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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Vergewaltigung</title>
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		<title>Diskussionen über sexuelle Gewalt, Körperhaare und Geschlechterrollen &#8211; die Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 08:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mir erst gestern passiert: sexuelle Belästigung auf der Straße. Über die Ein&#173;schränkungen, die dies für Frauen bedeutet, hat HighOnCliches gebloggt. Und setzt gleich noch mal nach, wie Männer auf der Straße Frauen ansprechen sollten, ohne wie ein Arsch rüber zu kommen. Gegen sexualisierte Gewalt läuft weiter #ichhabnichtangezeigt. Eine der Ini&#173;tia&#173;tor&#173;innen von Kofra über unser Weg&#173;schauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir erst gestern passiert: sexuelle Belästigung auf der Straße. Über die <a href="http://highoncliches.wordpress.com/2012/05/12/die-strase-gehort-den-anderen/" target="_blank">Ein&shy;schränkungen</a>, die dies für Frauen bedeutet, hat <strong>HighOnCliches</strong> gebloggt. Und setzt gleich noch mal nach, wie Männer auf der Straße Frauen ansprechen sollten, ohne <a href="http://highoncliches.wordpress.com/2012/05/17/wie-verhalte-ich-mich-moglichst-nicht-wie-ein-arsch/" target="_blank">wie ein Arsch rüber zu kommen</a>.</p>
<p>Gegen sexualisierte Gewalt läuft weiter <a href="https://twitter.com/search?q=%23ichhabnichtangezeigt" target="_blank">#ichhabnichtangezeigt</a>. Eine der Ini&shy;tia&shy;tor&shy;innen von <strong>Kofra</strong> über unser <a href="http://keinegerechtigkeitkeinfrieden.wordpress.com/2012/05/14/der-doch-nicht/" target="_blank">Weg&shy;schauen bei den Tätern</a>. Wenig überraschend: das Medien&shy;interesse fokussiert sich nun <a href="http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/2012/05/16/medien-und-betroffenheit/" target="_blank">auf Betroffene</a>.</p>
<p>Auch auf der internationalen Politikbühne ist sexualisierte Gewalt weiter Thema. <strong>Flannel Apparel</strong> kommentiert die <a href="http://flannelapparel.blogspot.de/2012/05/dieser-artikel-erschien-in-einer.html" target="_blank">Causa Dominique Strauss-Kahn</a>.</p>
<p>Ebenfalls Thema diese Woche: Körperbehaarung von Frauen. <strong>Frau mit Bart</strong> hat eine <a href="http://fraumitbart.wordpress.com/2012/05/15/behaart-und-trotzdem-sexy-bbc-beitrag-20-mai-915uhr/" target="_blank">Dokumentation der BBC</a> dazu gefunden.</p>
<p>Über <a href="http://www.karnele.de/zaunlatten-nach-frankfurt-tragen/" target="_blank">Blockupy in Frankfurt</a> hat sich <strong>Karnele</strong> Gedanken gemacht.</p>
<p>Menschrechte? Gelten nicht für Teilnehmerinnen von „Germany&#8217;s Next Topmodel“, stellt <strong>Katrin Schuster</strong> fest. Stattdessen lernen wir: Mit einem Mikro vor dem Gesicht muss frau auf Aufforderung <a href="http://www.katrinschuster.de/2012/05/12/medienprofis/" target="_blank">Kolleginnen denunzieren</a>.</p>
<p>Wie stark Medien unser Leben beeinflußen, musste <strong>Discover the Muslim World</strong> erleben. Ihr Vierjähriger will nicht abwaschen, denn „<a href="http://www.discoverthemuslimworld.de/index.php/als-muslima-leben/100-diskussion-ueber-geschlechterrollen-mit-einem-vierjaehrigen" target="_blank">im Fernsehen waschen immer nur Frauen ab.</a>“</p>
<p>Ein Manifest zur „<a href="http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2012/05/18/1469/" target="_blank">Inklusion behinderter Menschen in allen Lebensbereichen</a>“ gibt es jetzt beim <strong>Behindertenparkplatz</strong>. Bitte direkt an Bundes- und Landesregierungen weitersenden!</p>
<p>Zum 20-jährigen Jubiläum des LSVD erklärt <strong>anders deutsch</strong>, warum sich nicht alle Lesben und Schwulen vom <a href="http://andersdeutsch.blogger.de/stories/2060872/" target="_blank">Verband vertreten sehen</a>.</p>
<p>Mit den <a href="http://nsu-watch.apabiz.de/2012/05/geschlechterverhaltnisse/" target="_blank">Geschlechterverhältnissen im NSU Umfeld</a> hat sich das <strong>NSU Watchblog</strong> ausführlich auseinander gesetzt.</p>
<p>Seit Sonntag war erst Muttertag, dann Vatertag. Wieder einmal zeigt sich, dass wie unsere Eltern sehr unterschiedlich ehren. <strong>Denkwerkstatt</strong> über <a href="http://www.denkwerkstattblog.net/2012/05/alles-gute-zum-muttertag/" target="_blank">kuriose Be&shy;richt&shy;er&shy;stattung</a> in den österreichischen Medien. Und <strong>Mutter&shy;seelen&shy;allein&shy;erziehend</strong> hat den <a href="http://www.mutterseelenalleinerziehend.de/633-alles-gute-zum-vatertag/" target="_blank">Herrentagsritualen</a> hinterhergeforscht.</p>
<p>Von Albaniens erstem <a href="http://queernews.at/archives/3057" target="_blank">„Gay Ride“, einer Fahrraddemo unter Regen und Rauch&shy;bom&shy;ben</a>, berichtete <strong>QueerNews.at</strong> (eine Gay Pride war verboten worden). Und <a href="http://queernews.at/archives/3060" target="_blank">auch in Burma</a> gab es dieses Jahr erstmals Gay Pride-Veranstaltungen.</p>
<p>Katrin von <strong>reizende Rundungen</strong> weiß, dass ihr Lebenszweck nicht ist, einem Mann zu gefallen – dennoch fragt sie sich nach einer schönen Partynacht, <a href="http://reizende-rundungen.blogspot.de/2012/05/nie-genug.html" target="_blank">warum sie keiner angesprochen hat</a>. Und warum ist es ihr eigentlich immer noch so wichtig, Aufmerksamkeit zu bekommen?</p>
<p>Feminismus zum Anhören gibt es diese Woche in der <a href="http://www.iheartdigitallife.de/nrrrdz00018-punkrock-podcasting/" target="_blank">neuen Folge</a> von <strong>Nrrrdz</strong>. Und Antje Schrupp war zu Gast bei <a href="http://wir.muessenreden.de/2012/05/17/wmr42-der-igel-wohnt-jetzt-hier/" target="_blank">Wir. Müssen Reden</a>. Schon etwas länger läuft überhaupt der Podcast „<a href="http://blog.imcomingout.de/" target="_blank">I&#8217;m coming out</a>“.</p>
<p>Nach dem Klick noch ein paar <strong>Termine</strong> <span id="more-29954"></span></p>
<p>Am 21. Mai eröffnet die Ausstellung „<a href="http://groups.uni-paderborn.de/mia/?p=18581" target="_blank">Doing gender – Killing gender</a>“ in <strong>Paderborn</strong>.</p>
<p>In <strong>Hamburg</strong> spricht am 23. Mai Andreas Kemper bei der AQ Queer Studies über <a href="http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-2012-05-23-‘maskulismus’/" target="_blank">Masukulismus</a>.</p>
<p>Vom 23. bis 29. Mai heißt es in <strong>Berlin</strong> “<a href="http://transformingpolitics.blogsport.de/programme/" target="_blank">Politicizing Trans/Trans_forming Politics</a>” mit Workshops, Vorträgen und Kunst.</p>
<p>Ab dem 31. Mai beginnt die Veranstaltungsreihe „<a href="http://DasEndeDesSex.blogsport.de/2012/05/15/biologie-macht-politik-veranstaltungsreihe-ab-31-mai-in-hannover/" target="_blank">Biologie Macht Politik</a>“ in <strong>Hannover</strong>.</p>
<p><em>Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns <a href="http://maedchenmannschaft.net/kontakt/">bitte Bescheid</a>!</em></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=29954&amp;md5=123ce1b8a8ab135c65b29a89dc78e60f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Schweigen brechen: #ichhabnichtangezeigt</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Für alle Links, außer dem Kontakt, gilt eine Triggerwarung, da Gewalterfahrungen beschrieben werden.) Über sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungen herrschen immer noch viele Mythen und Entschuldigungen vor. Doch wer einmal genauer hinschaut merkt oft, dass vieles nicht stimmt. Ein immer wiederkehrendes Muster ist aber der Fokus auf diese Entschuldigungen, mit dem Effekt, dass die Stimmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Für alle Links, außer dem Kontakt, gilt eine Triggerwarung, da Gewalterfahrungen beschrieben werden.)</em></p>
<p>Über sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungen herrschen immer noch viele Mythen und Entschuldigungen vor. Doch wer einmal genauer hinschaut merkt oft, dass vieles <a href="http://maedchenmannschaft.net/ich-werd-gerade-wieder-nuechtern/">nicht stimmt</a>. Ein immer wiederkehrendes Muster ist aber der Fokus auf diese Entschuldigungen, mit dem Effekt, dass die Stimmen der Opfer abgewertet werden und sich dann noch weniger zu Wort melden.</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/05/banner-nichtangezeigt.jpg"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/05/banner-nichtangezeigt-450x101.jpg" alt="Banner der Aktion „Ich habe nicht angezeigt“" title="Ich habe nicht angezeigt weil" width="450" height="101" class="aligncenter size-large wp-image-29794" /></a></p>
