Einträge mit dem Tag ‘Wien’


Schminke, Kekse, Schmierereien – die Blogschau

21. Januar 2012 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 141 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Schminktipps mal anders: Lucie von klirrr macht sich Gedanken über die ver­meintlichen Unterschiede zwischen “natürlichem” und “künstlichem” Look und die Auswirkungen auf unser Schönheitsempfinden.

“Heldin des Alltags”: eigentlich ein irgendwie komischer Begriff, aber auf Irmela Mensah-Schramm, die seit 25 (!) Jahren unermüdlich in und um Berlin geklebte und gekritzelte Naziparolen wegkratzt, übermalt und entfernt und dafür nicht selten Ärger mit offiziellen und selbsternannten Ordnungshüter_innen bekommt, passt er dann doch ganz schön gut. Eine kleine Hommage gibt es bei laaleeluu.

Über den Umgang mit von gängigen Normen vermeintlich abweichenden sexuellen Identitäten bei Kindern inklusive krasser Pathologisierung ärgert sich das Mädchenblog. Zu Recht. Eine verstörende Geschichte dazu, erzählt im Interview einer betroffen(gemacht)en Familie, gibt es auch bei ATME e.V. – Aktion Transsexualität und Menschenrecht.

Immer wieder Kackscheiße in der Werbung – hier aufgespießt von kulturindustrie und wahnsinn. (weiterlesen …)


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Bisexualität, BOBs und “Bitch up my Desktop” – die Blogschau

16. April 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 104 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Julia Seeliger schreibt über Alice Schwarzer und ihr “klitorisfixiertes Gerede“.

Deef Pirmasens hat das neue Blogprojekt www.bisexualitaet.org gestartet:

Was Du schon immer über Bisexualität wissen wolltest, aber nie wusstest, wen Du fragen solltest.

Astrologie: Nicht nur diskriminierend sondern auch sexistisch“ heißt es auf Astrodicticum Simplex.

Einen spannenden Podcast zum Thema “Queer und Alter” findet ihr bei heiter scheitern.

Die taz begrüßt die Ausbildung von Deutschen mit Migrationshintergrund zu Pflegeassistent_innen – anders deutsch ist allerdings kritisch, vor allem weil hier auf einmal die besonderen Kompetenzen von Migrant_innen geschätzt werden, ansonsten aber nichts.

Der Mädchenblog freut sich immer noch über Einsendungen für ihren Desktop-Wettbewerb: “Bitch up my Desktop”.

Call for Paper zu den Herausforderungen und Potentialen von Social Media und sozialen Netzwerken bis zum 2. Mai 2011.

Die Gewinner_innen der BOBs 2011 stehen fest. Beste arabisch-sprachige Bloggerin wurde Eman Hashim, die bereits von GirslCanBlog vorgestellt wurde.

Noch ein Termin für Wiener_innen: Am 22. April lädt die ARGE Dicke Frauen zum Essen.


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Karrierefrauen, Strickistinnen und Demonstrantinnen – Kurz Notiert

23. März 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 98 von 153 der Serie Kurz notiert

Laut SpiegelOnline ließ Lady Gaga einen Deal mit einer US-amerikanischen Super­marktkette platzen, weil das Unternehmen Politiker_innen unterstützt, die sich gegen die Rechte von Homosexuellen aussprechen.

In einem Artikel in der Welt vertritt die selbstständige Beraterin und ehemalige Direktorin für Regierungsbeziehungen bei der Microsoft Deutschland GmbH Anke Domscheit-Berg die These, dass “Frauenkarrieren” häufig an den antiquierten Rollenbildern von männlichen Vorgesetzten scheitern.

Eine Gruppe saudischer Frauen hatte vor einigen Wochen eine Initiative namens „Baladi“ (Mein Land) gegründet, um das Wahlrecht für Frauen in Saudia Arabien zu fordern. Der Vorstoß zum Frauenwahlrecht wurde allerdings geblockt, berichtet dieStandard.at.

