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	<title>Kommentare zu: Wann ist ein Mann ein Mann?</title>
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		<title>Von: Marcel</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-15961</link>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 17:30:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Mann ist ein Mann ist ein Mann ist ein Mann ist ein Mann ist ei Mann st e Ma i e M</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mann ist ein Mann ist ein Mann ist ein Mann ist ein Mann ist ei Mann st e Ma i e M</p>
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	<item>
		<title>Von: Links vom 2. bis 10. November 2008 &#124; i heart digital life</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-15957</link>
		<dc:creator>Links vom 2. bis 10. November 2008 &#124; i heart digital life</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 14:40:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wann ist ein Mann ein Mann? Die Mädchenmannschaft weist darauf hin, dass der deutsche Presserat Arno Frank für seine Äußerungen in der TAZ über den damals schwangeren Thomas Beatie eine Missbilligung ausgesprochen hat. (tags: männer geschlecht trans eltern presse taz transphobie queer heteronormativität) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wann ist ein Mann ein Mann? Die Mädchenmannschaft weist darauf hin, dass der deutsche Presserat Arno Frank für seine Äußerungen in der TAZ über den damals schwangeren Thomas Beatie eine Missbilligung ausgesprochen hat. (tags: männer geschlecht trans eltern presse taz transphobie queer heteronormativität) [...]</p>
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		<title>Von: David</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-14281</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 16:51:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Leute.

Bin gerade zufällig auf diese Seite (und auch auf die dazugehörigen Kommentare von euch) gestoßen, weil mich diese &quot;Wann ist ein Mann ein Mann&quot; -Frage schon lange verfolgt und ich bis heute noch keine klare Antwort gefunden habe.

Ich selbst bin ein Transmann, daher ist für mich diese Frage auch irgendwie unumgänglich.....
&quot;Ein Mann ist ein Mann - Wann? Sobald er sagen kann: Ich bin ein Mann. Ganz einfach.&quot; (Kommentar von Peter)...wenns denn so einfach wäre ;)
Jeder, egal, ob Mann, Frau, Transgender, Intersexueller, schwul, lesbisch oder hetero, sucht irgendwie nach einer Bestätigung.

Da die Männerrolle in der heutigen Zeit sowieso nicht mehr genau definierbar ist und auch immer mehr ineinander &quot;verschwimmt&quot; (Männer kümmern sich um die Erziehung, Männer sollen zuhören können, sollen kochen können, aber auch handwerklich geschickt sein, sollen ein Gentleman aber auch ein klein wenig A***loch sein, sie sollen Gefühle zeigen, aber auch eine starke Schulter zum Anlehnen haben usw) ist auch die Frage wann ist ein Mann ein Mann kaum noch zu beantworten (oder??). Und seit der Erfindung der Metrosexualität (danke Herr Beckham *kotz*) sollten auch noch &quot;männliche&quot; Attribute wie Brust- und Achselhaare (vielleicht auch noch die Beine) rasiert werden, für jede Körperstelle muss eine andere Creme her, die Männer brauchen meist um das doppelte länger im Bad als ihre Partnerin und verbringen den Rest des Tages im Fitness-Studio um ihr Sixpack zu stählen...wo kommen wir da hin? Ist das das &quot;Mann-sein&quot;??? Ob das der Sinn des Lebens für einen Mann ist, frage ich jetzt mal nicht *lach*

Was Thomas Beatie angeht, das ist in einigen Transmann-Foren schon zu einer heftigen Diskussion ausgeartet.
Meine persönliche Meinung ist folgende: Da ich ja die ganze Prozedur (mit Gutachten, Therapie, Hormone usw...) auch durchgemacht habe, finde ich es schon verantwortungsvoll von den Krankenkassen, Gesetzesgebern und all den Verantwortlichen, dass man den Personenstand (also in meinem Fall von weiblich auf männlich) erst ändern kann, wenn die weiblichen Geschlechtsorgane &quot;weg&quot; sind. Mag zwar vielleicht für einzelne hier markaber klingen, aber wenn ich mich dazu entschließe, diesen Weg zu gehen, sollte auch klar sein, dass man keine Kinder zeugen geschweige denn gebähren kann. Ich finds einfach unverantwortlich. Auch wenn die Kinder gesund sind, stell mir das nicht gerade einfach für Thomas´s Körper vor, Hormone nehmen, Hormone absetzen.....wenn mein Intervall dem Ende zugeht, wirkt sich das schon drastisch auf meine Psyche aus....