<p>Um dies zu ändern, läuft im Mai die Kampagne <a href="https://twitter.com/#!/search/%23ichhabnichtangezeigt" target="_blank">#ichhabnichtangezeigt</a>, organisiert vom Münchener <a href="http://www.kofra.de/layout/index.htm" target="_blank">Kom&shy;mu&shy;ni&shy;ka&shy;tions&shy;zentrum für Frauen und Arbeit</a>. Vorbild sind die Twitter-Kampagnen <a href="https://twitter.com/#!/search/%23ididnotreport" target="_blank">#ididnotreport</a> in Großbritannien und <a href="https://twitter.com/#!/search/%23jenaipasportéplainte" target="_blank">#jenaipasportéplainte</a> in Frankreich. Wie der Name schon sagt geht es um die Gründe, die Opfer von der Anzeige bei der Polizei abhielten.</p>
<p>In den <a href="http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/ichhabnichtangezeigt/" target="_blank">bisher veröffentlichten Aussagen</a> beschreiben die Teilnehmenden vor allem Scham, Furcht vor persönlichen Konsequenzen und Angst, dass einer oder einem niemand glaubt. Einige Kommentare sind <a href="http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/ichhabnichtangezeigt/comment-page-5/#comment-255" target="_blank">gerade einmal ein Satz</a>, andere be&shy;schreiben detailliert, welche Widerstände sie <a href="http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/ichhabnichtangezeigt/comment-page-5/#comment-262" target="_blank">von einer Anzeige abgehalten haben</a>. Genaue Beschreibungen von Taten werden gekürzt und erst zum Ende der Aktion (31. Mai) veröffentlicht.</p>
<p>Mitmachen können Betroffene über die folgenden Wege:</p>
<ul>
<li>Mit einem Tweet über einen anonymen Twitter-Account mit dem Hashtag <a href="https://twitter.com/#!/search/%23ichhabnichtangezeigt" target="_blank">#ichhabnichtangezeigt</a>.</li>
<li>Mit einem Eintrag auf der <a href="http://www.facebook.com/ichhabnichtangezeigt" target="_blank">Facebook-Seite von #ichhabnichtangezeigt</a>.</li>
<li>Mit einem Kommentar <a href="http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/ichhabnichtangezeigt/" target="_blank">auf dem Blog</a>.</li>
<li>Über den <a href="http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/kontakt/" target="_blank">Kontakt</a> auf dem Blog.</li>
</ul>
<p>Alle Nachrichten werden dann noch einmal über den Account <a href="https://twitter.com/nichtangezeigt" target="_blank">@nichtangezeigt</a> mit dem Hashtag <a href="https://twitter.com/#!/search/%23ichhabnichtangezeigt" target="_blank">#ichhabnichtangezeigt</a> auf Twitter eingestellt.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=29788&amp;md5=988dce0aca5bd764c9de91be815d0e94" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Babyklappen, SlutWalk Münster und sexistische Kampagnen &#8211; kurz notiert</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/babyklappen-slutwalk-muenster-und-sexistische-kampagnen-kurz-notiert/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 14:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HYDRA e.V. hat einen offenen Brief (PDF) zur Sendung „Menschen bei Maischberger: Ob Billigsex oder Edelpuff: Schafft Prostitution ab!“ geschrieben und bemängelt die falschen Fakten und die tendenziöse Berichterstattung. Genug von den immer gleichen alten weißen Dichtern? My Life as a Feminista listet Women of Color und jede Menge ihrer Bücher, Anthologien und Essays auf. Ein Bericht aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>HYDRA e.V. hat einen <a href="http://www.hydra-berlin.de/fileadmin/users/main/pdf/Offener_Brief_zur_Sendung_Maischberger.pdf" target="_blank">offenen Brief</a> (PDF) zur Sendung „Menschen bei Maischberger: Ob Billigsex oder Edelpuff: Schafft Prostitution ab!“ geschrieben und bemängelt die falschen Fakten und die tendenziöse Berichterstattung.</p>
<p>Genug von den immer gleichen alten weißen Dichtern? <em>My Life as a Feminista</em> listet Women of Color und jede Menge ihrer <a href="http://mylifeasafeminista.tumblr.com/wocfeministtexts" target="_blank">Bücher, Anthologien und Essays auf</a>.</p>
<p>Ein Bericht aus dem Hause &#8220;unglaublich&#8221;: Ein <a href="http://www.salon.com/2011/08/16/madison_young_2/" target="_blank">Pornostar stillt ihr Baby öffentlich</a> und wird dafür von ihren Kolleg_innen kritisiert, so <em>salon.com</em>.</p>
<p>In Österreich hat der Werberat einen Club aufgefordert, seine Kampagne „Dress to get fucked“ einzustellen. Danach müssen Frauen weniger Eintritt zahlen, je weniger Kleidung sie tragen. Die <a href="http://www.scribd.com/doc/88685914/Weerberat-Empire" target="_blank">Begründung der Entscheidung</a> findet ihr auf <em>scribd</em>.</p>
<p>In dieser Kampagne werden Frauen zu Objekten reduziert; ein klarer Fall von Sexismus. Doch was ist Sexismus? <em>DieStandard.at</em> hat mehr zu der (Fehl-)Annahme, Sexismus sei eine Frage der subjektiven Einschätzung. Nämlich <a href="http://diestandard.at/1333528808950/Was-ist-Sexismus-Ueberall-Sexismus-doch-nirgends-SexistInnen" target="_blank">jede Menge Definitionen</a>, „die sich decken oder sich in ihrer Differenz allerhöchstens ergänzen. Von Widersprüchlichkeit keine Spur.“</p>
<p>Immer mehr Menschen in den USA wird bewusst, wie <a href="http://www.salon.com/2012/03/29/how_to_kill_an_abortion_bill/singleton/" target="_blank">konservative Abtreibungsgegner_innen</a> überall im Land Erfolge feiern &#8211; und formieren sich auf der Straße und im Netz. Der Widerstand wird stärker &#8211; glücklicherweise.</p>
<p>In der <em>Huffington Post</em> schreibt Zach Stafford wie <a href="http://www.huffingtonpost.com/zach-stafford/how-feminism-made-me-a-better-gay-man_b_1393114.html" target="_blank">Feminismus ihn zu einem &#8220;besseren schwulen Mann&#8221;</a> gemacht habe. Außerdem berichtet die <em>HuffPo</em> über eine derzeit getestete <a href="http://www.huffingtonpost.com/2012/04/03/male-birth-control-reversible_n_1400708.html" target="_blank">Verhütungsmethode für den Mann</a> &#8211; offenbar zu 100% sicher und reversibel.</p>
<p>Qatar, Brunei und Saudi-Arabien haben noch nie eine Frau zu den Olympischen Spielen geschickt – in London sollte es diesen Sommer das erste Mal aus jedem Land Athletinnen geben. Nun jedoch, berichtet die <em>FAZ</em>, hat das <a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/saudi-arabien-keine-frau-zu-olympia-11709713.html" target="_blank">saudische Olympia-Komitee</a> sich dagegen entschieden.</p>
<p>Eine Schocker-Nachricht kommt aus Brasilien: Dort dürfen <a href="http://www.amnesty.org/en/news/brazil-outrageous-supreme-court-ruling-gives-green-light-rapists-2012-04-02" target="_blank">12-Jährige vergewaltigt werden</a>, wenn sie (angeblich) Sexarbeiter_innen sind. Denn Menschenrechte gelten nicht für alle.</p>
<p>Ein feines <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/rapperin-sookee-alles-muss-lila-werden/6468110.html" target="_blank">Interview mit der queeren Rapperin Sookee</a> gibt es beim <em>Tagesspiegel</em>.</p>
<p>Drei Videos zeigen, wie die <a href="http://www.huffingtonpost.com/soraya-chemaly/the-video-every-woman-has_b_1403714.html?ref=politics" target="_blank">“Personhood”-Bewegung</a> (jene politische Strömung, die der befruchteten Eizelle den Status einer Person zusprechen möchte) Frauen ihrer Freiheit beraubt.</p>
<p>Schon vor einem Monat berichtete der <em>Spiegel</em> über die <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,819666,00.html" target="_blank">Situation der Babyklappen</a>. Die soll neu geregelt werden, nach einer Studie herrschen derzeit teilweise katastrophale Zustände, bei denen Babies sogar „verloren“ gehen können. In Deutschland haben Kinder das Recht, über ihre Herkunft zu erfahren, anonyme Geburten sind eigentlich illegal.</p>
<p><strong>Termine</strong></p>
<p>Ihr könnt ab sofort euch, eure Schwestern, Töchter, Cousinen, Freund*innen&#8230; zwischen 12 und 18 Jahren für das <a href="http://rubytuesdaymusic.de/camp2012.html" target="_blank">Ruby Tuesday Girls Rock Camp</a> in Berlin anmelden.</p>
<p>Das <a href="http://www.frauenfilmfestival.eu/" target="_blank">Frauenfilmfestival</a> findet vom 17. bis 22. April in Köln statt.</p>
<p>Helfer_innen und Unterstützer_innen für den zweiten <a href="http://slutwalkmuenster.blogspot.de/" target="_blank">SlutWalk Münster</a> gesucht! Wir sind offen für jeden Tipp, Verbesserungsvorschlag und Helfer_innen!<br />