Im Interview mit dem SZ Magazin zeigt sich Michelle Rodriguez als tough. Trotzdem kommt der Artikel nicht ohne Entwarnungsfloskeln wie „Persönlich hat Rodriguez nichts gegen Männer“ aus. Oder eine noch bessere Erklärung für den Umstand, als erwachsene Frau selbstbewusst und schlagfertig aufzutreten: „Vielleicht wird man so, wenn man eine harte Kindheit hatte wie sie“.

Mexiko und seine Abtreibungsgesetze: Jedes Jahr sterben in Mexiko Tausende von Frauen infolge von illegal und stümperhaft durchgeführten Abtreibungen, andere werden zu Haftstrafen verurteilt. Der Grund dafür sind zum einen die restriktiven Abtreibungsgesetze, zum anderen die hohe Zahl an ungewollten Schwangerschaften. Trotz des Verbotes haben 2006 über 800.000 Frauen abgetrieben, berichtet Jennifer Dresel für das Gunda Werner Institut.

Am 19. März gingen über 10.000 Menschen bei der Frauentagsdemonstration in Wien (Österreich) auf die Straße. DieStandard.at hat dazu eine Bilderstrecke und berichtet ebenfalls in Bildern über die ”KnitHerStory“-Aktion (wir berichteten). Sehr unerfreulich: Obwohl die Kunst noch bis zum 26. März genehmigt sind, seien die Mehrheit der Werke laut der beteiligten Künstlerinnen entfernt worden sein.

Morgen, am 24. März, wird eine Gruppe von Straßenprostituierten von der Ravensberger Straße in Dortmund vor das Dortmunder Rathaus zu ziehen, um dort gegen die Schließung des Straßenstriches zu demonstrieren.

Queer/feministische Termine für diesen Monat findet ihr in unserer Übersicht für März, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder queer/feministische Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen… Veranstaltungshinweise könnt ihr über unser Kontaktformular an uns senden, auf unsere Facebook-Wall posten oder per Twitter an @grrrls_team schicken.

Zum Schluss noch ein Buchtipp:

ANZEIGE:
Die Bücher über den jeweiligen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.

libri Anja Nordmann (2011): “Alltäglicher Feminismus” jetzt bestellen


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“Die EU-weite Quote wird kommen wie das Amen in der Kirche” – Kurz Notiert

16. März 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 97 von 153 der Serie Kurz notiert

Auch an der Elfenbeinküste gibt es seit Monaten blutige Proteste, nachdem es bei der Präsidentschaftswahl Anfang Dezember keinen Sieger gegeben hatte. Das Verfassungsgericht hatte dem Oppositionsführer Alassane Ouattara den Sieg aberkannt. Truppen des bisherigen Präsidenten Laurent Gbabgo haben nun sechs Teilnehmerinnen einer Frauendemonstration getötet.

FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin (FDP) sagt: “Die EU-weite Quote wird kommen wie das Amen in der Kirche”.

Auf linksnet findet ihr eine Debatte über Rassismus, Ressentiment und Islamkritik u.a. mit Birgit Rommelspacher.

Die LA Times berichtet von einem neuen Trend in Japan. Immer mehr Frauen wollen nicht mehr bei ihrer angeheirateten Familie begraben werden, sondern alleine oder nur zusammen mit ihrem Ehemann. Dies verlangt bisher die stark patriarchalische Tradition, für Frauen, die mit ihren angeheirateten Verwandten nicht zurecht kommen, bedeutet es aber „eine Form der ewigen Folter“ die sie nicht länger hinnehmen wollen.

Der Zweiwochendienst stellt die neue Datenbank „Gender Medizin“ vor. Mediziner_innen und interessierte Laien finden dort aus rund 10.000 Studien aufbereitete Daten zu Geschlechterdifferenzen bei Krankheiten.

In einem Interview mit DerStandard wirft die Informatikerin und Professorin an der Abteilung für Gender und Diversitätsmanagement Edeltraud Hanappi-Egger einen Blick auf hartnäckige maskuline Stereotype und die Systematik der Diskriminierung.

Die für Samstag, 19. März 2011, geplante Demo in Wien auf der Wiener Ringstraße (wir berichteten) steht unter dem Titel “AUS! Aktion Umsetzung. Sofort”. Ziel ist es, 20.000 Teilnehmerinnen auf den Ring zu bringen, so die Plattformsprecherin Petra Unger bei einer Pressekonferenz.

