Einträge mit dem Tag ‘Women in Exile’


Übergriffige Fragen zur Schwangerschaft und verdiente Preisträgerinnen – kurz verlinkt

2. Dezember 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 333 von 340 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Auch online finden sich bei der taz heute eine Reihe von Texten von behinderten Autor_innen. Ninia LaGrande beispielsweise schreibt über ihre Erfahrungen als schwangere, kleinwüchsige Frau: „Die Frage, die ich am häufigsten gestellt bekomme, wenn ich erzähle, dass ich schwanger bin, lautet: „War es gewollt?“ Und ich kann mir kaum eine Frage vorstellen, die übergriffiger sein könnte als diese.“

Herzlichen Glückwunsch! Die Initative „Women in Exile“ wurde am Sonntag in Berlin mit dem Menschenrechtspreis der Gerhart-und-Renate-Baum-Stiftung ausgezeichnet und Deutschlandradio Kultur berichtet. (Vor zwei Jahren haben wir Women in Exile & Friends interviewt. Die zwei Teile könnt ihr natürlich immer noch nachlesen.)

Für progress schreibt Valentine Auer über den dokumentarischen Kurzfilm „My refugee story“, der als Ergebnis eines Workshops für geflohene LGBTIQ-Personen entstanden ist, und interviewt Mohamed Nour Metwally, der an der Konzeption des Workshops beteiligt war.

Anne Leichtfuß ist Simultan-Dolmetscherin für Leichte Sprache. Bisher die einzige. In der taz wird ihre Arbeit vorgestellt.

Bei Femgeeks gibt es eine super Link-Zusammenstellung mit Analysen und unterschiedliche Perspektiven zur und auf die US-Wahl und zu dem Handlungsmöglichkeiten.

Immer wieder los von Null? Auf Zehenspitzen stellt zeigt, wie Clickbait-Überschriften, die immer besonders auf Neuigkeiten abzielen, verhindern, dass Diskussionen auf Vorangegangenes aufbauen. Das Beispiel: feministische Analysen und Erfahrungen zu Schwangerschaft.

englischsprachige Links

Die aktuelle Ausgabe von HOLAA! kann online gelesen werden. In den 150 Seiten geht es laut den Kurator_innen Tiffany Mugo und Siphumeze Khundayi um folgendes: „This edition has stories of love, stories of heartache. It tackles the political and also the passionate. This issue sought to scratch the surface of the infinite stories that queer African women have deep inside and draw them out for everyone to see.“

In Texas soll ab dem 19. Dezember fötales Gewebe nach Abtreibungen oder Fehlgeburten beerdigt werden müssen. The Austin Chronicle berichtet über die Konsequenzen dieser weiteren Anti-Choice-Entscheidung.

For the white person who wants to know how to be my friend“ und zwei weitere Gedichte von Pat Parker veröffentlichte LitHub.

Termine Berlin, Bochum, Hannover, Marburg Potsdam und Wien

02.12. in Marburg: FaulenzA hält einen Vortrag über Transmisogynie. Danach gibt es ein Konzert. (FB)

03.12. in Wien: SchwarzRund liest im Planet 10 aus ihrem Roman „Biskaya“.

03.12. in Hannover: FaulenzA hält einen Vortrag über Transmisogynie. Danach gibt es ein Konzert. (FB)

06.12. in Potsdam: Vortrag in der Ringvorlesung „How to be a Feminist“ mit Tatiana Bazzichelli: FROM NET PORN TO PORN TUBES – THE DEVELOPEMENT OF SHARED SEXUALITIES.

08.12. in Berlin: Von 18-20 Uhr findet die Präsentation der Expertise „Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen“ statt.

13.12. in Potsdam: Vortrag in der Ringvorlesung „How to be a Feminist“ mit Sonia Eismann: I CHOOSE MY CHOICE!“ – VOM POPFEMINISMUS ZUM CHOICEFEMINISMUS.

15.12. in Bochum: Die Gruppe about.fem hält beim herrschaftskritischen Kaffeeklatsch einen Vortrag zu „Begrifflichkeiten des Queerfeminismus„.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Stiftung Zurückgeben, Rücktritt von Sara Ahmed und feministische Ideen zum Internet – kurz verlinkt

2. Juni 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 318 von 340 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Sankofa, eine neugegründete bilinguale Berliner Kita für Kinder zwischen 1 und 6 Jahren, die sich insbesondere für die Bedürfnisse von Kindern afrikanischer Herkunft einsetzt, ist auf der Suche nach Sponsoren und Spenden: Jede kleine Spende ist gern gesehen!