Liebe Grüße
Dave</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Leute.</p>
<p>Bin gerade zufällig auf diese Seite (und auch auf die dazugehörigen Kommentare von euch) gestoßen, weil mich diese &#8220;Wann ist ein Mann ein Mann&#8221; -Frage schon lange verfolgt und ich bis heute noch keine klare Antwort gefunden habe.</p>
<p>Ich selbst bin ein Transmann, daher ist für mich diese Frage auch irgendwie unumgänglich&#8230;..<br />
&#8220;Ein Mann ist ein Mann &#8211; Wann? Sobald er sagen kann: Ich bin ein Mann. Ganz einfach.&#8221; (Kommentar von Peter)&#8230;wenns denn so einfach wäre ;)<br />
Jeder, egal, ob Mann, Frau, Transgender, Intersexueller, schwul, lesbisch oder hetero, sucht irgendwie nach einer Bestätigung.</p>
<p>Da die Männerrolle in der heutigen Zeit sowieso nicht mehr genau definierbar ist und auch immer mehr ineinander &#8220;verschwimmt&#8221; (Männer kümmern sich um die Erziehung, Männer sollen zuhören können, sollen kochen können, aber auch handwerklich geschickt sein, sollen ein Gentleman aber auch ein klein wenig A***loch sein, sie sollen Gefühle zeigen, aber auch eine starke Schulter zum Anlehnen haben usw) ist auch die Frage wann ist ein Mann ein Mann kaum noch zu beantworten (oder??). Und seit der Erfindung der Metrosexualität (danke Herr Beckham *kotz*) sollten auch noch &#8220;männliche&#8221; Attribute wie Brust- und Achselhaare (vielleicht auch noch die Beine) rasiert werden, für jede Körperstelle muss eine andere Creme her, die Männer brauchen meist um das doppelte länger im Bad als ihre Partnerin und verbringen den Rest des Tages im Fitness-Studio um ihr Sixpack zu stählen&#8230;wo kommen wir da hin? Ist das das &#8220;Mann-sein&#8221;??? Ob das der Sinn des Lebens für einen Mann ist, frage ich jetzt mal nicht *lach*</p>
<p>Was Thomas Beatie angeht, das ist in einigen Transmann-Foren schon zu einer heftigen Diskussion ausgeartet.<br />
Meine persönliche Meinung ist folgende: Da ich ja die ganze Prozedur (mit Gutachten, Therapie, Hormone usw&#8230;) auch durchgemacht habe, finde ich es schon verantwortungsvoll von den Krankenkassen, Gesetzesgebern und all den Verantwortlichen, dass man den Personenstand (also in meinem Fall von weiblich auf männlich) erst ändern kann, wenn die weiblichen Geschlechtsorgane &#8220;weg&#8221; sind. Mag zwar vielleicht für einzelne hier markaber klingen, aber wenn ich mich dazu entschließe, diesen Weg zu gehen, sollte auch klar sein, dass man keine Kinder zeugen geschweige denn gebähren kann. Ich finds einfach unverantwortlich. Auch wenn die Kinder gesund sind, stell mir das nicht gerade einfach für Thomas´s Körper vor, Hormone nehmen, Hormone absetzen&#8230;..wenn mein Intervall dem Ende zugeht, wirkt sich das schon drastisch auf meine Psyche aus&#8230;.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Dave</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9915</link>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 12:30:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9915</guid>
		<description>@ jj:

Ja, New York City... das schöne an New York City ist die Abwesenheit von Stereotypen. Alle haben irgendwie das Gleiche an, keine Gangster-Rapper-Typen, keine Tussies...

