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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Vergewaltigung</title>
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		<title>Transphobie, Schwarze Feministen und die Schmerzensmanndebatte – kurz notiert</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf The Root erzählt Byron Hurt, wie er erst den Sexismus seines Vaters weiterlebte – und dann zum Schwarzen Feministen wurde. Nachdem im kanadischen Vancouver die Anzahl sexualisierter Übergriffe kontinuierlich gestiegen war, ist sie im letzten Jahr erstmals gesunken &#8211; und zwar um sage und schreibe zehn Prozent. Von offizieller Seite wird dies zurückgeführt auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <em>The Root</em> erzählt Byron Hurt, wie er erst den Sexismus seines Vaters weiterlebte – und dann <a href="http://www.theroot.com/views/why-i-am-male-feminist?page=0,0" target="_blank">zum Schwarzen Feministen wurde</a>.</p>
<p>Nachdem im kanadischen Vancouver die Anzahl sexualisierter Übergriffe kontinuierlich gestiegen war, ist sie im letzten Jahr erstmals gesunken &#8211; <a href="http://www.theglobeandmail.com/news/national/british-columbia/dont-be-that-guy-ad-campaign-cuts-vancouver-sex-assaults-by-10-per-cent-in-2011/article2310422/" target="_blank">und zwar um sage und schreibe zehn Prozent</a>. Von offizieller Seite wird dies zurückgeführt auf eine Ende 2010 gestartete Aufklärungskampagne, die sich – und hier wird es interessant, weil untypisch – unter dem Titel <a href="http://jezebel.com/5695177/anti+rape-campaign-reaches-out-to-men-not-women" target="_blank"><em>Don’t Be That Guy</em></a> (Sei nicht dieser Typ) mittels Plakaten an junge Männer wendet und damit <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2010/11/21/dont-be-that-guy/" target="_blank">den Fokus vom poten&shy;tiellen Opfer von Gewalt zum potentiellen Täter</a> verschiebt.</p>
<p>Das Feuilleton diskutiert, ob wir wieder härtere Typen brauchen. Mit Standpunkten von vorgestern und unnötiger Verbissenheit. <a href="http://www.taz.de/Ein-Hoch-auf-die-neue-Unuebersichtlichkeit-/!86685/" target="_blank">Der junge Mann hat seine Rolle ver&shy;loren? Gut so!</a> Auch die <em>FAZ</em> widmet sich der aktuellen Weiche-Männer-Diskussion:<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/frauenversteher-welcher-mann-darf-s-sein-11629573.html" target="_blank">Zum Schießen / Totlachen / auf dem Boden kringeln</a>.</p>
<p>Geodreiecke sind unhandlich und niemand hat sie dabei – aber zum Zeichnen sind sie eigentlich ganz praktisch. Mathematikerin Vi Hart erklärt, wie man sich aus einem Stück Papier schnell bei den verschiedensten Winkeln behilft. Mit einem <a href="http://vihart.com/blog/angle-a-trons/" target="_blank">Angle-a-Tron</a>:<br />
<iframe width="480" height="355" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/o6W6P8JZW0o" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Noch einmal Kanada: Seit einem halben Jahr quasi unbemerkt blieb eine Regelung des kanadischen Verkehrsministeriums. Danach dürfen nur Menschen in Flugzeuge gelassen werden, deren soziales Geschlecht mit dem Eintrag in ihren Ausweispapieren <a href="http://chrismilloy.ca/2012/01/transgender-people-are-completely-banned-from-boarding-airplanes-in-canada/" target="_blank">übereinstimmt</a>. Trans&shy;personen, die ihren Pass noch nicht geändert haben oder das noch gar nicht dürfen, dürfen damit in Kanada nicht mehr in Flugzeuge steigen. Ebenso genderqueere Menschen, die auf den ersten Blick nicht klar einem Geschlecht zugeordnet werden können, wie <em>Christin Milloy</em> berichtet.</p>
<p>Inzwischen gibt es schon eine <a href="http://www.petitiononlinecanada.com/petition/tell-harper-to-allow-trans-people-to-fly-on-airplanes/758" target="_blank">Petition an die kanadische Regierung</a>, Transmänner und -frauen nicht weiter zu diskriminieren. Eine <a href="http://www.change.org/petitions/mayor-of-berlin-stop-the-institutionalization-of-a-11-year-old-transexual" target="_blank">weitere Petition</a> gibt es für das Transmädchen in Berlin, das in die <a href="http://www.taz.de/!85899/" target="_blank">Psychatrie eingewiesen</a> und zwangsweise als Junge erzogen werden soll.</p>
<p>Das Medizinstudium ist inzwischen weiblich dominiert, im Beruf sind Ärztinnen aber <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48856" target="_blank">deutlich unzufrieden</a>. Das <em>ärzteblatt</em> berichtet, dass fast 80 Prozent Unter&shy;schiede in der Beurteilung ihrer Arbeit sehen; Fast 90 Prozent sind der Meinung, dass Männer schneller befördert werden.</p>
<p>Nach langen Querelen werden im Berliner „Homo-Mahnmal“ nun <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=15804" target="_blank">auch lesbische Paare gezeigt</a>, so <em>Queer.de</em>. Erinnert wird an die von Nationalsozialisten verfolgten Homosexuellen – da Lesben im Gesetz nicht erwähnt wurden, beschränkte man sich bisher auf schwule Paare. Dennoch wurden auch lesbische Frauen als „Asoziale“ eingestuft und verfolgt.</p>
<p>Die Termine wieder nach dem Klick: <span id="more-26706"></span></p>
<p><a href="http://as-laden.info/?p=2587" target="_blank">Heute abend und am 15. Februar</a> beginnt im Berliner New Yorck 59 wieder die Vorbereitung auf eine Woche voller Aktivismus mit Abschluss am 8. März als Frauenkampftag.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/256262727756663/" target="_blank">Ebenfalls heute, dafür in Dresden,</a> (Facebook-Event) beginnt die Tour von <a href="http://maedchenmannschaft.net/bis-unter-die-saebelzaehne-bewaffnet/">Jolly Goods</a> – bis zum 11. Februar durch die Schweiz und Deutschland.</p>
<p>In Wuppertal gibt es am 2. Februar eine Podiumsdiskussion zu <a href="http://www.termine.uni-wuppertal.de/index.php?id=3&amp;tx_cal_controller[view]=event&amp;tx_cal_controller[type]=tx_cal_phpicalendar&amp;tx_cal_controller[uid]=1076&amp;tx_cal_controller[year]=2012&amp;tx_cal_controller[month]=02&amp;tx_cal_controller[day]=02&amp;cHash=545903e4a78d51bf344b6be979ac71cf" target="_blank">Gender in den MINT-Fächern</a>, zum Abschluss der Vorlesungsreihe „<a href="http://www.uni-due.de/imperia/md/content/genderportal/genderinterdisziplinaer_programm201112_final.pdf" target="_blank">Gender interdisziplinär</a>“.</p>
<p>In Bremen beginnt am 3. Februar das Festival „<a href="http://women-in-emotion.de/?p=1" target="_blank">Women in (e)motion</a>“ mit internationalen Musikerinnen.</p>
<p>„<a href="http://aaa.phil-fak.uni-koeln.de/femsem.html" target="_blank">Feminismus in historischer Perspektive</a>“ heißt am 4. Februar eine von Studierenden organisierte Konferenz in Köln.</p>
<p>Zum 7. Todestag von Hatun Sürücü zeigen die Grünen <a href="http://gruene-berlin.de/termine/filmvorführung-am-7-todestag-von-hatun-sürücü" target="_blank">am 7. Februar in Berlin</a> den Film „Hüllen &#8211; Drei Frauen. Drei Generationen. Leben mit und ohne Kopftuch“ von Maria Müller.</p>
<p>Bis zum 9. Februar gibt es in Oldenburg noch eine Ausstellung zu <a href="http://www.frauenrechte-oldenburg.de/termine.html" target="_blank">Genitalverstümmelung an Frauen</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26706&amp;md5=6858bb1102d5103933d6212a7914bb92" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
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		<title>Film, Fernsehen, feministische Forschung &#8211; kurz verlinkt</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/film-fernsehen-feministische-forschung-kurz-verlinkt/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Computerspielen ist der Standardcharakter meist … standard. Weiß, männlich, durchtrainiert. Aber genau wie Gamerinnen die Nase voll haben von leicht bekleideten Busenwundern, sind auch Computerspieler langsam angenervt vom 08/15-Helden. The Mary Sue über Vorlieben bei der Wahl von Spielcharakteren. Nach Korruptions- und Manipulationsskandalen ist die südkoreanische Parteienlandschaft in Bewegung geraten, berichtet Bikya Masr. Gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Computerspielen ist der Standardcharakter meist … standard. Weiß, männlich, durchtrainiert. Aber genau wie Gamerinnen die Nase voll haben von leicht bekleideten Busenwundern, sind auch Computerspieler langsam angenervt vom 08/15-Helden. <em>The Mary Sue</em> über <a href="http://www.themarysue.com/for-they-are-weary-of-space-marines-why-some-men-are-playing-women-and-why-game-developers-should-take-note/" target="_blank">Vorlieben bei der Wahl von Spielcharakteren</a>.</p>
<p>Nach Korruptions- und Manipulationsskandalen ist die südkoreanische Parteienlandschaft in Bewegung geraten, berichtet <em>Bikya Masr</em>. Gleich drei Parteien werden nun <a href="http://bikyamasr.com/54901/women-take-center-stage-in-korean-politics/" target="_blank">von Frauen geführt</a>, die zusammen 262 der 299 Sitze der Nationalversammlung kontrollieren. Trotz enormer Fortschritte in den letzten Jahren ist der Anteil von Politikerinnen in Süd-Korea noch relativ niedrig.</p>
<p>Zehn Autoren, die mal so richtig gegen das Literaturestablishment rebelliert hätten, stellte neulich <em>Flavorwire</em> vor. Ob man wen vergessen habe, fragte man immerhin auch. Hatte man: Keine einzige Autorin erschien in der Liste! Aufgrund der Kritik zog die Seite dann nach und stellte zehn <a href="http://flavorwire.com/250236/10-legendary-bad-girls-of-literature" target="_blank">„Bad Girls“ der Literaturgeschichte</a> vor.</p>