Laut der Berliner Zeitung muss sich jede dritte erwerbstätige Frau in Deutschland mit einem Niedriglohn begnügen: Insgesamt seien 68 Prozent aller Niedriglöhner_innen Frauen.

Auf F-Bomb lest ihr einen sehr guten Überblicksartikel zu Vergewaltigungsmythen und rape culture.

In ihrer Diplomarbeit „Caprasik – Verwickelt“ stellt Ayse Tasci die Vielfalt der Kopftücher vor. Um einmal nachzudenken, wessen Kopf eigentlich darunter steckt.

Auf Womanist Musing erklärt Loretta Ross, wann die Bezeichnung Women of Color zum ersten Mal benutzt wurde (inklusive Transkript).

Schließlich noch der Hinweis auf eine Online-Studie von Julia Trulley im Rahmen ihrer Abschlussarbeit: Es geht um Frauenzeitschriften und Wirtschaftsthemen.


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„In Erinnerung an die Erste Frauenbewegung Österreichs“

3. März 2011 von Helga

In der nächsten Woche ist es wieder soweit, am 8. März gibt es diesmal auch einen runden Geburtstag: Der Internationale Frauentag wird 100 Jahre alt. In Österreich wird sogar gleich zweimal demonstriert und gefeiert, denn am 19. März 1911 demonstrierten in Wien 20.000 Menschen für Frauenrechte. Dieses Jahr wird es daher viele Aktionen geben, etwa von der Plattform 20000 Frauen. Die Orga­nisation sammelt neben den Demovorbereitungen unter dem Motto „AUS! Aktion Umsetzung. Sofort.“ Forderungen von Frauen­projekten und Einzelpersonen.

Wie habt ihr zusammengefunden?

Viele der Frauen kennen und kannten sich schon aus anderen feministisch-politischen und/ oder persönlichen Zusammenhängen. Im März 2010 wurde von Hilde Grammel bei einer Veranstaltung im Verein Frauenhetz anlässlich des Internationalen Frauentages die Idee laut ausgesprochen, dass es angesichts der aktuellen Situation von Frauen einen Versuch wert wäre, wieder 20.000 Frauen protestierend auf die Ringstrasse zu bekommen. Auch andere Frauen in anderen Feldern hatten diese Idee. Im Zuge der Veranstaltungsreihe „Nachdrücklich – Vorbildlich“ von Petra Unger im Kosmostheater Wien 2010 wurde Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Auch hier wurde die Idee erneut ausgesprochen. Schließlich kam es zum ersten Treffen interessierter Frauen im September am Volksstimme Fest auf der Jesuitenwiese im Prater. Seither finden regelmäßig Treffen statt. Die Gruppe ist zunehmend gewachsen, immer mehr Frauen haben sich der Idee angeschlossen und arbeiten engagiert an der Umsetzung mit.

Warum noch eine Demo abseits des 8. März?

Zwei junge Frauen die Plakate vor dem Körper halten. Das eine mit dem Venusspiegel, darunter die Schrift: AUS! Das andere mit der Aufschrift: Aktion Umsetzung. Sofort.

Bild über zwanzigtausendfrauen.at © Bettina Frenzel

Am 19. März 1911 fand die erste Demonstration für Frauenrechte auf der Wiener Ringstrasse mit 20.000 Frauen und einigen Männern statt. Dieses Ereignis jährt sich 2011 zum 100. Mal. In Erinnerung an die Erste Frauenbewegung Öster­reichs und auch im Sinne eines Jubiläums ist es ein geeigneter Anlass, an die­sem his­torischen Datum nochmals den Unmut der Frauen auf die Straße zu tragen.

Wie viele Frauen und Organisationen unterstützen Euch schon?

Wie viele Frauen es insgesamt sind, lässt sich nicht sagen. Auf unserer Website haben 78 einzelne Frauen, 142 österreichische Organisationen und 17 trans­nationale Organisationen ihre Forderungen online gestellt. Die Plattform wird von Spö-Frauen, Grünen Frauen, der Katholischen Frauenbewegung, dem Öster­reichischen Frauenring, den ÖGB-Frauen etc. unterstützt, die alle über große Netz­werke verfügen. Wie viele es wirklich sind, werden wir am 19. März 2011 sehen.