Im Auftrag des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus des Deutschen Bundestages wird derzeit eine deutschlandweite Onlinebefragung durchgeführt. Es geht um die Frage, wie Jüdinnen_Juden in Deutschland aktuell die Stimmung einschätzen und inwieweit sie gegebenenfalls Feindlichkeit wahrnehmen und erleben. Die Umfrage richtet an die jüdische Bevölkerung ab 16 Jahren, die überwiegend in Deutschland ihren Lebensmittelpunkt hat.

Erneut unterstützt die Stiftung ZURÜCKGEBEN künstlerische und wissenschaftliche Vorhaben jüdischer Frauen. Jüdische Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, können sich ab sofort für den Förderpreis 2016 der Stiftung bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2016.

Als am 30. Mai auf einer Fachveranstaltung der SPD Bundestagsfraktion über das geplante Bundesteilhabegesetz diskutiert wurde – wie zumeist ohne Menschen, die von diesem Gesetz direkt betroffen sind, nahmen Sigrid Arnade und Raul Krauthausen die Bühne ein und fragten „Für wen ist dieses Gesetz eigentlich?“:

Die österreichische Hochschulschüler_innenschaft hat ein Positionspapier zum Umgang mit Geschlechtseintrag und Namen von inter* und trans Personen an Hochschulen verfasst. Auf dem Tumblr NaGeH, dem dazugehörigen Twitter-Account und unter dem Hashtag #NaGeH werden zu dem Erfahrungen von inter* und trans Personen geteilt.

Im Sommer geht Women in Exile wieder auf Bootstour, um auf die anhaltende Forderung zur Abschaffung der Lager für Geflüchtete hinzuweisen. Im Missy Magazine schreibt die Gruppe über die Idee der Tour, geplante Aktionen und Hintergründe.

Englischsprachige Links

Professorin für Race and Cultural Studies Sara Ahmed verlässt die Goldsmiths Universität in London: „Sometimes we have to leave a situation because we are feminists.“

Mashable berichtet über die neue Kollektion von Bindern der LGBTQ-geführten Firma GC2b, die es nicht nur in den Größen XXS bis 5XL gibt, sondern auch noch in fünf verschiedenen Hauttönen von hellem beige zu dunklem braun.

GenderIT hat eine Ausgabe zusammengestellt, die sich mit „Feminist Principles of the Internet“ beschäftigt ausgehend von Diskussionen der Konferenz „Imagine a Feminist Internet“, die 2014 in Manila stattgefunden hatte. Im Editorial guckt Dhyta Caturani auf die Ergebnisse dieser Konferenz und was seit dem geschah. Carolin Tagny schreibt zu „Feminism online in West and Central Africa: Identities and digital colonisation„, Florencia Goldsman zu „The Do-It-Yourself Feminist Internet: Cyber feminist actions from Latin America“ und Anita Gurumurthy mit Nandini Chami zu „Data: The new four-letter word for feminism„.

Termine in Augsburg und Berlin
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Abtreibungsverbot tötet und (tödliche) Polizeigewalt – kurz verlinkt

28. Oktober 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 299 von 340 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Vor drei Jahren, am 28. Oktober 2012, verstarb Sa­vita Ha­lap­pa­na­var im Universitäts­klinikum Gal­way in Ir­land. Savita Halappanavar erlag einer Sepsis, nachdem das Personal des Kranken­hauses einen Schwanger­schafts­ab­bruch ver­wei­gerte, der aller Wahr­schein­lich­keit nach ihr Leben hätte retten können. Sie wurde 31 Jahre alt, schrieb accalmie vor drei Jahren: Abtreibungsverbot tötet.

Der aktuelle Newsletter von Women in Exile & Friends (PDF) ist draußen.

In der Wirtschaftswoche diskutiert Levi Israel Ufferfilge zu der in den letzten Wochen von konservativen Medien oft diskutierten Frage: Bringen Geflüchtete Antisemitismus nach Deutschland? Seine Sicht: „Möglich. Aber in Deutschland gibt es so oder so genug judenfeindliche Stimmung. Die bürgerliche Mitte gebraucht den Begriff Antisemitismus, wie es ihr passt.“

Gestern präsentierten internationale Gutachter bei der Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh ihre Belege für den Brandmord an Oury Jalloh. Zehn Jahre nach dem gewaltvollen Tod titelt nun z.B. die taz: „Mord doch möglich„.