<p><a href="http://ca.shine.yahoo.com/is-minnie-mouse--hot---disney-sells-a-t-shirt-that-says-so.html" target="_blank">Nichts wirklich Neues bei Disney</a>: Jungs sind clever, Mädchen werden nach ihrem Aussehen beurteilt, zumindest wenn es nach einer neuen T-Shirt-Kollektion geht. Goofy, Micky und Donald werden nach ihrem Charakter dargestellt, Minnie ist einfach nur “hot”, so <em>Shine</em>.</p>
<p>Sexuelle Belästigung ist, trotz Gesetzen, in Indien weiter ein großes Problem. <em>Care2</em> berichtet von einem Vater, dessen Sohn erstochen wurde, <a href="http://www.care2.com/causes/eve-teasing-indian-crackdown-on-sexual-assault.html" target="_blank">als er Frauen schützen wollte</a>. Er appelliert an die Regierung, endlich entschlossen gegen Belästigung vorzugehen.</p>
<p>Wahrscheinlich klettern die meisten von uns nicht unbedingt voller Vorfreude auf den gynäkologischen Stuhl. Aber für Frauen, die eine Vergewaltigung erlebt haben, sind diese Untersuchungen nicht selten einfach nur der blanke Horror. Bei <em>Jezebel</em> gibt es  einen <a href="http://jezebel.com/5878551/how-to-prepare-for-a-pelvic-exam-if-youre-a-sexual-assault-survivor" target="_blank">Erfahrungsbericht über die  nötigen Vorbereitungen</a>, damit die Untersuchung dennoch so erträglich wie möglich verläuft.</p>
<p>Der <a href="http://www.feministisches-institut.de/wp-content/uploads/2012/01/fihh_2011.pdf" target="_blank">Jahresreader 2011</a> vom Feministischen Institut in Hamburg ist da.</p>
<p>Warum der Gebrauch des vermeintlich cool-subversiven Begriffs &#8220;tranny&#8221; problematisch ist, ist <a href="http://funkyfest.tumblr.com/post/16215324740/on-trans-men-and-the-word-tranny-or-cut-your" target="_blank">nachzulesen bei funkyfest</a>.</p>
<p><em>Sex and the City</em>-Star Cynthia Nixon hat für Kontroversen gesorgt, als sie in einem Interview verkündete, ihre eigene <a href="http://www.pinknews.co.uk/2012/01/24/cynthia-nixon-my-homosexuality-is-a-choice/" target="_blank">Homosexualität sei frei gewählt</a>.</p>
<p>Die Historikerin Yasemin Shooman hat für die Deutsche Islamkonferenz die <a href="http://www.deutsche-islam-konferenz.de/cln_227/nn_1864594/SubSites/DIK/DE/Geschlechtergerechtigkeit/StereotypMuslima/stereotypmuslima-node.html?__nnn=true" target="_blank">Stereotypisierung muslimischer Frauen in öffentlichen Diskursen</a> untersucht.</p>
<p>2012 geht der <a href="www.marburger-kamerapreis.de" target="_blank">Marburger Kamerapreis</a> an die Französin Agnès Godard. Godard wurde für ihre exzellente Arbeit in den vergangenen 20 Jahren sowie für ihren Einfluss und ihren Beitrag zum europäischen Kino ausgewählt. Am 2. März wird der Preis im Rahmen der 14. <a href="http://www.online.uni-marburg.de/kamerapreis/2012/01/09/das-programm-der-14-marburger-kameragesprache/" target="_blank">Marburger Kameragespräche</a> verliehen. Die Vorreihe zu den Kameragesprächen beginnt am 8. Februar mit der Vorführung von <em>Zusammen ist man weniger allein</em> (<em>Ensemble, c’est tout</em>) im Marburger Filmkunsttheater.</p>
<p>Allerhand wissenswertes über die explizit antifeministische,  gerne mal am äußeren rechten Rand entlanglavierende Männerrechtsbewegung und ihre Aktivitäten hat das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung <a href="http://www.gwi-boell.de/web/maennerpolitiken-die-antifeministische-m%C3%A4nnerrechtsbewegung-denkweisen-netzwerke-onlinemobilisierung-4230.html" target="_blank">in einer umfangreichen Studie  zusammen getragen.</a> Die komplette <a href="http://www.gwi-boell.de/web/publikationen-4240.html" target="_blank">Publikation</a> ist als pdf gratis herunterzuladen. Auch der österreichische derstandard <a href="http://derstandard.at/1326503524296/Gesellschaft-Maennerrechtler-sind-frauen--und-maennerfeindlich-zugleich" target="_blank">berichtet und zitiert</a> einen beteiligten Wissenschaftler: &#8220;Es geht den Akteuren &#8211; und das sind nicht nur Männer &#8211; um die Stärkung oder zumindest den Erhalt männlicher Vorrechte und das Zurückdrängen feministischer Argumentationen bzw. Institutionen. Dies gipfelt teilweise in Vernichtungsphantasien gegen den Feminismus und auch gegen einzelne feministische Personen.&#8221;</p>
<p>Und noch ein paar Termine: <span id="more-26480"></span></p>
<p>Heute Abend um 20:15 läuft auf <a href="http://www.arte.tv/de/6331908,CmC=6332202.html" target="_blank">arte der tolle &#8220;Persepolis&#8221;</a>, die Verfilmung der gleichnamigen Graphic Novel von Marjane Satrapi.</p>
<p>Die erst kürzlich von uns vorgestellte Sängerin und Gitarristin <a href="http://maedchenmannschaft.net/manchmal-reicht-ein-kompliment-um-motiviert-zu-bleiben/" target="_blank">Adwoa Hackman</a> spielt am 29. Januar mit ihrer Band in Berlin im <a href="http://www.b-flat-berlin.de/index.php?to=programm&amp;vorschau=0" target="_blank">B-Flat</a>.</p>
<p>Die ARGE Dicke Weiber organisiert am 28. und 29. Januar 2012 einen <a href="http://argedickeweiber.wordpress.com/2012/01/08/dicke-weiber-tanzworkshop/" target="_blank">Schnupper-Workshop für zeitgenössischen Tanz</a> in Wien. Alle dicken Frauen sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!</p>
<p>„Feministische Philosophie“ – Was ist das?  Findet es raus beim <a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/workshop-und-podium-%E2%80%9Efeministische-philosophie/" target="_blank">Workshop und Podium „Feministische Philosophie?!“</a> am Montag, der 20. Februar 2012 von 10h bis 20.30h an der HU Berlin.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26480&amp;md5=91b289ec5b7715807bc1a2a62e443b1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eierkraulen, Zwangssterilisation und ein Golden Girl &#8211; kurz verlinkt</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Männliches Eierkraulen ist in Popstarkreisen alltäglich. Rihanna tut es dem Potenz-Habitus gleich und greift sich in ihrem neuen Video korrekt in den Schritt. Der Guardian nimmt das näher unter die popkulturelle Lupe. Vergewaltigungen sind in den USA weiter verbeitet als Rauchen, so preventconnect.  In den USA definiert das Justizministerium Vergewaltigungsdelikte neu &#8211; jetzt werden auch Männer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Männliches Eierkraulen ist in Popstarkreisen alltäglich. Rihanna tut es dem Potenz-Habitus gleich und greift sich in ihrem neuen Video korrekt in den Schritt. Der <em>Guardian</em> <a href="http://www.guardian.co.uk/music/musicblog/2012/jan/10/rihanna-crotch-grabbing" target="_blank">nimmt das näher</a> unter die popkulturelle Lupe.</p>
<p>Vergewaltigungen sind in den USA weiter verbeitet als Rauchen, so <em><a href="http://preventconnect.org/2012/01/rape-more-common-than-smoking-in-the-us/">preventconnect</a></em>. </p>
<p>In den USA <a href="http://www.l-mag.de/news-1010/usa-vergewaltigungsdelikt-neu-definiert.html">definiert das Justizministerium</a> Vergewaltigungsdelikte neu &#8211; jetzt werden auch Männer als potentielle Opfer ins Auge gefasst.</p>
<p>Bei der brasilianischen Big-Brother-Reihe gab es womöglich einen Fall sexuellen Missbrauchs. <em><a href="http://jezebel.com/5876550/brazils-big-brother-may-have-broadcast-a-sexual-assault">Jezebel</a></em> weist darauf hin, dass die Video-Bänder, die zur Aufklärung beitragen könnten, vom Sender unter Verschluss gehalten werden.</p>
<p>Ein <strong>Fotoshop</strong>-Video geht um die Welt:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34813864?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="480" height="270"></iframe></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/foto-wettbewerb-talents-schoen-ist-anders-1.1241421">&#8220;Schön ist anders&#8221; bei der <em>Süddeutschen</em></a>: Nicht ganz neu, aber die Fotostrecke von gephotoshoppten Magermodels und den Reaktionen darauf (&#8220;Schön!&#8221;) ist nach wie vor hochaktuell.</p>
<p><strong>Respect my Fist</strong> im <a href="http://www.clubkinder.de/stadtgeschehen/stadtgeschehen-artikel-details/article/ohne-glitzer-geht-nichts.html">Interview</a>: Bassistin <strong>Nadine Lantzsch</strong> über das mittlerweile zwei jahre junge Hardcorepunk/Postpunk-Projekt. Und <strong>Betty White</strong> &#8211; die letzte Überlebende (schnief) der <strong>Golden Girls</strong> im <a href="http://diestandard.at/1326502942097/90-Geburtstag-Die-letzte-Ueberlebende-der-Goldenen-Maedchen">Gespräch</a>.</p>
<p>Zwangssterilisation. Gibt`s nicht? <a href="http://www.allout.org/en/actions/stop_forced_sterilization">Gibt`s doch</a>. In Schweden. Und eine Initiative dagegen. Und wie sieht überhaupt eine Klitoris aus? Hat mensch da spontan ein Bild vorm geistigen Auge? &#8220;Denkt mal drüber nach!&#8221;, sagt auch <em><a href="http://io9.com/5876335/until-2009-the-human-clitoris-was-an-absolute-mystery">io9</a></em>.</p>
<p>Nach dem Klick noch ein Haufen Termine:</p>
<p><span id="more-26268"></span></p>
<p>Eine internationale und interdisziplinäre Konferenz mit Vorträgen, Diskussionen und künstlerischen Beiträgen ist „<a href="http://www.weiterdenken.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=10688" target="_blank">Transgender und Intersex in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft</a>“ in Berlin vom 18. bis 20. Januar.</p>
<p>In Wien lädt heute am 19. Januar die In{}fem Forschungswerkstatt zum <a href="https://www.facebook.com/events/248553511884988/" target="_blank">öffentlichen Stammtisch zu &#8220;Gendermedizin&#8221;</a> (FB-Event).</p>
