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	<title>Kommentare zu: Wann ist ein Mann ein Mann?</title>
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		<title>Von: Keydie Lyn</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-60573</link>
		<dc:creator>Keydie Lyn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 11:01:58 +0000</pubDate>
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		<description>In erster Linie bin ich einmal ich selbst. 

Und Fakt ist: ich brauche einen komplett weiblichen Körper, weil ich ein tiefes Verlangen danach habe. Und wenn ich von einem komplett weiblichen Körper schreibe, dann meine ich nicht nur das Genital und die Brüste, sondern z. B. auch ein feminines Gesicht, schmalere Schultern, kleineren Brustkorb, breitere Hüfte, breiteres Becken, Beine, Arme, Hände, Haut - und ja - auch die Körperbehaarung, Kopfbehaarung, Kopfform usw.

Bis zur Pubertät fühlte ich mich relativ neutral. Ich spielte meistens mit den Mädchen in der Nachbarschaft. In der Schule traute ich mich aber leider nicht zu den Mädchen, denn ich hatte Angst vor der Abfuhr, weil ich doch wie ein Junge aussah. 

Bei den Jungs fühlte ich mich überhaupt nicht wohl - das war nicht meine Welt. Also blieb ich meist alleine, wenn ich nicht mit den Mädchen aus der Nachbarschaft herum hing. 

Mit der Pubertät löste sich allerdings auch das gute Verhältnis zu den Nachbarsmädchen immer mehr, denn ich entwickelte mich ja immer mehr zum jungen Mann.

Ich weiß nicht, ob sich jemand vorstellen kann, was das für eine Qual für einen bedeutet, der einen weiblichen Körper braucht. Das Verlangen nach der weiblichen Körperlichkeit wird immer größer, das offensichtlich feminine Gehirn, welches auch mit der Pubertät nicht virilisieren wollte, schreit immer mehr nach dem passenen femininen Körper. Das Diskrepanzgefühl vom Gehirngeschlecht (weiblich) zum Körpergeschlecht (männlich - bis auf bei mir einige sekundäre weibl. Geschlechtsmerkmale) wird immer größer. 

Primär ging es mir immer um die für mich richtige Körperlichkeit und nicht um das ganze Drumherum oder um irgendeine Erfüllung von Klischees. 

Ich wusste und weiß: ich bin eine Frau. Es ist einfach so. Und ich brauche einen komplett femininen Körper und mein Gehirn schreit immer noch nach Uterus und Ovarien - obwohl mein gesamter Körper sonst schon recht feminin ist. Aber beides werde ich niemals haben können.

Bei meiner besten Freundin (Mutter von 3 Jungs) ist es etwas anders. Sie empfand schon sehr früh ihren Uterus als Fremdkörper und (aus gesundheitlichen Gründen) konnte sie ihren Uterus auch endlich entfernen lassen. 


Zum Thema Geschlecht:
Dass das Gential zur Geschlechtsbestimmung eines Menschen herangezogen wird, um ihm zwangsweise ein M oder ein W verpassen zu können, ist in meinen Augen sowieso ein Fehler.

Was hilft eine Geschlechtsbestimmung, wo ein Penis einen Menschen als Mann kennzeichnet, wenn das Gehirngeschlecht doch weiblich ist?

Ja, es gibt auch menschen, die sich als männlich und weiblich gleichzeitig empfinden oder als weder noch. 
Und ich denke, dass der Körper, den jeder dieser Menschen braucht auch wieder sehr individuell ausfallen kann - vermutlich alle möglichen Variationen von männlich bis weiblich.

Und die Frage ist doch: Wie fühlt sich eine Frau als Frau? Wie fühlt sich ein Mann als Mann? Was ist ein transsexuelles Gefühl oder Fühlen?

Ich selbst kann diese Fragen alle nicht beantworten. Ich fühle mich als ich selbst. Ich weiß ich bin das, was die Gesellschaft unter einer Frau versteht - aber auch nur hinsichtlich der weiblichen Körperlichkeit, die ich brauche, nach der mein Gehirn verlangt. 

Ich lebe als ich selbst. Wenn ich dabei zufällig Klischees erfülle, die als weiblich gelten, dann ist das eben so. Wenn Menschen meinen, dass ich ein Mann bin, weil ich mich ein wenig mit Computern auskenne, dann zeige ich doch mal gleich einen Vogel.


Wenn Leute schreiben, &quot;ein Mann ist ein Mann, ist ein Mann, ist ein Mann, ist ein Mann&quot;, dann haben diese gar nichts begriffen und können sich weiter in ihrem Wunschdenken und ihrer Schön-Scheinwelt wohl fühlen. Viel Spaß dabei.


Zum Thema Gesichtsbehaarung bei Frauen:
Nur, weil es Frauen gibt, die damit klar kommen oder es sogar toll finden wenn sie einen Bart haben, dann ist das noch lange nicht bei allen so. 

Sicher haben viele Frauen mehr Körperbehaarung als es ihnen lieb ist. Manche kommen damit klar, andere wiederum nicht. 
Aber für Frauen, die bereits  in einem komplett weiblichen Körper geboren wurden, hat diese Körperbehaarung keinen  &quot;männlichen&quot; Ursprung. 

Ein heller Haarflaum als Körperbehaarung wäre für mich z. B. auch kein Problem, richtig starke dunkle Körperbehaarung aber schon. 

Aber das hat sicher auch mit dem individuellen Körpergefühl zu tun.


DIE Transsexuelle oder DEN Transsexuellen gibt es übrigens nicht. 

Die Motivationen sind doch sehr verschieden und neben den vielen psychosozialen Motivationen gibt es eben auch noch die körperliche Motivation (Verlangen nach dem kompletten Körper der zum eigenen Gehirngeschlecht passt).

Ups... - ich muss los.