Englischsprachige Links

Am 26. Oktober war der Internationale Intersex Awareness Day und passend dazu hat Astraea den Start des ersten Intersex Human Rights Fund verkündet. Dazu heißt es: „[T]he Intersex Human Rights Fund supports organizations, projects and campaigns led by intersex activists working to ensure the human rights, bodily autonomy, physical integrity and self-determination of intersex people worldwide.“ Anlässlich des Awareness Tags wurde auf Twitter auch viel lesenswertes unter dem Hashtag #intersexstories geschrieben.

11 Lesben, die du kennen solltest (inklusive Interview zu lesbischer Geschichte).

Nach der Gewaltausübung eines Polizisten in Columbia, South Carolina, gegen ein Schwarzes Mädchen in einem Klassenraum, titelt das Bitch Magazine: „For Black Students, Putting More Police in Schools Leads to Alarming Arrests„. Black Central listet zu dem „6 Things That Should Enrage You!„.

Eine Gruppe Geflüchteter in Berlin hat eine Karte mit Ressourcen für neuankommende Geflüchtete erstellt. Diese ist auf Englisch, Arabisch und Farsi nutzbar.

Termine in Berlin

28. Oktober in Berlin: Gedenkveranstaltung (facebook-Link) für Sa­vita Ha­lap­pa­na­var, die vor drei Jahren auf Grund des irischen Abtreibungsverbots gestorben ist.

DAb 29. Oktober in Berlin: Das Theater X startet mit seinen Eröffnungswochen, die vom 29. Oktober bis 12. Dezember stattfinden: Eintritt auf Spendenbasis, Reservierungen über das Reservierungsformular.


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Dicke Bäuche, weiße Profilierungen, Gegen-Perspektiven auf Flucht & Migration – die Blogschau

13. Dezember 2014 von Nadine
Dieser Text ist Teil 268 von 295 der Serie Die Blogschau

Metal Musik zeichnet sich oft durch weißes hetero Mackerverhalten aus. In der neuen Reihe „Metalheads“ auf „Der k_eine Unterschied“ wird nach Brüchen und Subversivem im Metal gesucht. Der erste Teil behandelt Judas Priest und schwules Begehren.

Auf dem „Heimatkunde“-Portal der Heinrich Böll Stiftung sind mehrere Beiträge von und mit der Aktivistin und Künstlerin Noah Sow erschienen, u.a. ihr Vortrag zu weißen Aneignungen Schwarzer Wissensproduktionen.

Auf queer sehen gibt es ein kritisches Review zur Serie „The Fosters“, die zwei lesbische Mütter in den Mittelpunkt rückt.

Das autonome FrauenLesbenReferat Marburg hat die Identität eines gewalttätigen Typen, der in der Wissenschaft und darüber hinaus Anerkennung genießt, auf Wunsch der Betroffenen veröffentlicht.

Eine klassismus- und rassismuskritische Analyse zum Tod von Tuğçe Albayrak ist auf cosas que no se rompen veröffentlicht.

Koloniale Kontinuitäten, kulturelle Aneignung und Muslim-Sein in der Diaspora ist Thema auf Diaspora Reflektionen.

Über die Verantwortung der Medienlandschaft, wenn es um Diskriminierung und Gewaltandrohungen geht, schreibt Karnele.

Die Denkwerkstatt zitiert aus Anja Meulenbelts Klassiker „Scheidelinien. Über Sexismus, Rassismus und Klassismus

Don’t degrade Debs Darling kritisiert unhinterfragte Perspektiven im Kontext Selbstfürsorge und Körperpolitiken.

Women in Exile: Wie das deutsche Asylsystem Flüchtlinge und MigrantInnen spaltet

Bei der ARGE Dicke Weiber gibt es ein Gedicht: Mein dicker Bauch.

Nadia war bei der Zukunftsakademie NRW zu Gast und hat einige ihrer Eindrücke verbloggt, u.a. zum Kollektiv Askavusa, das Objekte von Menschen sammelt, die flüchteten und in Lampedusa angekommen sind.

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Konsumkritik-Kritik und Kinder kriegen – die Blogschau

26. Juli 2014 von Nadine
Dieser Text ist Teil 257 von 295 der Serie Die Blogschau

Aktivistinnen von Women in Exile sind gerade mit einem Floß auf Aktionstour (Interview mit der Mädchenmannschaft). Auf ihrem Blog berichten sie mehrmals die Woche von ihren Eindrücken.

Miss Temple schreibt zur Kommerzialisierung von Modeblogs.

