Einträge mit dem Tag ‘Wettbewerb’


Trans Awareness Week, Stromsperren, kein Verlass auf den Rechtsstaat – kurz verlinkt

19. November 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 302 von 361 der Serie Kurz notiert

Dies hier ist tatsächlich das 300. „Kurz verlinkt“, welches wir für euch vorbereitet haben. Ein wenig Konfetti muss da drin sein!

deutschsprachige Links

Die letzte „Die Anstalt“ – Folge befasst sich umfassend mit Rassismus, der NSU, V-Männern und den Verstrickungen des Staates. Auch Esther Bejarano, Musikerin und Überlebende von Auschwitz ist zu Gast (ab Minute 42) und sagt: „Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen.“

#Netzheldinnen gesucht: Kreativ- und Schreibwettbewerb des Emanzipationsministeriums NRW für Mädchen und junge Frauen zum Thema Respekt im Netz.

Nach einem neuen Gesetztesentwurf des Bundesministeriums des Inneren soll ein Verstoß gegen die Residenzplicht als Rücknahme des Asylantrags gewertet werden. ProAsyl veröffentlichte eine erste Einschätzung des Papiers.

„Weil Verbraucher sich ihre Stromrechnung nicht mehr leisten können, haben die Energieversorger im vorigen Jahr so oft die Leitung abgeklemmt wie noch nie.“, berichtet neues deutschland.

Die Seite Klasse gegen Klasse berichtet über eine Demonstration in Madrid am 07. November, wo etwa 300.000 Menschen auf die Vielzahl von Morden an Frauen aufmerksam machte.

Deutschlandradio Kultur hat Sharon Adler – Vorstand der Stiftung „Zurückgeben“ – interviewt. Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass die Erb_innen jener, die sich am Schicksal der Juden_Jüdinnen bereicherten, heute etwas „zurückgeben“. Auf diese Weise sollen wiederum jüdische Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen gefördert werden.

Mehmet Daimagüler, der im NSU-Prozess die Nebenkläger vertritt, schreibt in der ZEIT über das Verfahren und was diese Erfahrung auch mit ihm gemacht hat: „Mit dem Mandat wollte ich Verantwortung übernehmen, indem ich den Opfern des NSU zur Seite stehen würde. […] Dieser Fall ist für mich kein Fall wie jeder andere. Ich kann und will hier nicht mehr objektiv sein. Ich bekomme viele Schreiben, Mails, Briefe, Anrufe. Manchmal Briefe ohne Briefmarken, unter meiner Wohnungstür durchgeschoben.“ Und auch heißt es: „[Die Bundesanwaltschaft] findet es normal, dass ein Neonazi-Zeuge mit einem Anwalt auftaucht, der vom Verfassungsschutz ausgewählt und bezahlt wird. Nicht die Kaltschnäuzigkeit einer Beate Zschäpe macht mich fassungslos, sondern die Dreistigkeit einer Bundesanwaltschaft, die behauptet, der NSU-Komplex sei „ausermittelt“.“

englischsprachige Links

Joey Ayoub schreibt auf Hummus For Thought über die Anschläge in Paris und Beirut und Aufmerksamkeitsökonomien: „It also seems clear to me that to the world, my people’s deaths in Beirut do not matter as much as my other people’s deaths in Paris. […] I say this with no resentment whatsoever, just sadness.“

Autostraddle veröffentlicht diese Woche eine ganze Reihe von Texten im Rahmen der Trans Awareness Week. So werden zehn historische trans Frauen vorgestellt, angefangen von Mary Jones, die Anfang des 19. Jahrhunderts lebte bis zu den Protagonist_innen des Dokumentarfilms „Paris is Burning“. Und für alle Film-Fans gibt es: „15 Best Trans Woman Movies According to Trans Women.“

Termine in Berlin, Graz, Halle, Hannover, Köln, Tübingen

18. bis 25.11. in Tübingen: Beim 15. Filmfest FrauenWelten werden Spiel- und Dokumentarfilme aus 30 Ländern gezeigt.

