war/ist Männlichkeit in der öffentlichen Diskussion zum Abschuß frei gegeben. So ist zumindest mein Eindruck. Wenn ostdeutsche Mütter ihre Babies umbringen und in Blumentöpfe stecken, gibt es eine öffentliche Diskussion über die individuellen psychologischen Nachwirkungen des Kommunismus, nicht über infantizidäre Tendenzen von Frauen als solchen. Wenn Männer sexuell gewalttätig werden findet dagegen viel häufiger eine geschlechtliche Verallgemeinerung statt. Zumindest in meiner Wahrnehmung.</p>
<p>Das wesentlichste, was ich aus dem Buch mitgenommen habe, ist, daß das männliche Peripheralitätproblem wieder voll zuschlägt. Die männliche Rolle in Bezug auf Fortpflanzung ist minimal. Diese minimale Rolle scheint in scheinbar allen Kulturen eine Art Kompensationsmechanismus auszulösen - überall gibt es künstlich geschaffene Rollen und Rituale, die ausschließlich von Männern ausgeübt werden können um ihnen so eine gesellschaftliche Rolle zukommen zu lassen, die der von Frauen gleichkommt - in indigenen Gesellschaften drückt sich das zumeist in &#8220;magischen&#8221; Ritualen aus, die das Universum in Balance halten. Die einzige wirkliche Funktion, die diese Rituale für das Fortbestehen der Art haben, ist, daß sie Männer in die Gemeinschaft einbinden.</p>
<p>Wir haben die Welt entzaubert und niemand glaubt mehr, daß Männer das Didgeridoo blasen müssen, damit das Universum bestehen bleibt und es zusammenbricht, wenn eine Frau das Instrument anfasst. Und damit haben wir ein Problem, insbesondere in einer Welt, in der auch die körperlichen Eigenschaften des Mannes keine Vorteile mehr bieten.</p>
<p>Da liegt das wahre Problem, auf das auch das Buch eigentlich keine Antwort geben kann: Männer haben, im Gegensatz zu Frauen, nichts mehr, das nur sie für die Gesellschaft leisten können.</p>
<p>Und jetzt?</p>
<p>Noch ein paar Defintionsversuche aus &#8220;Coupling&#8221;. Die scheinen mir schon ein Stück weiter zu sein&#8230;</p>
<p>Coupling - (dinner discussion about a film called &#8220;lesbian spank inferno&#8221;):</p>
<p>&#8220;Lisa: &#8220;How could you possibly enjoy a film like that?&#8221;<br />
Steve: &#8220;Oh, because it&#8217;s got naked women in it! Look, I like naked women! I&#8217;m a bloke! I&#8217;m supposed to like them, we&#8217;re born like that! We like naked women as soon as we&#8217;re pulled out of one! Halfway down the birth canal, we&#8217;re already enjoying the view! Look, it is the 4 pillars of the male heterosexual psyche! We like: naked women, stockings, lesbians, and Sean Connery best as James Bond. Because that is what being a boy is, and if you don&#8217;t like it, darling, join a film collective! Look, I want to spend the rest of my life with the woman at the end of that table there, but that does not stop me wanting to see several thousand more naked bottoms before I die! Because that&#8217;s what being a bloke is. When Man invented fire, he didn&#8217;t say &#8220;Hey, let&#8217;s cook!&#8221;, he said, &#8220;Great! Now we can see naked bottoms in the dark!&#8221;. As soon as Caxton invented the printing press, we were using to make pictures of&#8230; Wah-hay! Naked bottoms! We have turned the internet into an enormous international database of - naked bottoms! So you see, the history of male achievement throughout the years, feeble though it may have been, has been to get a better look at your bottoms. Frankly, girls, I&#8217;m not sure how insulted you should be!&#8221; </p>
<p>Auch aus Coupling -</p>
<p>&#8220;- &#8230; Women want somebody with command; with confidence. Somebody who won&#8217;t take no for an answer. We want somebody arrogant and gorgeous, with a terrifying sexual appetite and an amazing range of sexual technique. But when it comes right down to it, d&#8217;you know what? We&#8217;ll settle for a man.<br />
- So have you settled for me, then?<br />
- Aww, don&#8217;t be paranoid, Steve. Of course I have!&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: johannes</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3328</link>
		<dc:creator>johannes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 18:27:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3328</guid>
		<description>"beyond masculinity" ist halt gleich wieder "queer men". für denkstöße ist es aber bestimmt gut. schon mal reingeschaut?

hab jetzt in meinem bücherregal noch gefunden:
bernie zilbergeld. die neue sexualität der männer
schnack / neutzling. die prinzenrolle</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;beyond masculinity&#8221; ist halt gleich wieder &#8220;queer men&#8221;. für denkstöße ist es aber bestimmt gut. schon mal reingeschaut?</p>
<p>hab jetzt in meinem bücherregal noch gefunden:<br />
bernie zilbergeld. die neue sexualität der männer<br />
schnack / neutzling. die prinzenrolle</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Susanne</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3325</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 17:28:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3325</guid>
		<description>Das Einzige, was es in Sachen Männer-Literatur seit letztem Jahr zuhauf gibt, sind Väter-Bücher. In einem Artikel stand mal sehr schön: 2007 haben zehn Prozent der Männer Erziehungsurlaub genommen und 95 Prozent von denen hat ein Buch darüber geschrieben.