Vielleicht haben sie ja deshalb etwas weniger Probleme, transsexuelle Menschen rechtlich an zu erkennen.

In New York City ist die Diskriminierung transsexueller Menschen verboten - ist Deutschland ist sie dies nicht (sie ist sogar ausdrücklich erlaubt).

Doch sind die New Yorker noch nicht alle soweit, wie ihr Gesetz. So kann es passieren, dass man als Transsexuelle, wenn man das falsche Klo benutzt, zusammengeschlagen wird. McDonalds-Klos sind Orte, wo sich Transmenschen nicht aufhalten sollten. Dagegen steht Starbucks hoch im Kurs, da sie Unisex-Toiletten haben (und man wird mit Madam angeredet, als Frau :-)).

Du kannst in NYC jederzeit deinen Vornamen ändern lassen. Wenn das mit dem Geschlechtseintrag auch noch funktioniert - wow! Ich hoffe mal, das klappt.

Wir könnten uns ein Beispiel in vielerlei Hinsicht an den New Yorkern nehmen: Weniger Stereotypen, mehr Rücksicht und mehr &quot;leben und leben lassen&quot; (bis auf ein paar Schläger, die es noch nicht kapiert haben. Aber die religiöse Rechte ist ja leider in den USA sehr stark).

Ich würde lieber in NYC leben... Warum hat Deutschland nur so große Probleme mit der Anerkennung von Menschenrechten, mit der Anerkennung von Minderheitenrechten? Alte deutsche Tradition? Schon im Dritten Reich wurden die Leute nach ihrer Anatomie beurteilt (Rassenlehre) - auch transsexuelle Frauen werden auf Grund ihrer Anatomie diskriminiert... 

Stereotypen... 

Und zurück zum Ausgangsthema: In New York ist das Mann-sein sicherlich einfacher :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ jj:</p>
<p>Ja, New York City&#8230; das schöne an New York City ist die Abwesenheit von Stereotypen. Alle haben irgendwie das Gleiche an, keine Gangster-Rapper-Typen, keine Tussies&#8230;</p>
<p>Vielleicht haben sie ja deshalb etwas weniger Probleme, transsexuelle Menschen rechtlich an zu erkennen.</p>
<p>In New York City ist die Diskriminierung transsexueller Menschen verboten &#8211; ist Deutschland ist sie dies nicht (sie ist sogar ausdrücklich erlaubt).</p>
<p>Doch sind die New Yorker noch nicht alle soweit, wie ihr Gesetz. So kann es passieren, dass man als Transsexuelle, wenn man das falsche Klo benutzt, zusammengeschlagen wird. McDonalds-Klos sind Orte, wo sich Transmenschen nicht aufhalten sollten. Dagegen steht Starbucks hoch im Kurs, da sie Unisex-Toiletten haben (und man wird mit Madam angeredet, als Frau :-)).</p>
<p>Du kannst in NYC jederzeit deinen Vornamen ändern lassen. Wenn das mit dem Geschlechtseintrag auch noch funktioniert &#8211; wow! Ich hoffe mal, das klappt.</p>
<p>Wir könnten uns ein Beispiel in vielerlei Hinsicht an den New Yorkern nehmen: Weniger Stereotypen, mehr Rücksicht und mehr &#8220;leben und leben lassen&#8221; (bis auf ein paar Schläger, die es noch nicht kapiert haben. Aber die religiöse Rechte ist ja leider in den USA sehr stark).</p>
<p>Ich würde lieber in NYC leben&#8230; Warum hat Deutschland nur so große Probleme mit der Anerkennung von Menschenrechten, mit der Anerkennung von Minderheitenrechten? Alte deutsche Tradition? Schon im Dritten Reich wurden die Leute nach ihrer Anatomie beurteilt (Rassenlehre) &#8211; auch transsexuelle Frauen werden auf Grund ihrer Anatomie diskriminiert&#8230; </p>
<p>Stereotypen&#8230; </p>
<p>Und zurück zum Ausgangsthema: In New York ist das Mann-sein sicherlich einfacher :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9914</link>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 12:11:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9914</guid>
		<description>@ Peter: 
&quot;Ich sehe hier in der Diskussion noch nicht einmal das sich unsere Positionen großartig unterscheiden.&quot; Sehe ich auch so.