Meldet euch hier oder per Mail an: muenster(at)frauenrechte.de oder slutwalkmuenster(at)gmx.de</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=28679&amp;md5=0a9b28c256031ddc9b4340cf7f071965" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
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		<title>Über Konsens reden – aber richtig!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 07:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Definitionsmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Konsens]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigungsmythen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel „Die Angst, Nein zu sagen“ beschrieb Annabel Wahba in der ZEIT letzte Woche aktuelle Diskussionen zum Thema sexuellen Missbrauch. Leider beginnen die Bauchschmerzen schon im einleitenden Satz: Zwischen einvernehmlichem Sex und einer Vergewaltigung liegt eine Grauzone […] Wie im Artikel ausführlich beschrieben, gibt es in der Tat eine rechtliche Grauzone. Leider arbeitet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/88711673d3c648f592a00bbdd14df8c8" width="1" height="1" alt=""/>Unter dem Titel „<a href="http://www.zeit.de/2012/14/Grauzone-Gewalt/" target="_blank">Die Angst, Nein zu sagen</a>“ beschrieb Annabel Wahba in der <em>ZEIT</em> letzte Woche aktuelle Diskussionen zum Thema sexuellen Missbrauch. Leider beginnen die Bauchschmerzen schon im einleitenden Satz:</p>
<blockquote><p>Zwischen einvernehmlichem Sex und einer Vergewaltigung liegt eine Grauzone […]</p></blockquote>
<p>Wie im Artikel ausführlich beschrieben, gibt es in der Tat eine rechtliche Grauzone. Leider arbeitet der Artikel aber ausschließlich mit dem deutschen Rechtsbegriff, statt diesen zu hinterfragen und auf andere Möglichkeiten einzugehen. So geht es um die Anschuldigungen an Julian Assange und die schwedische <a href="http://maedchenmannschaft.net/geschichten-aus-der-grauzone/">#prataomdet-Diskussion</a>. Dass es in Schweden eben strafbar ist, wenn man Sex ohne Kondom hat, obwohl der/die Partner_in auf einem Gummi bestand, bleibt außen vor.</p>
<p>Ebenfalls völlig unerwähnt bleibt, dass in den vergangenen Jahren, über rechtliche Begriffe hinaus, neue Konzepte und Ideen zu Sexualität entwickelt wurden. Aus der alten Parole „Nein meint Nein“ ist „nur ein enthusiastisches Ja meint Ja“ geworden, bereits 2008 erschien <a href="http://www.womenandchildrenfirst.com/book/9781580052573" target="_blank">Yes Means Yes</a> von Jaclyn Friedman und Jessica Valenti. Das <a href="http://wirliebenkonsens.wordpress.com/was-ist-konsens/" target="_blank">Zustimmungskonzept</a> verschiebt den Fokus auf die Einvernehmnlichkeit des Sex – damit Grauzonen gar nicht erst entstehen.</p>
<p>Weg von derzeitigen Rechtsbegriffen geht auch das Konzept der <a href="http://maedchenmannschaft.net/was-mir-bleibt-die-definitionsmacht/">Definitionsmacht</a>. Danach gelten auch Taten als sexualisierte Gewalt, die vom Gesetz nicht erfasst werden, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Nötigung#Deutsche_Rechtslage" target="_blank">unerwünschte Zungenküsse</a> etwa. Statt der komplexen Debatte um „Grau&shy;zonen“ und Grenzüberschreitungen gerecht zu werden und sie voran&shy;zu&shy;treiben, bleibt der Artikel leider bei der Grenze „Nein“.</p>
<p>Nur angerissen wird die Frage nach Erwartungen und Machtverhältnissen. „Männer müssen immer wollen“ und „Frauen die Sex geben“ sind zwei Annahmen, die dem offenen Umgang mit Sexualität gegenüberstehen. Aber auch Abhängigkeiten und das Gefühl, jemandem Sex zu schulden, spielen eine Rolle. Wie das real aussehen kann, zeigt ironischerweise das deutsche Recht: Erst 1997 wurde Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe gestellt, erst seit 2004 ist es auch ein Offizialdelikt, der unabhängig von einer Anzeige verfolgt werden muss. Vorher war jede_r Verheiratete zum Sex verpflichtet. Schließlich behauptet der Artikel:</p>
<blockquote><p>Dabei wird Sex nach einem »Nein« der Frau, selbst wenn sie es im letzten Moment ausgesprochen hat, vor Gericht immer als Vergewaltigung gewertet.</p></blockquote>
<p>Ein „Nein“ reicht leider auch in Deutschland <a href="http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2010/herbst-2010/vergewaltigung-strafloses-verbrechen/" target="_blank">noch lange nicht aus</a>, immer wieder müssen Opfer erklären, warum sie sich nicht stärker gewehrt haben.</p>
<p>Insgesamt wiederholt der Artikel ein Muster, das in Konsensdebatten immer wieder zu beobachten ist: Zwar sind die meisten Menschen (auch Männer!) in der Lage, <a href="http://maedchenmannschaft.net/ich-werd-gerade-wieder-nuechtern/" target="_blank">über Sex subtil zu kommunizieren</a>. Sobald das Wort „Vergewaltigung“ fällt, werden wieder „eindeutige“ Signale eingefordert. Wenn wir ernsthaft über „das Grauzonen-Problem“, Grenzverletzungen und sexuelel Gewalt reden wollen, müssen wir weiter denken!</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=28536&amp;md5=7050a98b206bf8ca1895a59f64896d22" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>(Keine) Witze über Vergewaltigungen und ein Viagra-Gesetz – kurz verlinkt</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/keine-witze-ueber-vergewaltigungen-und-ein-viagra-gesetz-kurz-verlinkt/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 08:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Guatemala kümmert sich endlich eine Polizei-Einheit um „Femizide“ – besonders brutale Morde, denen speziell Frauen zum Opfer fallen. Bereits seit letztem Jahr gibt es ein Gesetz dagegen, so Feministing, bisher sind die Aufklärungs- und Ver&#173;ur&#173;teilungs&#173;raten aber weiter unteriridisch. Die Debatte um Essstörungen hat zwar begonnen, in den Köpfen von Eltern ist das Thema aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <strong>Guatemala</strong> kümmert sich endlich eine <a href="http://feministing.com/2012/03/13/guatemala-launches-femicide-unit/" target="_blank">Polizei-Einheit um „Femizide“</a> – besonders brutale Morde, denen speziell Frauen zum Opfer fallen. Bereits seit letztem Jahr gibt es ein Gesetz dagegen, so <em>Feministing</em>, bisher sind die Aufklärungs- und Ver&shy;ur&shy;teilungs&shy;raten aber weiter unteriridisch.</p>
<div id="attachment_28252" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="https://www.facebook.com/pages/Guerrilla-Feminism/148018205268816"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/03/ecards.jpg" alt="Rosa Ecard mit einer jungen Frau die zu einem Mann sagt: I see, so if I don&#039;t have sex with you I&#039;m a prude bitch, if I use the pill I&#039;m a slut, if I get pregnant I&#039;m an idiot and if I choose abortion I&#039;m Satan. Yay." title="via Guerilla Feminism" width="420" height="294" class="size-full wp-image-28252" /></a><p class="wp-caption-text">Ah, wenn ich keinen Sex mit Dir habe, bin ich eine prüde Zicke, wenn ich die Pille nehme eine Schlampe, wenn ich schwanger werde eine Idiotin und wenn ich dann eine Abtreibung wähle, Satan. Juchu.</p></div>
<p>Die Debatte um <strong>Essstörungen</strong> hat zwar begonnen, in den Köpfen von Eltern ist das Thema aber noch nicht ganz angekommen berichtet die <em>Zeit</em>. Viele <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2011-12/eltern-familie-essstoerung/" target="_blank">erkennen Probleme nicht rechtzeitig</a>: Lieber eine dünne Tochter als eine dicke, denn Dünnsein ist die soziale Norm.</p>
<p>Die Gruppe Women Against Sanctions, War and Militarization of Middle East will von Feminist_innen aus der ganzen Welt wissen, wie sie einen <strong>Krieg gegen den Iran</strong> beurteilen und welche Auswirkungen es für die Frauen in der Region bedeutet. Die Antworten, etwa von Judith Butler und Shirin Ebadi, veröffentlichen sie <a href="http://women-against-war.blogspot.com/" target="_blank">auf ihrem Blog</a>.</p>
<p>Für den Autoren der <em>Süddeutschen</em> geht es in der <strong>schwedischen Debatte</strong> um geschlechtergerechte Sprache um Bevormundung – dort ist ein Kinderbuch erschienen, das konsequent <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/debatte-um-geschlechtsneutrale-sprache-schwedens-mappas-und-pammas-1.1309175" target="_blank">auf geschlechtsneutrale Bezeichnungen</a> setzt. </p>
<p>Die <em>Progress</em> hat <a href="http://www.progress-online.at/artikel/article/3985/ich-wollte-e/?cHash=6535072a36" target="_blank">Katja Kullmann interviewt</a>; zu <strong>perfekten Lebensläufen</strong>, Feminismus heute und „Mädchen und Missys“.</p>