Auf Reizende Rundungen begründet Katrin, warum sie Fat Acceptance wichtig findet.

Puzzlestücke hat in den letzten Tagen gegen verkürzte Konsumkritik gerantet, die häufig klassistische Diskriminierung nicht mitdenkt. Ihre Twitter-Rants hat sie in ihrem Blog zusammengefasst.

Riotmango schließt sich an und erweitert die Konsumkritik-Kritik um dicke_fette Perspektiven.

Ryuu schreibt einen persönlichen Text über Kinder kriegen und haben: „Ich will keine Kinder. Und zwar weil die Bedingungen, unter denen ich eigene Kinder überhaupt als Möglichkeit in Betracht ziehen würde, nie in meinem Leben erfüllt waren und nach wie vor nicht sind.“

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Geschlechtseintrag in der Geburtsurkunde, feministische Sprachinterventionen und Women in Exile – kurz verlinkt

24. Juli 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 250 von 340 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Über die in Österreich „fehlenden Töchter in der Forschung“ schreibt dieStandard.  Dort wird zum einen aufgezeigt, wie lange Frauen wissenschaftliche Karrieren verunmöglicht wurden und die, die sich trotzdem durchsetzten, nachträglich unsichtbar gemacht wurden. Darüberhinaus ein wichtiger Aspekt: Viele der wissenschaftlichen Vorreiterinnen waren Jüdinnen, die verfolgt und ermordet wurden.

Vor 150 Jahren wurde Ricarda Huch geboren. Das Deutschlandradio Kultur erinnert an die Historikerin und Schriftstellerin.

Die taz findet, wer sich an „Babyspinat-Mangold-Smoothies gewöhnen [kann], [wird] sich mit der Zeit auch an neue Sprachformen gewöhnen“. Und auch bei derStandard geht es um feministische Sprachinterventionen und den Widerstand gegen diese. Im Interview spricht Sprachwissenschaftlerin Claudia Posch über (un)ästhetische Binnen-I-s und Sprachnormierungen.

Ein kurzes Interview mit der Modebloggerin und Aktivistin Alexandra Sandkühler zu Fat Empowerment und Fat Acceptance beim Freien Radio.

Dritte Option berichtet, dass am 28. Juli 2014 soll ein Antrag auf Änderung einer Geburtsurkunde eingereicht werden, die den Geschlechtseintrag “inter*/divers” enthalten soll.

Die taz schreibt über die Arbeit von Women in Exile und stellt dabei auch drei der Aktvistinnen vor: Damarice Okore, Elisabeth Ngari und Fatuma Musa.

Termine in Berlin und Hamburg:

1. bis 3. August in Berlin: LAD.I.Y.FEST Berlin 2014. (FB-Link)

2. August in Hamburg: Queer Flora Party.

8. bis 10. August in Hamburg: MISSY-Konferenz: Fantasies that matter. Images of Sexwork in Media and Art.

 


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Äußerungen zum Nahost-Konflikt ™ und Abschließendes zur Männer-Fußball-WM – Die Blogschau

19. Juli 2014 von Charlott
Dieser Text ist Teil 256 von 295 der Serie Die Blogschau

Die Aktionstour mit Women in Exile & Friends ist gestartet. Updates zu dieser und alle Termine gibt es auf einem Blog.

Über den Nahost-Konflikt ™ haben ja alle etwas zu sagen. Nadia hat bei Shehadistan gleich mal handliche Tipps veröffentlicht, wie diese Meinungsäußerungen besonders gelingen.

Abschließendes zur Männer-Fußball-WM gibt es bei Metalust: „Wenn Fussballdeuter Mythen nähren …„.

Es gibt so viele Gründe zu ranten findet Welcome to the Shoebox Castle! : Breitmachmacker, Anspruchshaltungen an Feministinnen, Unterrepräsentation von Wissenschaftlerinnen, allgemeiner Backlash, aber auch im Speziel „Sprachkritik“ (also nicht jene von Feminist_innen, sondere solche gegen feministische Interventionen).

Different Needs hat ein Riot Grrrls ABC als Zine erstellt. Dieses kann jetzt erworben werden.

Auf umstandslos beschreibt Ina detailliert, wie lokale Netzwerktreffen für feministische Sorgetragende organisiert werden könnte: Was ist bei der Raumsuche zu beachten? Welche Termine passen? Wie erreicht eine_r die „richtigen“ Leute?