Nur in einem, denke ich: In der Außendefinition und der Wichtigkeit dieser.

Deutschland ist ein extremistisches Land, was Stereotypen angeht. Es gibt wohl kaum ein anderes europäisches land, indem es so wichtig ist, sich stereotyp zu verhalten. Die Hälfte der Frauen sehen aus wie Tussies und die Hälfte der Männer sind Macker.

In den letzten Jahren gings, was die Gleichstellung der Geschlechter anging, auch mächtig den Bach runter. da Tussies ja als nicht so intelligent gelten, wird Ihnen auch weniger bezahlt. So bekommen Frauen im Schnitt für den gleichen Job fast 25% weniger bezahlt als Männer. Die Meinung der Bundesregierung dazu (im Bericht zum Sozialpakt): Dies hätte nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern hätte andere Gründe, die man erst noch herausfinden müsse.

Deutschland ist damit fast Schlusslicht in der Frauenemanzipation (was die Bezahlung angeht) in Europa.

Und ich denke schon, wie schon oben erwähnt, dass dies sehr viel mit den hier vorherrschenden Stereotypen zu tun hat.

Dass Stereotypenbildung prinzipiell zu Menschenrechtsverletzungen führt, weiß auch die UN. So steht im CEDAW-Abkommen: 
„Artikel 5: Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, a) um einen Wandel in den sozialen und kulturellen Verhaltensmustern von Mann und Frau zu bewirken, um so zur Beseitigung von Vorurteilen sowie von herkömmlichen und allen sonstigen auf der Vorstellung von der Unterlegenheit oder Überlegenheit des einen oder anderen Geschlechts oder der stereotypen Rollenverteilung von Mann und Frau beruhenden Praktiken zu gelangen;“

Wie heftig und wie wichtig diese Stereotypen in Deutschland sind, merkt man gerade an Diskussionen, wie dieser hier.
&quot;Das fängt ja unter Umständen erst an, wenn jemand nicht nur sagt &quot;Ich bin ein Mann&quot; sondern auch von anderen Menschen als solcher eingeordnet werden möchte.&quot;
Warum? Warum soll ich von anderen unbedingt so eingeordnet werden wollen? Warum ist dies gerade in DEUTSCHLAND so wichtig? Warum ist es so wichtig, dass man Stereotypen gehorcht um auf den ersten Blick als Mann oder Frau zu gelten?

Wir leben in einem seltsamen Land...

Wie schon erwähnt, es gibt soooo viele Menschen, die dem Geschlechtsstereotyp nicht entsprechen und die man nicht sofort als Mann oder Frau einordnet - doch diese Menschen (ihre Anzahl) haben eindeutig abgenommen. 
Es gab mal eine Zeit, da hatten viele lange Haare, trugen Jeans und Pulli... da sah man das nicht so schnell, wie heute... 

Und heute fühlt sich Frau nur noch wohl mit Push-Up-BH und Männer mit Bomberjacken (oder so nem Gangster-Rapper-Zeugs). 

Gerade aber diese Bewegung aus Tussies und Mackern, aus sexy Frauen und coolen Gangster-Rapper-Typen, ist menschenverachtend, Stereotypen sind immer menschenverachtend.

Dies merkt man letzten Endes daran, dass Menschen sich gezwungen fühlen, diesen Stereotypen zu gehorchen - und die, die es nicht können, Probleme bekommen können.

Aber: Wir sind wer und was wir sind. Nicht die Stereotypen, nicht die Außenwahrnehmung macht uns zu dem, was wir sind, sondern nur wir alleine. Und wenn wir nachgeben, wenn wir uns allzu sehr der Außenwahrnehmung unterwerfen, dann entmenschlichen wir.