<p>Um Geschlechterkonstruktionen in der Archäologie geht es ebenfalls heute in Marburg: „<a href="http://asta-marburg.de/tiki-calendar_edit_item.php?viewcalitemId=139" target="_blank">Schwule Höhlenmenschen und andere Ausnahmen von der Regel</a>“.</p>
<p>Und an der FH Potsdam gibt es heute den Vortrag „<a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/vortrag-von-leah-carola-czollek-am-19-1-an-der-fh-potsdam/" target="_blank">Social Justice als Projekt gegen strukturelle Diskriminierungen</a>“. Eine <a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/informationsveranstaltung-zur-weiterbildung-social-justice-und-diversity-am-23-1-in-potsdam/ " target="_blank">Informationsveranstaltung</a> zu Social-Justice-Weiterbildung gibt es dann am 23. Januar.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/204078399669404/" target="_blank">Record Release Party Lena Stoehrfaktor</a> (und gleichzeitig Soli für humanitäre Hilfe für die Betroffenen vom Repressionsapparat in Syrien) am 21. Januar 2012 in Berlin  der Köpi (AGH).</p>
<p>Am 21. Januar zeigt in Berlin die Slut Conspiracy den Film „<a href="http://slutconspiracy.blogspot.com/2012/01/blog-post.html" target="_blank">Sluts: The Documentary</a>“, im Anschluss gibt es eine Diskussion.</p>
<p>TEACH THEM TO LOVE THEIR VAGINAS (Zeichnungen). Diplomausstellung von <a href="http://mona-dann.de/" target="_blank">Mona Dann</a> vom 25.01. &#8211; 28.01.2012, Mittwoch bis Samstag 15:00 &#8211; 19:00 Uhr in Weimar, Van-De-Velde-Bau R.013.</p>
<p>Hardware, Software und DIY – für FrauenLesbenTrans* am kommenden Wochenende in Wien beim <a href="http://na.pravi.me/" target="_blank">Make Me Eclectic Festival</a>.</p>
<p>Am Montag, ebenfalls in Wien, dann Buchpräsentation und Diskussion mit Gundula Ludwig: „<a href="http://www.stichwort.or.at/frames/veransfr.htm" target="_blank">Geschlecht regieren – Zum Verhältnis von Staat, Subjekt und heteronormativer Hegemonie</a>“.</p>
<p>Noch nicht jetzt, aber schon mal anmelden: Für die Berliner „<a href="http://www.gwi-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=10855" target="_blank">Fachtagung: Diversity und soziale Gerechtigkeit</a>“ am 26. Januar.</p>
<p>In Göttingen findet derzeit die Veranstaltungsreihe zu den Themen <a href="http://asta.uni-goettingen.de/831" target="_blank">Geschlecht – Grenzen – Gleichstellung – Gewalt</a> statt. Am 31. Januar auch mit <a href="http://maedchenmannschaft.net/termine" target="_blank">Nadine, Nadia und Helga</a>.</p>
<p>Termine für Veranstaltungen in der Begine (Treffpunkt und Kultur für Frauen) in Berlin findet ihr auf der <a href="http://www.begine.de/begine-event-vorschau.htm" target="_blank">Homepage</a>. Im Februar erwartet euch: Erwerbslosenstammtisch, Tauschbörsen, Literaturrunden, Lesben/Frauen Tauschring und ein Filmabend: Knöpfe aus Perlmutt (Dokumentarfilm von Anke Schwarz). Viele Veranstaltungen gibt es auch im <a href="http://www.depot.or.at/index.php?article_id=30&amp;clang=0" target="_blank">Wiener Depot</a>, darunter eine feministische Diskussion zu Repräsentationen prekärer Lebenswelten oder Gender in bewaffneten Konflikten.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26268&amp;md5=abf8e4b3ee7d1e3c3763cea968a7e113" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>“Critical Crafting” und Hilfe bei Abtreibungen – kurz notiert</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/critical-crafting-und-hilfe-bei-abtreibungen-kurz-verlinkt/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 12:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach 80 Jahren ändert das US-amerikanische Justizministerium endlich seine Definition von Vergewaltigungen, so CNN. Durch die Beschränkung auf gewalttätigen, heterosexuellen Vaginalverkehr wurden vergewaltigte Männer in der staatlichen Statistik nicht erfasst, genau wie Oral- und Analverkehr ausgeschlossen waren oder die Benutzung von Objekten (wir berichteten). In Großbritannien soll die Unterhaltsbeihilfe bei Behinderungen durch „Persönliche Unabhängigkeitszahlungen“ ersetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 80 Jahren ändert das US-amerikanische Justizministerium <a href="http://edition.cnn.com/2012/01/06/justice/rape-definition-revised/index.html" target="_blank">endlich seine Definition von Vergewaltigungen</a>, so CNN. Durch die Beschränkung auf gewalttätigen, heterosexuellen Vaginalverkehr wurden vergewaltigte Männer in der staatlichen Statistik nicht erfasst, genau wie Oral- und Analverkehr ausgeschlossen waren oder die Benutzung von Objekten (<a href="http://maedchenmannschaft.net/eine-gute-und-eine-schlechte-nachricht-aus-den-usa/">wir berichteten</a>).</p>
<p>In Großbritannien soll die Unterhaltsbeihilfe bei Behinderungen durch „Persönliche Unabhängigkeitszahlungen“ ersetzt werden. Das klingt zunächst ganz gut, bedeutet aber leider nur die <a href="http://blobolobolob.blogspot.com/2012/01/welfare-reform-bill-whats-wrong-with.html" target="_blank">Kürzung der zur Verfügung stehenden Gelder</a> und eine drastische Verschärfung der Kriterien. Außerdem sollen die Mobilitätsbeihilfen für Rollstuhlfahrer_innen und die Unterstützung für ständige Begleitungen gestrichen werden, so <em>Diary of a Goldfish</em>.</p>
<p>Mit selbstgemachten Dingen die Welt verändern – im Interview mit <em>dieStandard.at</em> erklärt Elke Gaugele, <a href="http://diestandard.at/1325485777330/Critical-Crafting-Stricken-oder-Achselhaare" target="_blank">wie “Critical Crafting” funktioniert</a>. Dazu gibt es auch ein schönes Video der Aktionsgruppe <a href="http://www.playingthecity.de/kuenstler/kommando-agnes-richter/" target="_blank">Kommando Agnes Richter</a>:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/vNRYDnVjz_0" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe></p>
<p>Wie umgehen, wenn eine Freundin ungewollt schwanger wird und abtreiben will? <em>Jezebel</em> <a href="http://jezebel.com/5873380/how-to-help-a-friend-through-an-abortion" target="_blank">gibt Tips</a> – etwa nicht anzunehmen, wie sie sich genau fühle, sondern nachzufragen und die Antworten anzunehmen. Klingt erstmal einfach, ist aber leider nicht selbstverständlich!</p>
<p>Vom <a href="http://fm4.orf.at/stories/1693006/" target="_blank">Wiener Frauenpreis FemPower 2012</a> berichtet FM4. Damit werden innovative Technologieprojekte von Frauen geehrt.</p>
<p>Karriere als Chirurgin machen und Kinder bekommen? Das ist in Deutschland weiter <a href="http://www.aerztezeitung.de/panorama/default.aspx?sid=800512" target="_blank">fast unmöglich</a>, berichtet die <em>Ärztezeitung</em>. Dabei ist der Anteil der Frauen unter den Medizinstudentinnen inzwischen bei 70 Prozent – für die Zukunft brauche es also neue Ansätze. Schade nur, dass die sich anscheinend ausschließlich an Mütter und nicht an Väter richten.</p>
<p>Zum 100. Internationalen Frauentag sammelte letztes Jahr die <a href="http://zwanzigtausendfrauen.at/" target="_blank">Plattform 20000frauen</a> Forderungen von Frauen zur Gleichstellung. Diese können nun als <a href="http://www.change.org/petitions/plattform-20000frauen-unterzeichnen" target="_blank">Petition auf change.org</a> unterzeichnet werden.</p>
<p>Die Wiesbadenerin Politikerin <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_43665191" target="_blank">Brigitte Susanne Pöpel ist aus der FDP ausgetreten</a>, berichtet hr-online. Die ehemalige Landeschefin der „Liberalen Frauen“ wirft der männerdominierten Fraktion dabei Frauen- und Familienfeindlichkeit, sowie Mobbing vor.</p>
<p>Für ganz Schnelle gibt es nach dem Klick noch vier Termine für heute Abend: <span id="more-26042"></span></p>
<p>An der FU Berlin gibt es um 16:15 Uhr den Vortrag „<a href="http://www.fu-berlin.de/campusleben/kalender/2012/01/20120111_offener_hoersaal_gleichberechtigung.html " target="_blank">Defizitäre Diversitätskonstruktionen: Hierarchisierte Partizipation und das symbiotische Verhältnis von Normierungen und Differenzzuschreibungen</a>“ zu hören.</p>
<p>Ebenfalls in Berlin, aber erst um 18 Uhr, widmet sich die Physik der FU „<a href="http://tobib.spline.de/wikri/2011/08/albert-einsteins-vergessene-kolleginnen-physikerinnen-in-berlin-1933-1945/" target="_blank">Albert Einsteins vergessenen Kolleginnen – Physikerinnen in Berlin (1933-1945)</a>“.</p>
<p>Um 18 Uhr in Frankfurt: „<a href="http://www.femphil.uni-frankfurt.de/" target="_blank">Zur feministischen Theorie nach dem intersektionalen Turn</a>“.</p>
<p>Die Hamburger AG Queer Studies lädt zum Vortrag „<a href="http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-2012-01-11-sexarbeiterinnen-dgs/" target="_blank">Vom Überlebenskampf und alltäglichen Grenzverletzungen Drogengebrauchender SexarbeiterInnen</a>“, um 19:15 Uhr. Der Vortrag wird in Gebärdensprache übersetzt.</p>
<p>Morgen, am 12. Januar, spielen <em><a href="http://berlin.unlike.net/event_occurrences/112495-Eli-Natali-the-Moustaches" target="_blank">Eli Natali &amp; The Moustaches</a></em> in der Monster Ronson Ichiban Karaoke in Berlin.</p>
<p>Urmila Goel gestaltet am 13. Januar einen rassismuskritischen Workshop an der HU Berlin: „<a href="http://www.euroethno.hu-berlin.de/forschung/labore/migration" target="_blank">Von der Notwendigkeit und Unmöglichkeit von Kategorien</a>“.</p>
<p>Am 16. Januar redet Noah Sow in Bremen über die Frage „<a href="http://www.asta.uni-bremen.de/?p=8369" target="_blank">Ist Gleichberechtigung eine Illusion?</a>“</p>