Ich habe für Femgeeks ein tolles Comic gelesen und kann dies nur weiterempfehlen. Im Mittelpunkt stehen fünf Freundinnen, ein Sommercamp und allerhand Abenteuer – klingt nach einer altbekannten Mischung, wird bei Lumberjanes aber großartig als Ausgangspunkt für spannende Erzählungen jenseits der Norm genutzt.

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Prekarisierung, § 23 und der Staat als gewalttätiger Akteur – kurz verlinkt

9. Juli 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 248 von 340 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Beiträge

Eine bemerkenswerte Berlinerin, Zeitzeugin, Aktivistin und Antifaschistin: Inge Lammel musste als Jüdin während des Zweiten Weltkriegs nach Bristol und sagt im Interview mit der Berliner Zeitung: „Man ist achtsam geworden. Und doch, es gibt immer Menschen, denen andere egal sind. Man sieht gerade, wie die Flüchtlinge behandelt werden.“

Anfang Juni hatte in Berlin ein Bündnis ein Plakat an einem Haus angebracht, welches an den NSU-Bombenanschlag 2004 in Köln erinnern sollte. Den Spruch „NSU: Staat & Nazis Hand in Hand.“ ließ die Polizei entfernen. (Wir schrieben darüber.) Am 10.Juni stellte die Berliner Staatsanwaltschaft das von der Polizei eingeleitete Strafverfahren wegen Verunglimpfung des Staates nun ein, berichtet MiGAZIN.

Eine weitere Gerichtsentscheidung kommt aus den Niederlanden: Dort wurde nun auch gerichtlich festgeschrieben, dass es sich beim „Zwarten Piet“ um eine rassistische Karikatur handelt. (Hinweis: Abbildung von Blackface)

Das Bündniss gegen Rassismus hat einen offenen Brief an die Berliner Senatsinnenverwaltung zum §23 des Aufenthaltsgesetz verfasst, der auch noch unterzeichnet werden kann.  Es wird u.a. gefordert, den politisch aktiven Geflüchteten aus Berlin gemäß § 23 AufenthG den dauerhaften Aufenthalt in Deutschland zu gewähren.

Women in Exile kritisieren den Bundestagsbeschluss zur deutschen Asylpolitik und fordern Protest, damit der Gesetzesentwurf im Bundesrat gekippt wird.

Bei der Deutschen Gesellschaft für Soziologie werden im Juli und August die Autorinnen Mona Motakef, Julia Teschlade und Christine Wimbauer über Prekarisierung bloggen.

Der Bundestreffen Solifonds der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), will Menschen eine Teilnahme ermöglichen, die aufgrund ihrer finanziellen Situation sonst nicht kommen können. Auf ihrer Seite erklärt die ISD, wo der Zuschuss beantragt werden kann und wohin gespendet werden kann, um den Fonds zu unterstützen.

Das Webportal Mein Geschlecht ist online. Trans*, inter* und genderqueere Jugendliche finden dort bundesweite Anlaufstellen, können ihre Geschichte erzählen und voneinander lernen.

englischsprachige Beiträge

Sichtbarkeit – gerade auch im Internet – ist doch was tolles?! Shanley Kane zeigt auf, wie diese Annahme nicht für alle Menschen gilt, und wie oft Sichtbarkeit auch mit Gewalt einhergeht.

Fast zwei Drittel der ruandischen Parlamentarier_innen sind Frauen. Der Guardian schreibt über diesen Fakt und was das bedeutet.

Lauren Chief Elk zum International Violence Against Women Act  und Gewalt durch den Staat, denn in der weltweiten Diskussion um Gewalt gegen Frauen und Mädchen wird häufig der Staat als gewalttätiger Akteur ausgeblendet.

„Yes, obesity is ok.  The rights to life, liberty and the pursuit of happiness are not size dependent, they are inalienable.  Fat people have the right to exist in fat bodies without shame, stigma, bullying or oppression.“ – Dances with Fat antwortet auf einen New York Times Artikel, der die Frage stellte, „Is Obesity OK?“.

Wenn über sexualisierte Gewalt in Euphemismen gesprochen wird, wem nützt das etwas? Ganz sicher nicht den Betroffenen, stellt Soraya Chemaly fest.

Luvvie schreibt bei TheGrio über die aktuelle Personalpolitik beim US-amerikanischen feministischen Blog Jezebel und darüber, was diese mit Respekt und Intersektionalität zu tun hat.

Die Schauspielerin Doon Mackichan erläutert im News Statesman ihre Null-Toleranz-Haltung gegenüber Stories, in denen Gewalt gegen Frauen zur Unterhaltung dient.

