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	<title>Kommentare zu: Weiblich, Kind und Karriere? Haha.</title>
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		<title>Von: Annette</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/#comment-29766</link>
		<dc:creator>Annette</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 17:56:20 +0000</pubDate>
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		<description>Wie viele Untersuchungen bestätigen, fallen Männer und Frauen sobald Kinder da sind, in traditionelle Rollenmuster. Das ist die Crux an der Sache. Während im Studium beide mehr oder weniger ähnliche Leben führen, driftet es meist nach der Familiengründung stark auseinander. Mit dem Resultat, dass Unzufriedenheit entsteht, oft bei beiden Partnern. Meiner Ansicht nach gibt es dafür nicht den einen Grund, sondern ein Bündel von Ursachen. Frauen kommen oft irgendwann beruflich nicht so recht weiter, die Politik fördert die Hausfrauenehe, daheim ist´s´ja auch bequem - Männer haben mehr berufliche Chancen, das Geld in der Familienkasse stimmt und bequem ist es auch, wenn man sich um vieles im Haushalt nicht mehr kümmern muss. Was früher durch die geringe Berufsbildung der Frauen noch einigermaßen zu rechtfertigen war, ist es heute einfach gesellschaftlich unsinnig, für die Gesellschaft recht teuer (150.000 Euro kostet den Steuerzahler im Schnitt eine höhere Ausbildung) und für Akademikerinnen persönlich auch nicht sehr befriedigend, nur den Kochlöffel zu schwingen und Taxifahrten für die Kinder zu erledigen.  Dafür brauche ich kein Studium. 

Patentrezept gibt es leider nicht. Ich bin auch noch auf keins gekommen. Nur eine Anmerkung:
Und vielleicht sollte man das mit der Kindererziehung einfach auch etwas entspannter sehen. Meine Großmutter hatte 11 Kinder und war berufstätig (Handwerkerfrau). Sie hatte keine Spülmaschine, kein Kindermädchen, kein Auto, aber immer gute Laune und war bis ins hohe Alter hinein eine zufriedene, selbständige Frau, die sich von niemand was einreden ließ. Weder von ihrem Ehemann, noch von ihrer Verwandtschaft, noch von der Gesellschaft. Sicher, die Zeiten ändern sich. Heute ist alles etwas komplizierter. Oder wir machen es kompliziert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viele Untersuchungen bestätigen, fallen Männer und Frauen sobald Kinder da sind, in traditionelle Rollenmuster. Das ist die Crux an der Sache. Während im Studium beide mehr oder weniger ähnliche Leben führen, driftet es meist nach der Familiengründung stark auseinander. Mit dem Resultat, dass Unzufriedenheit entsteht, oft bei beiden Partnern. Meiner Ansicht nach gibt es dafür nicht den einen Grund, sondern ein Bündel von Ursachen. Frauen kommen oft irgendwann beruflich nicht so recht weiter, die Politik fördert die Hausfrauenehe, daheim ist´s´ja auch bequem &#8211; Männer haben mehr berufliche Chancen, das Geld in der Familienkasse stimmt und bequem ist es auch, wenn man sich um vieles im Haushalt nicht mehr kümmern muss. Was früher durch die geringe Berufsbildung der Frauen noch einigermaßen zu rechtfertigen war, ist es heute einfach gesellschaftlich unsinnig, für die Gesellschaft recht teuer (150.000 Euro kostet den Steuerzahler im Schnitt eine höhere Ausbildung) und für Akademikerinnen persönlich auch nicht sehr befriedigend, nur den Kochlöffel zu schwingen und Taxifahrten für die Kinder zu erledigen.  Dafür brauche ich kein Studium. </p>
<p>Patentrezept gibt es leider nicht. Ich bin auch noch auf keins gekommen. Nur eine Anmerkung:<br />
Und vielleicht sollte man das mit der Kindererziehung einfach auch etwas entspannter sehen. Meine Großmutter hatte 11 Kinder und war berufstätig (Handwerkerfrau). Sie hatte keine Spülmaschine, kein Kindermädchen, kein Auto, aber immer gute Laune und war bis ins hohe Alter hinein eine zufriedene, selbständige Frau, die sich von niemand was einreden ließ. Weder von ihrem Ehemann, noch von ihrer Verwandtschaft, noch von der Gesellschaft. Sicher, die Zeiten ändern sich. Heute ist alles etwas komplizierter. Oder wir machen es kompliziert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/#comment-29727</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 08:29:09 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Eben, deswegen hat Gosia absolut recht: Wir müssen es von den Vätern verlangen! Wer sonst, wenn nicht die Frauen sollen verlangen, dass sich der Vater um das Kind kümmert?&quot;