<p>In Linz wird am 18. Januar zu „<a href="http://www.linz.at/frauen/5015.asp" target="_blank">SexWork(s): verbieten &#8211; erlauben &#8211; schützen?</a>“ diskutiert.</p>
<p>Erst am 25. Januar ist in Berlin die Fachtagung „<a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/399/399669.html" target="_blank">Nein heißt Nein. Zur Situation in Deutschland 10 Jahre nach Verabschiedung des Gewaltschutzgesetzes</a>“ – der Anmeldeschluss ist aber heute.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26042&amp;md5=d2eb338c3e9ffee9d68805c8795ac9ab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sexismus, Strauß-Kahn und feministische Konzerte &#8211; Kurz Notiert</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/sexismus-strauss-kahn-und-feministische-konzerte-kurz-notiert/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 14:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Slutwalk Toronto äußerte sich zu den aktuellen Kontroversen in der Slutwalk Bewegung: &#8220;Racism and Anti-Racism: Why they matter to SlutWalks&#8220;. Ein schönes US-amerikanisches Fotoprojekt mit tollen Fotos von Feminist_innen hat @amymmmmmkay ins Leben gerufen: Feminist Photo Blog Project. Ein sich ständig wiederholendes Motiv in der Werbung: Frauen, die irgendwie nicht ihren Mund treffen, wenn sie trinken. Alice [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Slutwalk Toronto äußerte sich zu den aktuellen Kontroversen in der Slutwalk Bewegung: &#8220;<a href="http://www.slutwalktoronto.com/racism-and-anti-racism-why-they-matter-to-slutwalks" target="_blank">Racism and Anti-Racism: Why they matter to SlutWalks</a>&#8220;.</p>
<p>Ein schönes US-amerikanisches Fotoprojekt mit tollen Fotos von Feminist_innen hat <a href="http://twitter.com/amymmmmmkay" target="_blank">@amymmmmmkay</a> ins Leben gerufen: <a href="http://feministphotoblogproject.tumblr.com/" target="_blank">Feminist Photo Blog Project</a>.</p>
<p>Ein sich ständig wiederholendes Motiv in der Werbung: Frauen, die irgendwie <a href="http://thehairpin.com/2011/11/women-struggling-to-drink-water" target="_blank">nicht ihren Mund treffen</a>, wenn sie trinken.</p>
<p>Alice Schwarzer war in Paris und <a href="http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5BshowUid%5D=84&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Byear%5D=2011&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bmonth%5D=11&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bday%5D=04&amp;cHash=17ca4cab74" target="_blank">fand heraus</a>: &#8220;Strauss-Kahn steht in dem massiven Verdacht, dass ein mafiöser Zuhälterring dem zweitmächtigsten Mann Frankreichs über Jahre Hotels, Gelage und Prostituierte bezahlt hat (&#8230;)&#8221;.</p>
<p><em>Lawsonry</em> fragt: <a href="http://www.lawsonry.com/945-can-a-man-be-a-feminist-my-personal-journey-into-male-feminism/" target="_blank">Kann ein Mann ein Feminist sein?</a></p>
<p>Großer Applaus für die Linksjugend: Die hatte sich ein Plakatmotiv mit dem Spruch „<a href="http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article/111/linksjugend-will-nicht-vor-mario-barth-einknicken.html  " target="_blank">Sexistische Rollenklischees haben so einen Barth</a>“ ausgedacht. Mario Barth will jetzt klagen.</p>
<p>In <em>The Nation</em> findet ihr einen Artikel über die <a href="http://www.thenation.com/article/164338/you-are-now-now-future-online-feminism" target="_blank">Zukunft des (Online)Feminismus</a>.</p>
<p>Morgen, am 10. November um 20 Uhr findet ein Netzfeministischer Chat statt. <a href="http://missy-magazine.de/2011/11/07/netzfeministischer-chat/" target="_blank">Weitere Infos</a> bekommt ihr beim <em>Missy Magazine</em> &#8211; auch, wie mensch sich im IRC Channel anmelden kann.</p>
<p>Die Chancen, dass die Anzeige einer Vergewaltigung auch zu einer Verurteilung führt, sind im letzten Jahrzehnt gesunken, so <em><a href="http://derstandard.at/1319182071768/Mangel-an-Beweisen-Bei-Vergewaltigung-wird-selten-verurteilt" target="_blank">dieStandard</a></em>.</p>
<p>Ein weiterer Beitrag zur <a href="http://www.huffingtonpost.com/soraya-chemaly/women-own-1-of-the-worlds_b_1076715.html?ref=tw" target="_blank">feministischen Perspektive auf die Occupy-Bewegung</a> kommt von Soraya Chemaly. (Wir hatten selbst einen <a href="http://maedchenmannschaft.net/solidaritaet-aber-bitte-ohne-sexismus-ein-paar-gedanken-zur-occupy-bewegung/" target="_blank">feministischen Blick auf die Bewegung</a> gewagt.)</p>
<p>Von Freiburg über Konstanz bis Bremen sind diese Woche an vielen Hochschulen die „<a href="http://www.kein-sexismus.de/programm/aktionstage_2011/index.html" target="_blank">Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie</a>“. Mit Vorträgen, Workshops und Ausstellungen. Vielleicht auch in Deiner Stadt?</p>
<p><strong>Weitere Termine nach dem Klick</strong></p>
<p><span id="more-24654"></span>Am 9. November feiert <a href="http://www.youreonlymassive.com/experience/page9.html" target="_blank">You&#8217;re Only Massive</a> in Berlin ihre Record Release Party mit Tropengold.</p>
<p>Am 11. November gibt <a href="http://www.myspace.com/monsterbeatimmigrant" target="_blank">Monsterbeat and the Immigrant</a> (21 Century Riot Grrrl Rock), die wir <a href="http://maedchenmannschaft.net/fuer-das-revolutionaere-herz/" target="_blank">hier auf Mädchenmannschaft</a> schon einmal vorgestell haben, ein Konzert in Witten. Davor diskutiert Andrea Kügler mit euch über Männerrollen im Hardcore und in der Emo-Szene.</p>
<p>Am 12. November ist die <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=192129444199530" target="_blank">1. Lange Nacht der diskriminierungsfreien Szenen</a>! in Berlin (leider nur ein Facebook-Event), organisiert von <a href="http://www.gladt.de/" target="_blank">Gladt e.V.</a>, der einzigen unabhängige Selbstorganisation von türkeistämmigen Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen, Transgendern, Intersexuellen und Queers (LSBTTIQ) außerhalb der Türkei.</p>
<p>Am 30. November findet die Veranstaltung „<a href="http://www.gender.soziologie.uni-muenchen.de/gender-salon3/30112011_binning_fuchs/index.html" target="_blank">fem/me: angeeignete femininität, radikal, queer und politisch</a>“ mit Anton Binnig und Sabine Fuchs (beide Hamburg) in München statt.</p>
<p>Vom 25. November bis 10. Dezember finden in der Schweiz „<a href="http://www.cfd-ch.org/16tage/index.php" target="_blank">16 Tage gegen Gewalt an Frauen</a>“ statt.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24654&amp;md5=59a2e73a7dad5bccc139533f9058dfbe" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mitlesen und mitmachen &#8211; kurz Notiertes in dieser Woche</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mitlesen-und-mitmachen-kurz-notiertes-in-dieser-woche/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 07:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
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		<description><![CDATA[CNN hat Apple&#8217;s neue iPhone-Stimme Siri zum Anlass genommen, Computer­stimmen zu untersuchen. Interessantes Detail: Geht es um autorität-vermittelnde Stimmen, klingen sie meist männlich, assistierende Stimmen dagegen weiblich. Welche Halloween feiern und sich dazu verkleiden möchte, denke bitte an die goldene Regel: Hauptsache sexy. Passend zu Halloween und einigen unsäglich rassistischen Kostümen, die wieder auf uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CNN hat Apple&#8217;s neue iPhone-Stimme Siri zum Anlass genommen, <a href="http://edition.cnn.com/2011/10/21/tech/innovation/female-computer-voices/" target="_blank">Computer­stimmen zu untersuchen</a>. Interessantes Detail: Geht es um autorität-vermittelnde Stimmen, klingen sie meist männlich, assistierende Stimmen dagegen weiblich.</p>
<p>Welche Halloween feiern und sich dazu <a href="http://thehairpin.com/2011/10/have-a-sexy-little-halloween" target="_blank">verkleiden</a> möchte, denke bitte an die goldene Regel: Hauptsache sexy.</p>
<p>Passend zu Halloween und einigen <a href="http://saucy-sarah.tumblr.com/post/11738327654/im-glad-everyone-likes-our-poster-campaign" target="_blank">unsäglich rassistischen Kostümen</a>, die wieder auf uns warten werden: Eine Kampagne von “Students Teaching About Racism in Society” (Studierende die über Rassismus in der Gesellschaft aufklären).</p>
<p>Nach der Lingerie Football League (<a href="http://maedchenmannschaft.net/football-in-unterwasche/">Frauen spielen Football in Unterwäsche</a>, haha, sex sells, und werden dafür nicht mal anständig bezahlt) gibt es jetzt eine Youth Lingerie Football League. Da sind die Mädchen zwar angezogen, sollen aber das lustige Leben in sexy Lingerie trainieren. <a href="http://jezebel.com/5852175/youth-lingerie-football-league-is-worst-idea-ever" target="_blank">Worst idea ever, wie <em>jezebel</em></a> kommentiert und hat mit Sport auch nix zu tun.</p>
<p>Bei <em>xojane</em> beschreibt eine Frau, was in ihr vor sich ging, als der Mann, der sie vor Jahren vergewaltigt hatte,  sie <a href="http://www.xojane.com/sex/my-rapist-friended-me-facebook-and-all-i-got-was-lousy-article" target="_blank">bei facebook fand</a>. Schade nur, dass am Ende der Eindruck erweckt wird, als wäre sie ein bisschen selbst schuld gewesen: Hätte sie doch nur deutlicher gesagt, dass sie das nicht will…! (Danke an David für den Link).</p>
<p>In Österreich wurden vier <a href="http://diestandard.at/1319181249949/Auch-in-zweiter-Instanz-AbtreibungsgegnerInnen-verurteilt" target="_blank">Abtreibungsgegner_innen wegen Stalkings</a> verurteilt, berichtet <em>dieStandard</em>.</p>