Aber inhaltlich kann man das meiste vergessen, da geht kaum was über Heititei hinaus. Ich finde es sehr schade, dass da noch so wenig passiert, aber vielleicht kommt das ja langsam. In der Wissenschaft gibt es schon mehr, aber im Sachbuchmarkt sieht es noch mau aus.

Vielleicht könnte aber der englischsprachige &lt;a href="http://www.beyondmasculinity.com/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Reader "Beyond Masculinity"&lt;/a&gt; interessante Denkanstöße geben - ist gerade erschienen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Einzige, was es in Sachen Männer-Literatur seit letztem Jahr zuhauf gibt, sind Väter-Bücher. In einem Artikel stand mal sehr schön: 2007 haben zehn Prozent der Männer Erziehungsurlaub genommen und 95 Prozent von denen hat ein Buch darüber geschrieben.</p>
<p>Aber inhaltlich kann man das meiste vergessen, da geht kaum was über Heititei hinaus. Ich finde es sehr schade, dass da noch so wenig passiert, aber vielleicht kommt das ja langsam. In der Wissenschaft gibt es schon mehr, aber im Sachbuchmarkt sieht es noch mau aus.</p>
<p>Vielleicht könnte aber der englischsprachige <a href="http://www.beyondmasculinity.com/" target="_blank" rel="nofollow">Reader &#8220;Beyond Masculinity&#8221;</a> interessante Denkanstöße geben - ist gerade erschienen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Katrin</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3324</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 16:59:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3324</guid>
		<description>schon angeklickt :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>schon angeklickt :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3323</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 16:46:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3323</guid>
		<description>Katrin,

