Typenparaden, Identitätspolitiken und queer-feministische Jugendarbeit – Die Blogschau

von Charlott
Dieser Text ist Teil 283 von 295 der Serie Die Blogschau

Naekubi schreibt bei Danger Bananas über Rassismus (und auch sonst fast allen denkbaren *ismen) in Oliver Kalkofes Sendung „SchleFaZ – die schlechtesten Filme aller Zeiten“: „Satire, die nach unten tritt, ist vor allem eins: systemkonformes Mobbing.“.

Auf Stop! Talking. widmet sich accalmie Identitätspolitiken, situativen Priviliegien, Aneignungen und (fehlenden) Macht- und Strukturanalysen. (Englisch)

Das Underdog Fanzine hat die Wissenschaftlerin Melanie Groß zu ihren Forschungen und praktischen Interventionen, zu feministischem Aktivismus und Dekonstruktion, sowie queer-feministischer Jugendarbeit befragt.

Es interessiert mich nicht mit wem Du schläfst…„, Don’t degrade Debs, Darling! fasst zwanzig Punkt zu Biphobie zusammen.

Mein Körper Mit Mir ist ein Blog zum Leben mit Epilepsie, Alopecia Areata und Neurodermitis.

Das Blog no218nofundis berichtet von der Salzburger Demo unter dem Motto „Pro Choice is ois!“, die am 25. Juli stattgefunden hatte.

Bei Carmilla DeWinter gibt es eine Zusammenstellung typischer konservativer rhetorischer Mittel und Manipulationstechniken (aufgehangen an den Debatten rund um den Bildungsplan in Baden-Württemberg) und Vorschlägen, wie diesen begegnet werden kann. (Auch wenn dabei leider beispielsweise das Prinzip „Rationalität“ ziemlich wenig hinterfragt wird.)

Auf classless.org erklärt Kulla, dass Rassismus kein Problem mangelnder Bildung ist: „Umgekehrt geht Rassismus nicht weg, weil Menschen zum Gymnasium gehen – die dort ausgebrütete deutsche “Mittelschicht” ist ein Hort jeglichen Ressentiments gegen Arme, Schwache, Faule, Kranke, Verrückte (…)“.

Auf dem Missy Magazine Blog schreibt Hengameh über langweiligen Einheitsbrei: „Quoten auf Bühnen? Schön wär’s. Aber was ist eigentlich schlimmer, die Typenparaden auf den Bühnen oder die schlechten Ausreden der Organisator_innen?“

Die Bloggerin SchwarzRund arbeitet an ihrem ersten Roman. Zur Unterstützung hat sie eine Crowdfunding-Kampagne begonnen.

SchwarzRund Indiegogo from Melina Perez on Vimeo.

Habt ihr diese Woche etwas geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blog etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Regelmäßig verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.




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Eintrag geschrieben: Samstag, 1. August 2015 um 9:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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5 Kommentare

  1. Frida sagt:

    Liebe Mädchenmannschaft. Ich habe gerade den Artikel zu Biphobie, oder besser zu Monosexismus gelesen. Hätte ich gewusst, was auf mich zukommt, hätte ich ihn nicht angeklickt.Der gute alte Binaritätsvorwurf hat ebensowenig gefehlt wie Trans*phobe Aussagen. Es gab vor nicht allzulanger Zeit eine Diskussion auf teariffic, dir ich hier nochmal verlinke. Dort wurde eine ähnliche Argumentation zu Bisexualität verwendet und ausführlich in Kommentaren darauf Bezug genommen. Vielleicht schafft das Lesen Klarheit, wieso Menschen sich als Bi definieren und-ja, die Erfahrung von Menschen vielleicht auch mal ernst genommen werden darf. Wär super.. http://teariffic.de/2014/09/09/warum-ich-mir-vorstellen-konnte-mich-auch-mal-als-bi-ally-zu-positionieren/ Außerdem empfehle ich Shiri Eisner. Shiri zeigt auf, dass Bi sehr wohl ein politisches, Trans*inklusives label war und ist bzw sein kann. Ebenso den geneigten Leser_innen lege ich Robyn Ochs und Julia Serano ans Herz.

  2. Alex_a sagt:

    Vielen Dank für die Linksammlung! Leider funktioniert der Link zu „Mein Körper Mit Mir“ nicht. LG

  3. Iris sagt:

    Der Link zum Mein-Körper-mit-mir-Blog funktioniert leider nicht und die Seite ist auch so nicht zu finden…

  4. Nadine sagt:

    @Alex_a & Iris

    Irgendwie scheint die Seite offline genommen worden zu sein. Vor ein paar Tagen war der Beitrag noch aufrufbar. Sehr schade.

  5. Danke für’s Verlinken, außerdem für die Denkanstöße – dann werde ich mich mal weiterbilden. Sobald ich zu einem Ergebnis komme und das auch dem Co-Autor erklären kann, gibt’s eine aktualisierte Version der PDF.