<p>Jamie vom <em>Rookie Mag</em> hat erst spät <a href="http://rookiemag.com/2011/10/do-it-yourself/" target="_blank">Bekanntschaft mit Masturbation</a> gemacht. Trotzdem hat sie ein paar Fragen dazu beantwortet, jeweils mit der Anekdote einer Real-Live-Person aufgepeppt. Das hätte auch Cyndi Lauper gefallen:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bPHv1ih1K2k&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bPHv1ih1K2k&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><span id="more-24335"></span></p>
<p>Am Sonntag fanden in Tunesien die ersten Wahlen nach dem Sturz Ben Alis statt. <em>Al Jazeera</em> hat <a href="http://www.aljazeera.com/indepth/spotlight/2011tunisiaelection/2011/10/20111022104341755235.html" target="_blank">sechs Tunesierinnen</a> im Vorfeld zu ihren Hoffnungen und Ängsten interviewt.</p>
<p><em>NPR Or</em>g <a href="http://www.npr.org/blogs/health/2011/10/19/141526455/to-curb-abortions-opponents-focus-on-the-supply-side" target="_blank">berichtet</a> über eine Rekordzahl neuer bundesstaatlicher Restriktionen in den USA bei Abtreibungen, die vor allem die ausführende Seite im Blick hätten. So müssen sich Ärzte, Krankenhäuser und Kliniken an verstärkte Auflagen halten, wie die für Patienten und Personal getrennten Umkleideräume in Abtreibungskliniken, wie es neuerdings in Kansas verlangt wird.</p>
<p>In Marokko könnte es dagegen langsam zu einer <a href="http://english.alarabiya.net/articles/2011/10/15/171837.html" target="_blank">Ausweitung des Rechts auf Abtreibung</a> kommen, wie <em>Al Arabiya News</em> berichtet. Bisher waren Abtreibungen nur möglich, wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Künftig soll es auch nach Vergewaltigungen und in Inzestfällen erlaubt sein, so Sozialministerin Nouzha Skalli.</p>
<p>Barbara Schöneberger for &#8220;Wetten, Dass…?&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,793352,00.html" target="_blank">wünscht sich Hella von Sinnen</a> gegenüber dem <em>Spiegel</em>. Letzte Woche hat die 52-Jährige übrigens den Deutschen Comedypreis für ihr Lebenswerk erhalten.</p>
<p>Online in der <em>EMMA</em> stöbern. Das geht jetzt im neuen <a href="http://www.emma.de/service/emma-lesesaal/" target="_blank">EMMA-Lesesaal</a> und zwar für bisher erschienene 25.348 Seiten.</p>
<p><em>The Society Pages</em> <a href="http://thesocietypages.org/socimages/2011/10/24/how-useful-is-the-concept-of-sexual-orientation/" target="_blank">stellen die Frage</a>, wie aussagekräftig das Konzept der &#8220;sexuellen Orientierung&#8221; überhaupt ist, um individuelles Begehren zu beschreiben?</p>
<p>Eine <a href="http://umfrage.finch.bremen.de/index.php?sid=61923" target="_blank">Umfrage</a> zu persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung, Gewalt und Belästigung im Internet haben die <em>frauenseiten.bremen</em> gestartet. Mitmachen dauert nur fünf Minuten.</p>
<p>Und dann bitte noch zwei Minuten Zeit haben für die <a href="http://www.standupforafricanmothers.com/" target="_blank">Petition</a> der <em>Stand Up For African Mothers</em>, die für Gesundheitsvorsorge von Müttern und Schwangeren eintreten und für die Unterstützung afrikanischer Hebammen.</p>
<p>Das Flash Mädchencafé in Wien schreibt: &#8220;Wir suchen nach weiblichen Street Artists ab 16 Jahren, um einer 4x5m Wand vor unserem Lokal, mitten im 7. Bezirk ein wenig mehr Farbe zu verleihen. Entwürfe könnt ihr bis zum 14. November an uns mailen oder vorbei bringen. Vielleicht finden sich ja hier Interessentinnen? Mehr info unter flash@jugendzentren.at.</p>
<p><strong>Termine:</strong></p>
<p>Am 2. November laden <a href="http://www.frauenkreise-berlin.de/LILO06/veranstaltungen.html" target="_blank">Terre des Femmes e.V. und Frauenkreise Berlin</a> zu einer Veranstaltung mit Rugiatu Turay aus Sierra Leone zum Thema Genitalbeschneidung ein.</p>
<p>Am 5. und 6. November wird in Berlin unter dem Titel &#8220;Wurzeln und Flügel&#8221; ein <a href="http://www.diversity-works.de/workshops/wurzeln_und_fluegel/" target="_blank">Seminar</a> für Adoptiveltern schwarzer Kinder angeboten.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24335&amp;md5=99f17e404e88f7d677727a23452cdce2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
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		<title>Eine gute und eine schlechte Nachricht aus den USA</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[FBI]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum einen ist da der beschämende Erfolg der Abtreibungs­gegner_innen (republikanische wie demokratische), die gerade den leider erfolgreichen Vor­stoß eines Gesetzes­entwurfs mit dem irreführenden Namen &#8220;Protect Life Act&#8221; (Lebensschutz-Gesetz) feiern. Dieses Gesetz würde Krankenhäusern und Ärzt_innen erlauben, das bisher geltende Emergency Medical Treatment and Active Labor Act (EMTALA) zu ignorieren &#8211; auch wenn das Leben der Patientin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum einen ist da der beschämende Erfolg der Abtreibungs­gegner_innen (republikanische wie demokratische), die gerade den leider erfolgreichen Vor­stoß eines Gesetzes­entwurfs mit dem irreführenden Namen &#8220;Protect Life Act&#8221; (Lebensschutz-Gesetz) feiern. Dieses Gesetz würde Krankenhäusern und Ärzt_innen erlauben, das bisher geltende <em>Emergency Medical Treatment and Active Labor Act</em> (EMTALA) zu ignorieren &#8211; auch wenn das Leben der Patientin in Gefahr ist. EMTALA stellt bis dato sicher, dass Notfallpatient_innen unabhängig von finanzieller Situation oder Pass im Falle eines Abtreibungs­bedarfs sofortige Hilfe in (fast) allen Kranken­häusern erhalten (der <em><a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/10/18/ein-neues-gesetz-in-den-usa-lasst-frauen-sterben/" target="_blank">mädchenblog</a></em> berichtete). Durch den Senat ist das Gesetz aller­dings noch nicht durch, auch Obama ließ ver­lauten, dass er ein Veto einlegen würde.</p>
<p>Bessere Nachrichten hat das <em><a href="http://www.msmagazine.com/blog/blog/2011/10/19/update-major-victory-in-rape-is-rape-campaign/" target="_blank">Ms Magazine</a>:</em> Bereits vor Monaten schrieb ich über die FBI und deren <a href="http://maedchenmannschaft.net/vergewaltigung-ist-nicht-gleich-vergewaltigung/" target="_blank">eingeschränkte Vergewaltigungs­definition</a>, die nur die so­ge­nannte “gewalt­same Ver­gewaltigung” (<em>forcible rape</em>) als “richtige” Ver­­ge­waltigung ein­ordnet. Die Definition stammte noch aus dem Jahre 1929 und schließt die meisten Ver­gewaltigungs­fälle gar nicht ein, da sie Verge­waltigung als er­zwungenen und ge­walt­samen (hetero­sexuellen) vaginalen Verkehr definiert. Nach jahre­langen Protesten ver­schiedenster Organisationen und auch dem <em>Ms Magazine</em> hat sich eine Unter­kommission des <em>Criminal Justice Information Services</em> (ungefähr: &#8220;FBI-Strafjustiz-Informationsdienst&#8221;) nun ein­stimmig dafür ausgesprochen, die Definition von Ver­gewaltigung, die im jährlichen und viel­zitierten <em>Uniform Crime Report</em> verwendet wird, zu erweitern. Dieser Vorschlag wird allerdings noch geprüft, eine Entscheidung wird erst Ende des Jahres getroffen.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24199&amp;md5=1668cfe3e894bb8a0c93679f24b0de01" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was mir bleibt: die Definitionsmacht</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 07:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Definitionsmacht]]></category>
		<category><![CDATA[sexualisierte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigungsverharmlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Reden wir über Definitionsmacht. Ein Konzept, das von Feministinnen maßgeblich geprägt wurde. Es bedeutet, dass die Opfer und Betroffenen von sexualisierter, transphober, homophober, behindertenfeindlicher oder rassistischer Gewalt das Recht haben, die Gewalt als solche zu benennen. Es steht den ansonsten herrschenden Relativierungsversuchen und dem Rechtfertigungsdruck gegenüber. Vor einiger Zeit geriet ich auf Twitter durch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/65d82def332e4df1881a037a5069ee30" width="1" height="1" alt=""/>Reden wir über Definitionsmacht. Ein Konzept, das von Feministinnen maßgeblich geprägt wurde. Es bedeutet, dass die Opfer und Betroffenen von sexualisierter, transphober, homophober, behindertenfeindlicher oder rassistischer Gewalt das Recht haben, die Gewalt als solche zu benennen. Es steht den ansonsten herrschenden Relativierungsversuchen und dem Rechtfertigungsdruck gegenüber.</p>
<p>Vor einiger Zeit geriet ich auf Twitter durch ein Missverständnis in einen mächtigen Shitstorm. Neben allgemeinen Vergewaltigungsandrohungen gegenüber Feministinnen wurden dabei ganz speziell auf mich bezogene Szenarien entworfen. Wie ich zu vergewaltigen sei und warum das gerechtfertigt sei. Daneben eine Reihe an Beleidigungen, die sich schon fast harmlos gegenüber der sexualisierten Gewalt ausnehmen.</p>
<p>Diese Sprüche wurden von der Urheberin als total normal angesehen, von diversen Leuten wurde sie für ihren Humor verteidigt und die Provokation sogar gelobt.</p>
<p>Dabei finde ich ich die ganze Geschichte nicht witzig, mich ekelt die Verachtung an, die Respektlosigkeit gegenüber meinem Körper, meinem Recht auf Selbstbestimmung und körperlicher Unversehrtheit. Vermutlich waren die Aussagen sogar strafbar (sie sind inzwischen gelöscht, aber an anderer Stelle dokumentiert.)</p>