Das ist irgendwie nur ein Schritt. Das von den Männern zu verlangen finde ich wichtig, das ändert aber an der gesellschaftlichen Realität wenig. Ich kann mich an einen Beitrag erinnern, bei dem es um Elternzeit in der Werbebranche ging. Da arbeitete ein Paar in der gleichen Firma und beide wollten paritätisch die Elternzeit aufteilen. Progressive Grundhaltung, wie ich finde. Wenns nach dem Chef gegangen wäre, hätte der Mann sich ganz raus gehalten. Wollte er aber nicht, mit dem Ergebnis, dass der Chef anderen Mitarbeiter_innen den Urlaub mit dem Hinweis strich, sie wüssten ja, wem sie das zu verdanken hätten.

Versteht mich nicht falsch. Ich will überhaupt nicht dafür plädieren, dass Männer sich da raushalten, weil die männlich-dominante Gesellschaft die weibliche Geschlechterrolle auf Männer überträgt, wenn sie engagierte Väter sind. Diesen Zustand finde ich unterträglich. Aber es muss sich da gesamtgesellschaftlich was ändern und da finde ich es doch irgendwie ein bisschen kurzsichtig, da dem Partner die Pistole auf die Brust zu setzen und zu sagen &quot;jetzt mach mal!&quot;. 

Vielleicht trennen wir deshalb noch mal zwischen der Beziehungsebene und der gesellschaftlichen Ebene. Für die erstere Ebene stimme ich Miriam zu: es muss für die Beziehung ein Modell gefunden werden, mit dem beide gleichermaßen zufrieden sind. Wenn das bedeutet, dass beide Teilzeit arbeiten, ist das kein Problem. Da muss man abwägen, wie die individuellen Wünsche und die Beziehung zu vereinbaren sind. Bisher verläuft diese Abwägung meistens zulasten der Frauen. Das ist ein Faktum, dass sich klar in Richtung Gleichberechtigung verlagern muss. Konsensfindung (und Beziehung allgemein) funktionieren aber nicht mit Zwangsinstrumenten! 