<p>Besser aber noch nicht gut genug ist die <strong>weltweite Situation von Schwangeren</strong> vor, während und nach der Geburt. Die Weltbank setze zuviel auf überteuerte Gutscheine und kredit-finanzierte Programme kritisiert der <em>Guardian</em>. Dass jedes Jahr zehntausende Frauen bei unsicheren Abtreibungen sterben, werde <a href="http://www.guardian.co.uk/global-development/poverty-matters/2012/mar/06/world-bank-strategy-maternal-health?newsfeed=true" target="_blank">fast völlig ignoriert</a>. </p>
<p>Lesenswert: <em>Le Monde Diplomatique</em> berichtet aus dem <strong>Jemen</strong> über Frauen wie die Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman und <a href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/2012/03/09.mondeText.artikel,a0064.idx,12" target="_blank">Gleichberechtigung in Zeiten der Revolution</a>. </p>
<p>Nicht Feministinnen halten alle Männer für Vergewaltiger &#8211; <a href="http://oforganon.tumblr.com/post/11150747104/to-all-those-men-who-dont-think-the-rape-jokes-are-a" target="_blank">Vergewaltiger tun es</a>. Eine Perspektive, die sich auch in <strong>Witzen über Vergewaltigung</strong> niederschlägt. Männer sollten sich daher fragen, so <em>Organon</em>, wer über einen Witz lachen kann – Opfer oder Täter_innen – und wen sie damit unterstützen. </p>
<p>Der <strong>„War on Women“</strong> in den USA geht weiter: Ein neues Gesetz in Arizona könnte Arbeitgeber_innen erlauben, ihre Angestellten zu feuern, wenn diese die Pille nehmen &#8211; es sei denn, diese beweisen, dass sie das aus <a href="http://jezebel.com/5893011/law-will-allow-employers-to-fire-women-for-using-whore-pills" target="_blank">„nicht-sexuellen“ Gründen tun</a>. Im <em>Texas Observer</em> berichtet eine Frau über den Horror, vor einer Abtreibung <a href="http://www.texasobserver.org/cover-story/the-right-not-to-know" target="_blank">unnötigen und demütigenden Prozeduren</a> und Wartezeit ausgesetzt zu sein. </p>
<p>Im Staat Ohio hat dagegen Senatorin Nina Turner ein Gesetz zum <strong>Schutz von Männern</strong> vorgeschlagen. Bevor sie <a href="http://www.clutchmagonline.com/2012/03/watch-ohio-state-senator-nina-turner-proposes-viagra-regulation-bill-says-she-is-very-serious/ " target="_blank">Viagra verschrieben bekommen</a>, sollten sie künftig besser über die Nebenwirkungen aufgeklärt werden und einen Sex-Therapeuten aufsuchen, um psychologische Probleme auszuschließen. Einen anderen Ansatz verfolgt das Snatchel Projekt. Es ruft auf, den <a href="http://www.governmentfreevjj.com/" target="_blank">Kongress&shy;männern Gebärmütter zu stricken</a> – wenn sie eigene hätten, würden sie die der Frauen vielleicht endlich in Ruhe lassen. </p>
<p>Terminhinweise, auch für den Sommer, und ein Call For Papers nach dem Klick <span id="more-28049"></span></p>
<p>Heute abend führt das Deutsche Theater wieder „<a href="http://maedchenmannschaft.net/unglaublich-aber-auch-2012-sind-rassistische-traditionen-noch-rassistisch/" target="_blank">Unschuld</a>“ auf und lädt <a href="http://buehnenwatch.com/buhnenwatch-beim-deutschen-theater-berlin/" target="_blank">anschließend zum Publikumsgespräch</a>. Dabei sein wird auch die Gruppe Bühnenwatch, die sich für ein Ende der <em>blackface</em>-Praxis in Theatern einsetzt.</p>
<p>Zum Equal Pay Day (Freitag, 23. März) rufen der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Deutsche Frauenrat mittags zu einer <a href="http://www.frauenrat.de/fileadmin/user_upload/infopool/informationen/dateien/2012-1/Aufruf_DGB-_DF_zum_EPD2012.pdf" target="_blank">gemeinsamen Kundgebung</a> (PDF) am Brandenburger Tor in <strong>Berlin</strong>.</p>
<p>Vom 26. bis 30. März heißt es in Mainz „<a href="http://ungleichungerecht.blogsport.de/" target="_blank">(un)gleich – (un)gerecht</a>“ bei dem Kongress zur strukturellen Benachteiligung marginalisierter Gruppen im Recht. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.</p>
<p>Am 30. und 31. März findet in <strong>Berlin</strong> das nunmehr vierte <a href="http://fameover.blogsport.de/grrrlpunxbash/" target="_blank">GrrrlPunxBash</a> statt, ein Wochenende mit Workshops, Vorträgen, Musik (u.a. <a href="http://maedchenmannschaft.net/manchmal-reicht-ein-kompliment-um-motiviert-zu-bleiben/" target="_blank">Adwoa Hackmann</a> und <a href="http://maedchenmannschaft.net/gegen-karrieredruck-und-fuer-mehr-zeit-an-den-instrumenten/" target="_blank">Kenny Kenny Oh Oh</a>, die wir bereits auf der <em>Mädchenmannschaft</em> interviewten), veganem Kuchenstand und Cocktails. Für den Vortrag <em>„it´s antiracist, it´s so clear….“ <strong>Rassismus und Weiße Privilegien im Hardcore/Punk</strong></em> bitten die Veranstalter_innen um Anmeldung unter fameover[at]riseup[dot]net.<br />
Die Veranstaltung ist eine Soli-Veranstaltung für das <em><a href="http://maedchenmannschaft.net/jetzt-anmelden-musikcamps-fuer-maedchen/" target="_blank">Ruby Tuesday Hip Hop &amp; Rock Camp</a></em>, welches vom 21. bis 29. Juli 2012 in Berlin stattfinden wird und für das sich interessierte Mädchen, trans* und intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 anmelden können.</p>
<p>Im August geht es wieder an den schleswig-holsteinischen <strong>Stocksee</strong> zum <a href="http://www.kikmedia.w4w.net/sommercamp/index.html" target="_blank">23. Frauen-Lesben-Camp</a>. Anmeldungen werden jetzt schon angenommen und  Referentinnen und Workshop-Anbieterinnen gesucht.</p>
<p>Weitere Termine sind auf <a href="http://www.lesben.org/termine.html" target="_blank">www.lesben.org</a> zu finden.</p>
<p>Vom 6. bis 8. Juli heißt es an der Universität <strong>Hamburg</strong> „Arabischer Frühling? Alte und neue Geschlechterpolitiken in einer Region im Umbruch“. Dafür hat der <a href="http://www.zentrum-genderwissen.de/images/tagungen/2012-07-arabischer-fruehling.pdf" target="_blank">Call for Papers</a> (PDF) begonnen.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=28049&amp;md5=fa17edee71edf337e180e2b18f8a74ca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
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		<title>Männliche Vergewaltigungsopfer? Dänemark diskutiert</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/maennliche-vergewaltigungsopfer-daenemark-diskutiert/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 08:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verschiedenen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Weibsbilder Mannsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
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		<description><![CDATA[Verena Haßler ist vor eineinhalb Jahren nach Dänemark gezogen, wo sie für ihr Studium bevorzugt europäische Fragestellungen aus der Genderperspektive heraus analysiert. Im Moment schreibt sie an ihrer Masterarbeit über Intersektionalität in der Kommunalpolitik im deutsch-dänischen Vergleich. Sie freut sich, dass in ihrer Wahlheimat feministische Diskurse eine vergleichsweise breite Öffentlichkeit mit einschließen, beobachtet aber mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Verena Haßler ist vor eineinhalb Jahren nach Dänemark gezogen, wo sie für ihr Studium bevorzugt europäische Fragestellungen aus der Genderperspektive heraus analysiert. Im Moment schreibt sie an ihrer Masterarbeit über Intersektionalität in der Kommunalpolitik im deutsch-dänischen Vergleich. Sie freut sich, dass in ihrer Wahlheimat feministische Diskurse eine vergleichsweise breite Öffentlichkeit mit einschließen, beobachtet aber mit Sorge, wie das ehemalige Vorreiterland gleichstellungspolitisch immer mehr den Anschluss an seine skandinavischen Nachbarn verliert. In ihrer Freizeit trainiert sie Taekwondo und arbeitet ehrenamtlich für das Frauenmuseum in Aarhus.</em></p>
<p>[Triggerwarnung] Ein sexualisierter Übergriff in der dänischen Version der Reality-TV-Show &#8220;Paradise Hotel&#8221; (Staffel 8, Folge 9) hat in der letzten Woche zu heftigen Diskussionen in den dänischen Online-Medien geführt. Paradise Hotel ist ein Reality-TV-Format, das ursprünglich aus den USQ stammt und gezielt auf die Überschreitung sexueller Grenzen setzt. Eine Gruppe von Single-Frauen und –Männern konkurriert darum, bis zum Ende der Show in einem Luxus-Hotel in südlichen Gefilden bleiben zu dürfen. Unter anderem werden die teilnehmenden Männer und Frauen jede Woche zu Pärchen zusammengesetzt, die dann ein Hotelzimmer teilen müssen.</p>