LG Keydie</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In erster Linie bin ich einmal ich selbst. </p>
<p>Und Fakt ist: ich brauche einen komplett weiblichen Körper, weil ich ein tiefes Verlangen danach habe. Und wenn ich von einem komplett weiblichen Körper schreibe, dann meine ich nicht nur das Genital und die Brüste, sondern z. B. auch ein feminines Gesicht, schmalere Schultern, kleineren Brustkorb, breitere Hüfte, breiteres Becken, Beine, Arme, Hände, Haut &#8211; und ja &#8211; auch die Körperbehaarung, Kopfbehaarung, Kopfform usw.</p>
<p>Bis zur Pubertät fühlte ich mich relativ neutral. Ich spielte meistens mit den Mädchen in der Nachbarschaft. In der Schule traute ich mich aber leider nicht zu den Mädchen, denn ich hatte Angst vor der Abfuhr, weil ich doch wie ein Junge aussah. </p>
<p>Bei den Jungs fühlte ich mich überhaupt nicht wohl &#8211; das war nicht meine Welt. Also blieb ich meist alleine, wenn ich nicht mit den Mädchen aus der Nachbarschaft herum hing. </p>
<p>Mit der Pubertät löste sich allerdings auch das gute Verhältnis zu den Nachbarsmädchen immer mehr, denn ich entwickelte mich ja immer mehr zum jungen Mann.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob sich jemand vorstellen kann, was das für eine Qual für einen bedeutet, der einen weiblichen Körper braucht. Das Verlangen nach der weiblichen Körperlichkeit wird immer größer, das offensichtlich feminine Gehirn, welches auch mit der Pubertät nicht virilisieren wollte, schreit immer mehr nach dem passenen femininen Körper. Das Diskrepanzgefühl vom Gehirngeschlecht (weiblich) zum Körpergeschlecht (männlich &#8211; bis auf bei mir einige sekundäre weibl. Geschlechtsmerkmale) wird immer größer. </p>
<p>Primär ging es mir immer um die für mich richtige Körperlichkeit und nicht um das ganze Drumherum oder um irgendeine Erfüllung von Klischees. </p>
<p>Ich wusste und weiß: ich bin eine Frau. Es ist einfach so. Und ich brauche einen komplett femininen Körper und mein Gehirn schreit immer noch nach Uterus und Ovarien &#8211; obwohl mein gesamter Körper sonst schon recht feminin ist. Aber beides werde ich niemals haben können.</p>
<p>Bei meiner besten Freundin (Mutter von 3 Jungs) ist es etwas anders. Sie empfand schon sehr früh ihren Uterus als Fremdkörper und (aus gesundheitlichen Gründen) konnte sie ihren Uterus auch endlich entfernen lassen. </p>
<p>Zum Thema Geschlecht:<br />
Dass das Gential zur Geschlechtsbestimmung eines Menschen herangezogen wird, um ihm zwangsweise ein M oder ein W verpassen zu können, ist in meinen Augen sowieso ein Fehler.</p>
<p>Was hilft eine Geschlechtsbestimmung, wo ein Penis einen Menschen als Mann kennzeichnet, wenn das Gehirngeschlecht doch weiblich ist?</p>
<p>Ja, es gibt auch menschen, die sich als männlich und weiblich gleichzeitig empfinden oder als weder noch.<br />
Und ich denke, dass der Körper, den jeder dieser Menschen braucht auch wieder sehr individuell ausfallen kann &#8211; vermutlich alle möglichen Variationen von männlich bis weiblich.</p>
<p>Und die Frage ist doch: Wie fühlt sich eine Frau als Frau? Wie fühlt sich ein Mann als Mann? Was ist ein transsexuelles Gefühl oder Fühlen?</p>
<p>Ich selbst kann diese Fragen alle nicht beantworten. Ich fühle mich als ich selbst. Ich weiß ich bin das, was die Gesellschaft unter einer Frau versteht &#8211; aber auch nur hinsichtlich der weiblichen Körperlichkeit, die ich brauche, nach der mein Gehirn verlangt. </p>
<p>Ich lebe als ich selbst. Wenn ich dabei zufällig Klischees erfülle, die als weiblich gelten, dann ist das eben so. Wenn Menschen meinen, dass ich ein Mann bin, weil ich mich ein wenig mit Computern auskenne, dann zeige ich doch mal gleich einen Vogel.</p>
<p>Wenn Leute schreiben, &#8220;ein Mann ist ein Mann, ist ein Mann, ist ein Mann, ist ein Mann&#8221;, dann haben diese gar nichts begriffen und können sich weiter in ihrem Wunschdenken und ihrer Schön-Scheinwelt wohl fühlen. Viel Spaß dabei.</p>
<p>Zum Thema Gesichtsbehaarung bei Frauen:<br />
Nur, weil es Frauen gibt, die damit klar kommen oder es sogar toll finden wenn sie einen Bart haben, dann ist das noch lange nicht bei allen so. </p>
<p>Sicher haben viele Frauen mehr Körperbehaarung als es ihnen lieb ist. Manche kommen damit klar, andere wiederum nicht.<br />
Aber für Frauen, die bereits  in einem komplett weiblichen Körper geboren wurden, hat diese Körperbehaarung keinen  &#8220;männlichen&#8221; Ursprung. </p>
<p>Ein heller Haarflaum als Körperbehaarung wäre für mich z. B. auch kein Problem, richtig starke dunkle Körperbehaarung aber schon. </p>
<p>Aber das hat sicher auch mit dem individuellen Körpergefühl zu tun.</p>
<p>DIE Transsexuelle oder DEN Transsexuellen gibt es übrigens nicht. </p>
<p>Die Motivationen sind doch sehr verschieden und neben den vielen psychosozialen Motivationen gibt es eben auch noch die körperliche Motivation (Verlangen nach dem kompletten Körper der zum eigenen Gehirngeschlecht passt).</p>
<p>Ups&#8230; &#8211; ich muss los.</p>
<p>LG Keydie</p>
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	<item>
		<title>Von: alex</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-60127</link>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 10:52:38 +0000</pubDate>
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		<description>@stefanie
ich fordere von niemandem beweise für welches geschlecht auch immer, du kannst sein was du willst und dass das rechtlich und gesellschaftlich nicht akzeptiert wird tut mir leid. ich finde dich auch nicht eklig oder was du mir auch immer gerade unterstellt hast, genausowenig, wie der gedanke an transmenschen bei mir sonst irgendwelche negativen gefühle hervor rufen würde. ich sehe einfach nicht die gemeinsamkeiten, die du siehst, ich stelle infrage, ob das, was du unter &quot;frau&quot; verstehst, das gleiche ist, was ich bin. ich sprech dir deswegen aber nicht ab, dass du sein können sollst, was du bist, ohne dafür herabgewürdigt zu werden, bzw. dass du dich dafür rechtfertigen müsstest.

du sagst, du findest es so schlimm wie andere frauen, nicht schwanger werden zu können, es gibt frauen, die das überhaupt nicht schlimm finden, im gegenteil, die gar nicht schwanger werden wollen und keinen kinderwunsch haben. es gibt welche, die gerne ihren uterus los werden möchten, aber keinen arzt finden, der das macht.
ich habe gerne mit jungen gespielt, wie andere mädchen auch und andere haben das eben nicht gerne getan. und ich habe auch nicht gesagt, dass es unbedingt ein leidvoller weg ist, mädchen zu sein, ich habe gesagt, dass es ein bestimmter ist, aus meiner sicht ein oft vorgegebener, der eine künstliche trennung produziert zwischen männlich und weiblich. was soll das bitte sein? eine naturgegebenheit, dass mädchen nicht mit jungen spielen wollen? glaube ich nicht. 

im übrigen habe ich auch nirgends gesagt, dass ich den begriff &quot;frau&quot; für mich verwende und auch nicht, was ich darunter verstehe, ich werde halt in der regel so wahrgenommen und eingeteilt. ich verstehe darunter eigentlich nichts, ich nehme diesen begriff wahr als einteilungsschema, das andere vornehmen und das immer wieder hakt, weil so viele verschiedene ansichten darüber kursieren, was das sein soll, und diese ansichten sich teilweise widersprechen.
ich stelle zwischen denen, die sich als frauen bezeichnen und/ oder von anderen als frauen bezeichnet werden große unterschiede fest und mir kommt es so vor, dass die unterschiede zwischen einzelnen frauen größer sind, als zwischen männern und frauen. so stelle ich auch unterschiede zwischen dir und mir fest. du sagst, du seist so wie ich, aber das was du darüber schreibst, bin ich gar nicht. also gerne, dann bist du eine frau und ich nicht. vielleicht ist das, was du bist, mehr das, was so allgemein unter „frau“ verstanden wird, als ich. ich kann auch nicht sagen, dass ich als kind ein bewusstsein dafür hatte „mädchen“ zu sein, ich wurde mit sätzen konfrontiert „mädchen sind so, jungen sind so“ aber das gefühl, dass das jetzt irgendwie einen sinn machen würde hatte ich nicht und habe ich auch heute nicht. der begriff frau ist für mich etwas, das immer dem begriff mann gegenüber gestellt wird und diese gegenüberstellung macht aus meiner perspektive keinen sinn auch in biologischer hinsicht finde ich das nur bedingt sinnvoll. du scheinst ganz genau zu wissen, was eine frau ist und kannst die welt in zwei gruppen einteillen, da männer, da frauen. und alle frauen haben deiner meinung nach etwas, was sie miteinander verbindet, bzw. viel mehr gemeinsamkeiten als sie unterschiede aufweisen - seh ich nicht so.

http://fraumitbart.wordpress.com/woruber-dieses-tagebuch-geht/
der punkt ist, viele frauen haben ein haar&quot;problem“, nur warum? weil es ein problem ist oder weil es zu einem gemacht wird? ich meine, dass es eben teilweise auch ein gemachtes problem ist, weil „frau“ bedeutet möglichst haarfrei zu sein, nicht weil das so sein müsste, sondern weil das die herrschende meinung ist.