Zur gesellschaftlichen Ebene. Ich halte eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung hier für ein geeignetes Instrument - übrigens nicht nur aus feministischer Perspektive. Wenn ich mir aber gerade den neo-liberalen Malestream so angucke, dann sehe ich da eher schwarz. Ansonsten müssen Politiken formuliert werden, die in Richtung der Auflösung sozialer Geschlechterrollen ansetzen. In Richtung Wirtschaft kann von staatlicher Seite aus durchaus Zwang betrieben werden, wenn bestimmte Prozesse (Gleichstellung steht da weit oben!) nicht umgesetzt werden wollen. Zum Beispiel halte ich hier eine zwingend paritätische Verteilung der Elternzeit für sinnvoll (auch wenn es da Schwächen gibt). Ansonsten Sachen, die seit Jahren gefordert sind: Ausbau von Kitas und Horten, mehr Betreuer_innen, ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eben, deswegen hat Gosia absolut recht: Wir müssen es von den Vätern verlangen! Wer sonst, wenn nicht die Frauen sollen verlangen, dass sich der Vater um das Kind kümmert?&#8221;</p>
<p>Das ist irgendwie nur ein Schritt. Das von den Männern zu verlangen finde ich wichtig, das ändert aber an der gesellschaftlichen Realität wenig. Ich kann mich an einen Beitrag erinnern, bei dem es um Elternzeit in der Werbebranche ging. Da arbeitete ein Paar in der gleichen Firma und beide wollten paritätisch die Elternzeit aufteilen. Progressive Grundhaltung, wie ich finde. Wenns nach dem Chef gegangen wäre, hätte der Mann sich ganz raus gehalten. Wollte er aber nicht, mit dem Ergebnis, dass der Chef anderen Mitarbeiter_innen den Urlaub mit dem Hinweis strich, sie wüssten ja, wem sie das zu verdanken hätten.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch. Ich will überhaupt nicht dafür plädieren, dass Männer sich da raushalten, weil die männlich-dominante Gesellschaft die weibliche Geschlechterrolle auf Männer überträgt, wenn sie engagierte Väter sind. Diesen Zustand finde ich unterträglich. Aber es muss sich da gesamtgesellschaftlich was ändern und da finde ich es doch irgendwie ein bisschen kurzsichtig, da dem Partner die Pistole auf die Brust zu setzen und zu sagen &#8220;jetzt mach mal!&#8221;. </p>
<p>Vielleicht trennen wir deshalb noch mal zwischen der Beziehungsebene und der gesellschaftlichen Ebene. Für die erstere Ebene stimme ich Miriam zu: es muss für die Beziehung ein Modell gefunden werden, mit dem beide gleichermaßen zufrieden sind. Wenn das bedeutet, dass beide Teilzeit arbeiten, ist das kein Problem. Da muss man abwägen, wie die individuellen Wünsche und die Beziehung zu vereinbaren sind. Bisher verläuft diese Abwägung meistens zulasten der Frauen. Das ist ein Faktum, dass sich klar in Richtung Gleichberechtigung verlagern muss. Konsensfindung (und Beziehung allgemein) funktionieren aber nicht mit Zwangsinstrumenten! </p>
<p>Zur gesellschaftlichen Ebene. Ich halte eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung hier für ein geeignetes Instrument &#8211; übrigens nicht nur aus feministischer Perspektive. Wenn ich mir aber gerade den neo-liberalen Malestream so angucke, dann sehe ich da eher schwarz. Ansonsten müssen Politiken formuliert werden, die in Richtung der Auflösung sozialer Geschlechterrollen ansetzen. In Richtung Wirtschaft kann von staatlicher Seite aus durchaus Zwang betrieben werden, wenn bestimmte Prozesse (Gleichstellung steht da weit oben!) nicht umgesetzt werden wollen. Zum Beispiel halte ich hier eine zwingend paritätische Verteilung der Elternzeit für sinnvoll (auch wenn es da Schwächen gibt). Ansonsten Sachen, die seit Jahren gefordert sind: Ausbau von Kitas und Horten, mehr Betreuer_innen, &#8230;</p>
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		<title>Von: Babysitter und Karriere &#124; Mama to go</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/#comment-29719</link>
		<dc:creator>Babysitter und Karriere &#124; Mama to go</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 16:41:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/ [...]</description>
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		<title>Von: Miriam</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/#comment-29713</link>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 08:52:03 +0000</pubDate>
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		<description>@ Patricia: Ich finde es durchaus legitim, dass man nicht draufzahlen möchte, wenn man berufstätig ist. Das lohnt sich dann noch nicht mal aus rententechnischen Gründen, da man für Kindererziehung in den ersten drei Jahren Rentenzahlungen angerechnet bekommt als würde man soviel verdienen wie der bundesdeutsche Durchschnitt, was wahrscheinlich mehr ist als der eigene Lohn, wenn der komplett durch die private Kinderbetreuung aufgefressen wird. 
