Überraschung, Stereotype schaden und feministische Disney-Prinzessinnen – kurz verlinkt

von der Mädchenmannschaft

Die türkische Version vom Kinderbuch „Unsa Haus“ ist als PDF zum kostenlosen Download online erschienen (das Kinderbuch hatten wir vor einiger Zeit rezensiert).

Wie feministisch handeln die Disney-Prinzessinnen? Nerve hat’s untersucht.

Seit einigen Monaten wird bereits Malawi von einer Frau, Joyce Banda, regiert, nun steht auch an der Spitze der Afrikanischen Union eine Frau. Die südafrikanische Innenministerin Nkosazana Dlamini-Zuma setzte sich in Addis Abeba gegen den bisherigen Kommissionsvorsitzenden, Jean Ping aus Gabun, durch, so tagesschau.de.

BDSM-Geschichten und erotische Erzählungen, die frau besser gefallen könnten als Twilight, hat Bizzybiz gesammelt.

Was tun gegen die alltägliche Objektifizierung von Frauen? Das Ms. Magazine hat acht Tips für Frauen, die sich davon befreien wollen. Ein besonders schöner: Keine Entschuldigungen mehr, dass frau öffentlichen Raum beansprucht! (Teil eins, Teil zwei)

Am 22. Juni 2012 wurde in Berlin-Schöneberg ein Gedenkort für Hilde Radusch eingeweiht. Es ist der erste Gedenkort für eine im Nationalsozialismus verfolgte lesbische Frau in Berlin. Mehr auch bei Berlin Woman.

Janet Mock über ihre Probleme mit der Erklärung, Transmenschen seien „im falschen Körper gefangen“.

Reisen mit Kindern geht nicht? Doch und “Are We There Yet? 101 Guide to Backpacking with Kids” soll zeigen, wie es geht. Dafür benötigt das Projekt aber noch Unterstützung.

Schon etwas älter aber aktuell durch’s Internet gereicht wurde ein Interview in der Süddeutschen zum Thema Polyamorie.

Das Europamagazin hat über Pussy Riot und ihre Unterstützer_innen berichtet. Wie der Prozess gegen die Musikerinnen ausgeht, ist weiter ungewiß.

DRadio Wissen berichtet aus dem Institut des Absolut Offensichtlichen und stellt fest: Junge Migranten leider unter negativen stereotypen Zuschreibungen. Mehr direkt bei der Uni Oldenburg.

Die Allgemeine Zeitung hat auf dem Ladyfest Mainz zugeschaut.

Wie es anzustellen ist, dass frau auf Bikinifotos stets bombig aussieht, weiß Jezebel.

Morgen, am 19. Juli startet „Man for a Day“ in (viel zu wenigen) deutschen Kinos. Der Film dokumentiert einen Workshop von Drag King Diane Torr, die ihren Teilnehmerinnen vermittelt, wie Männlichkeit konstruiert wird.

Weitere Termine nach dem Klick, heute aus Erfurt, Münster, München, Wien und Berlin – und eine Stellenausschreibung:

In Erfurt laufen gerade die Polyfantasiatage, noch bis zum 21. Juli.

Das Abschlusskonzert (FB Link) vom Ruby Tuesday Hip Hop und Rock Camp für Mädchen, inter- und transgeschlechtliche Jugendliche findet am 29. Juli in Berlin statt.

Schon mal vormerken: Am 18. August ist der Slutwalk Münster (FB Link).

Vom 30. August bis 2. September findet in München das Rockcamp für Mädchen zwischen zehn und 18 Jahren statt, für das Ihr Euch jetzt anmelden könnt.

Jetzt schon anmelden kann frau sich auch für das 1. Internationale Queer-Feministischen Fußballturnier, die FußBALLade im September 2012 in Wien.

In Berlin wird ein_e Juniorprofessor_in für Disability Studies (PDF)gesucht.




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 18. Juli 2012 um 15:50 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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11 Kommentare

  1. Elaria sagt:

    Danke für den Link über die feministischen Disney-Prinzessinnen. Genau darüber habe ich mir die Woche auch Gedanken gemacht. http://lippyanswer.blogspot.de/2012/07/keine-prinzessin-die-moral-von-der.html

  2. Katharina No sagt:

    Danke für die Links! Bei denen zum MsMagazin habt ihr was verwechselt, „part2“ führt nämlich zum 4. Teil. Macht aba nüscht.

  3. Helga sagt:

    @Katharina No: Ne, das ist Absicht ;) Die Tips sind in den Teilen 3 und 4. Letzte Woche hatten wir schon auf den Start der Serie hingewiesen, Teil 1 und 2 erläutern wie Objektifizierung funktioniert und warum es schädlich ist.

  4. Shandri sagt:

    Leider sind fast alle links, die interessant klangen auf englisch :(
    Könntet ihr in Zukunft vielleicht dabei schreiben, wenn es sich bei den Texten nicht um deutsche handelt, dann muss man nicht erst alles anklicken, um dann festzustellen, dass man das nicht versteht…

  5. Emi sagt:

    ja, ich würd shandri da zustimmen!

  6. Dani sagt:

    Interessant find ich auch die „bösen Frauen“ bei Disney, von autostraddle:
    http://www.autostraddle.com/evil-disney-queens-are-doing-it-for-themselves-141596/

  7. ft sagt:

    Weiß jemand zufällig von welcher band die hintergrundsmusik von dem ladyfest mainz video ist?

  8. Alfreda sagt:

    Heute Morgen im Netz entdeckt, Wortwahl nicht besonders achtsam, inhaltlich aber spannend:

    Menschenfeindliche, letztlich faschistische Botschaften“, die mit „hinterhältiger Penetranz“ verbreitet werden, hat Margarete Stokowski in Frauenzeitschriften wie etwa Jolie entdeckt und liefert auch einige Belege für diese starke These.

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2012%2F07%2F19%2Fa0155&cHash=5a1d8bc37a

  9. Magda sagt:

    @ ft

    Ich glaube, dass das die Musik von Polly Pocket ist, die auch beim Ladyfest aufgetreten sind (weiß es aber nicht so genau).

  10. Journelle sagt:

    Ich glaube, dass der Artikel über die besseren BDSM-Stories sich nicht auf Twilight, sondern auf 50 Shades of Grey bezieht. 50 Shades ist sozusagen ein Fanfiction von Twilight. In Twilight selbst ist der Sexanteil und der BDSM-Sexanteil eher gering. (Indem die Autorin im Titel nicht von 50 Shades, sondern von Twilight Fanfiction spricht will sie deutlich machen, wie uninspiriert sie 50 Shades findet.)

  11. Journelle sagt:

    Und noch eine Randnotiz: Im Text bei Bizzybiz Blog werden Anthologien von Rachael Kramer Bussell empfohlen. Die ist wiederum eng mit dem Erfolg von 50 Shades of Grey verbunden. Kleine Welt.