<p>In der besagten Ausstrahlung sieht man, wie Show-Teilnehmer Julian betrunken auf einer Bank einschläft. Dort entdecken ihn zwei andere Teilnehmerinnen, die sich ihm mit den Worten &#8220;Sollen wir ihn vergewaltigen?&#8221; nähern. Eine der jungen Frauen setzt sich rittlings auf ihn, während die andere versucht ihn zu küssen und schließlich seine Genitalien berührt. Im weiteren Verlauf öffnet Julian schließlich die Augen und schläft nach einem kurzen Gespräch mit einer der Frauen zusammen mit ihr ein.</p>
<p>Der Programmdirektor von <em>TV3</em> erklärte, die <a href="http://politiken.dk/kultur/tvogradio/ECE1540313/tv3-direktoer-ordet-voldtaegt-er-en-del-af-pigejargonen/" target="_blank">Szene sei senderintern diskutiert worden.</a> &#8220;Vergewaltigung&#8221; sei ein heftiger Begriff, man sei sich jedoch einig gewesen, dass es sich in diesem Fall bloß um einen Begriff aus dem &#8220;Mädchenjargon&#8221; der Teilnehmerinnen gehandelt habe, die ja mehrmals darüber gesprochen hätten, dass sie sich gerne &#8220;auf die Jungs stürzen&#8221; wollen. Eine fragwürdige Begründung, wenn man mich fragt, fast so verharmlosend wie die Aussage eines anderen Debattenteilnehmers, wonach angeblich <a href="http://politiken.dk/debat/ECE1540759/come-on-hvem-vil-ikke-gerne-voldtages-af-to-laekre-toeser/" target="_blank">alle Männer gern von zwei hübschen Mädels &#8220;vergewaltigt&#8221; werden wollen</a>, und wonach man eben akzeptieren müsse, dass es Unterschiede zwischen den Geschlechtern und deren Rolle im sexuellen Zusammenspiel gäbe. </p>
<p><span id="more-27298"></span></p>
<p>Angestoßen wurde die Diskussion von Jakob Engel-Schmidt, Abgeordneter für die liberal-bürgerliche dänische Partei &#8220;Venstre&#8221;, der sich in der Tageszeitung <em>Politiken</em> <a href="http://politiken.dk/debat/profiler/engel-schmidt/ECE1537476/sexovergreb-paa-paradise-hotel-moedes-med-rungende-tavshed/" target="_blank">über das Schweigen empörte</a>, das der Ausstrahlung der Sendung folgte. Hätte es sich um einen sexualisierten Übergriff auf eine Frau gehandelt, argumentiert er mit Verweis auf den Vergewaltigungsfall in der brasilianischen Version von &#8220;Big Brother&#8221;, so hätte die Redaktion des TV-Senders <em>TV3</em> sich vor Klagen nicht retten können. Damit hat er vermutlich Recht, die Sendung wäre wohl gar nicht erst in dieser Form ausgestrahlt worden. </p>
<p>Unverständlich dagegen sein Vorwurf an die &#8220;rotbestrumpften Genderaktivisten&#8221; (er meint die dänische Frauenbewegung aus den 70igern), die sich &#8220;lieber mit dem Recht von Jungs, im Kindergarten mit Plastikpistolen zu spielen und dem ewigen Lied von den Frauenquoten&#8221; beschäftigen, statt mit Übergriffen auf Männer im Live-Fernsehen. Schade, wenn ein wichtiges Thema wie sexualisierte Gewalt (unabhängig von den involvierten Geschlechtern), das selbstverständlich die gesamte Gesellschaft betrifft, dazu missbraucht wird, einen Rundumschlag gegen die eigenen Feindbilder zu nutzen. Denn schließlich geht es hier nicht darum, dass die angesprochenen Feministinnen diesen Übergriff befürwortet oder in Frage gestellt hätten – sondern lediglich darum, dass die entsprechenden Gruppen ihre Arbeitschwerpunkte selbst wählen und sich nicht automatisch zu allem äußern, was irgendwie mit Sex, Geschlecht und Gewalt zu tun hat. </p>
<p>Die Bewertung des fraglichen Vorfalls ist naturgemäß schwer, weil es sich bei &#8220;Reality-TV&#8221; ja keineswegs um &#8220;authentische&#8221; Bilder, sondern um bewusst ausgewählte Inszenierungen handelt. Auch die Aussage von Julian selbst, demzufolge der Vorfall kein Übergriff gewesen sein könne, da er dabei ja sichtlich körperlich erregt worden wäre und zudem jetzt mit einer der jungen Frauen zusammen sei, ist da wenig hilfreich. Ohne dem Betroffenen das Recht absprechen zu wollen, den Vorfall im Nachhinein für sich zu interpretieren, ist eine sexuelle Handlung an einer schlafenden bzw. durch Alkohol außer Gefecht gesetzten Person in meiner Wahrnehmung in diesem Moment immer ein Übergriff, weil die Person kein Einverständnis geben kann.</p>
<p>Malin Schmidt verweist in ihrem Kommentar für die Tageszeitung <em>Information</em> auf <a href="http://www.information.dk/293780" target="_blank">die grundsätzliche Problematik</a>, die über den Einzelfall hinausweist. Für sie liegt das eigentliche Problem darin, dass es für Männer entsprechend der herrschenden Normen peinlich ist, Opfer zu sein. Sie ist sich sicher, dass eine entsprechende Szene mit umgekehrten Geschlechterrollen niemals im Fernsehen ausgestrahlt worden wäre. So sei der Vorfall jedoch nicht als Übergriff gedeutet worden, da bestimmte Normen im Vorhinein als feststehend angesehen wurden:</p>
<blockquote><p>Frauen sind passiv, Männer sind aktiv. Männer ergreifen die Initiative, Frauen halten sich zurück. Männer begehen Gewalttaten, Frauen sind Opfer von Gewalttaten. Und Männer können niemals Opfer sein, nicht einmal wenn sie schlafen. (&#8230;) Die Opferrolle ist die der Frau. Ein echter Mann kann nicht verletzt werden, und deshalb braucht es ein Frauennetzwerke und Frauenzentren um sich seiner Sache anzunehmen, falls dies entgegen aller Erwartungen doch einmal passieren sollte. Männerzentren, die sich um verletzte Männer kümmern, gibt es nicht im heutigen Dänemark. Das ist Gleichstellung im Jahr 2012.</p></blockquote>
<p>Wünschenswert wäre also, wenn sich die öffentliche Debatte weg von der Frage &#8220;Übergriff oder nicht?&#8221; zu einer ernsthaften Diskussion über Männlichkeitsnormen und die Definition von &#8220;Opfer&#8221; bzw. &#8220;Opferrolle&#8221; bewegen würde. Das kann und darf aber nicht (allein) in der Verantwortung von Feminist_innen liegen, sondern hier muss sich die gesamte Gesellschaft, insbesondere der Teil, der sich als männlich definiert, engagieren. </p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=27298&amp;md5=263eb51ebe37e2a8ff5be34145b1a806" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Der Kommentar]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Affirmative Action, Alltagssexismus und Asylbewerber_innen – kurz verlinkt</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/affirmative-action-alltagssexismus-und-asylbewerber_innen-kurz-verlinkt/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 13:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Kirgisischen Republik ist ein Gesetz gegen das Kidnappen und die an­schlie­ßende Verheiratung von Frauen gescheitert. Die Abgeordnete Asiya Sasykbayeva kritisiert, dass viele progressive Politiker dagegen gestimmt hätten, weil es auch gegen Polygamie eingesetzt werden könnte. Die ist bereits verboten, dennoch käme sie weiter vor, wie auch das „Bräutekidnapping“, so Eurasianet. Frauen in Behinderteneinrichtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Kirgisischen Republik ist ein Gesetz gegen das <a href="http://www.eurasianet.org/node/64973" target="_blank">Kidnappen und die an­schlie­ßende Verheiratung von Frauen</a> gescheitert. Die Abgeordnete Asiya Sasykbayeva kritisiert, dass viele progressive Politiker dagegen gestimmt hätten, weil es auch gegen Polygamie eingesetzt werden könnte. Die ist bereits verboten, dennoch käme sie weiter vor, wie auch das „Bräutekidnapping“, so <em>Eurasianet</em>.</p>
<p>Frauen in Behinderteneinrichtungen sind in Deutschland <a href="http://www.tagesschau.de/inland/missbrauch204.html" target="_blank">massiver Gewalt und sexuellem Missbrauch</a> ausgesetzt, so die tagesschau. Fehlende Meldepflichten und schlechte Heimaufsicht verschlimmern die Situation der Betroffenen, die derzeit auch keine offiziellen Möglichkeiten haben, sich zu wehren.</p>
<p>Seitenweise Bermerkungen über ihr Aussehen und einfach herbeifantasierte, sexualisierende Aussagen – <em>sound of the city</em> erklärt Autor(_innen), <a href="http://blogs.villagevoice.com/music/2012/02/sexism_women_in_rock_female_musicians.php" target="_blank">wie sie nicht über Musikerinnen schreiben</a> sollten.</p>
<p>Warum ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Affirmative_Action" target="_blank">Affirmative Action</a> (öffentliche Maßnahmen zum Abbau von Dis­kri­mi­nierung) eigentlich so wichtig? Dieses Video zeigt es anschaulich:<br />
<iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/vX_Vzl-r8NY" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Nach einem Jahr im Gefängnis ist die <a href="http://english.al-akhbar.com/content/bahraini-mother-freed-after-months-jail-revolutionary-music" target="_blank">bahreinische Aktivistin Fadheela Al-Mubarak</a> wieder frei, berichtet <em>Al Akhbar</em>. Als erste Frau war sie vor ein Militärgericht gestellt worden, nachdem auch im Bahrein Proteste im Rahmen des Arabischen Frühlings ausgebrochen waren. Verurteilt wurde sie übrigens wegen „Anhören von revolutionärer Musik“.</p>