Das Problem liegt meiner Meinung nach aber nicht nur darin, dass es zuwenige kommunal geförderte Krippen gibt, sondern auch darin, dass das Ehegattensplitting den Nettolohn des weniger verdienenden Ehepartners noch weiter drückt. Zusätzlich kommt dann noch die Herdprämie dazu und schwupps hat man als Familie plötzlich mehr Geld zur Verfügung, wenn nur ein Partner arbeiten geht als wenn beide arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Patricia: Ich finde es durchaus legitim, dass man nicht draufzahlen möchte, wenn man berufstätig ist. Das lohnt sich dann noch nicht mal aus rententechnischen Gründen, da man für Kindererziehung in den ersten drei Jahren Rentenzahlungen angerechnet bekommt als würde man soviel verdienen wie der bundesdeutsche Durchschnitt, was wahrscheinlich mehr ist als der eigene Lohn, wenn der komplett durch die private Kinderbetreuung aufgefressen wird.<br />
Das Problem liegt meiner Meinung nach aber nicht nur darin, dass es zuwenige kommunal geförderte Krippen gibt, sondern auch darin, dass das Ehegattensplitting den Nettolohn des weniger verdienenden Ehepartners noch weiter drückt. Zusätzlich kommt dann noch die Herdprämie dazu und schwupps hat man als Familie plötzlich mehr Geld zur Verfügung, wenn nur ein Partner arbeiten geht als wenn beide arbeiten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Katharina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/#comment-29710</link>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 08:39:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ein wenig Off-Topic: Gestern hat mir eine Mutter erzählt, sie würde nie wieder eine Mutter-Kind-Kur machen, der einzige, der sich dabei erholt hätte, sei der zu Hause gebliebene Vater. Interessanterweise meinte sie, die ebenfalls kurenden Väter (alleinerziehende natürlich, wer eine Frau hat, schickt die los) hätten sich sehr gut erholt. Die hätten nämlich ihre Kinder morgens in die Betreuung gegeben und abends abgeholt. Die Mütter haben das nicht übers Herz gebracht, sondern sich überall dazugesetzt.
Um den Bogen zum Thema zu schlagen: Es liegt immer an beiden (in unterschiedlichen Ausprägungen natürlich). ER könnte sich mal ein bisschen verantwortlicher fühlen, SIE sich ein bisschen weniger verantwortlich. Was sich natürlich gegenseitig bedingt: man muss mehr Verantwortung fordern UND sich gleichzeitig zurücknehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig Off-Topic: Gestern hat mir eine Mutter erzählt, sie würde nie wieder eine Mutter-Kind-Kur machen, der einzige, der sich dabei erholt hätte, sei der zu Hause gebliebene Vater. Interessanterweise meinte sie, die ebenfalls kurenden Väter (alleinerziehende natürlich, wer eine Frau hat, schickt die los) hätten sich sehr gut erholt. Die hätten nämlich ihre Kinder morgens in die Betreuung gegeben und abends abgeholt. Die Mütter haben das nicht übers Herz gebracht, sondern sich überall dazugesetzt.<br />
Um den Bogen zum Thema zu schlagen: Es liegt immer an beiden (in unterschiedlichen Ausprägungen natürlich). ER könnte sich mal ein bisschen verantwortlicher fühlen, SIE sich ein bisschen weniger verantwortlich. Was sich natürlich gegenseitig bedingt: man muss mehr Verantwortung fordern UND sich gleichzeitig zurücknehmen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Patricia</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/#comment-29709</link>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 08:25:06 +0000</pubDate>
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		<description>Als mir eine Bekannte mit dem Hinweis auf teure Tagesmütter erklärte, dass sich ihre Berufstätigkeit dadurch nicht lohne, habe ich mich spontan aufgeregt. Ich sagte damals, dass ich nie und nimmer die Kosten einer Tagesmutter alleine tragen würde, sondern auch das Gehalt des Vaters in die Rechnung einkalkulieren würde. Habe mich so darüber aufgeregt, dass die junge Mutter nichts mehr entgegnen konnte. Ich wollte sie ja nicht platt bügeln, das kam so spontan.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als mir eine Bekannte mit dem Hinweis auf teure Tagesmütter erklärte, dass sich ihre Berufstätigkeit dadurch nicht lohne, habe ich mich spontan aufgeregt. Ich sagte damals, dass ich nie und nimmer die Kosten einer Tagesmutter alleine tragen würde, sondern auch das Gehalt des Vaters in die Rechnung einkalkulieren würde. Habe mich so darüber aufgeregt, dass die junge Mutter nichts mehr entgegnen konnte. Ich wollte sie ja nicht platt bügeln, das kam so spontan.</p>
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	<item>
		<title>Von: Miriam</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/#comment-29700</link>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 20:21:48 +0000</pubDate>
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		<description>@InF: Aber impliziert die Haltung deiner Freundinnen nicht auch irgendwie, dass sie sich mehr für die Kinderbetreuung verantwortlich fühlen als ihre Partner? 