<p>Und ich wehre mich gegen jeden Versuch, mir jetzt noch meine Meinung abzusprechen, mir eine andere vorschreiben zu wollen und mir als Betroffener die Definitionsmacht wegzunehmen. Ich wehre mich gegen jeden Versuch, die Vorgänge zu relativieren und über Rechtfertigungen zu spekulieren. Ich wehre mich auch gegen Überlegungen, welche Auswirkungen solche Vorgänge auf Vergewaltigungsopfer haben. Das alles ist völlig irrelevant!</p>
<p>Es ging um mich, meine Person, meinen Körper und ich sage: Sexualisierte Gewalt und Aufrufe dazu sind das Letzte und genau das ist passiert. Es sind Versuche mich einzuschüchtern und mich fremd zu bestimmen. Das zu benennen und mich dagegen zu wehren, ist meine Definitionsmacht. Wer sie nicht anerkennt, hält die perfiden Systeme von Unterdrückung, Einschüchterung und Verharmlosung von Gewalt am Leben.</p>
<p><em>Dieser Text erschien gestern abend zuerst auf <a href="http://hanhaiwen.wordpress.com/2011/10/18/was-mir-bleibt-die-definitionsmacht/" target="_blank">Drop the thought</a>.</em></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24216&amp;md5=b8bac727b2c0631dd03791907e357d7a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eine Welt ohne Vergewaltigungen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 09:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Boys we like]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[rape culture]]></category>
		<category><![CDATA[sexualisierte Gewalt]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;stellt sich Peter Praschl im SZ Magazin vor (Triggerwarnung!): Sex ist endlich friedlich. Ein Vergnügen zwischen freien Menschen, kein Mittel, einen anderen zu beherrschen. Er findet nur statt, wenn zwei (oder wie viele auch immer) es wollen. Um einander zu genießen, Lust zu machen, zu trösten, Babys zu zeugen, egal. Aber nicht mehr gegen eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;stellt sich <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36394/" target="_blank">Peter Praschl im <em>SZ Magazin</em> vor</a> (Triggerwarnung!):</p>
<blockquote><p>Sex ist endlich friedlich. Ein Vergnügen zwischen freien Menschen, kein Mittel, einen anderen zu beherrschen. Er findet nur statt, wenn zwei (oder wie viele auch immer) es wollen. Um einander zu genießen, Lust zu machen, zu trösten, Babys zu zeugen, egal. Aber nicht mehr gegen eines anderen Menschen Willen. Ein Nein ist ein Nein. Man muss nicht einmal groß darüber reden, man merkt es auch so.</p></blockquote>
<p>In einem eindringlichen Artikel beschreibt er treffsicher den derzeitigen Zustand einer Gesellschaft, die durch <em>rape culture</em> und sexualisierte Gewalt bestimmt ist und in der (meistens) Frauen beständig um ihre Integrität und körperliche Unversehrtheit fürchten müssen. Charmant an Praschls Ausführungen ist neben der offenkundigen Solidarität mit Betroffenen auch das Einnehmen einer zurückhaltenden Perspektive, die Erfahrungen nicht bewertet, sondern diese aus dem Blickwinkel eines (offenbar) heterosexuellen Partners/Freundes/Bekannten spiegelt:</p>
<blockquote><p>Beim Zuhören wurde einem immer ganz klamm. Auch, weil man sich halbwegs ausrechnen konnte, um wie viel klammer ihr in dieser Situation gewesen sein musste. Im Blick, mit dem sie es erzählte, stand die Erinnerung an eine Einsamkeit, die Angst machte. Oh Gott, sagte man, tut mir leid, sehr viel mehr fiel einem nicht ein. Ist lange her, sagte sie, doch man sah ihr an, dass das nicht stimmte, dass es nie lange genug her sein würde.</p></blockquote>
<p>Praschl nennt die (heterosexuell)männliche Erfahrungswelt in einer von vergewaltigungsverharmlosenden Gesellschaft &#8220;Sicherheitsprivileg&#8221;:<br />
<blockquote>eine Welt, in der sexuelle Gewalt ein Abgrund ist, von dessen Existenz sie zwar wissen, in dessen Nähe das eigene Leben aber nie kommt.</p></blockquote>
<p>Was der Besitz eines solchen Privilegs, das vielen anderen verwehrt bleibt, in der Konsequenz bedeutet, darüber wünscht sich der Autor mehr Reflexion. Denn das wäre ein wichtiger Schritt im Kampf gegen sexualisierte Gewalt.   </p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24159&amp;md5=9892053bbc55772f77690c329fec28fa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;In Deutschland herrscht faktische Straflosigkeit sexualisierter Gewaltdelikte&#8221;</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/in-deutschland-herrscht-faktische-straflosigkeit-sexualisierter-gewaltdelikte/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 15:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Sexistische Kackscheiße]]></category>
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		<category><![CDATA[unsere Körper]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Sommer ist hierzulande zwar offensichtlich vorbei, die Slutwalks aber noch lange nicht: Im deutschsprachigen Raum stehen als nächstes Bielefeld und Leipzig (jeweils am 15.10) auf dem Programm, am Wochenende darauf folgt die Demonstration in Wien (22.10.).  Nicht nur aus diesem aktuellen Anlass geben wir im Folgenden ein Interview wieder, das Maria Wersig mit  Dr.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Sommer ist hierzulande zwar offensichtlich vorbei, die Slutwalks aber noch lange nicht: Im deutschsprachigen Raum stehen als nächstes <a href="http://slutwalkbielefeld.wordpress.com/2011/09/19/join-the-slutwalk-bielefeld/" target="_blank">Bielefeld</a> und <a href="http://www.slutwalk-leipzig.info/" target="_blank">Leipzig</a> (jeweils am 15.10) auf dem Programm, am Wochenende darauf folgt die Demonstration in <a href="http://slutwalkvienna.wordpress.com/" target="_blank">Wien</a> (22.10.).  Nicht nur aus diesem aktuellen Anlass geben wir im Folgenden ein <a href="http://missy-magazine.de/2011/09/23/der-derzeitige-zustand-ist-nicht-hinnehmbar-interview-zum-umgang-des-strafrechts-mit-sexualisierter-gewalt/" target="_blank">Interview</a> wieder, das <a href="http://www.rechtundgeschlecht.de/" target="_blank">Maria Wersig</a></em><em> mit</em><em> <a href="http://maedchenmannschaft.net/wie-sich-vergewaltigungsverharmlosung-in-den-gerichten-wiederfindet/" target="_blank"> Dr.  iur. Ulrike Lembke</a> </em><em> </em><em> für das &#8216;<a href="http://missy-magazine.de/" target="_blank">Missy Magazine</a>&#8216; </em><em>geführt hat, wo es vor knapp drei Wochen erschienen ist.  Herzlichen Dank an Maria Wersig, Ulrike Lembke und dem &#8216;Missy Magazine&#8217; für ihr Einverständnis zu dieser &#8220;Zweitverwertung&#8221;!</em></p>
<p><strong>Das Thema Vergewaltigung wird öffentlich im Moment stark diskutiert. Du beschäftigst dich wissenschaftlich mit der Frage, warum Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung so schwer zu verfolgen bzw. zu verurteilen sind. Zunächst die Frage: Ist das so im Vergleich zu anderen Straftaten?</strong></p>
<p>Selbstverständlich werden in keinem Bereich alle Straftaten angezeigt und verfolgt, es gibt überall ein sog. Dunkelfeld. Wenn es sich um Straftaten mit geringer Sozialschädlichkeit handelt, mag man dies auch hinnehmen. Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung haben aber ganz gravierende Folgen für die betroffene Person, ihr soziales Umfeld und die Gesellschaft. Gleichzeitig weisen sie ein außergewöhnlich großes Dunkelfeld und eine signifikant niedrige Verurteilungsquote auf. Nach einer repräsentativen Dunkelfeld-Studie aus dem Jahr 2004 haben 13% (also fast jede 7.) der in Deutschland lebenden Frauen seit dem 16. Lebensjahr <em>strafrechtlich relevante</em> Formen sexualisierter Gewalt erlebt. Allerdings werden insgesamt nur 5% bis höchstens 10% der tatsächlich verübten sexualisierten Gewaltdelikte angezeigt – bezüglich der sexualisierten Gewalt gegen Männer ist von einer noch höheren Dunkelziffer auszugehen. Von diesen angezeigten Delikten gelangen nur 14% zu einer Verurteilung, wobei die Strafen auffällig am unteren Ende des gesetzlichen Strafrahmens verbleiben. Werden nicht die angezeigten, sondern die tatsächlich begangenen Delikte zugrunde gelegt, werden nur 0,7% bis 1,4% sexualisierter Gewalttaten in der Bundesrepublik strafrechtlich geahndet, 99 von 100 Taten bleiben also ungesühnt.</p>
<p><strong><span id="more-23972"></span>Was sind die Erfahrungen in anderen Ländern?</strong></p>
<p>Sexualisierte Gewalt ist auf Grund der genannten Strukturprobleme grundsätzlich nicht einfach zu verfolgen oder – was wichtiger wäre – zu verhindern (vgl. jüngst die Studie von Liz Kelly/Jo Lovett, Different systems, similar outcome? Tracking attrition in reported rape cases across Europe, 2009). In einigen Ländern gibt es aber rechtliche Regelungen, welche besser auf diese Strukturprobleme eingehen wie bspw. die Fahrlässigkeitsstrafbarkeit in Norwegen, mit der nicht mehr das Opfer beweisen muss, dass es alles getan hat, um ein Missverständnis des Täters bzw. der Täterin über sein Einverständnis in die sexuelle Handlung auszuschließen, sondern Täter/innen darlegen müssen, dass sie sich Klarheit über das Einverständnis verschafft haben. Das sind kleine Verschiebungen mit großer Wirkung. Im europäischen Vergleich ist die deutsche Verurteilungsquote von 14% tatsächlich unterdurchschnittlich.</p>
<p><strong>Woran liegt es, dass so wenige Fälle zur Verurteilung kommen?</strong></p>