„Kannst du nicht einfach akzeptieren das JEDER Mensch, jeder einzelne, von Natur aus einfach WEISS ob er männlich oder weiblich ist? Und das dieses Wissen nicht durch das Vorhandensein oder Fehlen bestimmter körperlicher Merkmale negiert wird. Und das niemand das Recht hat dieses Wissen in Frage zu stellen.“

ne, kann ich nicht akzeptieren, es gibt menschen, die weder das eine noch das andere sind und mit dem mann-frau-schema nichts anfangen können und diese menschen haben das problem, dass sie sich in mann oder frau einteilen sollen müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stefanie<br />
ich fordere von niemandem beweise für welches geschlecht auch immer, du kannst sein was du willst und dass das rechtlich und gesellschaftlich nicht akzeptiert wird tut mir leid. ich finde dich auch nicht eklig oder was du mir auch immer gerade unterstellt hast, genausowenig, wie der gedanke an transmenschen bei mir sonst irgendwelche negativen gefühle hervor rufen würde. ich sehe einfach nicht die gemeinsamkeiten, die du siehst, ich stelle infrage, ob das, was du unter &#8220;frau&#8221; verstehst, das gleiche ist, was ich bin. ich sprech dir deswegen aber nicht ab, dass du sein können sollst, was du bist, ohne dafür herabgewürdigt zu werden, bzw. dass du dich dafür rechtfertigen müsstest.</p>
<p>du sagst, du findest es so schlimm wie andere frauen, nicht schwanger werden zu können, es gibt frauen, die das überhaupt nicht schlimm finden, im gegenteil, die gar nicht schwanger werden wollen und keinen kinderwunsch haben. es gibt welche, die gerne ihren uterus los werden möchten, aber keinen arzt finden, der das macht.<br />
ich habe gerne mit jungen gespielt, wie andere mädchen auch und andere haben das eben nicht gerne getan. und ich habe auch nicht gesagt, dass es unbedingt ein leidvoller weg ist, mädchen zu sein, ich habe gesagt, dass es ein bestimmter ist, aus meiner sicht ein oft vorgegebener, der eine künstliche trennung produziert zwischen männlich und weiblich. was soll das bitte sein? eine naturgegebenheit, dass mädchen nicht mit jungen spielen wollen? glaube ich nicht. </p>
<p>im übrigen habe ich auch nirgends gesagt, dass ich den begriff &#8220;frau&#8221; für mich verwende und auch nicht, was ich darunter verstehe, ich werde halt in der regel so wahrgenommen und eingeteilt. ich verstehe darunter eigentlich nichts, ich nehme diesen begriff wahr als einteilungsschema, das andere vornehmen und das immer wieder hakt, weil so viele verschiedene ansichten darüber kursieren, was das sein soll, und diese ansichten sich teilweise widersprechen.<br />
ich stelle zwischen denen, die sich als frauen bezeichnen und/ oder von anderen als frauen bezeichnet werden große unterschiede fest und mir kommt es so vor, dass die unterschiede zwischen einzelnen frauen größer sind, als zwischen männern und frauen. so stelle ich auch unterschiede zwischen dir und mir fest. du sagst, du seist so wie ich, aber das was du darüber schreibst, bin ich gar nicht. also gerne, dann bist du eine frau und ich nicht. vielleicht ist das, was du bist, mehr das, was so allgemein unter „frau“ verstanden wird, als ich. ich kann auch nicht sagen, dass ich als kind ein bewusstsein dafür hatte „mädchen“ zu sein, ich wurde mit sätzen konfrontiert „mädchen sind so, jungen sind so“ aber das gefühl, dass das jetzt irgendwie einen sinn machen würde hatte ich nicht und habe ich auch heute nicht. der begriff frau ist für mich etwas, das immer dem begriff mann gegenüber gestellt wird und diese gegenüberstellung macht aus meiner perspektive keinen sinn auch in biologischer hinsicht finde ich das nur bedingt sinnvoll. du scheinst ganz genau zu wissen, was eine frau ist und kannst die welt in zwei gruppen einteillen, da männer, da frauen. und alle frauen haben deiner meinung nach etwas, was sie miteinander verbindet, bzw. viel mehr gemeinsamkeiten als sie unterschiede aufweisen &#8211; seh ich nicht so.</p>
<p><a href="http://fraumitbart.wordpress.com/woruber-dieses-tagebuch-geht/" rel="nofollow">http://fraumitbart.wordpress.com/woruber-dieses-tagebuch-geht/</a><br />
der punkt ist, viele frauen haben ein haar&#8221;problem“, nur warum? weil es ein problem ist oder weil es zu einem gemacht wird? ich meine, dass es eben teilweise auch ein gemachtes problem ist, weil „frau“ bedeutet möglichst haarfrei zu sein, nicht weil das so sein müsste, sondern weil das die herrschende meinung ist.</p>
<p>„Kannst du nicht einfach akzeptieren das JEDER Mensch, jeder einzelne, von Natur aus einfach WEISS ob er männlich oder weiblich ist? Und das dieses Wissen nicht durch das Vorhandensein oder Fehlen bestimmter körperlicher Merkmale negiert wird. Und das niemand das Recht hat dieses Wissen in Frage zu stellen.“</p>
<p>ne, kann ich nicht akzeptieren, es gibt menschen, die weder das eine noch das andere sind und mit dem mann-frau-schema nichts anfangen können und diese menschen haben das problem, dass sie sich in mann oder frau einteilen sollen müssen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anna-Sarah</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-60076</link>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 08:48:42 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefanie: Da du nicht dazu schreibst, an wen sich deine Kommentare jeweils richten, kann ich wieder nur vermuten, dass du mich angesprochen hast. 

Ich weiß nicht, ob du meine Kommentare gelesen hast. Anscheinend hast du meine Argumentation überhaupt nicht verstanden. 

Ich wäre dir dankbar, wenn du mich auf missverständliche Punkte hinweist oder mir mit Rückfragen zu Dingen, die ich unklar oder offenbar unbemerkt verletzend formuliert habe, die Möglichkeit zu Klarstellungen schaffst. Ein weiterer Kommentar, der mich persönlich absurderweise des Mordes bezichtigt und mir Dinge andichtet, die ich angeblich denke oder fühle, wird an dieser Stelle jedoch nicht mehr veröffentlicht werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefanie: Da du nicht dazu schreibst, an wen sich deine Kommentare jeweils richten, kann ich wieder nur vermuten, dass du mich angesprochen hast. </p>
<p>Ich weiß nicht, ob du meine Kommentare gelesen hast. Anscheinend hast du meine Argumentation überhaupt nicht verstanden. </p>
<p>Ich wäre dir dankbar, wenn du mich auf missverständliche Punkte hinweist oder mir mit Rückfragen zu Dingen, die ich unklar oder offenbar unbemerkt verletzend formuliert habe, die Möglichkeit zu Klarstellungen schaffst. Ein weiterer Kommentar, der mich persönlich absurderweise des Mordes bezichtigt und mir Dinge andichtet, die ich angeblich denke oder fühle, wird an dieser Stelle jedoch nicht mehr veröffentlicht werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefanie</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-60065</link>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 08:13:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ebenso finde ich es wichtig zu bedenken, dass die Diagnosen, die du anführst, z.B. Hirsutismus, gesellschaftlich-wissenschaftlich verhandelte Konstruktionen und keine “gottgegebenen”, objektiv zu betrachtenden Phänomene sind – was wohlgemerkt nicht heißt, dass sie fiktiv oder gar unbedeutend wären

Da irrst du dich aber ganz gewaltig, das sind durchaus objektiv definierte krankheitsbilder. aber allein schon das du körpeliche empfindungen nicht als argument gelten lässt zeigt ganz deutlich das du nicht versuchst zu verstehen, sondern nur versuchst deine vorurteile zu verteidigen und zu untermauern. ich hätte es wissen müssen das solche menschen noch nichteinmal fähig sind auch nur zu versuchen es zu verstehen. selbst der versuch ist für dich unmöglich, denn das würde dein weltbild in frage stellen.