Ich erlebe diese verzweifelten Versuche, den Anforderungen des Außen zu gehorchen vor allem bei transsexuellen Frauen - die jedoch in der Regel scheitern. Sie sind nun mal größer als Durchschnittsfrauen, haben breitere Schultern und eine männlichere Stimme. Das kann man den Stereotypen nicht anpassen. Versuche, es dennoch zu tun, führen meist zur Verzweiflung.

Es wird Zeit, dass wir mehr zu uns stehen, finde ich. Es wird Zeit, dass auch in Deutschland Menschenrechte wieder etwas gelten - vor allem Frauenrechte - und man sich endlich an den Abbau von Stereotypen macht. Eine Diskriminierung auf Grund von Stereotypen darf es nicht geben - denn dies ist eine Diskriminierung auf Grund des Geschlechts nun mal. Es ist auch immer eine Diskriminierung auf Grund von Vorurteilen.

... ich könnte noch ewig lamentieren, aber ich denke, jetzt reicht es mal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter:<br />
&#8220;Ich sehe hier in der Diskussion noch nicht einmal das sich unsere Positionen großartig unterscheiden.&#8221; Sehe ich auch so.</p>
<p>Nur in einem, denke ich: In der Außendefinition und der Wichtigkeit dieser.</p>
<p>Deutschland ist ein extremistisches Land, was Stereotypen angeht. Es gibt wohl kaum ein anderes europäisches land, indem es so wichtig ist, sich stereotyp zu verhalten. Die Hälfte der Frauen sehen aus wie Tussies und die Hälfte der Männer sind Macker.</p>
<p>In den letzten Jahren gings, was die Gleichstellung der Geschlechter anging, auch mächtig den Bach runter. da Tussies ja als nicht so intelligent gelten, wird Ihnen auch weniger bezahlt. So bekommen Frauen im Schnitt für den gleichen Job fast 25% weniger bezahlt als Männer. Die Meinung der Bundesregierung dazu (im Bericht zum Sozialpakt): Dies hätte nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern hätte andere Gründe, die man erst noch herausfinden müsse.</p>
<p>Deutschland ist damit fast Schlusslicht in der Frauenemanzipation (was die Bezahlung angeht) in Europa.</p>
<p>Und ich denke schon, wie schon oben erwähnt, dass dies sehr viel mit den hier vorherrschenden Stereotypen zu tun hat.</p>
<p>Dass Stereotypenbildung prinzipiell zu Menschenrechtsverletzungen führt, weiß auch die UN. So steht im CEDAW-Abkommen:<br />
„Artikel 5: Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, a) um einen Wandel in den sozialen und kulturellen Verhaltensmustern von Mann und Frau zu bewirken, um so zur Beseitigung von Vorurteilen sowie von herkömmlichen und allen sonstigen auf der Vorstellung von der Unterlegenheit oder Überlegenheit des einen oder anderen Geschlechts oder der stereotypen Rollenverteilung von Mann und Frau beruhenden Praktiken zu gelangen;“</p>
<p>Wie heftig und wie wichtig diese Stereotypen in Deutschland sind, merkt man gerade an Diskussionen, wie dieser hier.<br />
&#8220;Das fängt ja unter Umständen erst an, wenn jemand nicht nur sagt &#8220;Ich bin ein Mann&#8221; sondern auch von anderen Menschen als solcher eingeordnet werden möchte.&#8221;<br />
Warum? Warum soll ich von anderen unbedingt so eingeordnet werden wollen? Warum ist dies gerade in DEUTSCHLAND so wichtig? Warum ist es so wichtig, dass man Stereotypen gehorcht um auf den ersten Blick als Mann oder Frau zu gelten?</p>
<p>Wir leben in einem seltsamen Land&#8230;</p>
<p>Wie schon erwähnt, es gibt soooo viele Menschen, die dem Geschlechtsstereotyp nicht entsprechen und die man nicht sofort als Mann oder Frau einordnet &#8211; doch diese Menschen (ihre Anzahl) haben eindeutig abgenommen.<br />
Es gab mal eine Zeit, da hatten viele lange Haare, trugen Jeans und Pulli&#8230; da sah man das nicht so schnell, wie heute&#8230; </p>
<p>Und heute fühlt sich Frau nur noch wohl mit Push-Up-BH und Männer mit Bomberjacken (oder so nem Gangster-Rapper-Zeugs). </p>
<p>Gerade aber diese Bewegung aus Tussies und Mackern, aus sexy Frauen und coolen Gangster-Rapper-Typen, ist menschenverachtend, Stereotypen sind immer menschenverachtend.</p>
<p>Dies merkt man letzten Endes daran, dass Menschen sich gezwungen fühlen, diesen Stereotypen zu gehorchen &#8211; und die, die es nicht können, Probleme bekommen können.</p>
<p>Aber: Wir sind wer und was wir sind. Nicht die Stereotypen, nicht die Außenwahrnehmung macht uns zu dem, was wir sind, sondern nur wir alleine. Und wenn wir nachgeben, wenn wir uns allzu sehr der Außenwahrnehmung unterwerfen, dann entmenschlichen wir.</p>
<p>Ich erlebe diese verzweifelten Versuche, den Anforderungen des Außen zu gehorchen vor allem bei transsexuellen Frauen &#8211; die jedoch in der Regel scheitern. Sie sind nun mal größer als Durchschnittsfrauen, haben breitere Schultern und eine männlichere Stimme. Das kann man den Stereotypen nicht anpassen. Versuche, es dennoch zu tun, führen meist zur Verzweiflung.</p>
<p>Es wird Zeit, dass wir mehr zu uns stehen, finde ich. Es wird Zeit, dass auch in Deutschland Menschenrechte wieder etwas gelten &#8211; vor allem Frauenrechte &#8211; und man sich endlich an den Abbau von Stereotypen macht. Eine Diskriminierung auf Grund von Stereotypen darf es nicht geben &#8211; denn dies ist eine Diskriminierung auf Grund des Geschlechts nun mal. Es ist auch immer eine Diskriminierung auf Grund von Vorurteilen.</p>
<p>&#8230; ich könnte noch ewig lamentieren, aber ich denke, jetzt reicht es mal.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9830</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 04:14:10 +0000</pubDate>
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		<description>In New York ist das alles einfacher... oder auch nicht. 
Interessant auf alle Fälle.

