Einträge mit dem Tag ‘Vernetzung’


Jetzt vorschlagen: Die Bloggerin des Jahres 2011!

30. November 2011 von Maedchenmannschaft e.V.

Bloggermädchen 2011 Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen “im Netz” gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen kommen, schöne Dinge entdecken oder praktische Tipps finden. Einige solcher Blogs stellen wir hier immer mal wieder vor, z.B. in unserer Rubrik WWW Girls. Ihr kennt aber garantiert noch viel mehr tolle Bloggerinnen. Und so suchen wir auch in diesem Jahr wieder das

Bloggermädchen des Jahres!

2009 machte Frau Liebe knapp vor Anne Roth das Rennen, den dritten Platz teilten sich Das Mädchenblog und Frl. Zucker.  2010 verlieht ihr die Auszeichnung an Kathrin von Drüberleben, auf dem zweiten und dritten Platz landeten Anke Gröner und Antje Schrupp.

Und 2011? Wie in den vergangenen zwei Jahren seid jetzt ihr gefragt, liebe Leser_innen: Welche Blogs aus dem deutschsprachigen Raum lest ihr gerne und regelmäßig? Welche ist eure Bloggerin des Jahres? Ab sofort und bis zum 31. Dezember, 12:00 Uhr könnt ihr sie hier in den Kommentaren vorschlagen (bitte nur 1x) und begründen, warum sie nominiert werden sollte. Die Abstimmung folgt dann im Januar 2012.

Viel Spaß!

Eure Mädchenmannschaft


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‘Frauen’ oder Themen sichtbar machen im Netz?

11. März 2011 von Nadine
Dieser Text ist Teil 32 von 48 der Serie Meine Meinung

Liebe Leser_innen,

wahrscheinlich langweile ich Sie, wenn ich dieses leidige Thema wieder aufgreife, zu dem es sogar schon Studien und Diplomarbeiten gibt. Warum ‘Frauen’ so wenig wahrgenommen werden in der deutschsprachigen Blogosphäre. Vielleicht, weil sie einfach über andere Sachen schreiben, diese ‘Frauen’. Vielleicht, weil sie neben Erwerbsarbeit auch noch Reproduktionsarbeit leisten und einfach nicht so häufig im Netz unterwegs sind wie die ‘Männer’. Vielleicht, weil ‘Männer’ zu lautstark sind. Der männliche Habitus, hegemoniale Männlichkeit, Sexismus im Netz, Troll-Gedöns, Morddrohungen, blablabla. Sie kennen das schon. Wenn nicht, googlen Sie es.

Dass sich Herrschaftsverhältnisse der “Offline-Welt” im Netz reproduzieren und genau dieser Fakt nicht mit “Ist doch nur das Internet, alles halb so wild” wegzuschieben ist, sollte für uns alle keine Neuigkeit sein. Wenn doch, dann empfehle ich, mit offenen Augen und einer Portion (Selbst)Kritik mal durch die Blogs zu surfen (und überhaupt: Welche Blogs lesen Sie und warum keine anderen?), gern auch ein paar Kommentare unter Postings zu lesen. Vieles wird Ihnen bekannt vorkommen. Bekannt aus diesem Reallife.

Auch Sascha Lobo weiß das alles und dachte sich zum 100. Jubiläum des Frauenkampf- und Feminist_innentages, dass er dieser Ungerechtigkeit Abhilfe verschaffen will. Indem er in seiner Blogroll eine Frauenquote einführt. Vorschläge dafür sollten von den Leser_innen selbst kommen. Frauen sichtbar machen. Eine feine Sache. Fanden auch viele Leser_innen, verlinkten eifrig und freuten sich riesig.

Nun ja. Ich redete dagegen, gewohnt nicht immer sehr freundlich. Sascha kommentierte seinerseits etwas fragwürdig (für meine Begriffe). Dennoch macht es Sinn, sich mal mit dem Sichtbarkeitsargument auseinander zu setzen.

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Gendercamp!

10. Mai 2010 von Nadine

Gendercamp Seit gestern Abend bin ich zurück vom Gendercamp in Hüll bei Hamburg und noch total neben der Spur. Das Gendercamp war nicht nur inspirierend, sondern schlicht und ergreifend: großartig.

Kurz noch einmal zur Erklärung: das Gendercamp ist ein Barcamp, das gender- und/oder (queer-)femistisch Interessierte für drei Tage in die norddeutsche Provinz einlud, um sich kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen, bereits laufende Projekte im Web weiter auszubauen bzw. voranzubringen, neue Projekte zu starten, über alle Themen zu sprechen, die die Besucher_innen interessieren, etc. etc. Es gibt im Vornherein keinen festen Ablauf und/oder lediglich grobe Themen, alles wird spontan und vor Ort von allen geplant und durchgeführt.