Was sind die häufigsten Forderungen? (weiterlesen …)


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Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen

22. November 2010 von Helga

In drei Tagen ist es wieder soweit: der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen weist auf all die Missstände hin, mit denen Frauen in aller Welt tagtäglich zu kämpfen haben:

Zwangsprostitution, Sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, Häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion, weibliche Armut, Femizid etc. Außerdem sollen Programme unterstützt werden, die sich ausdrücklich für eine Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern einsetzen; etwa im Bereich Erbrecht, Bildung, Privateigentum, aktives und passives Wahlrecht, Kreditwürdigkeit, Rechtsfähigkeit und das Sichtbarmachen von unbezahlter Arbeitsleistung.

In vielen Städten und Gemeinden gibt es dazu wieder Veranstaltungen. Weitere Hinweise nehmen wir gerne in den Kommentaren entgegen.

Gleich eine Reihe von Events gibt es in Berlin – ob Theaterstück, Vorträge und Infostände, von Charlottenburg über Pankow bis Friedrichshain ist alles dabei.

Die Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau hat eine Online-Umfrage zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ gestartet.

Ab 18 Uhr gibt es in Köln einen Protestmarsch (PDF). Beginn ist die Eigelsteintorburg, veranstaltet von Lila in Köln.

Auch in Osnabrück gibt es über den ganzen November hinweg Veranstaltungen, darunter zum Thema Frauenhandel und Zivilcourage (PDF). Neben Lesungen und Diskussionsrunden wird auch ein ökumenischer Gottesdienst begangen.

Selbstschutz wird am 24. den Mädchen in Quedlinburg vermittelt. Ab 10 Uhr im Jugendclub „Am Kleers“.

Morgen gibt es in Wuppertal bereits eine Informationsveranstaltung über „Sorge- und Umgangsrecht nach Häuslicher Gewalt“, am 25. werden dann ab 17.00 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz vor dem Rathaus Barmen gemeinsam Kerzen aufgestellt.

Und noch zwei Termine aus Österreich:
Heute gibt es noch mal ein Vorbereitungstreffen in Wien, am Donnerstag dann eine FrauenLesbenMädchenDemonstration, die mit einer Kundgebung um 17 Uhr an der U6-Station Josefstädterstraße beginnt.

In Linz steigt ab 10:30 Uhr ein Pfeifkonzert am Taubenmarkt, bis in den Dezember hinein gibt es dann verschiedene Workshops und Vorträge, etwa zu Stalking und Gewaltprävention.


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Fleißige Ladies im Web: Die Blogschau

2. Oktober 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 51 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Anne Roth twitterte Anfang der Woche, dass die Heinrich Böll-Stiftung zur “gänzlich frauenfreien Netzpolitikveranstaltung” lädt. Ein paar Tage später konnte man doch ein paar Frauen unter den Referent_innen finden. Anne Roth resümiert in einem späteren Blogartikel:

Natürlich gibt es ausreichend Frauen, die zu den Themen etwas sagen können. Sicher weniger als Männer, aber auf jeden Fall genug, um so ein Tagesseminar zu füllen. Falls doch mal eine Lücke entsteht, gibt es diese praktische Website: geekspeakr.com.

Der Mädchenblog hat einen grandiosen Buchtipp - Girls to The Front - über die Riot Grrrl Bewegung, empfohlen von den Musikerinnen von Le Tigre Kathleen Hanna und Johanna Fateman.

Onyx schreibt auf Gedankensalat über unhinterfragte Sexismen.

Auf Don’t you Believe the Hype gibt es eine Zusammenfassung der Broschüre “Starke Frauen, schwerer Weg” über die Benachteiligung muslimischer Frauen in der Gesellschaft, herausgegeben vom Interkulturellen Rat in Deutschland.

Gwen Dragon macht sich auf Biblio Draconis über den so genannten gender gap – dem Unterstrich_i - Gedanken und befindet, dass das Binnen-I besser sei.