ich werde sterben, weil ich keine hilfe bekomme. und zwar genau wegen diesem selbstherrlichen und überheblichen gedankengut. und hunderte wie ich sterben jedes jahr genau deswegen. wie fühlt es sich an eine mörderin zu sein? ist es ein schönes gefühl, die welt von so einer ekelhaften missgeburt befreit zu haben?

mach weiter so, viel glück dabei.
das wars von mir</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso finde ich es wichtig zu bedenken, dass die Diagnosen, die du anführst, z.B. Hirsutismus, gesellschaftlich-wissenschaftlich verhandelte Konstruktionen und keine “gottgegebenen”, objektiv zu betrachtenden Phänomene sind – was wohlgemerkt nicht heißt, dass sie fiktiv oder gar unbedeutend wären</p>
<p>Da irrst du dich aber ganz gewaltig, das sind durchaus objektiv definierte krankheitsbilder. aber allein schon das du körpeliche empfindungen nicht als argument gelten lässt zeigt ganz deutlich das du nicht versuchst zu verstehen, sondern nur versuchst deine vorurteile zu verteidigen und zu untermauern. ich hätte es wissen müssen das solche menschen noch nichteinmal fähig sind auch nur zu versuchen es zu verstehen. selbst der versuch ist für dich unmöglich, denn das würde dein weltbild in frage stellen.</p>
<p>ich werde sterben, weil ich keine hilfe bekomme. und zwar genau wegen diesem selbstherrlichen und überheblichen gedankengut. und hunderte wie ich sterben jedes jahr genau deswegen. wie fühlt es sich an eine mörderin zu sein? ist es ein schönes gefühl, die welt von so einer ekelhaften missgeburt befreit zu haben?</p>
<p>mach weiter so, viel glück dabei.<br />
das wars von mir</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anna-Sarah</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-60056</link>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 07:53:55 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefanie:

&lt;blockquote&gt;Kannst du nicht einfach akzeptieren das JEDER Mensch, jeder einzelne, von Natur aus einfach WEISS ob er männlich oder weiblich ist? &lt;/blockquote&gt;

Das stimmt so nicht: Für dich und ganz viele andere ist es so, dass sie es seit Anbeginn wissen, aber längst nicht bei allen. Es gibt durchaus Menschen, die sich da nicht &quot;von Natur aus&quot; so ohne weiteres in dieses binäre System einordnen und darin wiederfinden (können). Du verstehst männlich und weiblich anscheinend als klar voneinander abgegrenzte, &quot;natürlich&quot; unterschiedliche Systeme. Diese Auffassung teile ich nicht - deshalb kann ich auch mit deiner auf Körperbegriffen basierenden Definition nicht so viel anfangen. (Ebenso finde ich es wichtig zu bedenken, dass die Diagnosen, die du anführst, z.B. Hirsutismus, gesellschaftlich-wissenschaftlich-historisch verhandelte/gewachsene Konstruktionen und keine &quot;gottgegebenen&quot;, objektiv zu betrachtenden Phänomene sind - was wohlgemerkt nicht heißt, dass sie fiktiv oder gar unbedeutend wären). Diese Auffassung beeinträchtigt wohlgemerkt überhaupt nicht das Recht JEDES einzelnen Menschen, für SICH SELBST das eigene Frau- oder Mannsein zu definieren. Dass dir und anderen dieses Recht immer wieder abgesprochen wird, ist skandalös. Ich finde, diese Auffassung wird nicht geschwächt, wenn ich meine, dass es generell eben nicht so klar und &quot;natürlich&quot; für die gesamte Menschheit vorgegeben ist, was &quot;Mann&quot; und was &quot;Frau&quot; ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefanie:</p>
<blockquote><p>Kannst du nicht einfach akzeptieren das JEDER Mensch, jeder einzelne, von Natur aus einfach WEISS ob er männlich oder weiblich ist? </p></blockquote>
<p>Das stimmt so nicht: Für dich und ganz viele andere ist es so, dass sie es seit Anbeginn wissen, aber längst nicht bei allen. Es gibt durchaus Menschen, die sich da nicht &#8220;von Natur aus&#8221; so ohne weiteres in dieses binäre System einordnen und darin wiederfinden (können). Du verstehst männlich und weiblich anscheinend als klar voneinander abgegrenzte, &#8220;natürlich&#8221; unterschiedliche Systeme. Diese Auffassung teile ich nicht &#8211; deshalb kann ich auch mit deiner auf Körperbegriffen basierenden Definition nicht so viel anfangen. (Ebenso finde ich es wichtig zu bedenken, dass die Diagnosen, die du anführst, z.B. Hirsutismus, gesellschaftlich-wissenschaftlich-historisch verhandelte/gewachsene Konstruktionen und keine &#8220;gottgegebenen&#8221;, objektiv zu betrachtenden Phänomene sind &#8211; was wohlgemerkt nicht heißt, dass sie fiktiv oder gar unbedeutend wären). Diese Auffassung beeinträchtigt wohlgemerkt überhaupt nicht das Recht JEDES einzelnen Menschen, für SICH SELBST das eigene Frau- oder Mannsein zu definieren. Dass dir und anderen dieses Recht immer wieder abgesprochen wird, ist skandalös. Ich finde, diese Auffassung wird nicht geschwächt, wenn ich meine, dass es generell eben nicht so klar und &#8220;natürlich&#8221; für die gesamte Menschheit vorgegeben ist, was &#8220;Mann&#8221; und was &#8220;Frau&#8221; ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefanie</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-60045</link>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 07:22:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-60045</guid>
		<description>Siehst du? Da ist es wieder. Du kannst es nicht verstehen, weil du alle gemeinsamkeiten leugnest und ständig nur auf den Unterschieden rumreitest. 
Ich finde es genauso schlimm keine Kinder bekommen zu können wie jede andere Frau auch die das nicht kann. Ich finde es auch schlimm nie Sex haben zu können, auf ganz normale Art und Weise. 

Die Definition ist keineswegs ungenau. Eine Frau ist ein Mensch der sich in einem femininen Körper wohl fühlt, egal ob er einen hat oder nicht. Was daran ist ungenau? Du hast einen femininen Körper und fühlst dich wohl damit. Hätte ich einen, würde ich mich damit auch wohl fühlen und mir keine Gedanken darüber machen müssen. Dann könnte ich auch so arrogant von oben herab auf der Unfruchtbarkeit anderer herumtrampeln. 

Natürlich kommt jetzt sowas wie &quot;Du kannst doch garnicht wissen wie das ist, du hast doch garkeinen vergleich&quot;. Aber ein Vergleich ist dazu nicht nötig. Wie jeder andere Mensch auf dieser Welt auch, weiss ich ganz genau wie mein Körper gebaut ist und wie ich ihn benutzen muss. Nur leider stimmt dieses Wissen nicht mit der körperlichen Realität überein, weil ich mit einer körperlichen Entwicklungsstörung geboren wurde. Und genau diese Diskrepanz verursacht großes Leid. 

Ja, ich bin nicht in einem weiblichen Körper aufgewachsen, schön das du mich daran erinnerst, das hätte ich fast vergessen. Ich hatte fast vergessen wie schlimm es ist von den anderen Mädchen ignoriert zu werden, dafür ständig den Rangeleien der Jungs ausgesetzt zu sein. Ich hatte auch fast vergessen das ich um ein Haar keinen Schulabschluss bekommen hätte, weil ich mich weigerte weiterhin mit Jungs Sport zu machen. Ich hatte auch fast vergessen das man mich seit dem Kindergarten immer wieder zu Psychologen schickte, weil man nicht verstand warum ich keine Kontakte zu anderen Kindern knüpfen konnte. Was aber ganz einfach ist. Für die Mädchen war ich ein Junge, und kleine Mädchen wollen eben nicht mit Jungs spielen. Und aus genau dem gleichen Grund wollte auch ich nicht mit den Jungs spielen. Aber genau wie du jetzt haben auch die mich einzig und allein an meiner Behinderung definiert, und alles was zu dieser Behinderung nicht passt wird für krankhaft erklärt. 