In der Tat waren die drei Tage äußerst kreativ: Die Ergebnisse unserer geistigen und handwerklichen Ergüsse können auf dem Sammelblog des Gendercamps bewundert und weitergedacht werden. In den kommenden Monaten sollen spannende (und witzige und nerdige und queere und hackige und subversive) Projekte entstehen, mitwirkende Hände und Köpfe sind herzlich willkommen. In der Mixxt-Community sind ebenfalls alle Interessierten eingeladen, sich auszutauschen oder an der Planung des Gendercamps im kommenden Jahr zu beteiligen! Mitorganisator des diesjährigen Gendercamps Henning hat außerdem auf seinem Twitteraccount (@plastikstuhl) alle twitternden Gendercamper_innen gesammelt.

Ein dickes Lob noch einmal an die Veranstalter_innen und an das ABC in Hüll. Die Location war ein Traum (siehe Foto), Essen und Betreuung spitzenmäßig und selbst die leidige W-LAN-Thematik wurde besser gelöst als auf der re:publica. Was fehlt noch? Das Menschliche. Ich hätte mich gern herzzerreißend über alle Teilnehmenden geäußert, doch Leahs Worten ist nichts hinzuzufügen.


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Gebloggtes aus der deutschen Websphäre

6. März 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 78 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Letzte Woche leider durch die Lappen gegangen, aber absolut lesenswert: “Die Pille danach – ein Erlebnisbericht” auf dem mädchenblog. Auch things that hurt berichtet von ihren Erfahrungen mit der Pille danach.

Auf drei hälften konstatiert die Autorin: Der Feminismus ist tot! Anhand von verschiedenen Beispielen zählt sie auf, warum der Feminismus dennoch dringend gebraucht wird.

Die Zahlenzauberin ärgert sich über ihren Arzt, der sie wegen einer Grippe untersuchen soll und wegen ihres Gewichts ermahnt - “aber in zwanzig Jahren…” Dabei ist ihr Selbstbewusstsein in jahrelanger Arbeit erkämpft.

Antje Schrupp fragt auf twitter: “Maskulinisten kündigen an, einen Vortrag von mir per Flashmob zu stören. Was würdet Ihr machen?”

In Großbritannien wird demnächst einer der letzten Unterschiede zwischen Ehe und gleichgeschlechtlichen eingetragenen Partnerschaften fallen, denn am Dienstag beschloss das House Lords mit 95 zu 21 Stimmen die “Equality Bill” – queernews berichtete.

Auf zwischengeschlecht gibt es einen Verweis auf die Petition der Organisation Intersex International (OII) gegen Diskriminierung von Zwittern durch das Internationale Olympische Komitee (IOC).

Auf Aviva Berlin wird das Buch “Migration als Ressource. Zur Pendelmigration polnischer Frauen in Privathaushalte der Bundesrepublik” von Sigrid Metz-Göckel, Dobrochna Kalwa und Senganata Münst besprochen.

Zusammen mit anderen Kolleginnen aus der Mädchenarbeit entstand die Idee, im August mit einem Vernetzungstreffen in Marburg den Grundstein für einen bundesweiten Austausch junger feministischer Sozialpädagoginnen zu legen, wie auf beziehungsweise weiterdenken berichtet wird.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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Genderissimi: News from the blogs

27. Februar 2010 von Barbara
Dieser Text ist Teil 49 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Willkommen in der Fastenzeit – aber gebloggt wurde dennoch fleißig.

Der Rücktritt von Bischöfin Margot Käßmann nach der Alkohol-am-Steuer-Tat hat Antje Schrupp zum Nachdenken gebracht: “Die Synode der EKD könnte Käßmann ja einfach wieder wählen.” Um die Frau, die die Evangelische Kirche dringend braucht, zurückzukriegen.

Andere Stimmen von anderen Feministinnen zum Rücktritt von Käßmann hat der Mädchenblog eingesammelt.

Im Missy-Blog geht es um Erinnerungen an das Ruby Tuesday Rock Camp for Girls, das hilft. Damit Mädels nicht nur Flöte spielen. Sondern auch mal Schlagzeug.

Auf dem Väterblog geht nelles einer Frage nach, die vielen auf den Nägeln brennt: “Was einen guten Vater ausmacht”. Da gab es nämlich einen Text auf dem Mütter-Portal NetMoms, mit dem er so seine Schwierigkeiten hat. “Hier wird die Widersprüchlichkeit des Wunschdenkens deutlich: Der Vater muss, die Mutter kann arbeiten, wenn sie möchte. So geht es nicht, meine Damen. Dass auch die Netmoms sehen, dass sie zu hoch gestapelt haben, wird in ihrem Resümee deutlich”.