<p>Das ist eine Frage, mit der sich Udo Steinhilper bereits vor einem Vierteljahrhundert beschäftigt hat (Definitions- und Entscheidungsprozesse bei sexuell motivierten Gewaltdelikten, 1986). Schon damals wurden hauptsächlich Beweisschwierigkeiten für die defizitäre Strafverfolgung verantwortlich gemacht. Es ist zutreffend, dass die Strafverfolgung von Sexualdelikten mit nicht unerheblichen Beweisproblemen kämpft, da die Taten meist ohne Zeug/innen und oft auch ohne eindeutig verwertbare sonstige Beweise erfolgen. Allerdings genügte diese Erklärung allein schon Udo Steinhilper nicht. Er stellte fest, dass es auf allen Ebenen der Strafverfolgung (Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht) zu Prozessen der Selektion durch Einstellung oder Umdeutung kommt. Wie wir heute wissen, sind diese Selektionsprozesse wesentlich durch Sexualitätsmythen, Geschlechterstereotype und opferbeschuldigendes Alltagswissen geprägt. Es gibt diverse völlig falsche Vorstellungen darüber, wann wirklich eine Vergewaltigung vorliegt, wie sich Frauen gegenüber Männern  verhalten sollten (mit sexualisierter Gewalt gegen erwachsene Männer ist die deutsche Rechtspraxis mangels Anzeigen quasi nicht befasst, so dass diesbezüglich absolutes Unwissen und heftige Abwehrreaktionen zu beobachten sind), wann freiwilliges Einverständnis in sexuelle Handlungen vorliegt, welche Einflussmöglichkeiten das Opfer auf den Tatverlauf hat, welche Folgen ein sexualisiertes Gewaltdelikt für die Betroffenen haben kann, wie sich Traumata äußern etc.</p>
<p>Hinzu kommt, dass Sexualität ein Themenbereich ist, mit dem sich juristische Instanzen ohnehin schwer tun und den sie gerne aus ihrer Entscheidungspraxis heraushalten. In vielen Konstellationen ist das eine richtige Intuition, denn einverständliche Sexualität zwischen Erwachsenen sollte in der Tat nicht von Gerichten beurteilt werden. Ein völlig anderes Thema ist aber sexualisierte Gewalt, die als schwerwiegende Rechtsverletzung selbstverständlich gerichtlicher Sanktion zugänglich ist. Die Unterscheidung zwischen Sexualität und sexualisierter Gewalt scheint aber nicht immer zu gelingen. Auch besteht im juristischen Diskurs wenig Klarheit über einen angemessenen Gewaltbegriff – entsprechende gesetzgeberische Bemühungen zur Klärung werden von Rechtspraxis und Rechtswissenschaft vielfach ignoriert – und Gewalt im Geschlechterverhältnis wird überhaupt nicht diskutiert. Schließlich gibt es interessante Forschungen darüber, warum Menschen sich von Opfern abgrenzen, ihnen die Glaubwürdigkeit absprechen oder ihnen erhebliche Mitschuld an einer Tat unterstellen (Just World Theory, Defensive Attribution Theory). Gegen die solchem opferbeschuldigenden Verhalten zugrunde liegenden Wünsche, dass in der Welt kein unbegreifliches Unrecht geschehen möge – weshalb das Opfer einfach irgendetwas falsch gemacht haben muss – und dass die eigene Person nicht in Gefahr sein möge – weshalb eine starke und abwertende Abgrenzung vom Opfer stattfindet – sind auch Richterinnen und Richter nicht gefeit.</p>
<p><strong>Opferverbände weisen darauf hin, dass die meisten Vergewaltigungen oder sexuellen Nötigungen zwischen Menschen vorfallen, die sich bereits kennen oder eine Beziehung führen. In diesen Fällen fällt es Gerichten besonders schwer, zu verurteilen. Warum?</strong></p>
<p>Zum einen gibt es immer noch eine weit verbreitete Vorstellung davon, wie eine „richtige“ Vergewaltigung aussieht: Ein fremder, vermutlich psychisch gestörter Täter überfällt eine junge Frau abends oder nachts an einem gefährlichen Ort (Park, Unterführung, Parkhaus etc.) und zwingt sie mit massiver Gewalteinwirkung zu sexuellen Handlungen. Dieses Bild ist in der Forschung seit mindestens drei Jahrzehnten überholt (in der Wirklichkeit traf es nie zu), aber es sitzt ganz fest in den Köpfen. Tatsache ist, dass nur eine Handvoll Täter/innen psychisch beeinträchtigte sog. Triebtäter sind. Tatsache ist, dass es selbst im Hellfeld der polizeilichen Kriminalstatistik nur in 16% der sexualisierten Gewaltdelikte gar keine Vorbeziehung zwischen Täter/in und Opfer gab, in 60% der Fälle sind sie verwandt oder gut bekannt, dieser Effekt dürfte im Dunkelfeld massiv verstärkt sein. Dem folgend ist oft auch die physische Gewalteinwirkung sehr gering, da ein Übergriff von vertrauten Täter/innen oder gar Intimpartner/innen nicht auf Gewalt angewiesen ist. Tatsache ist ferner, dass Alter oder Aussehen des Opfers nicht relevant für die Tatbegehung sind. (Es ist nervig, aber offensichtlich notwendig, das ständig zu wiederholen.) Und schließlich ist Fakt, dass Frauen – und das gilt auch für Straftaten wie Körperverletzung oder Tötungsdelikte – nicht primär im öffentlichen Raum, sondern in ihrer Wohnung bzw. der Wohnung ihres Partners besonders gefährdet sind. Vergewaltigung ist weit überwiegend ein Beziehungsdelikt. Und die Gefahr einer Traumatisierung der betroffenen Person ist bei Gewalt durch vertraute Täter/innen immer besonders hoch.</p>
<p>Dessen ungeachtet gibt es eine deutsche Rechtsprechungstradition, sexualisierte Übergriffe in Intimbeziehungen als sog. minder schweren Fall grundsätzlich milder zu bestrafen. Im Gesetz gibt es dafür keinen Anhaltspunkt, aber man muss sich vor Augen halten, dass in Deutschland die Vergewaltigung in der Ehe erst 1997 vom Sexualstrafrecht erfasst wurde. In Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichten wird die Ansicht vertreten, der Staat solle sich nicht in Privatangelegenheiten einmischen. (Dass Gewaltdelikte keine Privatsache sin, muss hier wohl nicht betont werden. Aber die Frauenbewegung hat nicht umsonst die Erkenntnis „Das Private ist politisch!“ weit bekannt gemacht.) Diese Argumentation mit dem Privaten war auch eines der Haupthindernisse beim Kampf gegen häusliche Gewalt, allerdings scheint hier inzwischen doch ein Umdenken stattgefunden zu haben. Dies geht soweit, dass Kolleginnen aus der Schweiz berichten, dass von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen lieber die rechtlichen Möglichkeiten gegen häusliche Gewalt nutzen und über die sexualisierte Gewalt schweigen, weil sie befürchten, sonst keinen staatlichen Schutz zu erlangen. Ich denke, sexualisierte Gewalt ist auch ein Thema, mit dem sich Gerichte ungern befassen.</p>
<p>Dass Instanzen der Strafverfolgung sich ungern mit der Thematik befassen und auch die aktuelle (naja, teilweise eben dreißig Jahre alte) einschlägige Forschung nicht zur Kenntnis nehmen, hat massive Auswirkungen für Betroffene von sexualisierter Gewalt. Empirische Studien haben sich damit beschäftigt, welche Umstände der Tatbegehung sich wie auf die Glaubwürdigkeit des Opfers auswirken. Dafür wurde Jurist/innen die Beurteilung fiktiver Fälle aufgegeben, bei denen immer nur einzelne relevante Variablen geändert wurden. Ergebnis war, dass die Vorbeziehung zwischen Täter/in und Opfer signifikanten Einfluss auf die Bewertung des Falles und der Glaubwürdigkeit des Opfers hatte, auch wenn alle anderen Faktoren identisch blieben. Als Faustformel kann gesagt werden: Je näher bekannt Täter/in und Opfer waren, umso mehr Verantwortung für das Tatgeschehen wurde dem Opfer zugeschrieben und umso mehr nahm seine Glaubwürdigkeit ab. Einen sachlichen Grund gibt es dafür nicht, aber das Gefühl ist sehr stark und kann das gesamte Verfahren prägen.</p>
<p><strong>Ein häufig anzutreffendes Argument ist ja, dass aufgrund der Unschuldsvermutung die niedrigen Verurteilungsquoten aus rechtsstaatlichen Gründen hingenommen werden müssen.</strong></p>
<p>Der derzeitige Zustand ist nicht hinnehmbar. Die niedrigen Verurteilungsquoten – was wenig bekannt ist, ist der Umstand, dass sie seit 1987 von 22% auf nunmehr 14% gesunken sind – beruhen ja nicht primär auf der Unschuldsvermutung, sondern hauptsächlich auf Vergewaltigungsmythen, Geschlechterstereotypen, opferbeschuldigendem Alltagswissen, täterentlastenden Gewaltkonstruktionen, der Ignoranz von Erkenntnissen der Traumaforschung etc. Wenn bspw. der Bundesgerichtshof auch bei sexualisierten Gewaltdelikten für die Begutachtung der Glaubwürdigkeit der Betroffenen die sog. Nullhypothese zugrunde legt und fordert, auch hier müsste zunächst von der Unwahrheit der Zeug/innenaussage ausgegangen werden, bis dem Opfer quasi der Gegenbeweis gelungen sei, haben die Richterinnen und Richter offensichtlich noch nie Literatur zur Traumaforschung in der Hand gehabt. Auch die höchstrichterlichen Vorstellungen zum Einverständnis in sexuelle Handlungen, zum Gewaltbegriff oder über die Bedeutung vorheriger intimer Kontakte sprechen für sich.</p>
<p>Die Falschanzeigenquote bei Sexualdelikten liegt nach der jüngsten, rechtsvergleichenden Studie übrigens bei 3% (Liz Kelly/Jo Lovett, 2009). Ältere Studien ganz unterschiedlicher Herkunft gehen von Größenordnungen zwischen 2% und 8% aus (Nachweise bei Helmut Tausendteufel/Gabriele Bindel-Kögel/Wolfgang Kühnel, Deliktunspezifische Mehrfachtäter als Zielgruppe von Ermittlungen im Bereich der sexuellen Gewaltdelikte, 2006). Dem stehen Vorstellungen der Angehörigen der beteiligten Strafverfolgungsorgane gegenüber, die in Einzelfällen von Quoten um 50% oder mehr ausgehen. Solche Falschvorstellungen in den beteiligten Professionen sind ein massives Hindernis für eine effektive Strafverfolgung und schädigen die Opfer. Es ist nicht zielführend, Rechtsstaat und Opferschutz gegeneinander auszuspielen; der Opferschutz ist ebenso vom Rechtsstaat gefordert wie die Unschuldsvermutung.</p>