Termine in Berlin, Frankfurt a.M. und Göttingen:

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Dossier: Flucht, Asyl und Protest

7. Juli 2014 von Charlott

Vor über zwanzig Jahren fand de facto die Abschaffung des Rechts auf Asyl in Deutschland statt. Vor zehn Jahren wurde die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (besser bekannt als Frontex) eingerichtet. Es gibt viel zu kritisieren wie beispielsweise: Fast nicht mehr vorhandenes Asylrecht, Behandlung von Asylsuchenden in Deutschland (Lagerpflicht, Arbeitsverbot, Residenzpflicht – um nur einiges zu benennen), Grenzpolitiken und Gewalt an den Grenzen, die Dritt-Staaten-Regelung, Abschiebungen, Rassismus.

In den Mainstream-Medien kommt dies zu kurz und wird wenn häufig an Einzelfällen abgehandelt und nicht als systematisches Problem analysiert. Gegen dieses Schweigen und die Tatenlosigkeit der Regierung werden die Proteste von betroffenen Menschen lauter. Im Jahr 2012 startete mit einem Hungerstreik in Würzburg eine bis heute andauernde Reihe von Protestaktionen asylsuchender Menschen in Deutschland, wie der Refugee Marsch nach Berlin (und dieses Jahr nach Brüssel), Protestcamps und Hungerstreiks. In unserem Dossier zu Flucht, Asyl und Protest versammeln wir noch einmal Texte, die zu diesem Komplex bei der Mädchenmannschaft erschienen sind:

  • 30. Oktober 2012: „Seit nunmehr sieben Tagen befinden sich auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin Flüchtlingsaktivist_innen im Hungerstreik. Nachdem sie und andere einen rund 600 km Marsch von Würzburg nach Berlin zurück­gelegt haben, ein Protest­camp auf dem Oranienplatz errichteten, eine der größten Flüchtlings­rechts­demonstrationen seit Jahren in Berlin organisierten und die nigerianische Botschaft in Berlin besetzten, harren rund ein Dutzend der Aktivist_innen bei Minusgraden vor dem Brandenburger Tor aus.“ – Doch Medien interessiert dies nicht, erst als die Aktion „Brüste für Menschenrechte“ ausgerufen wird, erscheinen sie plötzlich.
  • 21. Mai 2013: Unter „Flüchtlingsfrauen sagen: ‚Es reicht!‘“ gibt es einen Rücklick auf die im April 2013 stattgefundene Frauenflüchtlingskonferenz in Hamburg.
  • 02. Juli 2013: Dass auch Frauen sich aktiv bei den Protesten beteiligen, ist für einige Politiker fast unvorstellbar.  Als im Juni 2013 bei Protesten in München eine schwangere Frau ugeschubst wird, verkündet der Bürgermeister Ude, er hätte „schon drei Tage vorher Wetten abgeschlossen: Die Schwangere ist wahrscheinlich nur dabei, damit man hinterher erzählen kann, sie sei von der Polizei misshandelt worden sei.“
  • 12. August 2013: Während ZDF-Redakteur Dominik Rzepka den Refugee Protestmarsch nach Berlin und andere widerständige Aktionen nicht für relevant hielt und auch viele andere Mainstream-Medien zum Thema eher schwiegen, zeigte ZDFneo die  mehrteilige Sendung „Auf der Flucht – Das Experiment“, in welcher C-Promis Flucht nachspielten und tatsächlich Betroffene kaum auftauchten.
  • 20. August 2013: Währenddessen kam es zu rassistischen Übergriffen auf eine Unterkunft für asylsuchende Menschen in Berlin und auf Roma in Duisburg.
  • 28. August 2013: Ausgehend von diesen aktuellen Gewalttaten schreibt Sabine das Essay „Schöne neue Welt – ‚Hellcome to Germany‘„, in dem sie die Ereignisse kontextualisiert.  Und so heißt es da: „Im EU-Behördendeutsch wird nicht über Flüchtlinge gesprochen, sondern von einer Illegalität und einer „irregulären Zuwanderung“. […] Flüchtlinge werden seit den 1990ern in der europäischen Migrations- und Asylpolitik illegalisiert, ihre Rechte verschwinden hinter der Wortschöpfung „Irregularität“, sie sind somit nicht einklagbar. Dabei sind es Menschen, die den Krieg überlebt haben, davor oder vor Verfolgung und absoluter Armut fliehen. In der Hoffnung auf ein besseres, sicheres Leben.“
  • 11. Oktober 2013: Selam Kidane schreibt das Gedicht „Nummer 92…„, welches wir im Orginal (Englisch) und Übersetzung veröffentlichen dürfen. Der Text trauert um die Toten, die im Mittelmeer bei ihren Fluchtversuchen sterben, und erinnert daran, dass diese nicht nur Nummern (wie sie auf den Särgen angebracht werden) waren, sondern Personen mit Geschichten.
  • 11. April 2014: Am 08. April wurden dann Großteile des Protestcamps am Oranienplatz in Berlin geräumt. Doch die Proteste konnten damit nicht unterbunden werden.
  • 17. und 18. Juni 2014: Wir veröffentlichen ein zweiteiliges Interview mit Women in Exile & Friends, in welchem sie zum einen von ihren Anliegen und Enstehungsgeschichte berichten und zum anderen von der für diesen Sommer geplanten Aktionstour.
  • 25. Juni 2014: Am 24. Juni hieß es, dass ein „freiwilliger Umzug“ der Bewohner_innen der Gerhart-Hauptmann-Schule, die zu diesem Zeitpunkt bereits seit 1,5 Jahren besetzt wurde, stattfinden sollte. Zu diesem „Umzug“ rückten Hunderte Polizist_innen an.
  • 03. Juli 2014: Nach einer Woche Dauerbelagerung der Straßen rund um die Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin durch bis zu 1700 PolizistInnen ist diese vorerst beendet. Die Hauptforderung der Geflüchtetetn aber wurde nicht erfüllt. Die Kämpfe müssen weiter gehen. Und in ihrem Text erinnert Nadine: „Und auch weiße_deutsche emanzipatorische Gruppen müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sie den Rahmen ihrer Möglichkeiten voll ausschöpfen. […] Wir – und damit meine ich mich und alle anderen, die sich eine Beschäftigung mit und Interventionen in rassistische Verhältnisse aussuchen können – müssen (mehr) Verantwortung übernehmen. Nicht nur, weil das Problem seit Jahrhunderten Rassismus heißt, sondern weil wir alle Entscheidungsträger_innen sind. Der Kampf gegen Lager, Deportationen, Residenzpflicht, rassistische Asylgesetze und -politik in Deutschland und Europa und für Rechte und Forderungen von Geflüchteten geht weiter. Wir entscheiden, ob und wie wir ein Teil davon sind.“