<p>Wie könnte <a href="http://diestandard.at/1328507248329/Queere-Familienpolitik-Keine-Gnade-fuer-die-Ehe" target="_blank">ein modernes Familienrecht</a> überhaupt aussehen? Ob Abschaffung der Benachteiligung von homosexuellen Menschen oder die Öffnung des Sorgerechts, um soziale Elternschaft zu ermöglichen – die Queer-Theoretikerin Sushila Mesquita hat einige Ideen. <em>DieStandard.at</em> sprach mit ihr darüber.</p>
<p>Zu <a href="http://www.taz.de/Kommissarin-ueber-Gewaltschutzgesetz/!86701/" target="_blank">zehn Jahren Gewaltschutzgesetz</a> hat die <em>taz</em> Kriminalhauptkommissarin Heike Lütgert interviewt. Neben Zahlen zu „vorgetäuschten“ Vergewaltigungen und Gewalt gegen Männern gibt es <em>taz</em>-typisch leider auch ein Dekolleté-Foto.</p>
<p><a href="http://www.philibuster.de/themen/stroemungen/fragt-tante-nadia-frau-berg-ich-habe-es-satt.html" target="_blank">Nicht jede ihrer Kolumnen</a> finden wir gut, diese aber schon: Sybille Berg über <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,814437,00.html" target="_blank">Alltagssexismus und das Altern</a>.</p>
<p>In Irland ist eine Frau in Beugehaft gesteckt worden – nachdem sie drei Männer identifiziert hat, denen sie Vergewaltigung vorwirft, wollte sie diese nicht noch einmal sehen. Auch dass sie stattdessen versuchte, Selbstmord zu begehen, brachte den zuständigen Richter nicht davon ab. <a href="http://www.fr-online.de/panorama/irland-gericht-steckt-vergewaltigte-frau-in-beugehaft-,1472782,11624156.html" target="_blank">„Strafe“ muss schließlich sein</a>, berichtet die Frankfurter Rundschau.</p>
<p>Ayslbewerber_innen können sich in Baden-Württemberg <a href="http://www.swr.de/swr4/bw/nachrichten/-/id=258368/nid=258368/did=9288312/sa53o7/index.html" target="_blank">künftig freier bewegen</a>. Ganz abgeschafft wird die Residenzpflicht aber nicht, auch wenn es bei SWR4 zunächst so klingt.</p>
<p>Termine und ein Call for Lectures nach dem Klick <span id="more-26992"></span></p>
<p>Im <a href="http://as-laden.info/?p=2665" target="_blank">Berliner faq-Infoladen</a> sind am 17. Februar <a href="http://www.feministfightback.org.uk/" target="_blank">Feminist Fightback</a> aus London zu einer Diskussionsveranstaltung zu Gast.</p>
<p>Am gleichen Tag beginnt in <a href="http://www.transtagung-giessen.de/" target="_blank">Gießen die Trans*-Tagung</a>, die bis zum 19. geht. Eine Anmeldung ist auch vor Ort möglich.</p>
<p>Erst am 3. März ist in <a href="http://www.scientifica.de/netzwerkfit/meccanica-feminale-2012/schuelerinnen-tag.html" target="_blank">Furtwangen der Schülerinnentag der meccanica feminale</a> Baden Württemberg, die Anmeldung muss aber bis 17. Februar geschehen. <a href="http://www.scientifica.de/netzwerkfit/meccanica-feminale-2012.html" target="_blank">Für die gesamte Tagung</a> (28. Februar bis 3. März) ist der Anmeldeschluss der 20. Februar.</p>
<p>Bis Ende Februar werden <a href="http://www.ditact.ac.at/event/ditact-2012/call" target="_blank">Lektorinnen für die ditact_women‘s IT summer studies 2012</a> (27. August bis 8. September) gesucht.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26992&amp;md5=e08f6d85ab3769e750336c09081eb271" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
	</item>
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		<title>Transphobie, Schwarze Feministen und die Schmerzensmanndebatte – kurz notiert</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/transphobie-schwarze-feministen-und-die-schmerzensmanndebatte-kurz-notiert/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf The Root erzählt Byron Hurt, wie er erst den Sexismus seines Vaters weiterlebte – und dann zum Schwarzen Feministen wurde. Nachdem im kanadischen Vancouver die Anzahl sexualisierter Übergriffe kontinuierlich gestiegen war, ist sie im letzten Jahr erstmals gesunken &#8211; und zwar um sage und schreibe zehn Prozent. Von offizieller Seite wird dies zurückgeführt auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <em>The Root</em> erzählt Byron Hurt, wie er erst den Sexismus seines Vaters weiterlebte – und dann <a href="http://www.theroot.com/views/why-i-am-male-feminist?page=0,0" target="_blank">zum Schwarzen Feministen wurde</a>.</p>
<p>Nachdem im kanadischen Vancouver die Anzahl sexualisierter Übergriffe kontinuierlich gestiegen war, ist sie im letzten Jahr erstmals gesunken &#8211; <a href="http://www.theglobeandmail.com/news/national/british-columbia/dont-be-that-guy-ad-campaign-cuts-vancouver-sex-assaults-by-10-per-cent-in-2011/article2310422/" target="_blank">und zwar um sage und schreibe zehn Prozent</a>. Von offizieller Seite wird dies zurückgeführt auf eine Ende 2010 gestartete Aufklärungskampagne, die sich – und hier wird es interessant, weil untypisch – unter dem Titel <a href="http://jezebel.com/5695177/anti+rape-campaign-reaches-out-to-men-not-women" target="_blank"><em>Don’t Be That Guy</em></a> (Sei nicht dieser Typ) mittels Plakaten an junge Männer wendet und damit <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2010/11/21/dont-be-that-guy/" target="_blank">den Fokus vom poten&shy;tiellen Opfer von Gewalt zum potentiellen Täter</a> verschiebt.</p>
<p>Das Feuilleton diskutiert, ob wir wieder härtere Typen brauchen. Mit Standpunkten von vorgestern und unnötiger Verbissenheit. <a href="http://www.taz.de/Ein-Hoch-auf-die-neue-Unuebersichtlichkeit-/!86685/" target="_blank">Der junge Mann hat seine Rolle ver&shy;loren? Gut so!</a> Auch die <em>FAZ</em> widmet sich der aktuellen Weiche-Männer-Diskussion:<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/frauenversteher-welcher-mann-darf-s-sein-11629573.html" target="_blank">Zum Schießen / Totlachen / auf dem Boden kringeln</a>.</p>
<p>Geodreiecke sind unhandlich und niemand hat sie dabei – aber zum Zeichnen sind sie eigentlich ganz praktisch. Mathematikerin Vi Hart erklärt, wie man sich aus einem Stück Papier schnell bei den verschiedensten Winkeln behilft. Mit einem <a href="http://vihart.com/blog/angle-a-trons/" target="_blank">Angle-a-Tron</a>:<br />
<iframe width="480" height="355" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/o6W6P8JZW0o" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Noch einmal Kanada: Seit einem halben Jahr quasi unbemerkt blieb eine Regelung des kanadischen Verkehrsministeriums. Danach dürfen nur Menschen in Flugzeuge gelassen werden, deren soziales Geschlecht mit dem Eintrag in ihren Ausweispapieren <a href="http://chrismilloy.ca/2012/01/transgender-people-are-completely-banned-from-boarding-airplanes-in-canada/" target="_blank">übereinstimmt</a>. Trans&shy;personen, die ihren Pass noch nicht geändert haben oder das noch gar nicht dürfen, dürfen damit in Kanada nicht mehr in Flugzeuge steigen. Ebenso genderqueere Menschen, die auf den ersten Blick nicht klar einem Geschlecht zugeordnet werden können, wie <em>Christin Milloy</em> berichtet.</p>
<p>Inzwischen gibt es schon eine <a href="http://www.petitiononlinecanada.com/petition/tell-harper-to-allow-trans-people-to-fly-on-airplanes/758" target="_blank">Petition an die kanadische Regierung</a>, Transmänner und -frauen nicht weiter zu diskriminieren. Eine <a href="http://www.change.org/petitions/mayor-of-berlin-stop-the-institutionalization-of-a-11-year-old-transexual" target="_blank">weitere Petition</a> gibt es für das Transmädchen in Berlin, das in die <a href="http://www.taz.de/!85899/" target="_blank">Psychatrie eingewiesen</a> und zwangsweise als Junge erzogen werden soll.</p>
<p>Das Medizinstudium ist inzwischen weiblich dominiert, im Beruf sind Ärztinnen aber <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48856" target="_blank">deutlich unzufrieden</a>. Das <em>ärzteblatt</em> berichtet, dass fast 80 Prozent Unter&shy;schiede in der Beurteilung ihrer Arbeit sehen; Fast 90 Prozent sind der Meinung, dass Männer schneller befördert werden.</p>
<p>Nach langen Querelen werden im Berliner „Homo-Mahnmal“ nun <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=15804" target="_blank">auch lesbische Paare gezeigt</a>, so <em>Queer.de</em>. Erinnert wird an die von Nationalsozialisten verfolgten Homosexuellen – da Lesben im Gesetz nicht erwähnt wurden, beschränkte man sich bisher auf schwule Paare. Dennoch wurden auch lesbische Frauen als „Asoziale“ eingestuft und verfolgt.</p>
<p>Die Termine wieder nach dem Klick: <span id="more-26706"></span></p>