&quot;New York Plans to Make Gender Personal Choice&quot;
http://www.nytimes.com/2006/11/07/nyregion/07gender.html?_r=1

“I’ve already heard of a ‘transgendered’ man who claimed at work to be ‘a woman in a man’s body but a lesbian’ and who had to be expelled from the ladies’ restroom because he was propositioning women there,” Dr. Paul McHugh, a member of the President’s Council of Bioethics and chairman of the psychiatry department at Johns Hopkins University, wrote in an e-mail message on the subject. “He saw this as a great injustice in that his behavior was justified in his mind by the idea that the categories he claimed for himself were all ‘official’ and had legal rights attached to them.”</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In New York ist das alles einfacher&#8230; oder auch nicht.<br />
Interessant auf alle Fälle.</p>
<p>&#8220;New York Plans to Make Gender Personal Choice&#8221;<br />
<a href="http://www.nytimes.com/2006/11/07/nyregion/07gender.html?_r=1" rel="nofollow">http://www.nytimes.com/2006/11/07/nyregion/07gender.html?_r=1</a></p>
<p>“I’ve already heard of a ‘transgendered’ man who claimed at work to be ‘a woman in a man’s body but a lesbian’ and who had to be expelled from the ladies’ restroom because he was propositioning women there,” Dr. Paul McHugh, a member of the President’s Council of Bioethics and chairman of the psychiatry department at Johns Hopkins University, wrote in an e-mail message on the subject. “He saw this as a great injustice in that his behavior was justified in his mind by the idea that the categories he claimed for himself were all ‘official’ and had legal rights attached to them.”</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9829</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 00:24:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9829</guid>
		<description>Christina,

ich sehe hier in der Diskussion noch nicht einmal das sich unsere Positionen großartig unterscheiden.