Was die Krippen angeht: Ich musste leider feststellen, dass es Gegenden in Westdeutschland gibt, wo ein Krippenplatz einem 6er im Lotto gleichkommt. Und eine Tagesmutter, die 7,50 Euro pro Stunde nimmt, ist wohl für 45-50 Stunden/Woche für viele schlicht nicht erschwinglich... Zum &quot;Glück&quot; ist das aber nicht ausschließlich mein Problem sondern ebenso das meines Mannes.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@InF: Aber impliziert die Haltung deiner Freundinnen nicht auch irgendwie, dass sie sich mehr für die Kinderbetreuung verantwortlich fühlen als ihre Partner? </p>
<p>Was die Krippen angeht: Ich musste leider feststellen, dass es Gegenden in Westdeutschland gibt, wo ein Krippenplatz einem 6er im Lotto gleichkommt. Und eine Tagesmutter, die 7,50 Euro pro Stunde nimmt, ist wohl für 45-50 Stunden/Woche für viele schlicht nicht erschwinglich&#8230; Zum &#8220;Glück&#8221; ist das aber nicht ausschließlich mein Problem sondern ebenso das meines Mannes.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Red Riding Hood</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/#comment-29699</link>
		<dc:creator>Red Riding Hood</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 20:20:34 +0000</pubDate>
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		<description>vielleicht ist es auch eine überlegung wert &quot;vollzeitarbeit&quot; in ihrer jetzigen form zu kritisieren. in zeiten von wachsendem arbeitsplatzmangel und einer zunahme psychischer erkrankungen aufgrund überbelastung wär es doch angemessen zu fragen, ob ein 40+ stundenjob überhaupt ein brauchbares modell ist - und zwar nicht nur für mütter und väter. glaube menschen ohne kinder haben neben ihrer lohnarbeit auch noch leben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>vielleicht ist es auch eine überlegung wert &#8220;vollzeitarbeit&#8221; in ihrer jetzigen form zu kritisieren. in zeiten von wachsendem arbeitsplatzmangel und einer zunahme psychischer erkrankungen aufgrund überbelastung wär es doch angemessen zu fragen, ob ein 40+ stundenjob überhaupt ein brauchbares modell ist &#8211; und zwar nicht nur für mütter und väter. glaube menschen ohne kinder haben neben ihrer lohnarbeit auch noch leben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Miriam</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/#comment-29698</link>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 20:02:21 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Willst du bestreiten, dass es für Frauen eine große Schwierigkeit darstellt, mit betreuungspflichtigen Kindern Vollzeit zu arbeiten, wenn nicht zufällig die eifrige Oma um die Ecke wohnt, die die lieben Kleinen gerne jeden Tag bis 17.00 um sich hat?&lt;/blockquote&gt;