Dieses und weitere Dossiers findet ihr auch auf unserer Übersichtsseite.


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Aktionstour quer durch Deutschland! Women in Exile & Friends im Interview, Part 2.

18. Juni 2014 von Charlott

Gestern war hier bereits an dieser Stelle der erste Teil des Interviews mit Elisabeth Ngari und Dorothea Lindenberg von „Women in Exile & Friends“. In diesem ging es um die Entstehung der Organisation und den grundlegenden Zielen. Im zweiten Teil steht die geplante Aktionstour im Fokus und wie bei dieser noch unterstützt werden kann.

Von Juli bis August habt ihr eine große Aktionstour geplant. Wie ist diese Idee entstanden?

Die Idee zu dem Projekt stammt nicht von uns, wir haben zufällig erfahren, dass der Musiker und Flüchtlingsaktivist Heinz Ratz mit seiner Band Strom & Wasser eine Floßtour und Konzertreihe zum Thema Frauen und Flucht plant, die in Verbindung mit einem Rahmenprogramm in den Flüchtlings­unterkünften stattfinden soll. Wir fanden die Idee super und außerdem dachten wir, dass so ein Projekt nicht ohne die Beteiligung von Flüchtlingsfrauen stattfinden sollte. Deshalb haben wir mit Heinz Ratz Kontakt aufgenommen und sind zu Kooperationspartnerinnen geworden.

Welche Ziele habt ihr mit der Tour?

Auf verschiedenen Ebenen wollen wir diese Reise dazu nutzen, um uns mit ande­ren Flüchtlings- und Frauenorganisationen zu vernet­zen und mit Flücht­lingsfrauen in ganz Deutsch­land zu sprechen. Damit wollen wir eine bundesweite Vernetzung von Flüchtlingsfrauen und AktivistInnen, die aus queer-feministischer Perspektive flüchtlingspolitisch aktiv sind, vorantreiben und Flüchtlingsfrauen in ganz Deutschland motivieren aktiv zu werden und sich selbst für ihre Rechte zu engagieren.

Mit den Flößen wollen wir als schwimmende Demonstration auf die Situation von fliehenden Frauen und Kindern aufmerksam machen und lautstark unsere For­derungen nach Abschaffung aller Gesetze, die unserer Men­schenwürde als Asylsuchende entgegen stehen, in die Öffentlichkeit tragen.