Du sagst: &lt;i&gt;Ein Mann ist ein Mann - Wann? Sobald er sagen kann: Ich bin ein Mann. Ganz einfach.&lt;/i&gt;

OK, einverstanden. Wo ist das Problem?

Das fängt ja unter Umständen erst an, wenn jemand nicht nur sagt &quot;Ich bin ein Mann&quot; sondern auch von anderen Menschen als solcher eingeordnet werden möchte. Warum auch immer das für ihn wichtig ist und was auch immer er sich davon verspricht.

Solange ihm diese Zuordnung durch andere aber egal ist, gibt es keinen Konflikt und kein Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christina,</p>
<p>ich sehe hier in der Diskussion noch nicht einmal das sich unsere Positionen großartig unterscheiden.</p>
<p>Du sagst: <i>Ein Mann ist ein Mann &#8211; Wann? Sobald er sagen kann: Ich bin ein Mann. Ganz einfach.</i></p>
<p>OK, einverstanden. Wo ist das Problem?</p>
<p>Das fängt ja unter Umständen erst an, wenn jemand nicht nur sagt &#8220;Ich bin ein Mann&#8221; sondern auch von anderen Menschen als solcher eingeordnet werden möchte. Warum auch immer das für ihn wichtig ist und was auch immer er sich davon verspricht.</p>
<p>Solange ihm diese Zuordnung durch andere aber egal ist, gibt es keinen Konflikt und kein Problem.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Susanne</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9825</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 19:12:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9825</guid>
		<description>Christina, das hier ist der falsche Ort, um pampig zu werden. Die Diskussion lässt sich sehr wohl sachlich führen, das kannst du an vielen Kommentaren oben sehen. Und: Beiträge werden allgemein ernster genommen und führen eher zu einem Ergebnis in der Debatte, wenn man sie versucht, so sachlich und respektvoll wie möglich zu formulieren. Ansonsten empfehle ich dir noch wärmstens die Lektüre unserer &lt;a href=&quot;http://maedchenmannschaft.net/netiquette&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Netiquette&lt;/a&gt;.

Vielen Dank, dass du es in Zukunft wenigstens probierst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christina, das hier ist der falsche Ort, um pampig zu werden. Die Diskussion lässt sich sehr wohl sachlich führen, das kannst du an vielen Kommentaren oben sehen. Und: Beiträge werden allgemein ernster genommen und führen eher zu einem Ergebnis in der Debatte, wenn man sie versucht, so sachlich und respektvoll wie möglich zu formulieren. Ansonsten empfehle ich dir noch wärmstens die Lektüre unserer <a href="http://maedchenmannschaft.net/netiquette" rel="nofollow">Netiquette</a>.</p>
<p>Vielen Dank, dass du es in Zukunft wenigstens probierst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9823</link>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 18:56:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9823</guid>
		<description>Liebe Susanne,

leider ist das Ganze Thema polemisch und somit wirds etwas schwierig, wenn jemand nicht auf ernste Argumente eingeht, ernst zu bleiben.

Dank Biologieunterricht wissen wir ja: Geschlechtsempfinden ist angeboren. Jedes Kind weiß schon von klein ein, welches Geschlecht es hat. Unabhängig von Genitalvergleichen unter Duschen.

Laut Bundesverfassungsgericht ist dein Geschlechtsempfinden ein Teil deiner Würde und darf dir nicht abgesprochen werden.

Warum also sich darüber unterhalten, was die Außenansicht deiner Person mit deinem Geschlecht zu tun haben soll? Es gibt so viele menschen, die sind weder transsexuell noch intersexuell und sehen so garnicht nach dem Geschlecht auf ihrer Geburtsurkunde aus. Und jetzt?

Was hat die Außenwahrnehmung für eine Bedeutung, außer der, dass sie meist sehr unschön ist, wenn du nicht gerade einem Norm-Stereotyp entsprichst. Du musst weder trans- noch sonstwie sexuell sein, um ion eine falsche Schublade gesteckt zu werden. 

Und nun? Was bringt uns dieses Wissen?