<p><a href="http://as-laden.info/?p=2587" target="_blank">Heute abend und am 15. Februar</a> beginnt im Berliner New Yorck 59 wieder die Vorbereitung auf eine Woche voller Aktivismus mit Abschluss am 8. März als Frauenkampftag.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/256262727756663/" target="_blank">Ebenfalls heute, dafür in Dresden,</a> (Facebook-Event) beginnt die Tour von <a href="http://maedchenmannschaft.net/bis-unter-die-saebelzaehne-bewaffnet/">Jolly Goods</a> – bis zum 11. Februar durch die Schweiz und Deutschland.</p>
<p>In Wuppertal gibt es am 2. Februar eine Podiumsdiskussion zu <a href="http://www.termine.uni-wuppertal.de/index.php?id=3&amp;tx_cal_controller[view]=event&amp;tx_cal_controller[type]=tx_cal_phpicalendar&amp;tx_cal_controller[uid]=1076&amp;tx_cal_controller[year]=2012&amp;tx_cal_controller[month]=02&amp;tx_cal_controller[day]=02&amp;cHash=545903e4a78d51bf344b6be979ac71cf" target="_blank">Gender in den MINT-Fächern</a>, zum Abschluss der Vorlesungsreihe „<a href="http://www.uni-due.de/imperia/md/content/genderportal/genderinterdisziplinaer_programm201112_final.pdf" target="_blank">Gender interdisziplinär</a>“.</p>
<p>In Bremen beginnt am 3. Februar das Festival „<a href="http://women-in-emotion.de/?p=1" target="_blank">Women in (e)motion</a>“ mit internationalen Musikerinnen.</p>
<p>„<a href="http://aaa.phil-fak.uni-koeln.de/femsem.html" target="_blank">Feminismus in historischer Perspektive</a>“ heißt am 4. Februar eine von Studierenden organisierte Konferenz in Köln.</p>
<p>Zum 7. Todestag von Hatun Sürücü zeigen die Grünen <a href="http://gruene-berlin.de/termine/filmvorführung-am-7-todestag-von-hatun-sürücü" target="_blank">am 7. Februar in Berlin</a> den Film „Hüllen &#8211; Drei Frauen. Drei Generationen. Leben mit und ohne Kopftuch“ von Maria Müller.</p>
<p>Bis zum 9. Februar gibt es in Oldenburg noch eine Ausstellung zu <a href="http://www.frauenrechte-oldenburg.de/termine.html" target="_blank">Genitalverstümmelung an Frauen</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26706&amp;md5=6858bb1102d5103933d6212a7914bb92" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
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		<title>Film, Fernsehen, feministische Forschung &#8211; kurz verlinkt</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Computerspielen ist der Standardcharakter meist … standard. Weiß, männlich, durchtrainiert. Aber genau wie Gamerinnen die Nase voll haben von leicht bekleideten Busenwundern, sind auch Computerspieler langsam angenervt vom 08/15-Helden. The Mary Sue über Vorlieben bei der Wahl von Spielcharakteren. Nach Korruptions- und Manipulationsskandalen ist die südkoreanische Parteienlandschaft in Bewegung geraten, berichtet Bikya Masr. Gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Computerspielen ist der Standardcharakter meist … standard. Weiß, männlich, durchtrainiert. Aber genau wie Gamerinnen die Nase voll haben von leicht bekleideten Busenwundern, sind auch Computerspieler langsam angenervt vom 08/15-Helden. <em>The Mary Sue</em> über <a href="http://www.themarysue.com/for-they-are-weary-of-space-marines-why-some-men-are-playing-women-and-why-game-developers-should-take-note/" target="_blank">Vorlieben bei der Wahl von Spielcharakteren</a>.</p>
<p>Nach Korruptions- und Manipulationsskandalen ist die südkoreanische Parteienlandschaft in Bewegung geraten, berichtet <em>Bikya Masr</em>. Gleich drei Parteien werden nun <a href="http://bikyamasr.com/54901/women-take-center-stage-in-korean-politics/" target="_blank">von Frauen geführt</a>, die zusammen 262 der 299 Sitze der Nationalversammlung kontrollieren. Trotz enormer Fortschritte in den letzten Jahren ist der Anteil von Politikerinnen in Süd-Korea noch relativ niedrig.</p>
<p>Zehn Autoren, die mal so richtig gegen das Literaturestablishment rebelliert hätten, stellte neulich <em>Flavorwire</em> vor. Ob man wen vergessen habe, fragte man immerhin auch. Hatte man: Keine einzige Autorin erschien in der Liste! Aufgrund der Kritik zog die Seite dann nach und stellte zehn <a href="http://flavorwire.com/250236/10-legendary-bad-girls-of-literature" target="_blank">„Bad Girls“ der Literaturgeschichte</a> vor.</p>
<p><a href="http://ca.shine.yahoo.com/is-minnie-mouse--hot---disney-sells-a-t-shirt-that-says-so.html" target="_blank">Nichts wirklich Neues bei Disney</a>: Jungs sind clever, Mädchen werden nach ihrem Aussehen beurteilt, zumindest wenn es nach einer neuen T-Shirt-Kollektion geht. Goofy, Micky und Donald werden nach ihrem Charakter dargestellt, Minnie ist einfach nur “hot”, so <em>Shine</em>.</p>
<p>Sexuelle Belästigung ist, trotz Gesetzen, in Indien weiter ein großes Problem. <em>Care2</em> berichtet von einem Vater, dessen Sohn erstochen wurde, <a href="http://www.care2.com/causes/eve-teasing-indian-crackdown-on-sexual-assault.html" target="_blank">als er Frauen schützen wollte</a>. Er appelliert an die Regierung, endlich entschlossen gegen Belästigung vorzugehen.</p>
<p>Wahrscheinlich klettern die meisten von uns nicht unbedingt voller Vorfreude auf den gynäkologischen Stuhl. Aber für Frauen, die eine Vergewaltigung erlebt haben, sind diese Untersuchungen nicht selten einfach nur der blanke Horror. Bei <em>Jezebel</em> gibt es  einen <a href="http://jezebel.com/5878551/how-to-prepare-for-a-pelvic-exam-if-youre-a-sexual-assault-survivor" target="_blank">Erfahrungsbericht über die  nötigen Vorbereitungen</a>, damit die Untersuchung dennoch so erträglich wie möglich verläuft.</p>
<p>Der <a href="http://www.feministisches-institut.de/wp-content/uploads/2012/01/fihh_2011.pdf" target="_blank">Jahresreader 2011</a> vom Feministischen Institut in Hamburg ist da.</p>
<p>Warum der Gebrauch des vermeintlich cool-subversiven Begriffs &#8220;tranny&#8221; problematisch ist, ist <a href="http://funkyfest.tumblr.com/post/16215324740/on-trans-men-and-the-word-tranny-or-cut-your" target="_blank">nachzulesen bei funkyfest</a>.</p>
<p><em>Sex and the City</em>-Star Cynthia Nixon hat für Kontroversen gesorgt, als sie in einem Interview verkündete, ihre eigene <a href="http://www.pinknews.co.uk/2012/01/24/cynthia-nixon-my-homosexuality-is-a-choice/" target="_blank">Homosexualität sei frei gewählt</a>.</p>
<p>Die Historikerin Yasemin Shooman hat für die Deutsche Islamkonferenz die <a href="http://www.deutsche-islam-konferenz.de/cln_227/nn_1864594/SubSites/DIK/DE/Geschlechtergerechtigkeit/StereotypMuslima/stereotypmuslima-node.html?__nnn=true" target="_blank">Stereotypisierung muslimischer Frauen in öffentlichen Diskursen</a> untersucht.</p>
<p>2012 geht der <a href="www.marburger-kamerapreis.de" target="_blank">Marburger Kamerapreis</a> an die Französin Agnès Godard. Godard wurde für ihre exzellente Arbeit in den vergangenen 20 Jahren sowie für ihren Einfluss und ihren Beitrag zum europäischen Kino ausgewählt. Am 2. März wird der Preis im Rahmen der 14. <a href="http://www.online.uni-marburg.de/kamerapreis/2012/01/09/das-programm-der-14-marburger-kameragesprache/" target="_blank">Marburger Kameragespräche</a> verliehen. Die Vorreihe zu den Kameragesprächen beginnt am 8. Februar mit der Vorführung von <em>Zusammen ist man weniger allein</em> (<em>Ensemble, c’est tout</em>) im Marburger Filmkunsttheater.</p>
<p>Allerhand wissenswertes über die explizit antifeministische,  gerne mal am äußeren rechten Rand entlanglavierende Männerrechtsbewegung und ihre Aktivitäten hat das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung <a href="http://www.gwi-boell.de/web/maennerpolitiken-die-antifeministische-m%C3%A4nnerrechtsbewegung-denkweisen-netzwerke-onlinemobilisierung-4230.html" target="_blank">in einer umfangreichen Studie  zusammen getragen.</a> Die komplette <a href="http://www.gwi-boell.de/web/publikationen-4240.html" target="_blank">Publikation</a> ist als pdf gratis herunterzuladen. Auch der österreichische derstandard <a href="http://derstandard.at/1326503524296/Gesellschaft-Maennerrechtler-sind-frauen--und-maennerfeindlich-zugleich" target="_blank">berichtet und zitiert</a> einen beteiligten Wissenschaftler: &#8220;Es geht den Akteuren &#8211; und das sind nicht nur Männer &#8211; um die Stärkung oder zumindest den Erhalt männlicher Vorrechte und das Zurückdrängen feministischer Argumentationen bzw. Institutionen. Dies gipfelt teilweise in Vernichtungsphantasien gegen den Feminismus und auch gegen einzelne feministische Personen.&#8221;</p>
<p>Und noch ein paar Termine: <span id="more-26480"></span></p>