<p>Wir haben es daher auch mit einem profunden rechtsstaatlichen Problem zu tun. Der Staat zieht seine Legitimation nicht zuletzt daraus, dass er mit Hilfe des staatlichen Gewaltmonopols seine Bürgerinnen und Bürger vor Übergriffen durch andere Staaten oder Personen schützt. Zu diesem Schutz ist der Staat nicht nur aus theoretischen Überlegungen heraus verpflichtet, sondern von Verfassungs wegen (interessanterweise wurden staatliche Schutzpflichten erstmals in einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Illegalität von Abtreibungen entwickelt) und auch mit Blick auf das Völkerrecht. Letztes Jahr hat das Komitee zur UN-Frauenrechtskonvention entschieden, dass ein Verstoß gegen die Frauenrechtskonvention der Vereinten Nationen vorliegt, wenn sich die nationale Rechtsprechung zur Strafverfolgung von Sexualdelikten auf Geschlechterstereotype oder Vergewaltigungsmythen bezieht.</p>
<p>Der Rechtsstaat wäre nicht nur in Gefahr, wenn die Unschuldsvermutung aufgehoben würde (was keine mir bekannte Forderung darstellt), der Rechtsstaat ist in Gefahr, wenn gegen Verfassungs- und Völkerrecht verstoßen wird, indem massive (Menschen)Rechtsverletzungen nicht geahndet und unterbunden werden. Derzeit können wir in Deutschland von einer weitgehenden faktischen Straflosigkeit sexualisierter Gewaltdelikte sprechen. Das ist so bekannt, dass ein Ex-Generalstaatsanwalt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zur besten Sendezeit davon abraten kann, Strafanzeige wegen sexualisierter Gewaltdelikte zu erstatten, weil dies außer Nachteilen für die Anzeigenerstatterin sowieso nicht bringt. Hier liegt der rechtsstaatliche Skandal.</p>
<p>Die Unschuldsvermutung ist nicht der Grund für die niedrigen Verurteilungsquoten. Bei entsprechender Professionalisierung und entsprechendem Willen ist es sehr wohl möglich, Strafverfahren zur Verfolgung von Sexualdelikten zu führen, die sowohl die Rechte des Beschuldigten (insbesondere Unschuldsvermutung) als auch die Rechte der Betroffenen (insbesondere ihre Würde, Selbstbestimmung und ihr Persönlichkeitsrecht) wahren. Sobald die Verurteilungsquoten in Deutschland auf Grund der Unschuldsvermutung so niedrig sind (will heißen: weil es kaum noch sexualisierte Gewalt gibt), finde ich mich sehr gern mit den Zahlen ab. Derzeit ist die Statistik nur ein Beleg dafür, dass der Rechtsstaat versagt – darüber sollte diskutiert werden und nicht über die Unschuldsvermutung, die überhaupt nicht in Frage gestellt wird.</p>
<p><strong>Seit ein Polizist in Toronto in einem Vortrag Frauen geraten hat, sich nicht wie „Sluts“ (Schlampen) zu kleiden, um Vergewaltigungen zu vermeiden, protestieren Frauen mit Slutwalks gegen Sexismus und Vergewaltigungsmythen. Was meinst Du dazu?</strong></p>
<p>Die durch Slutwalks erfolgende Wiederaneignung des öffentlichen Raums finde ich fabelhaft! Ich weiß, dass Slutwalks auch viele Probleme mit sich bringen, insbesondere voyeuristische Presse und sexistische Umdeutungen. Aber das ist – wenn auch nicht immer so krass – ein Grundproblem emanzipatorischer Aktionen im Gender-Bereich. Geschlecht und Geschlechterverhältnisse werden wesentlich in Bildern gedacht und diese Bilder sind sehr mächtig. Egal, was wir machen, wir können von anderen immer in einer Weise gesehen und gedeutet werden, die unserer Sehnsucht nach Würde und Freiheit nicht entspricht (sei es als unterlegene Frauen, faszinierende Perverse, provokante Schlampen, Verirrungen der Natur o.ä.). Deshalb müssen wir nach Verbündeten suchen, wenn wir Bilder ändern und Räume aneignen wollen, aber genau dafür sind Slutwalks ja auch da. Übrigens protestieren dabei nicht nur „Frauen“, was ich besonders schön an Slutwalks finde.</p>
<p><strong>Was wäre rechtspolitisch zu fordern?</strong></p>
<p>Auf gesetzgeberischer Ebene bleiben nicht mehr viele Wünsche offen. Die Umsetzung der Europaratskonvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt vom 7. April 2011 – wenn Deutschland sie denn ratifiziert – könnte hier noch zu wesentlichen Änderungen führen, insbesondere genügt nach Art. 36 der Konvention das fehlende Einverständnis bei Sexualdelikten (Gewalt als Nötigungsmittel ist nicht erforderlich) und die Konvention fordert explizit gleiche Regelungen für sexualisierte Gewalt durch frühere oder aktuelle Intimpartner/innen.</p>
<p>Das Problem bei der Strafverfolgung sexualisierter Gewalt liegt aber weniger auf gesetzgeberischer Ebene als bei den Instanzen der Strafverfolgung. Hier ist zu fordern, dass sich nur qualifizierte Kräfte mit sexualisierten Gewaltdelikten befassen. Offensichtlich reichen weder die polizeiliche Ausbildung noch ein Jurastudium aus, um die notwendigen Kompetenzen zu erwerben. Zu fordern sind also massive Bemühungen bei der Aus- und Weiterbildung von Polizist/innen, Staatsanwält/innen und Richter/innen, welche sie dazu befähigen, sich eines sehr schmerzvollen und berührenden Themas ernsthaft anzunehmen, eigene Stereotype zu reflektieren sowie aktuelle einschlägige Forschung wahrzunehmen und zu verarbeiten – es ist leider zu beobachten, dass dies auch für einige Gutachter/innen gilt, die diesbezüglich doch besondere Kompetenzen mitbringen müssten. Ferner muss sich die höchstrichterliche Rechtsprechung dringend ändern, da von ihr eine Signalwirkung ausgeht.</p>
<p>Im Bereich des Strafprozessrechts ist in den letzten Jahren viel geschehen, obwohl auch hier noch Wünsche offen bleiben. Der wesentlichste dieser Wünsche ist allerdings, dass die einschlägigen Regelungen auch ernsthaft angewendet werden. Um das Problem der Beweisschwierigkeiten etwas zu entschärfen und das Dunkelfeld zu verringern, gibt es in NRW und Berlin als Pilotprojekte sog. anonyme Beweissicherungsverfahren. Dabei können gerichtsverwertbar Spuren gesichert und aufbewahrt werden, ohne dass sich die betroffene Person sofort zu einer Anzeige entschließen muss, wie dies normalerweise der Fall ist. Die gesicherten Spuren werden von gerichtsmedizinischen Instituten längere Zeit aufbewahrt, so dass die Entscheidung zu einer Anzeige nach Kontakt mit Beratungsstellen und ggf. auch nach Beginn einer therapeutischen Behandlung gestellt werden kann. Dies ist insbesondere bei sexualisierten Gewaltdelikten in persönlichen Beziehungen ein wesentlicher Beitrag zum Opferschutz, der die Rechte von Beschuldigten nicht schmälert. Die Verfahren sollten daher bundesweit angeboten und bekannt gemacht werden.</p>
<p>Sexualisierte Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das auf sehr vielen Ebenen angegangen werden muss. Beratungsstellen, Frauenhäuser und Notrufe stellen unverzichtbare Unterstützungsleistungen für Betroffene von sexualisierter Gewalt dar, die vom Staat zu finanzieren sind. Die Arbeit solcher Einrichtungen, oft auch auf ehrenamtlicher Basis, kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Auch diesbezüglich spricht die Europaratskonvention eine klare Sprache, so dass die Forderung die Ratifikation und Umsetzung dieser Konvention sein würde. Vor allem muss sich schließlich das Wissen über sexualisierte Gewalt – unabhängig von tagespolitischen Skandalisierungen – weiter verbreiten, über ihre Ursachen, geschlechtsspezifischen Implikationen und Folgen ebenso wie über mögliche Präventionsstrategien. Zu dieser Verbreitung können wir alle beitragen, weshalb ich mich herzlich für die Fragen bedanke.</p>
<p><em>Ulrike Lembke hat in Greifswald Rechtswissenschaft studiert und ist dort in der Anglistik/Amerikanistik das erste Mal mit Geschlechterstudien in Berührung gekommen. Dieses Thema hat sie nachhaltig fasziniert: So hat sie neben der Promotion zusammen mit Lena Foljanty und anderen Nachwuchswissenschaftler_innen das erste diesbezügliche Lehrbuch für ihr Fach herausgeben (Feministische Rechtswissenschaft. Ein Studienbuch, 2006), das es diesen Herbst in zweiter Auflage geben wird. Ulrike Lembke hat eine Juniorprofessur für Öffentliches Recht und Legal Gender Studies an der Universität Hamburg und beschäftigt sich u.a. mit Themen wie Antidiskriminierungsrecht, Menschenrechten, feministischer Rechtstheorie, Regulierung von Sexualität und Gewalt im Geschlechterverhältnis.</em></p>
<p><em>Maria Wersig ist ebenfalls Juristin und bloggt zu Recht und Geschlechterverhältnissen.</em> <em>Ihr Blog <a href="www.rechtundgeschlecht.wordpress.com" target="_blank">rechtundgeschlecht</a> haben wir im Juli in der Serie <a href="http://maedchenmannschaft.net/series/www-girls/" target="_blank">&#8216;WWW Girls</a>&#8216; <a href="http://maedchenmannschaft.net/recht-und-politik-aus-einer-feministischen-perspektive/" target="_blank">vorgestellt</a>.</em></p>
<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:</strong> Da Blogeinträge, die sich mit sexualisierter Gewalt befassen, erfahrungsgemäß verhältnismäßig viel Feedback erhalten und somit einen hohen Moderationsaufwand erfordern, den wir zur Zeit nicht leisten können, und das vorliegende Interview zudem bereits an seinem ursprünglichen <a href="http://missy-magazine.de/2011/09/23/der-derzeitige-zustand-ist-nicht-hinnehmbar-interview-zum-umgang-des-strafrechts-mit-sexualisierter-gewalt/" target="_blank">Erscheinungsort diskutiert </a>wurde, ist der Artikel nicht kommentierbar. Wir bitten dafür um Verständnis. Für Feedback könnt ihr bei Bedarf auch gerne das <a href="http://maedchenmannschaft.net/kontakt/" target="_blank">Kontaktformular</a> nutzen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=23972&amp;md5=5934bed333bb20be35b67187c835de9a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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