20.11. in Berlin: Ab 19 Uhr eröffnet die Vernissage: „I am – ich bin – me ne“ von Sita Ngoumou und beginnt die Präsentation der Anthologie „Winter Shorts“ (herausgegeben von Clementine Burnley und Sharon Dodua Otoo).

21.11. in Hannover: Um 18 Uhr beginnt „Dikhen amen! Seht uns – Konzertabend mit Nataša Tasić Knežević (Sopran)“ in der Gedenkstätte Ahlem.

25.11. in Köln: Ab 18 Uhr findet ein Protestmarsch gegen Gewalt an Frauen und Mädchen statt.

26.11. in Halle: Ab 19 Uhr Vortrag von Bini Adamczak zu „Das Geschlecht der Revolution. Emanzipation in der frühen Sowjetunion„.

26.11. in Berlin
: Buchpräsentation der Neuerscheinung „Vertrauen, Kraft & Widerstand. Kurze Texte von Audre Lorde“ mit AnouchK Ibacka Valiente (Hg.);gelesen von Anges Lampkin, Schauspielerin ab 19.30.

04.12. in Graz
: Ab 20 Uhr startet die „Grrrls Night Out Vol. XVI


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Jetzt vorschlagen: Die Bloggerin des Jahres 2011!

30. November 2011 von Maedchenmannschaft e.V.

Bloggermädchen 2011 Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen „im Netz“ gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen kommen, schöne Dinge entdecken oder praktische Tipps finden. Einige solcher Blogs stellen wir hier immer mal wieder vor, z.B. in unserer Rubrik WWW Girls. Ihr kennt aber garantiert noch viel mehr tolle Bloggerinnen. Und so suchen wir auch in diesem Jahr wieder das

Bloggermädchen des Jahres!

2009 machte Frau Liebe knapp vor Anne Roth das Rennen, den dritten Platz teilten sich Das Mädchenblog und Frl. Zucker.  2010 verlieht ihr die Auszeichnung an Kathrin von Drüberleben, auf dem zweiten und dritten Platz landeten Anke Gröner und Antje Schrupp.

Und 2011? Wie in den vergangenen zwei Jahren seid jetzt ihr gefragt, liebe Leser_innen: Welche Blogs aus dem deutschsprachigen Raum lest ihr gerne und regelmäßig? Welche ist eure Bloggerin des Jahres? Ab sofort und bis zum 31. Dezember, 12:00 Uhr könnt ihr sie hier in den Kommentaren vorschlagen (bitte nur 1x) und begründen, warum sie nominiert werden sollte. Die Abstimmung folgt dann im Januar 2012.

Viel Spaß!

Eure Mädchenmannschaft


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Männer designen T-Shirts gegen Gewalt

2. September 2011 von Anna-Sarah

Zahllose Mädchen und Frauen sind von Gewalt betroffen – täglich, weltweit. Sie werden Opfer von häuslicher Gewalt, Vergewaltigung oder Verstümmelung, von sexualisierter Gewalt, Menschenhandel oder sogenannten „Ehrenmorden„. Für Frauen und Mädchen in der Altersgruppe 16 bis 44 Jahre stellt derartige sexistisch motivierte Gewalt eine der hauptsächlichen Todes- und Verletzungsursachen dar, so das Netzwerk UNiTE to End Violence against Women, das vor diesem Hintergrund von einer „globalen Pandemie“ spricht. Seit 2008 ist das Netzwerk aus verschiedenen Organen der Vereinten Nationen  unter der Federführung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon aktiv, geleitet von der Motivation, jegliche Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen in allen Teilen der Welt zu beseitigen. Um diesem ambitionierten Ziel näher zu kommen, hat UNiTE nun einen Wettbewerb ins Leben gerufen, der nicht zuletzt wegen seiner Zielgruppe interessant ist: Er richtet sich an Männer zwischen 18 und 25 Jahren, welche weltweit aufgerufen sind, ein T-Shirt-Motiv für die Kampagne zu designen. Die erstmal relativ weitgefassten Vorgaben:

  • Stell dir vor, wie die Welt ohne Gewalt gegen Frauen und Mädchen aussähe
  • Beziehe dich im großen Maßstab und positiv auf die Konzepte Gleichberechtigung, Diversität und Respekt
  • Setz deine Fantasie und künstlerische Fähigkeiten dafür ein, Stellung zu beziehen und dich gegen alle Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen auszusprechen.