Du weisst das du eine Frau bist, genauso weiss ich auch das ich eine Frau bin. Du wusstest als kleines Kind schon das du ein Mädchen warst, und genauso wusste ich schon als kleines Kind das ich ein Mädchen bin. Aber von mir verlangt man Beweise und Begründungen dafür warum ich DENKE eine Frau zu sein. Warum denkst du denn das du eine Frau bist? Wie kommst du auf die Idee eine Frau zu sein? Du kannst doch garnicht wissen was eine Frau ist, weil du nie eine andere Frau warst, hast also garkeinen Vergleich. Somit bist du auch keine Frau.

Deine eigene Selbstschutz-Argumentation lässt sich genauso gut gegen dich selbst wenden. Es bleibt aber ein reiner Selbstschutz, weil du dich von diesen gestörten Fummeltrienen und ekligen Fetisch-Tunten abgrenzen willst. Klar, kann ja nicht sein das das Frauen sind, das wäre ja schlimm. Nein, das sind gestörte Männer, passt auch ganz gut, jede Frau weiss das Männer zur Perversion neigen. Und so ist das Weltbild in Ordnung. Und eigentlich sind diese Männer die sich in Frauenkleider packen, sich schminken und dann behaupten sie seien Frauen, einfach nur peinlich, bestenfalls bemitleidenswert. Keinesfalls jedoch möchte man mit diesen Menschen in einen Topf geworfen werden. Und weisst du was? In dem Punkt geht es mir genauso wie dir. Ich finde es einfach nur peinlich und auch abstossend. Nur leider habe ich nicht das Glück von oben herab darüber Urteilen zu können wie du. Denn ich stecke da drin, ob ich will oder nicht. 

Und wenn nicht alle so verbohrt wären wie du, dann hätte ich kein Problem. Wenn mal jemand nur für einen Moment einsehen würde das ich, das wir einfach nur Frauen sind, und versuchte sich vorzustellen wie es für eine Frau sein muss so auszusehen, so behandelt zu werden, dann würde dieser jemand sehr schnell begreifen das in dieser Situation JEDE Frau leiden würde. Und jeder anderen Frau würde man selbstverständlich helfen. Hirsutismus ist eine anerkannte Krankheit. Vaginalaplasie ist eine anerkannte Krankheit. Amastie ist eine anerkannte Krankheit. Hat aber eine Frau nun zufälligerweise einen Penis, dann muss sie selbstverständlich all diese Krankheiten hinnehmen und klaglos ertragen. Nicht nur das, sie muss auch Zeit ihres Lebens irgendwelchen Ignoranten erklären warum sie denn DENKT eine Frau zu sein. 

Kannst du nicht einfach akzeptieren das JEDER Mensch, jeder einzelne, von Natur aus einfach WEISS ob er männlich oder weiblich ist? Und das dieses Wissen nicht durch das Vorhandensein oder Fehlen bestimmter körperlicher Merkmale negiert wird. Und das niemand das Recht hat dieses Wissen in Frage zu stellen. Ich leide unter meinem Hirsutismus genau wie jede andere Frau. Ich leide auch unter der Amastie und der Vaginalaplasie. Vom fehlen der übrigen Vulva mal ganz zu schweigen. Und genau daran kann man zweifelsfrei erkennen das ich eine Frau bin. Ein Mann leidet nicht darunter einen Bart zu haben. Ein Mann leidet auch nicht darunter breite Schultern oder ein kantiges Gesicht zu haben. Ein Mann leidet auch nicht darunter keine Vulva zu haben. Und trotzdem denkst du ich wäre ein Mann, und denkst dir irgendwelche halbgaren Pseudoargumente aus, mit denen du mich zum Mann erklären kannst. 

Und Menschen wie du sind es, die Menschen wie mich in den Tod treiben. Kannst du nicht einfach akzeptieren wenn jemand sagt &quot;Ich bin eine Frau&quot; ?
Kannst du nicht jedem Menschen zugestehen zu wissen welches Geschlecht er hat? Oder anders gefragt, wieso glaubst du, du wüsstest besser was ich bin, als ich es weiss? Wie kommst du dazu zu entscheiden wer ein Mann und wer eine Frau ist? Wer gibt dir das Recht von anderen Beweise zu fordern für ihr Geschlecht? Versuche dir mal nur einen Moment lang vorzustellen wie es wäre wenn dir jetzt ein Bart wachsen würde (das ist durchaus möglich, du könntest PCOS bekommen oder ähnliches), und von diesem Tag an würde man dich überall mit &quot;Herr&quot; ansprechen. Frauen würden sich in deiner Anwesenheit plötzlich anders verhalten, und wenn du etwas sagst um das richtig zu stellen, würde man erstmal Beweise und Erklärungen von dir verlangen. Und dann gehst du zu einem Arzt und der sagt dir dann &quot;Ja das ist halt so, da müssen sie damit leben&quot;. Das wäre sicher ein Spass, oder? 