Jedes Diskutieren darüber, im Zusammenhang mit der Frage &quot;Wann ist Mann ein Mann?&quot; ist doch lächerlich und kann nur in polemischem Unsinn enden. Und muss es ja auch irgendwie, wenn jemand mit Penissen unter der Dusche ankommt.

Ich fänds ja auch schöner, wenn jemand auf meine Argumente eingehen würde - ist hier aber wohl nicht üblich.
Aber, falls doch: Geschlechtsidentität ist angeboren. Ein Mann ist ein Mann - Wann? Sobald er sagen kann: Ich bin ein Mann. Ganz einfach. Da ist nichts, das ihn zum Mann &quot;macht&quot;, nein, er ist es einfach.

Und wer das an sich selbst nicht feststellen kann, und meint, es müsse aus ihm noch ein &quot;richtiger Mann&quot; gemacht werden, der geht dann freiwillig zum Bund - ach was sage ich, nicht zu den Weicheiern, zu den RICHTIGEN Männern, nach Afghanistan!

War das polemisch... mist!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Susanne,</p>
<p>leider ist das Ganze Thema polemisch und somit wirds etwas schwierig, wenn jemand nicht auf ernste Argumente eingeht, ernst zu bleiben.</p>
<p>Dank Biologieunterricht wissen wir ja: Geschlechtsempfinden ist angeboren. Jedes Kind weiß schon von klein ein, welches Geschlecht es hat. Unabhängig von Genitalvergleichen unter Duschen.</p>
<p>Laut Bundesverfassungsgericht ist dein Geschlechtsempfinden ein Teil deiner Würde und darf dir nicht abgesprochen werden.</p>
<p>Warum also sich darüber unterhalten, was die Außenansicht deiner Person mit deinem Geschlecht zu tun haben soll? Es gibt so viele menschen, die sind weder transsexuell noch intersexuell und sehen so garnicht nach dem Geschlecht auf ihrer Geburtsurkunde aus. Und jetzt?</p>
<p>Was hat die Außenwahrnehmung für eine Bedeutung, außer der, dass sie meist sehr unschön ist, wenn du nicht gerade einem Norm-Stereotyp entsprichst. Du musst weder trans- noch sonstwie sexuell sein, um ion eine falsche Schublade gesteckt zu werden. </p>
<p>Und nun? Was bringt uns dieses Wissen?</p>
<p>Jedes Diskutieren darüber, im Zusammenhang mit der Frage &#8220;Wann ist Mann ein Mann?&#8221; ist doch lächerlich und kann nur in polemischem Unsinn enden. Und muss es ja auch irgendwie, wenn jemand mit Penissen unter der Dusche ankommt.</p>
<p>Ich fänds ja auch schöner, wenn jemand auf meine Argumente eingehen würde &#8211; ist hier aber wohl nicht üblich.<br />
Aber, falls doch: Geschlechtsidentität ist angeboren. Ein Mann ist ein Mann &#8211; Wann? Sobald er sagen kann: Ich bin ein Mann. Ganz einfach. Da ist nichts, das ihn zum Mann &#8220;macht&#8221;, nein, er ist es einfach.</p>
<p>Und wer das an sich selbst nicht feststellen kann, und meint, es müsse aus ihm noch ein &#8220;richtiger Mann&#8221; gemacht werden, der geht dann freiwillig zum Bund &#8211; ach was sage ich, nicht zu den Weicheiern, zu den RICHTIGEN Männern, nach Afghanistan!</p>
<p>War das polemisch&#8230; mist!</p>
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		<title>Von: Susanne</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9820</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 16:01:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/wann-ist-ein-mann-ein-mann-2/#comment-9820</guid>
		<description>Könntet ihr bitte einen Gang runterschalten? Das ist mir hier zu polemisch, zu aggressiv, da helfen auch die vielen lustigen Lachgesichter nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Könntet ihr bitte einen Gang runterschalten? Das ist mir hier zu polemisch, zu aggressiv, da helfen auch die vielen lustigen Lachgesichter nicht.</p>
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