Die abendlichen Konzerte sollen zu Begegnungen zwi­schen Flüchtlingsorganisatio­nen, einer interessierten Öffentlichkeit und Flüchtlingsfrauen werden. Dazu wollen wir mit Informationsmaterialien und anderen Inputs aus Sicht von Flüchtlingsfrauen beitragen.

Über unsere Erleb­nisse, unsere Begegnungen mit Flüchtlingsfrauen und Flüchtlingsorga­nisationen und die Lager, die wir besuchen, werden wir während der Tour auf einem Web­blog in einem ‚Logbuch‘ be­richten. Damit soll eine Dokumentation der Situation von Flüchtlingsfrauen in Deutschland entstehen, und ihre Anliegen und ihr Widerstand öffentlich ge­macht werden.

Welche Themen und Probleme wollt ihr sichtbar machen?

Natürlich unsere Kampagne „Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen!“, mit der wir ei­nes der dringendsten Probleme von Flüchtlingsfrauen aufgegriffen haben und exemplarisch die Verschränkun­gen von Rassismus und Sexismus deutlich machen, unter denen Flüchtlingsfrauen zu leiden haben. Aber auch zu anderen Gesetzen, die Asylsuchende ausgrenzen und entrechten, wie dem Asylbewerberleistungsgesetz oder zu Dublin III, wollen wir aus der Perspektive von Flüchtlingsfrauen Stellung nehmen.

Aktuell haben die meisten Flüchtlingsfrauen damit zu kämpfen, dass Deutschland sie und die Verantwortung für ihren Schutz ganz einfach abschiebt: Die Herkunftsländer aus denen die meisten asylsuchenden Frauen kommen, Serbien, die Russische Förderation und Mazedonien sind gleichzeitig die Länder bei denen die Schutzquoten verschwindend gering sind. Serbien und Mazedonien sollen nun gleich per Gesetz zu „sicheren Herkunftsstaaten“ definiert werden. Und das obwohl Angriffe, existenzbedrohende Diskriminierung auf Minderheiten und Homosexuelle und geschlechtsspezifische Verfolgung dort gut dokumentiert sind. Die allermeisten Asylanträge aus der Russischen Förderation werden mit der Dublin III Verordnung „erledigt“ Die schutzsuchenden Frauen werden einfach in ein anderes EU-Land abgeschoben. Auch das obwohl Menschenrechtsverletzungen an Asylsuchenden zum Beispiel in Italien, Ungarn oder Polen gut dokumentiert sind.

Wie können euch Menschen bei der Tour unterstützen?

Vor und während der Aktionstour werden noch viele Helfer*Innen gesucht:

Wir suchen so schnell wie möglich jemand, der/die den Aufruf für uns auf Serbisch übersetzen kann. Wir brauchen Frauen, die bereit sind (ab 20.6.) ein Info-(Mobil)telefon in Russisch, Serbisch oder Arabisch zu betreuen. Wir hoffen auf Frauen, die während der Tour einige Tage mitfahren können, um zu übersetzen. Wir wünschen uns Freund*Innen, die während der Tour das Begleitfahrzeug (9-Sitzer) fahren können. (Das Begleitfahrzeug wird dringend benötigt, weil aus versicherungstechnischen Gründen Kinder nur sehr begrenzt mit auf das Floß dürfen.) Und wir freuen uns über Freund*Innen, die uns während der Tour bei der Kinderbetreuung unterstützen wollen. Sehr wichtig sind auch Freund*Innen, die für uns Schlafplätze während der Tour organisieren. Wann wir ungefähr wo sein werden findet man auf unserer Webseite.

Und last but not least, wir brauchen dringend Unterstützung beim Spendensammeln für die Tour. Das alles kostet viel Geld, das wir im Moment noch nicht haben: Gebraucht werden Fahrtkosten zur An- und Abreise, das Begleitfahrzeug und ganz wollen die Frauen sich nicht darauf verlassen, dass sich unterwegs genug solidarische Unterbringungsmöglichkeiten finden. Benötigt wird außerdem eine existenzsichernde Teilzeitstelle für eine Flüchtlingsfrau zur Koordination.

Bitte kommentiert und verlinkt unseren Spendenaufruf bei Betterplace, verbreitet ihn per Mail, auf Facebook, Twitter oder was auch immer…Denn auch viele kleine Spenden helfen viel!

Interview auf Englisch:

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