Eine hochkarätig besetzte internationale Jury wird die eingereichten Beiträge beurteilen, als Gewinn winkt eine Reise nach New York City, wo im Rahmen einer UN-Veranstaltung der Preis für den besten Entwurf verliehen wird.


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Bisexualität, BOBs und „Bitch up my Desktop“ – die Blogschau

16. April 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 110 von 295 der Serie Die Blogschau

Julia Seeliger schreibt über Alice Schwarzer und ihr „klitorisfixiertes Gerede„.

Deef Pirmasens hat das neue Blogprojekt www.bisexualitaet.org gestartet:

Was Du schon immer über Bisexualität wissen wolltest, aber nie wusstest, wen Du fragen solltest.

Astrologie: Nicht nur diskriminierend sondern auch sexistisch“ heißt es auf Astrodicticum Simplex.

Einen spannenden Podcast zum Thema „Queer und Alter“ findet ihr bei heiter scheitern.

Die taz begrüßt die Ausbildung von Deutschen mit Migrationshintergrund zu Pflegeassistent_innen – anders deutsch ist allerdings kritisch, vor allem weil hier auf einmal die besonderen Kompetenzen von Migrant_innen geschätzt werden, ansonsten aber nichts.

Der Mädchenblog freut sich immer noch über Einsendungen für ihren Desktop-Wettbewerb: „Bitch up my Desktop“.

Call for Paper zu den Herausforderungen und Potentialen von Social Media und sozialen Netzwerken bis zum 2. Mai 2011.

Die Gewinner_innen der BOBs 2011 stehen fest. Beste arabisch-sprachige Bloggerin wurde Eman Hashim, die bereits von GirslCanBlog vorgestellt wurde.

Noch ein Termin für Wiener_innen: Am 22. April lädt die ARGE Dicke Frauen zum Essen.


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Irritierende Zweigeschlechtlichkeit, gruselige Post und Roboter – Kurz verlinkt

6. April 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 108 von 361 der Serie Kurz notiert

In der Türkei sollen Musliminnen künftig explizit ermuntert werden, Gottesdienste in den Moscheen zu besuchen. Laut der Süddeutschen sollen diese extra Platz für Besucherinnen einrichten. In den USA gibt es schon seit einiger Zeit Kampagnen für gleichberechtigten Zugang zu Moscheen.

Die Autor_innen von Feministing haben wieder einmal gruselige Post bekommen und nehmen es mit Humor.

Als erstes Mädchenteam haben fünf Schülerinnen aus Bonn den deutschen Meistertitel beim Roboterwettbewerb „Robocup German Open 2011“ geholt. Das Gewinnerinnenteam darf jetzt nach Istanbul zur Robocup Weltmeisterschaft (via Twitter).

Ist zwar schon älter, aber immer noch sehenswert: „meiblich, wännlich, other! Zweigeschlechtlichkeit als Irritation„.

Ein Workshop-Tipp für alle Fußball-Liebhaberinnen: ein Radioworkshop vom 15. Juli bis 17. Juli 2011 in Bad Urach (Baden-Württemberg) für junge Frauen ab 16 zum Thema „Frauen am Ball“.

In den USA geht es vielleicht bald Wal Mart an den Kragen: Weibliche Angestellte verklagen die Supermarktkette wegen Diskriminierung bei Bezahlung und Beförderung. Schon 2001 hatte eine Wal Mart-Mitarbeiterin stellvertretend für mehrere Hundertausend weibliche Angestellte geklagt. Zurzeit prüft der Supreme Court, ob die Sammelklage rechtmäßig ist.

Homoground ist ein Podcast, der ausschließlich queere und queerfreundliche Künstler_innen oder Musik spielt. (Danke an Annina von Girls Can Blog für den Tipp).

In Toronta hat am 3. April der Slut Walk stattgefunden (Fotostrecke), der sich formierte, nachdem ein Polizist Frauen den saudummen Tipp gab, sich nicht „nuttig zu kleiden“, um nicht vergewaltigt zu werden.