Auf DieStandard.at gibt es einen kritischen Gastbeitrag von Marina Rauchenbacher zur Frida Kahlo-Ausstellung im Wiener Bank Austria Kunstforum.

Die Stadtpiratin schreibt in ihrem Artikel “Hand aufs Herz, Lady” über Alice Schwarzer, Post-Feminismus und eine neue Weiblichkeit. Mehr zu Schwarzer und ihrem neuen Buch gibt es auf dem Theorieblog.

Zur Zeit findet die Young Media Summit in Kairo statt

Was bedeutet Bloggen in Deutschland, was in der arabischen Welt? Was können Blogger zum interkulturellen Dialog beitragen? Gibt es Gleichberechtigung beim Zugang zum Netz zwischen Männern und Frauen? 18 Blogger aus Deutschland und arabischen Ländern werden vom 2. bis 4. Oktober beim Young Media Summit 2010 in Kairo Antworten auf diese Fragen suchen.

Mit dabei sind Fräulein Tessa (flannel apparel), Annina Luzie Schmid (Girls Can Blog) und Julia Seeliger (Zeitrafferin).

Termine nach dem Sprung (weiterlesen …)

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Intersexualität, Kunst in Pakistan, Wir sind Helden, Männerbilder im Hardcore und Selbstverteidigung

22. September 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 48 von 153 der Serie Kurz notiert

Im On The Issues Magazine erzählt Thea Hillman, wieviel Kraft und Bedeutung in Namen liegen. Sie erzählt dabei ihre eigene Geschichte und wie zur gleichen Zeit aus einer Krankheit eine Gemeinschaft wuchs. Inzwischen wird Intersexualität auch als Sexualdifferenzierungsstörung bezeichnet – Abkehr vom Fokus auf sexuelle Orientierung oder Konstruktion als Krankheit?

„Wo sind eigentlich die berühmten Künstlerinnen?“ In Pakistan, meint die Newsweek und stellt etwa Aisha Khalid vor. Denn inzwischen dominieren sie nicht nur die heimische Kunstszene, sondern feiern auch weltweit Erfolge.

In der vergangenen sonntaz erschien ein Interview mit Wir-sind-Helden-Sängerin Judith Holofernes. Online leider nur angeteasert, aber auch schon hier lohnenswert, allein wegen der Umschreibung Ursula von der Leyens als “bestimmt auch im Arsch”.

Patrick kritisiert auf seinem Blog Derangierte Einsichten, dass die australische ThinkUKnow-Kampagne ganz bestimmte stereotype Ansichten über weibliche Sexualität transportiert.

Termine:

Am kommenden Samstag, den 25. September, könnt ihr zwei Workshops mit Andrea Kügler zu Männerbilder im Hardcore und Emo besuchen und abends mit den StattMatratzen abrocken. Die Workshops und das Konzert finden am Tag der Offenen Tür des in Europa einzigartigem Archiv der Jugendkulturen in Berlin statt, das leider von der Schließung bedroht ist.

DieStandard.at hat aktuelle Termine der Wiener Wen Do-Gruppe für feministische Selbstverteidigung. Wen Do ist feministische Selbstverteidigung, die von Feministinnen entwickelt wurde und wird, und ausschließlich an Frauen, Lesben und Mädchen weitergegeben wird. Das Angebot richtet sich an Anfängerinnen und Fortgeschrittene.


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Küchengespräche und Soccer Queens

23. Februar 2010 von Helga

Am Donnerstag beginnen in Wien die FrauenFilmTage. Bis zum 4. März werden unter dem Motto „unsichtbare Rebellinnen” Dokumentar- und Spielfilme aus aller Welt gezeigt. In der Rubrik „Personale” wird die österreichische Regisseurin Karin Berger vorgestellt und verschiedene ihrer Filme vorgeführt. Der Eröffnungsfilm läuft im Filmcasino, die weiteren Filme werden im Filmhaus Kino am Spittelberg gezeigt, der Eintritt beträgt jeweils 7,50 Euro (Ermäßigungen für SchülerInnen und StudentInnen). Aktuelle Informationen gibt es auch über Facebook und Twitter.


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