Und dann kommt jemand wie du und bohrt noch ein bisschen in den Wunden, aber dafür muss man natürlich Verständniss haben, nicht wahr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Siehst du? Da ist es wieder. Du kannst es nicht verstehen, weil du alle gemeinsamkeiten leugnest und ständig nur auf den Unterschieden rumreitest.<br />
Ich finde es genauso schlimm keine Kinder bekommen zu können wie jede andere Frau auch die das nicht kann. Ich finde es auch schlimm nie Sex haben zu können, auf ganz normale Art und Weise. </p>
<p>Die Definition ist keineswegs ungenau. Eine Frau ist ein Mensch der sich in einem femininen Körper wohl fühlt, egal ob er einen hat oder nicht. Was daran ist ungenau? Du hast einen femininen Körper und fühlst dich wohl damit. Hätte ich einen, würde ich mich damit auch wohl fühlen und mir keine Gedanken darüber machen müssen. Dann könnte ich auch so arrogant von oben herab auf der Unfruchtbarkeit anderer herumtrampeln. </p>
<p>Natürlich kommt jetzt sowas wie &#8220;Du kannst doch garnicht wissen wie das ist, du hast doch garkeinen vergleich&#8221;. Aber ein Vergleich ist dazu nicht nötig. Wie jeder andere Mensch auf dieser Welt auch, weiss ich ganz genau wie mein Körper gebaut ist und wie ich ihn benutzen muss. Nur leider stimmt dieses Wissen nicht mit der körperlichen Realität überein, weil ich mit einer körperlichen Entwicklungsstörung geboren wurde. Und genau diese Diskrepanz verursacht großes Leid. </p>
<p>Ja, ich bin nicht in einem weiblichen Körper aufgewachsen, schön das du mich daran erinnerst, das hätte ich fast vergessen. Ich hatte fast vergessen wie schlimm es ist von den anderen Mädchen ignoriert zu werden, dafür ständig den Rangeleien der Jungs ausgesetzt zu sein. Ich hatte auch fast vergessen das ich um ein Haar keinen Schulabschluss bekommen hätte, weil ich mich weigerte weiterhin mit Jungs Sport zu machen. Ich hatte auch fast vergessen das man mich seit dem Kindergarten immer wieder zu Psychologen schickte, weil man nicht verstand warum ich keine Kontakte zu anderen Kindern knüpfen konnte. Was aber ganz einfach ist. Für die Mädchen war ich ein Junge, und kleine Mädchen wollen eben nicht mit Jungs spielen. Und aus genau dem gleichen Grund wollte auch ich nicht mit den Jungs spielen. Aber genau wie du jetzt haben auch die mich einzig und allein an meiner Behinderung definiert, und alles was zu dieser Behinderung nicht passt wird für krankhaft erklärt. </p>
<p>Du weisst das du eine Frau bist, genauso weiss ich auch das ich eine Frau bin. Du wusstest als kleines Kind schon das du ein Mädchen warst, und genauso wusste ich schon als kleines Kind das ich ein Mädchen bin. Aber von mir verlangt man Beweise und Begründungen dafür warum ich DENKE eine Frau zu sein. Warum denkst du denn das du eine Frau bist? Wie kommst du auf die Idee eine Frau zu sein? Du kannst doch garnicht wissen was eine Frau ist, weil du nie eine andere Frau warst, hast also garkeinen Vergleich. Somit bist du auch keine Frau.</p>
<p>Deine eigene Selbstschutz-Argumentation lässt sich genauso gut gegen dich selbst wenden. Es bleibt aber ein reiner Selbstschutz, weil du dich von diesen gestörten Fummeltrienen und ekligen Fetisch-Tunten abgrenzen willst. Klar, kann ja nicht sein das das Frauen sind, das wäre ja schlimm. Nein, das sind gestörte Männer, passt auch ganz gut, jede Frau weiss das Männer zur Perversion neigen. Und so ist das Weltbild in Ordnung. Und eigentlich sind diese Männer die sich in Frauenkleider packen, sich schminken und dann behaupten sie seien Frauen, einfach nur peinlich, bestenfalls bemitleidenswert. Keinesfalls jedoch möchte man mit diesen Menschen in einen Topf geworfen werden. Und weisst du was? In dem Punkt geht es mir genauso wie dir. Ich finde es einfach nur peinlich und auch abstossend. Nur leider habe ich nicht das Glück von oben herab darüber Urteilen zu können wie du. Denn ich stecke da drin, ob ich will oder nicht. </p>
<p>Und wenn nicht alle so verbohrt wären wie du, dann hätte ich kein Problem. Wenn mal jemand nur für einen Moment einsehen würde das ich, das wir einfach nur Frauen sind, und versuchte sich vorzustellen wie es für eine Frau sein muss so auszusehen, so behandelt zu werden, dann würde dieser jemand sehr schnell begreifen das in dieser Situation JEDE Frau leiden würde. Und jeder anderen Frau würde man selbstverständlich helfen. Hirsutismus ist eine anerkannte Krankheit. Vaginalaplasie ist eine anerkannte Krankheit. Amastie ist eine anerkannte Krankheit. Hat aber eine Frau nun zufälligerweise einen Penis, dann muss sie selbstverständlich all diese Krankheiten hinnehmen und klaglos ertragen. Nicht nur das, sie muss auch Zeit ihres Lebens irgendwelchen Ignoranten erklären warum sie denn DENKT eine Frau zu sein. </p>
<p>Kannst du nicht einfach akzeptieren das JEDER Mensch, jeder einzelne, von Natur aus einfach WEISS ob er männlich oder weiblich ist? Und das dieses Wissen nicht durch das Vorhandensein oder Fehlen bestimmter körperlicher Merkmale negiert wird. Und das niemand das Recht hat dieses Wissen in Frage zu stellen. Ich leide unter meinem Hirsutismus genau wie jede andere Frau. Ich leide auch unter der Amastie und der Vaginalaplasie. Vom fehlen der übrigen Vulva mal ganz zu schweigen. Und genau daran kann man zweifelsfrei erkennen das ich eine Frau bin. Ein Mann leidet nicht darunter einen Bart zu haben. Ein Mann leidet auch nicht darunter breite Schultern oder ein kantiges Gesicht zu haben. Ein Mann leidet auch nicht darunter keine Vulva zu haben. Und trotzdem denkst du ich wäre ein Mann, und denkst dir irgendwelche halbgaren Pseudoargumente aus, mit denen du mich zum Mann erklären kannst. </p>
<p>Und Menschen wie du sind es, die Menschen wie mich in den Tod treiben. Kannst du nicht einfach akzeptieren wenn jemand sagt &#8220;Ich bin eine Frau&#8221; ?<br />
Kannst du nicht jedem Menschen zugestehen zu wissen welches Geschlecht er hat? Oder anders gefragt, wieso glaubst du, du wüsstest besser was ich bin, als ich es weiss? Wie kommst du dazu zu entscheiden wer ein Mann und wer eine Frau ist? Wer gibt dir das Recht von anderen Beweise zu fordern für ihr Geschlecht? Versuche dir mal nur einen Moment lang vorzustellen wie es wäre wenn dir jetzt ein Bart wachsen würde (das ist durchaus möglich, du könntest PCOS bekommen oder ähnliches), und von diesem Tag an würde man dich überall mit &#8220;Herr&#8221; ansprechen. Frauen würden sich in deiner Anwesenheit plötzlich anders verhalten, und wenn du etwas sagst um das richtig zu stellen, würde man erstmal Beweise und Erklärungen von dir verlangen. Und dann gehst du zu einem Arzt und der sagt dir dann &#8220;Ja das ist halt so, da müssen sie damit leben&#8221;. Das wäre sicher ein Spass, oder? </p>
<p>Und dann kommt jemand wie du und bohrt noch ein bisschen in den Wunden, aber dafür muss man natürlich Verständniss haben, nicht wahr?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anna-Sarah</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-60042</link>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 07:15:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-60042</guid>
		<description>@Stefanie: Äh. Moment mal. Missverständnis. Ich gehe mal davon aus, dass du dich auf meinen Kommentar beziehst, wenn du schreibst:

&lt;blockquote&gt;In deinem Kopf sind wir Männer die Frauen werden wollen, und deswegen willst du das dir jemand erklärt warum ein Mann zur Frau werden will. Aber da du schon von derart falschen Grundlagen ausgehst, wirst du es nie verstehen können. (...)
Aber da kommt jetzt bei dir der Gedanke “Das ist ja aber was anderes, ich bin ja eine Frau.” Und wir sind in deinen Augen nur bekloppte Männchen die sich etwas einbilden. Aber da liegst du falsch. Wir sind genauso Frauen wie du, geboren als Mädchen wie du, nur mit einem winzig kleinen Fehler. Und diesen winzigen Fehler nehmen die Menschen wie du als Rechtfertigung dafür, uns vorzuwerfen wir wären zu blöde um zu wissen ob wir Männchen oder Weibchen sind.&lt;/blockquote&gt;

Wie kommst du zu dieser Annahme? Das sind Unterstellungen, die auf einer ziemlich wackeligen Grundlage stehen. Erstmal wollte ich überhaupt nix erklärt haben (höchstens die für mich wie gesagt sehr schwammigen Begrifflichkeiten &quot;männlicher&quot; und &quot;weiblicher&quot; Körper vielleicht, weil sie den Kern deiner Definition bilden), und ich weiß auch nicht, was du mit Grundlagen meinst, von denen ich deiner Ansicht nach ausgehe. Ich habe keineswegs irgendwelche Lebensweisen und Selbstbezeichnungen angegriffen und auch niemandem vorgeworfen, &quot;zu blöde&quot; zu sein, um zu wissen, ob er oder sie &quot;Männchen oder Weibchen&quot; ist -  eher im Gegenteil, denn ich habe lediglich mein Unbehagen mit deiner angeblich &quot;endgültigen Definition&quot; ausgedrückt. Denn genau das, was du mir vorwirfst, nämlich von irgendwelchen starren oder gar biologistischen Annahmen über &quot;richtiges&quot; oder &quot;falsches&quot; Geschlecht auszugehen, transportiert eine Definition wie die oben genannte in meinen Augen. 