Die Campuszeitung Excalibur der York-Universität sprach mit Alumna Nina Arsenault über Transphobie und ihr Theaterstück „The Silicone Diaries“.

Das folgende Video ist Teil der irischen Kampagne BeLonG mit dem Motto: „Stand Up! – Don’t Stand for Homophobic Bullying“ (zu deutsch: Steh‘ auf! Und stehe nicht für homophobes Mobbing!).


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Aus der feministischen Blogger_innen-Sphäre

10. April 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 88 von 295 der Serie Die Blogschau

DieStandard.at berichtet, dass die Burka in Quebec, Kanada, laut Gesetzesvorlage nicht mehr in öffentlichen Einrichtungen getragen werden soll. Kommt das Gesetz durch, müssen Frauen künftig in Schulen, Spitälern, Kinderkrippen, Regierungsbüros, Universitäten oder bei Ärzten ihre Burka oder den Niqab ablegen.

Auf karnele.de kommentiert Nele Tabler die aktuelle Diskussion um das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, bei der es um die Frage geht, ob Lesben auf diesem Denkmal erscheinen sollen.

Annalist hat sich mit ihrem Sohn über Datenschutz und Facebook unterhalten.

Auf Geschichten von der honigsüßen Welt ist Lori von den immer gleichen Sprüchen genervt: „Hast du deine Tage?!“. Und außerdem applaudiert sie einer mutigen Oma, die sich in ihrem Dorf gegen Nazis stellt.

Auf Drop The Thought macht Helga darauf aufmerksam, dass man bei der Studie zur Orgasmushäufigkeit chinesischer Frauen lieber mal zweimal hätte hinschauen sollen. Denn: Die Daten sind falsch ausgewertet worden.

Terminkalender rausgeholt, hier sind die Termine der Woche:

15. April bis 7. Mai 2010: Homestory Deutschland: Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart. Mit der Zusammenschau von 27 visuell aufbereiteten Biografien von in Deutschland lebenden Frauen und Männern afrikanischer Herkunft aus drei Jahrhunderten ist ein kollektives Selbstporträt entstanden, das Schwarzen Perspektiven und Reflexionen, Beiträgen und Verdiensten eine spezielle Würdigung zuteil werden lässt. Ausstellung und Rahmenprogramm (via DerBrauneMob).

30. Juni 2010 (Einsendeschluß): Die Europäische Frauenlobby hat einen Fotowettbewerb zum Thema “Meine Welt: Visionen für einen Feminismus des 21. Jahrhunderts” ausgeschrieben. Er ist offen für alle Frauen zwischen 15 und 40 Jahren, die ihren Wohnsitz in einem EU-Mitgliedsstaat oder in einem Beitrittskandidatenland (Kroatien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Türkei) haben (via Genderblog).

29. Juli bis 31. Juli 2010: Das QueerFilmFest wird in Rostock im Peter-Weiss-Haus stattfinden, einem linken Raum für freie Bildung und Kultur. Dafür gibt es einen Call for Films:

Jeder queere Film ist uns willkommen, gerne zu Themen wie Intersexualität, Trans*, Gender- nicht-konform und queer in Verbindung mit Migration, Illegalität, Klasse…

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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in fact you’re just fiction

20. November 2008 von Anna

gorizi.de, ein Internetportal für junge Lesben das vom Frauenzentrum Mainz e.V. initiiert und unterstützt wird, veranstaltet einen Fanfiction-Schreib- und Comicwettbewerb. Anlass ist das 50-jährige Jubiläum des Filmes „Mädchen in Uniform“ bzw. der 70. Geburtstag von Romy Schneider.

Teilnehmen dürfen nicht nur Lesben, sondern alle Mädchen und jungen Frauen, die Lust dazu haben. Die Einsendungen gehen erst in eine Onlineabstimmung und die besten Comics und Geschichten werden dann einer Jury vorgelegt, in der unter anderem Frauen aus namenhaften (nicht nur Frauenbuch-) Verlagen sitzen.

Einsendeschluss ist der 15. Dezember. Genauere Infos gibt es hier.


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