F.A.Z.-Bloggerin Andrea Diener schreibt in ihrem Blog “Ding und Dinglichkeit” über Frauenzeitschriften, die sie als “Popcorn fürs Hirn” bezeichnet.

Bloggerin sideglance schreibt über ihr erstes Semester im Informatik-Studium – Frau? Informatik? Sie ist ganz guter Dinge und hat gar nicht mal so viele schlechte Erinnerungen: “Das erste Semester hat mich äußerst selten an meinen Exotinnenstatus erinnert.”

Einen queer-feministischen Blick auf Vorratsdatenspeicherung hat iheartdigitallife gebloggt. Genaue Überschrift zum Thema: “Netzpolitik und soziale Gerechtigkeit. Ein queer-feministisch-intersektional inspirierter Blick auf die Themen der digitalen Bürgerrechtsbewegung”.

Und dann erreichten uns noch zwei Stellenausschreibungen:
Die Lesbenberatung Berlin e.V. sucht ab März 2010 ein/e Mitarbeiter_in zur Verstärkung ihres JuLe-Teams! Mehr Infos gibt es hier.

Selbes Haus, anderer Bereich:  Die Lesbenberatung Berlin e.V. sucht ab 01. April 2010 ein_e Mitarbeiter_in für die psychosoziale Arbeit! Mehr Infos gibt es hier.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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Gut gebloggt, Löwinnen und Löwen!

26. September 2009 von Barbara
Dieser Text ist Teil 10 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

In der Woche vor dem Wahlsonntag wird besonders und hauptsächlich und viel über die Piratenpartei gebloggt. Dazu hatten wir ja auch schon berichtet, inkl. einiger interessanten Diskussionen könnt ihr hier dazu weiterlesen. Auch i heart digital life hat darüber gebloggt, alle Fragen rund um die Piratenpartei noch mal zusammengestellt.

“Indirekt hatten Sie zu Millionen Menschen Sexualkontakt” – darüber hat die diestandard.at geschrieben, die Diskussion haben wir auch weiter verfolgt.

Dass es gar nicht so schön ist, dass Suchmaschinen ihren Blog auch mit Porno und Sex und so verknüpfen, darüber hat die stadtpiratin nachgedacht.

Dass Frauen nicht die besseren Kapitalistinnen sein müssen, das behandelt ein Text auf dem Väterblog. Zitiert wird ein Interview aus dem Standard mit der Sozialogin Christa Wichterich. Die Gretchen-Frage “Wäre der Crash auch gekommen, wenn die Lehman-Brothers Sisters gewesen wären?” ist dabei zentral.

Dass das nicht stimmen muss -  “Barcamps: Nichts für Frauen und Geisteswissenschaftler? – beschreibt Nina Theofel bei beziehungsweise. Sie war auf einem Barcamp – und meint, wer twittert, kann auch auf einer solchen Veranstaltung gut bestehen. Denn: “Auf einem Barcamp geht es darum, in einer offenen Umgebung voneinander zu lernen.”

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschspachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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Aus den Blogs

12. September 2009 von Barbara
Dieser Text ist Teil 8 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Eine erschütternde Nachricht bringt dieStandard.at: Fortpflanzung gilt als Todesursache Nummer eins bei Frauen, so eine Studie der Weltgesundheitsorganisation. “Schwangerschaft, Entbindung und Abtreibung (“maternal conditions”) sind weltweit die häufigsten Todesursachen bei jungen Frauen.”

Im Mädchenblog macht sich leonie Gedanken über die Piratenpartei und deren Frauenpolitik: “Diese Partei scheint zwar unsere Wünsche nach Anonymität und Datenschutz im Netz zu befriedigen, mit Frauenpolitik ist es aber weit hergeholt.” Auch Antje Schrupp hatte sich dazu Gedanken gemacht.

In Sinamore’s Blog über den Alltag einer Sexarbeiterin wird über Körperempfinden nachgedacht. “Habe ich überhaupt eine Chance gegenüber all den perfekten, dünnen Models? Wird jemand bereit sein, so viel für eine Frau wie mich hinzublättern, die im Gegensatz dazu regelrecht fett ist? Die Antwort kam ziemlich schnell: Ja, und wie!”

Dass man nicht nur online, sondern auch offline feministisch Interessantes findet, erfährt man im Blog vom Missy Magazine: Dort steht der Hinweis, dass Maria Sveland, Autorin von “Bitterfotze“, am 28. September in Hamburg liest.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschspachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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