Ob ich Leute &quot;bekloppt&quot; finde, weil sie sich selbst als Frau definieren oder auch nicht, finde ich angesichts des wenigen, was du aus meinem Kommentar oben über mich erfährst, etwas gewagt - wenn überhaupt, wollte ich eigentlich genau das Gegenteil ausdrücken. Ich fände es schön, wenn wir hier sachlich diskutieren könnten, ohne einander persönlich anzugreifen. 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefanie: Äh. Moment mal. Missverständnis. Ich gehe mal davon aus, dass du dich auf meinen Kommentar beziehst, wenn du schreibst:</p>
<blockquote><p>In deinem Kopf sind wir Männer die Frauen werden wollen, und deswegen willst du das dir jemand erklärt warum ein Mann zur Frau werden will. Aber da du schon von derart falschen Grundlagen ausgehst, wirst du es nie verstehen können. (&#8230;)<br />
Aber da kommt jetzt bei dir der Gedanke “Das ist ja aber was anderes, ich bin ja eine Frau.” Und wir sind in deinen Augen nur bekloppte Männchen die sich etwas einbilden. Aber da liegst du falsch. Wir sind genauso Frauen wie du, geboren als Mädchen wie du, nur mit einem winzig kleinen Fehler. Und diesen winzigen Fehler nehmen die Menschen wie du als Rechtfertigung dafür, uns vorzuwerfen wir wären zu blöde um zu wissen ob wir Männchen oder Weibchen sind.</p></blockquote>
<p>Wie kommst du zu dieser Annahme? Das sind Unterstellungen, die auf einer ziemlich wackeligen Grundlage stehen. Erstmal wollte ich überhaupt nix erklärt haben (höchstens die für mich wie gesagt sehr schwammigen Begrifflichkeiten &#8220;männlicher&#8221; und &#8220;weiblicher&#8221; Körper vielleicht, weil sie den Kern deiner Definition bilden), und ich weiß auch nicht, was du mit Grundlagen meinst, von denen ich deiner Ansicht nach ausgehe. Ich habe keineswegs irgendwelche Lebensweisen und Selbstbezeichnungen angegriffen und auch niemandem vorgeworfen, &#8220;zu blöde&#8221; zu sein, um zu wissen, ob er oder sie &#8220;Männchen oder Weibchen&#8221; ist &#8211;  eher im Gegenteil, denn ich habe lediglich mein Unbehagen mit deiner angeblich &#8220;endgültigen Definition&#8221; ausgedrückt. Denn genau das, was du mir vorwirfst, nämlich von irgendwelchen starren oder gar biologistischen Annahmen über &#8220;richtiges&#8221; oder &#8220;falsches&#8221; Geschlecht auszugehen, transportiert eine Definition wie die oben genannte in meinen Augen. </p>
<p>Ob ich Leute &#8220;bekloppt&#8221; finde, weil sie sich selbst als Frau definieren oder auch nicht, finde ich angesichts des wenigen, was du aus meinem Kommentar oben über mich erfährst, etwas gewagt &#8211; wenn überhaupt, wollte ich eigentlich genau das Gegenteil ausdrücken. Ich fände es schön, wenn wir hier sachlich diskutieren könnten, ohne einander persönlich anzugreifen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: alex</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-60018</link>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 06:00:39 +0000</pubDate>
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		<description>@stefanie

ja, da ist was unklar, eben weil das wort &quot;frau&quot; verschieden verwendet wird. es wird von manchen als etwas biologisches angesehen, von anderen als etwas durch sozialisation bedingtes und vermutlich gibt es x verschiedene sichtweisen, um beides unterschiedlichst zu kombinieren..
auch cisfrauen werden manchmal mit &quot;das ist doch keine frau&quot;, &quot;das ist doch nicht weiblich&quot; belegt, eben je nachdem, was die person, die das sagt für ein verständnis von &quot;frau&quot; hat.
 
auch bei dir bleibt &quot;frau&quot; relativ ungenau, was ist das? 

ich frag mich, woher du wissen willst, dass du so bist wie ich? ich glaube, das ist das, was bei mir widerspruch auslöst.
ich meine, du bist nicht mit einem &quot;frauenkörper&quot; aufgewachsen, den zu haben bedeutet auf eine bestimmte weise sozialisiert zu werden. auch wenn du jetzt anführen magst, nicht jede &quot;frau&quot;, &quot;cisfrau&quot; kann schwanger werden, die &quot;cisfrauen&quot; wachsen in dem gedanken auf, dass sie können und allen implikationen wie ungewolltes schwanger werden, doch nicht schwanger werden können usw. das sind alles sachen, die du nicht erlebt hast und auch nicht erleben wirst, da gibts einen unterschied zwischen dir und mir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stefanie</p>
<p>ja, da ist was unklar, eben weil das wort &#8220;frau&#8221; verschieden verwendet wird. es wird von manchen als etwas biologisches angesehen, von anderen als etwas durch sozialisation bedingtes und vermutlich gibt es x verschiedene sichtweisen, um beides unterschiedlichst zu kombinieren..<br />
auch cisfrauen werden manchmal mit &#8220;das ist doch keine frau&#8221;, &#8220;das ist doch nicht weiblich&#8221; belegt, eben je nachdem, was die person, die das sagt für ein verständnis von &#8220;frau&#8221; hat.</p>
<p>auch bei dir bleibt &#8220;frau&#8221; relativ ungenau, was ist das? </p>
<p>ich frag mich, woher du wissen willst, dass du so bist wie ich? ich glaube, das ist das, was bei mir widerspruch auslöst.<br />
ich meine, du bist nicht mit einem &#8220;frauenkörper&#8221; aufgewachsen, den zu haben bedeutet auf eine bestimmte weise sozialisiert zu werden. auch wenn du jetzt anführen magst, nicht jede &#8220;frau&#8221;, &#8220;cisfrau&#8221; kann schwanger werden, die &#8220;cisfrauen&#8221; wachsen in dem gedanken auf, dass sie können und allen implikationen wie ungewolltes schwanger werden, doch nicht schwanger werden können usw. das sind alles sachen, die du nicht erlebt hast und auch nicht erleben wirst, da gibts einen unterschied zwischen dir und mir.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefanie</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-59869</link>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 22:32:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-59869</guid>
		<description>Das ist genau das was ich mit dem Beispiel mit der Raumtemperatur versucht habe darzustellen. Was ist kalt, und was ist warm? Man kann das nicht absolut definieren, weil es jeder Mensch für sich anders empfindet. Trotzdem kann man gewisse Bereiche angeben. Es gibt ein gewisses Maß an Gesichtsbehaarung das jede Frau tollerieren kann, und ab einem gewissen Punkt beginnt sie darunter zu leiden. Das nennt man dann Hirsutismus. Ab einer gewissen Oberweite, fängt jeder Mann an darunter zu leiden. Das nennt man dann Gynäkomastie.

Das Problem ist einfach nur das, wenn DU sagst das du eine Frau bist, ist das völlig in Ordnung. Wenn ich das gleiche sage, dann muss ich es beweisen, begründen, belegen und erklären und definieren und was weiss ich. Aber es ist so, ich leide genauso unter den Haaren in meinem Gesicht wie du darunter leiden würdest, solltest du z.B. PCOS bekommen. Und ich vermisse meine Brüste genauso wie du sie vermissen würdest, würde man sie dir amputieren. 

Diese ganze Klischeekacke hat nicht das geringste damit zu tun, was man für Kleider trägt, ob man auf Fussball steht, Bier trinkt oder was man für Filme mag. Es geht einzig und allein um das Körpergefühl. Und ich spüre ganz genau wo mein Körper falsch ist, bzw. was daran sich falsch entwickelt hat.

Das Problem ist nur, egal wie sehr es mich quält, egal wie sehr ich mich schäme oder was ich mir anhören muss, es wird von mir verlangt das alles hinzunehmen. Und zwar nur aufgrund meines Genitals. Dieses Genital gibt jedem Menschen das Recht mich nach belieben zu beleidigen, zu demütigen, meine Identität in Frage zu stellen. Und selbstverständlich muss ich das alles ohne jeden Widerspruch hinnehmen. 

Du bist halt etwas aussergewöhnliches, das musst du doch verstehen.

Ja, wir sollen das immer verstehen. Wir sollen Verständniss haben für eure Ignoranz, für eure Beleidigungen und Angriffe. Wir sollen immer alles ruhig hinnehmen und immer schön brav und sachlich bleiben.