dann ist der Link zu der Studie von Elana Clift für Dich vielleicht auch interessant. Ich halte das für die Vorboten einer wirklich genderbewußtsen "Männer-Selbsthilfebewegung".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Katrin,</p>
<p>dann ist der Link zu der Studie von Elana Clift für Dich vielleicht auch interessant. Ich halte das für die Vorboten einer wirklich genderbewußtsen &#8220;Männer-Selbsthilfebewegung&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Katrin</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3322</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 16:37:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3322</guid>
		<description>nee, nee, ich mein das schon ernst, man kann das Buch ganz gut lesen, ich mache das nämlich gerade und hab etwa die Hälfte jetzt durch. Esther Villar ist homophob und wird von Feministinnen tendentiell gehasst (sie musste ja regelrecht aus Deutschland flüchten, weil sie Morddrohungen bekommen hat), zu Recht auch (also das Hassen, nicht die Drohungen). aber es ist halt eines der wenigen Bücher zu Männern und wenn auch die gesamtbotschaft dumm ist, es stehen auch viele denkenswerte Gedanken drin. 
Aber wie ich auch oben schrieb: mir fehlt die Männerliteratur insgesamt schon sehr. Ist mir aber schon länger aufgefallen, dass die Männer mit ihrer Emanzipation sehr hinterherhinken.
Ich hoffe, mit dieser Meinung vergraule ich dich jetzt nicht von unserem Blog? Wäre nämlich schade, weil ich deine Kommentare immer so mag :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nee, nee, ich mein das schon ernst, man kann das Buch ganz gut lesen, ich mache das nämlich gerade und hab etwa die Hälfte jetzt durch. Esther Villar ist homophob und wird von Feministinnen tendentiell gehasst (sie musste ja regelrecht aus Deutschland flüchten, weil sie Morddrohungen bekommen hat), zu Recht auch (also das Hassen, nicht die Drohungen). aber es ist halt eines der wenigen Bücher zu Männern und wenn auch die gesamtbotschaft dumm ist, es stehen auch viele denkenswerte Gedanken drin.<br />
Aber wie ich auch oben schrieb: mir fehlt die Männerliteratur insgesamt schon sehr. Ist mir aber schon länger aufgefallen, dass die Männer mit ihrer Emanzipation sehr hinterherhinken.<br />
Ich hoffe, mit dieser Meinung vergraule ich dich jetzt nicht von unserem Blog? Wäre nämlich schade, weil ich deine Kommentare immer so mag :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Judith</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3318</link>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 15:09:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3318</guid>
		<description>esther vilar??? oh gott!  katrin! hilfe! hast du wirklich gerade esther villar geschrieben? und die selbe esther vilar gemeint, von der ich mal "das ende der dressur" gelesen habe, aber nicht beenden konnte, weil mir dabei so schlecht geworden ist? 
sorry, für diesen meinen unqualifizierten, unsachlichen kommentar aber ich hab jetzt gerade keine zeit mich differenzierter zu esther vilar zu äußern. vielleicht bin ich auch einfach zu sprachlos, dass ich frau vilar  ausgerechnet hier bei der Mädchenmannschaft, wo ihr mir in den letzten wochen so ans herz gewachsen seid, als literaturempfehlung lese. da bleibt mir die spucke weg. 
lag das einfach nur an mir, dass ich das machwerk von fr. vilar als rigoros anti-feministisch und homophob wargenommen habe? hat sie andere, bessere bücher geschrieben?  
oder machst du witze?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>esther vilar??? oh gott!  katrin! hilfe! hast du wirklich gerade esther villar geschrieben? und die selbe esther vilar gemeint, von der ich mal &#8220;das ende der dressur&#8221; gelesen habe, aber nicht beenden konnte, weil mir dabei so schlecht geworden ist?<br />
sorry, für diesen meinen unqualifizierten, unsachlichen kommentar aber ich hab jetzt gerade keine zeit mich differenzierter zu esther vilar zu äußern. vielleicht bin ich auch einfach zu sprachlos, dass ich frau vilar  ausgerechnet hier bei der Mädchenmannschaft, wo ihr mir in den letzten wochen so ans herz gewachsen seid, als literaturempfehlung lese. da bleibt mir die spucke weg.<br />
lag das einfach nur an mir, dass ich das machwerk von fr. vilar als rigoros anti-feministisch und homophob wargenommen habe? hat sie andere, bessere bücher geschrieben?<br />
oder machst du witze?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: johannes</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3316</link>
		<dc:creator>johannes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 14:45:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3316</guid>
		<description>mhm, esther villar...ist halt doch eher so ein klassiker. aus guten gründen gibt es für frauen und mädchen inzwischen sehr viel, teils auch sehr gute literatur. in meinem lieblingsbuchladen gibt's ca. 4 regalmeter bücher zum feminismus und damit verwandtem. bei den männersachen sind's (wenn die schwulen sachen abzieht) nicht mal 30cm und da ist dann auch noch so lebert-müll dabei.
süfke beschreibt sehr gut in seinem buch, wie "mann" gefühle abspaltet, welche probleme das mit sich bringt, wie man als therapeut (und vielleicht als partnerin?) damit arbeiteit usw. auch könnte der geneigte leser dabei gut merken, dass "mann" auch etwas zu gewinnen hat, zum "ganzen mann" wird etc.
das müßte doch auch femistInnen entgegenkommen, oder? habe den eindruck, dass das immer noch viele männer verunsichert, weil sie glauben oder spüren, dass ihnen weggenommen werden soll.
also, wo sind die guten "männerbücher"? und können die nur von männern geschrieben werden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mhm, esther villar&#8230;ist halt doch eher so ein klassiker. aus guten gründen gibt es für frauen und mädchen inzwischen sehr viel, teils auch sehr gute literatur. in meinem lieblingsbuchladen gibt&#8217;s ca. 4 regalmeter bücher zum feminismus und damit verwandtem. bei den männersachen sind&#8217;s (wenn die schwulen sachen abzieht) nicht mal 30cm und da ist dann auch noch so lebert-müll dabei.<br />
süfke beschreibt sehr gut in seinem buch, wie &#8220;mann&#8221; gefühle abspaltet, welche probleme das mit sich bringt, wie man als therapeut (und vielleicht als partnerin?) damit arbeiteit usw. auch könnte der geneigte leser dabei gut merken, dass &#8220;mann&#8221; auch etwas zu gewinnen hat, zum &#8220;ganzen mann&#8221; wird etc.<br />
das müßte doch auch femistInnen entgegenkommen, oder? habe den eindruck, dass das immer noch viele männer verunsichert, weil sie glauben oder spüren, dass ihnen weggenommen werden soll.<br />
also, wo sind die guten &#8220;männerbücher&#8221;? und können die nur von männern geschrieben werden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3314</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 14:43:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/wie-werde-ich-ein-richtiger-mann/#comment-3314</guid>
		<description>@Johannes,

habe ich eben schon in einem anderen Thread verlinkt, aber für Dich könnte die Gender-Studies Abschlußarbeit von Elana Clift auch interessant sein:

"Picking Up and Acting Out: Politics of Masculinity in the Seduction Community by Elana Clift" (PDF)

https://webspace.utexas.edu/ejc329/ElanaCliftThesis.pdf?uniq=-wk7fye</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes,</p>
<p>habe ich eben schon in einem anderen Thread verlinkt, aber für Dich könnte die Gender-Studies Abschlußarbeit von Elana Clift auch interessant sein:</p>
<p>&#8220;Picking Up and Acting Out: Politics of Masculinity in the Seduction Community by Elana Clift&#8221; (PDF)</p>
<p><a href="https://webspace.utexas.edu/ejc329/ElanaCliftThesis.pdf?uniq=-wk7fye" rel="nofollow">https://webspace.utexas.edu/ejc329/ElanaCliftThesis.pdf?uniq=-wk7fye</a></p>
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