<p>Heute Abend um 20:15 läuft auf <a href="http://www.arte.tv/de/6331908,CmC=6332202.html" target="_blank">arte der tolle &#8220;Persepolis&#8221;</a>, die Verfilmung der gleichnamigen Graphic Novel von Marjane Satrapi.</p>
<p>Die erst kürzlich von uns vorgestellte Sängerin und Gitarristin <a href="http://maedchenmannschaft.net/manchmal-reicht-ein-kompliment-um-motiviert-zu-bleiben/" target="_blank">Adwoa Hackman</a> spielt am 29. Januar mit ihrer Band in Berlin im <a href="http://www.b-flat-berlin.de/index.php?to=programm&amp;vorschau=0" target="_blank">B-Flat</a>.</p>
<p>Die ARGE Dicke Weiber organisiert am 28. und 29. Januar 2012 einen <a href="http://argedickeweiber.wordpress.com/2012/01/08/dicke-weiber-tanzworkshop/" target="_blank">Schnupper-Workshop für zeitgenössischen Tanz</a> in Wien. Alle dicken Frauen sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!</p>
<p>„Feministische Philosophie“ – Was ist das?  Findet es raus beim <a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/workshop-und-podium-%E2%80%9Efeministische-philosophie/" target="_blank">Workshop und Podium „Feministische Philosophie?!“</a> am Montag, der 20. Februar 2012 von 10h bis 20.30h an der HU Berlin.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26480&amp;md5=91b289ec5b7715807bc1a2a62e443b1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eierkraulen, Zwangssterilisation und ein Golden Girl &#8211; kurz verlinkt</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
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		<description><![CDATA[Männliches Eierkraulen ist in Popstarkreisen alltäglich. Rihanna tut es dem Potenz-Habitus gleich und greift sich in ihrem neuen Video korrekt in den Schritt. Der Guardian nimmt das näher unter die popkulturelle Lupe. Vergewaltigungen sind in den USA weiter verbeitet als Rauchen, so preventconnect.  In den USA definiert das Justizministerium Vergewaltigungsdelikte neu &#8211; jetzt werden auch Männer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Männliches Eierkraulen ist in Popstarkreisen alltäglich. Rihanna tut es dem Potenz-Habitus gleich und greift sich in ihrem neuen Video korrekt in den Schritt. Der <em>Guardian</em> <a href="http://www.guardian.co.uk/music/musicblog/2012/jan/10/rihanna-crotch-grabbing" target="_blank">nimmt das näher</a> unter die popkulturelle Lupe.</p>
<p>Vergewaltigungen sind in den USA weiter verbeitet als Rauchen, so <em><a href="http://preventconnect.org/2012/01/rape-more-common-than-smoking-in-the-us/">preventconnect</a></em>. </p>
<p>In den USA <a href="http://www.l-mag.de/news-1010/usa-vergewaltigungsdelikt-neu-definiert.html">definiert das Justizministerium</a> Vergewaltigungsdelikte neu &#8211; jetzt werden auch Männer als potentielle Opfer ins Auge gefasst.</p>
<p>Bei der brasilianischen Big-Brother-Reihe gab es womöglich einen Fall sexuellen Missbrauchs. <em><a href="http://jezebel.com/5876550/brazils-big-brother-may-have-broadcast-a-sexual-assault">Jezebel</a></em> weist darauf hin, dass die Video-Bänder, die zur Aufklärung beitragen könnten, vom Sender unter Verschluss gehalten werden.</p>
<p>Ein <strong>Fotoshop</strong>-Video geht um die Welt:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34813864?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="480" height="270"></iframe></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/foto-wettbewerb-talents-schoen-ist-anders-1.1241421">&#8220;Schön ist anders&#8221; bei der <em>Süddeutschen</em></a>: Nicht ganz neu, aber die Fotostrecke von gephotoshoppten Magermodels und den Reaktionen darauf (&#8220;Schön!&#8221;) ist nach wie vor hochaktuell.</p>
<p><strong>Respect my Fist</strong> im <a href="http://www.clubkinder.de/stadtgeschehen/stadtgeschehen-artikel-details/article/ohne-glitzer-geht-nichts.html">Interview</a>: Bassistin <strong>Nadine Lantzsch</strong> über das mittlerweile zwei jahre junge Hardcorepunk/Postpunk-Projekt. Und <strong>Betty White</strong> &#8211; die letzte Überlebende (schnief) der <strong>Golden Girls</strong> im <a href="http://diestandard.at/1326502942097/90-Geburtstag-Die-letzte-Ueberlebende-der-Goldenen-Maedchen">Gespräch</a>.</p>
<p>Zwangssterilisation. Gibt`s nicht? <a href="http://www.allout.org/en/actions/stop_forced_sterilization">Gibt`s doch</a>. In Schweden. Und eine Initiative dagegen. Und wie sieht überhaupt eine Klitoris aus? Hat mensch da spontan ein Bild vorm geistigen Auge? &#8220;Denkt mal drüber nach!&#8221;, sagt auch <em><a href="http://io9.com/5876335/until-2009-the-human-clitoris-was-an-absolute-mystery">io9</a></em>.</p>
<p>Nach dem Klick noch ein Haufen Termine:</p>
<p><span id="more-26268"></span></p>
<p>Eine internationale und interdisziplinäre Konferenz mit Vorträgen, Diskussionen und künstlerischen Beiträgen ist „<a href="http://www.weiterdenken.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=10688" target="_blank">Transgender und Intersex in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft</a>“ in Berlin vom 18. bis 20. Januar.</p>
<p>In Wien lädt heute am 19. Januar die In{}fem Forschungswerkstatt zum <a href="https://www.facebook.com/events/248553511884988/" target="_blank">öffentlichen Stammtisch zu &#8220;Gendermedizin&#8221;</a> (FB-Event).</p>
<p>Um Geschlechterkonstruktionen in der Archäologie geht es ebenfalls heute in Marburg: „<a href="http://asta-marburg.de/tiki-calendar_edit_item.php?viewcalitemId=139" target="_blank">Schwule Höhlenmenschen und andere Ausnahmen von der Regel</a>“.</p>
<p>Und an der FH Potsdam gibt es heute den Vortrag „<a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/vortrag-von-leah-carola-czollek-am-19-1-an-der-fh-potsdam/" target="_blank">Social Justice als Projekt gegen strukturelle Diskriminierungen</a>“. Eine <a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/informationsveranstaltung-zur-weiterbildung-social-justice-und-diversity-am-23-1-in-potsdam/ " target="_blank">Informationsveranstaltung</a> zu Social-Justice-Weiterbildung gibt es dann am 23. Januar.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/204078399669404/" target="_blank">Record Release Party Lena Stoehrfaktor</a> (und gleichzeitig Soli für humanitäre Hilfe für die Betroffenen vom Repressionsapparat in Syrien) am 21. Januar 2012 in Berlin  der Köpi (AGH).</p>
<p>Am 21. Januar zeigt in Berlin die Slut Conspiracy den Film „<a href="http://slutconspiracy.blogspot.com/2012/01/blog-post.html" target="_blank">Sluts: The Documentary</a>“, im Anschluss gibt es eine Diskussion.</p>
<p>TEACH THEM TO LOVE THEIR VAGINAS (Zeichnungen). Diplomausstellung von <a href="http://mona-dann.de/" target="_blank">Mona Dann</a> vom 25.01. &#8211; 28.01.2012, Mittwoch bis Samstag 15:00 &#8211; 19:00 Uhr in Weimar, Van-De-Velde-Bau R.013.</p>
<p>Hardware, Software und DIY – für FrauenLesbenTrans* am kommenden Wochenende in Wien beim <a href="http://na.pravi.me/" target="_blank">Make Me Eclectic Festival</a>.</p>
<p>Am Montag, ebenfalls in Wien, dann Buchpräsentation und Diskussion mit Gundula Ludwig: „<a href="http://www.stichwort.or.at/frames/veransfr.htm" target="_blank">Geschlecht regieren – Zum Verhältnis von Staat, Subjekt und heteronormativer Hegemonie</a>“.</p>
<p>Noch nicht jetzt, aber schon mal anmelden: Für die Berliner „<a href="http://www.gwi-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=10855" target="_blank">Fachtagung: Diversity und soziale Gerechtigkeit</a>“ am 26. Januar.</p>
<p>In Göttingen findet derzeit die Veranstaltungsreihe zu den Themen <a href="http://asta.uni-goettingen.de/831" target="_blank">Geschlecht – Grenzen – Gleichstellung – Gewalt</a> statt. Am 31. Januar auch mit <a href="http://maedchenmannschaft.net/termine" target="_blank">Nadine, Nadia und Helga</a>.</p>
<p>Termine für Veranstaltungen in der Begine (Treffpunkt und Kultur für Frauen) in Berlin findet ihr auf der <a href="http://www.begine.de/begine-event-vorschau.htm" target="_blank">Homepage</a>. Im Februar erwartet euch: Erwerbslosenstammtisch, Tauschbörsen, Literaturrunden, Lesben/Frauen Tauschring und ein Filmabend: Knöpfe aus Perlmutt (Dokumentarfilm von Anke Schwarz). Viele Veranstaltungen gibt es auch im <a href="http://www.depot.or.at/index.php?article_id=30&amp;clang=0" target="_blank">Wiener Depot</a>, darunter eine feministische Diskussion zu Repräsentationen prekärer Lebenswelten oder Gender in bewaffneten Konflikten.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26268&amp;md5=abf8e4b3ee7d1e3c3763cea968a7e113" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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