Einträge mit dem Tag ‘Working Girl’


Schlampen, Maskus und Dark Girls – die Blogschau

7. August 2011 von Anna
Dieser Text ist Teil 120 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Ausnahmsweise mal erst am Sonntag: Die Blogschau. Viel Spaß damit!

Nächsten Samstag ist Slutwalk und viele Blogs rufen zur Teilnahme auf und/oder erklären, worum es genau geht. Zum Beispiel: Frau mit Bart oder Nele Tabler. Slutwalk Berlin schaut derweil schonmal zurück und zwar auf den Slutwalk in Neu Delhi, welches der erste seiner Art in Asien war (Text auf Englisch).

Das Gesetz zu den eingetragenen Lebenspartnerschaften wurde zehn. Antje Schrupp nahm die Berichterstattung rund um dieses Jubiläum zum Anlass, “Lebenspartnerschaft für alle” zu fordern.

vomhonig träumt vom Feminist Wonderland. Yeah!

Jule von meinaugenschmaus beantwortet ausführlich, offen und sehr intim die ihr so oft von Hörenden gestellte Frage: “Wie hast du eigentlich sprechen gelernt?”

Der Mädchenblog bespricht das Buch “(r)echte Kerle – zur Kumpanei der MännerRECHTSbwegung”, das über die Vernetzung der Maskulisten mit der rechten Szene aufklärt. Außerdem im Mädchenblog: Ein echter Party Fail.

Franziska Bluhm hat versucht bei Woolworth einzukaufen. Macht sie wohl nie wieder.

Bei Kübra drüben gibts den Trailer zu “Dark Girls” zu sehen, ein Dokumentarfilm, der Ende des Jahres erscheinen und sicher hier im Blog auch noch ausführlicher Erwähnung finden wird (Film und Trailer sind auf Englisch).

Warum denken Kinder meistens, dass Papa schlauer als Mama ist? Der Väterblog stellt die erklärende Studie dazu vor – es hängt, so viel sei hier schon gesagt, mit der Berufstätigkeit der Eltern zusammen.

Konnys Lesbenseiten weisen auf eine neue Ausgabe von “weird  Das Bielefelder Online-Magazin von Lesben für Lesben” hin.

momorulez von metalust schreibt in einem Text mit dem Titel “was ich einmal mehr gelernt habe” darüber, wie das so läuft mit den “Minderheiten” und der “Aufklärung”. Frustrierend. Und so wahr.


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Girls’ Day

23. April 2009 von Barbara

Heute findet zum neunten Mal der Girls’ Day statt. Um was es geht – jungen Mädchen die Möglichkeit bieten, in ungewöhnliche, “unmädchenhafte” Berufe hineinzuschnuppern – ist hinlänglich bekannt: Mädchen haben oft die besseren Schulabschlüsse als Jungen. Sie wählen aber dennoch sehr häufig aus einem äußerst eingeschränkten Berufsfeld ihre Ausbildung bzw. ihren Job. Am Girls’ Day können Mädchen ihren Horizont erweitern. Deswegen gibt es heute viele Aktionen, Veranstaltungen und Gespräche in Betrieben, Universitäten, Einrichtungen. Um Schwellenängste abzubauen und Mut zu spenden für berufliche Wege, auf die sich noch nicht so viele Mädchen gemacht haben. Raus aus den Frauenbranchen, die Welt ist für alle da!

Obwohl ich die Einrichtung eines solchen Tages an sich gut finde, denke ich doch immer sofort an die anderen 364 Tage des Jahres, an denen Mädchen dann wieder auf Mädchenpfaden wandeln. Sollen? Müssen? Möchten? Und so mein Aufruf: Every day shall be a girls’ day. So wie jeder Tag auch ein Muttertag sein sollte. Und ein Vatertag. Und ein Jungstag. Die Idee ist nicht von mir, und sie ist gut.


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Von der Vereinbarkeit zweier Welten

11. Oktober 2008 von Barbara

Kürzlich ging der EU-Kommission ein Licht auf. “Millionen Frauen in ganz Europa sollen Anspruch auf längeren Mutterschaftsurlaub bei besseren Bedingungen haben”, wurde gesagt und geschrieben. Gleichzeitig wurde wieder einmal festgestellt, dass das Angebot von Kinderbetreuungsplätzen mitnichten den Bedürfnissen der Eltern entspricht.

Also muss alles endlich besser werden. Im Vorschlag der Kommission heißt es,

zum Mutterschaftsurlaub…, die Mindestdauer von 14 auf 18 Wochen anzuheben; … Frauen während des Mutterschaftsurlaubs 100 Prozent ihres Arbeitsentgelts zu zahlen; … Ferner werden die Frauen flexibler darüber entscheiden können, wann sie den nicht obligatorischen Teil des Mutterschaftsurlaubs in Anspruch nehmen. … Kündigungsschutz soll verstärkt werden, ebenso das Recht, nach dem Mutterschaftsurlaub an den gleichen oder einen gleichwertigen Arbeitsplatz zurückzukehren. Schließlich sollen die Frauen das Recht erhalten, nach Ende des Mutterschaftsurlaubs den Arbeitgeber um flexiblere Arbeitszeitgestaltung zu ersuchen; allerdings soll der Arbeitgeber das Recht haben, das Ersuchen abzulehnen.

Bis 2009 soll zu diesen Themen eine Einigung erzielt werden; bis 2011 müssten dann rechtliche Schritte in den EU-Staaten eingeleitet worden sein.

Meines Erachtens ist die Erweiterung des Mutterschaftsurlaubs (tolle Ironie, diese Zeit als “Urlaub” zu titulieren) gekoppelt mit der Einführung der neuen Rechte eine gute Lösung, aber nur eine Teillösung. Denn dass Kinder nach wie vor als Handicap einer berufstätigen Frau gelten, ist nicht von der Hand zu weisen. Vielleicht bräuchte es dort auch eine betriebliche Quote – so viele Frauen nach der Geburt in Elternzeit gehen, so viele Männer müssten das auch tun. Das würde das Betriebsklima in Sachen Nachwuchsförderung mal auf interessante Art und Weise verändern.

Danke an unsere Leserin Carmen für diesen Hinweis auf die Äußerungen der EU-Kommission.


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