Ich verstehe nicht, warum es ausschließlich für Frauen eine große Schwierigkeit darstellt. Das ist der Punkt. Warum ist es für viele Frauen ausschließlich ihr Problem, wie die Kinderbetreuung gelöst wird? Wo sind die Väter? Solange es die Frauen zulassen, dass ihre Partner hauptsächlich finanzielle Verantwortung für die Kinder übernehmen, wird sich wahrscheinlich wenig ändern an diesem überflüssigen Dogma &quot;Frau+Kind=Teilzeit&quot;. 

Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich alleine dafür verantwortlich sein soll, dass meine Vollzeit-Berufstätigkeit und die Betreuung unseres Kindes kompatibel sind, und die Omas und Opas wohnen sehr weit weg. Mein Mann und ich wollten das Kind, wir wollen beide voll arbeiten, also müssen wir gemeinsam eine Lösung finden, wie das Betreuungsproblem gelöst wird. Und dabei ist mir herzlich egal, was &quot;die Gesellschaft&quot; von mir erwartet.

Ich verlange überhaupt nicht, dass beide Eltern Vollzeit arbeiten, aber ich sehe einfach nicht ein, warum automatisch nur die Frauen Teilzeit arbeiten müssen, während die Männer Vollzeit arbeiten. Warum nicht beide 75%?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Willst du bestreiten, dass es für Frauen eine große Schwierigkeit darstellt, mit betreuungspflichtigen Kindern Vollzeit zu arbeiten, wenn nicht zufällig die eifrige Oma um die Ecke wohnt, die die lieben Kleinen gerne jeden Tag bis 17.00 um sich hat?</p></blockquote>
<p>Ich verstehe nicht, warum es ausschließlich für Frauen eine große Schwierigkeit darstellt. Das ist der Punkt. Warum ist es für viele Frauen ausschließlich ihr Problem, wie die Kinderbetreuung gelöst wird? Wo sind die Väter? Solange es die Frauen zulassen, dass ihre Partner hauptsächlich finanzielle Verantwortung für die Kinder übernehmen, wird sich wahrscheinlich wenig ändern an diesem überflüssigen Dogma &#8220;Frau+Kind=Teilzeit&#8221;. </p>
<p>Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich alleine dafür verantwortlich sein soll, dass meine Vollzeit-Berufstätigkeit und die Betreuung unseres Kindes kompatibel sind, und die Omas und Opas wohnen sehr weit weg. Mein Mann und ich wollten das Kind, wir wollen beide voll arbeiten, also müssen wir gemeinsam eine Lösung finden, wie das Betreuungsproblem gelöst wird. Und dabei ist mir herzlich egal, was &#8220;die Gesellschaft&#8221; von mir erwartet.</p>
<p>Ich verlange überhaupt nicht, dass beide Eltern Vollzeit arbeiten, aber ich sehe einfach nicht ein, warum automatisch nur die Frauen Teilzeit arbeiten müssen, während die Männer Vollzeit arbeiten. Warum nicht beide 75%?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: InF</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/#comment-29697</link>
		<dc:creator>InF</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 19:49:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12162#comment-29697</guid>
		<description>Eben, deswegen hat Gosia absolut recht: Wir müssen es von den Vätern verlangen! Wer sonst, wenn nicht die Frauen sollen verlangen, dass sich der Vater um das Kind kümmert? 

Ich bin vollzeit berufstätig inkl. Auslandsreisen, mein Sohn ist 2,5 - und hat keine Oma nebenan. Dafür gibts nämlich auch noch K R I P P E N und Väter (der übrigens auch VOllzeit arbeitet)

Übrigens: Meine Freundinnen geben offen zu, dass ihnen Vollzeitstelle und Kind &quot;zu anstrengend&quot; wäre - soviel dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eben, deswegen hat Gosia absolut recht: Wir müssen es von den Vätern verlangen! Wer sonst, wenn nicht die Frauen sollen verlangen, dass sich der Vater um das Kind kümmert? </p>
<p>Ich bin vollzeit berufstätig inkl. Auslandsreisen, mein Sohn ist 2,5 &#8211; und hat keine Oma nebenan. Dafür gibts nämlich auch noch K R I P P E N und Väter (der übrigens auch VOllzeit arbeitet)</p>
<p>Übrigens: Meine Freundinnen geben offen zu, dass ihnen Vollzeitstelle und Kind &#8220;zu anstrengend&#8221; wäre &#8211; soviel dazu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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