Und ihr? An der Antwort auf meinen Kommentar erkennt man ganz genau das nichtmal der geringste Versuch unternommen wurde es zu verstehen. Und man erkennt auch ganz genau das eine wirkliche Erklärung sinnlos ist. In deinem Kopf sind wir Männer die Frauen werden wollen, und deswegen willst du das dir jemand erklärt warum ein Mann zur Frau werden will. Aber da du schon von derart falschen Grundlagen ausgehst, wirst du es nie verstehen können. Würdest du nur mal für einen winzigen Moment versuchen dir vorzustellen wie es wäre, wenn dein Körper sich auf diese Art verändern würde, dann könntest du es ganz leicht nachvollziehen.

Aber da kommt jetzt bei dir der Gedanke &quot;Das ist ja aber was anderes, ich bin ja eine Frau.&quot; Und wir sind in deinen Augen nur bekloppte Männchen die sich etwas einbilden. Aber da liegst du falsch. Wir sind genauso Frauen wie du, geboren als Mädchen wie du, nur mit einem winzig kleinen Fehler. Und diesen winzigen Fehler nehmen die Menschen wie du als Rechtfertigung dafür, uns vorzuwerfen wir wären zu blöde um zu wissen ob wir Männchen oder Weibchen sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist genau das was ich mit dem Beispiel mit der Raumtemperatur versucht habe darzustellen. Was ist kalt, und was ist warm? Man kann das nicht absolut definieren, weil es jeder Mensch für sich anders empfindet. Trotzdem kann man gewisse Bereiche angeben. Es gibt ein gewisses Maß an Gesichtsbehaarung das jede Frau tollerieren kann, und ab einem gewissen Punkt beginnt sie darunter zu leiden. Das nennt man dann Hirsutismus. Ab einer gewissen Oberweite, fängt jeder Mann an darunter zu leiden. Das nennt man dann Gynäkomastie.</p>
<p>Das Problem ist einfach nur das, wenn DU sagst das du eine Frau bist, ist das völlig in Ordnung. Wenn ich das gleiche sage, dann muss ich es beweisen, begründen, belegen und erklären und definieren und was weiss ich. Aber es ist so, ich leide genauso unter den Haaren in meinem Gesicht wie du darunter leiden würdest, solltest du z.B. PCOS bekommen. Und ich vermisse meine Brüste genauso wie du sie vermissen würdest, würde man sie dir amputieren. </p>
<p>Diese ganze Klischeekacke hat nicht das geringste damit zu tun, was man für Kleider trägt, ob man auf Fussball steht, Bier trinkt oder was man für Filme mag. Es geht einzig und allein um das Körpergefühl. Und ich spüre ganz genau wo mein Körper falsch ist, bzw. was daran sich falsch entwickelt hat.</p>
<p>Das Problem ist nur, egal wie sehr es mich quält, egal wie sehr ich mich schäme oder was ich mir anhören muss, es wird von mir verlangt das alles hinzunehmen. Und zwar nur aufgrund meines Genitals. Dieses Genital gibt jedem Menschen das Recht mich nach belieben zu beleidigen, zu demütigen, meine Identität in Frage zu stellen. Und selbstverständlich muss ich das alles ohne jeden Widerspruch hinnehmen. </p>
<p>Du bist halt etwas aussergewöhnliches, das musst du doch verstehen.</p>
<p>Ja, wir sollen das immer verstehen. Wir sollen Verständniss haben für eure Ignoranz, für eure Beleidigungen und Angriffe. Wir sollen immer alles ruhig hinnehmen und immer schön brav und sachlich bleiben.</p>
<p>Und ihr? An der Antwort auf meinen Kommentar erkennt man ganz genau das nichtmal der geringste Versuch unternommen wurde es zu verstehen. Und man erkennt auch ganz genau das eine wirkliche Erklärung sinnlos ist. In deinem Kopf sind wir Männer die Frauen werden wollen, und deswegen willst du das dir jemand erklärt warum ein Mann zur Frau werden will. Aber da du schon von derart falschen Grundlagen ausgehst, wirst du es nie verstehen können. Würdest du nur mal für einen winzigen Moment versuchen dir vorzustellen wie es wäre, wenn dein Körper sich auf diese Art verändern würde, dann könntest du es ganz leicht nachvollziehen.</p>
<p>Aber da kommt jetzt bei dir der Gedanke &#8220;Das ist ja aber was anderes, ich bin ja eine Frau.&#8221; Und wir sind in deinen Augen nur bekloppte Männchen die sich etwas einbilden. Aber da liegst du falsch. Wir sind genauso Frauen wie du, geboren als Mädchen wie du, nur mit einem winzig kleinen Fehler. Und diesen winzigen Fehler nehmen die Menschen wie du als Rechtfertigung dafür, uns vorzuwerfen wir wären zu blöde um zu wissen ob wir Männchen oder Weibchen sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anna-Sarah</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-59850</link>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 20:56:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-59850</guid>
		<description>@Stefanie:

&lt;blockquote&gt;Am Ende bleibt eigentlich nur eine endgültige Definition:
Eine Frau ist ein Mensch, der in einem femininen Körper zufrieden ist, und zwar unabhängig davon, ob er einen hat oder nicht.
Und ein Mann ist ein Mensch, der sich in einem maskulinen Körper zufrieden ist, und zwar unabhängig davon ob er einen hat oder nicht.

Jetzt noch irgendwas unklar?&lt;/blockquote&gt;
Bei allem Wunsch nach Definitionen und klaren Begrifflichkeiten: Abgesehen davon, dass mich bei einer solch knackig-zackigen &quot;endgültigen Definition&quot; eines sich immer wieder als sehr komplex herausstellenden &quot;Themas&quot; wie Geschlecht ein gewisses Unwohlsein beschleicht: DER &quot;feminine Körper&quot; und DER &quot;maskuline Körper&quot; lassen sich als solche ja gar nicht so klar und eindeutig fassen, wie es nötig wäre, um mit einer solchen Definition ansatzweise arbeiten zu können (ich sage ansatzweise, weil &quot;wohl fühlen&quot; ja auch sehr subjektiv und facettenreich ist) - für mich persönlich als Cisfrau fühlt sich dieser Vorschlag jedenfalls leider nicht sehr hilfreich an und es bleibt tatsächlich nach wie vor unklar, was &quot;Mann&quot; und &quot;Frau&quot; eigentlich &quot;wirklich&quot; ausmacht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefanie:</p>
<blockquote><p>Am Ende bleibt eigentlich nur eine endgültige Definition:<br />
Eine Frau ist ein Mensch, der in einem femininen Körper zufrieden ist, und zwar unabhängig davon, ob er einen hat oder nicht.<br />
Und ein Mann ist ein Mensch, der sich in einem maskulinen Körper zufrieden ist, und zwar unabhängig davon ob er einen hat oder nicht.</p>
<p>Jetzt noch irgendwas unklar?</p></blockquote>
<p>Bei allem Wunsch nach Definitionen und klaren Begrifflichkeiten: Abgesehen davon, dass mich bei einer solch knackig-zackigen &#8220;endgültigen Definition&#8221; eines sich immer wieder als sehr komplex herausstellenden &#8220;Themas&#8221; wie Geschlecht ein gewisses Unwohlsein beschleicht: DER &#8220;feminine Körper&#8221; und DER &#8220;maskuline Körper&#8221; lassen sich als solche ja gar nicht so klar und eindeutig fassen, wie es nötig wäre, um mit einer solchen Definition ansatzweise arbeiten zu können (ich sage ansatzweise, weil &#8220;wohl fühlen&#8221; ja auch sehr subjektiv und facettenreich ist) &#8211; für mich persönlich als Cisfrau fühlt sich dieser Vorschlag jedenfalls leider nicht sehr hilfreich an und es bleibt tatsächlich nach wie vor unklar, was &#8220;Mann&#8221; und &#8220;Frau&#8221; eigentlich &#8220;wirklich&#8221; ausmacht&#8230;</p>
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