Einträge mit dem Tag ‘Veranstaltungshinweis’


Black History Month 2012 – mit einer Prise „Herstory“

6. Februar 2012 von Verschiedenen

Da halfjill von Afrika Wissen Schaft schon alle wichtigen Fakten zusammengetragen hat, veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung ihre Veranstaltungstipps zum Black History Month 2012 in aktualisierter Form.

Im Februar findet traditionell der Black History Month statt, einem dezidierten nicht-weißen Blick auf die Geschichte und die Errungenschaften Schwarzer Menschen. In Berlin dieses Jahr ein breit angelegtes Programm mit dem Schwer­punkt Brasilien präsentiert. Los ging es zwar bereits am letzten Mittwoch, aber in den nächsten Wochen gibt es noch einige Filme zu sehen (in der Off-Berlinale), Konzerte zu genießen und Vorträge zu hören. So gibt es am 16. Februar den Dokumentarfilm „Vacances au pays (Ferien in der Heimat)“ von Jean-Marie Teno zu sehen, in dem der Filmemacher seinen eigenen Besuch in Kamerun begleitet. An noch vier Terminen kann das Tanztheaterstück „OSSAYINS LIEBESZAUBER“ gesehen werden. Während der gesamten Zeit ist im Gebäude der Werkstatt der Kulturen eine Ausstellung, die Altäre der Candomblé, einer afro-brasilianischen Religion, prä­sentiert. Das ganze Programm ist in einem PDF zusammengetragen.

Außerdem gibt es eine Reihe von englischsprachigen Veranstaltungen organisiert von Dialogue Books, Sand Journal und Paula Varjack. Die erste Veranstaltung findet am 07. Februar statt unter dem Titel „Writing and Difference: Exploring Black Women Writers and The Other in Berlin“. Mehr Informationen finden sich auf dem eingerichteten Tumblr.

Auch in Hamburg wird der Black History Month begangen. Bis zum 09.03. gibt es Vorträge, Filme und eine „Black Poetry Night“. Mehr Infos gibt es auf BHM Hamburg.

Für alle, die sich von der Couch/dem Bett/der Ofenbank aus informieren wollen, empfehle ich die „Black Herstory“ Reihe des Ms. Blogs [Englisch]. Der erste Artikel dieses Jahr erschien unter dem Titel „My Problem with “Slave Rape,” or Why I Love the Story of Sukie“ der zweite beschäfftigt sich mit Rosa Parks und hat den pro­grammatischen Titel „Black Herstory: Rosa Parks Did Much More than Sit on a Bus“. Wer die Zeit zum nächsten Beitrag nicht abwarten kann, kann sich auch dem Quiz aus dem letzten Jahr zuwenden: „Test Your Knowledge of African American Women In History“.


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Sanfte Klänge mit Schnurrbart

16. Januar 2012 von Magda
Dieser Text ist Teil 11 von 11 der Serie Wanna Disco? Listen Up!

Eli & The Moustaches sind Eli Natali (Gesang, Gitarre), Stella Veloce (E-Cello) und Elisa Abela (Schlagzeug), die mal in Rom, mal in Berlin leben und spielen. Geboren in Sydney und auf­gewachsen in ver­schiedenen Städten Europas findet sich die “sozio­kulturelle, linguistische und gender-gemischte Identität” der britisch-/italienischen Songwriterin Eli Natali, die in Rom Teil des Ladyfest Netzwerkes ist, nach eigenen Aus­sagen auch in ihren Songs und Texten wieder. Komplettiert wird sie von E-Cello und Schlagzeug, eine wunder­same wie sympathische Mischung. Morgen spielt das Trio im Madame Claude in Berlin ein Konzert (facebook), welches ich euch auch wegen des zweiten Acts des Abends ans Herz lege: Jason & Theodor.

Einen kleinen Vorgeschmack auf Eli & The Moustaches bekommt ihr mit “You Look Like Rain” – mit einer Einladung zum Mitsingen.


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Prosa, Kunst und unsichtbare Mütter – die Blogschau

27. Dezember 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 139 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Ein paar feministische Blogperlen, die über Weihnachten bei uns liegen geblieben sind, aber immer noch lesenswert sind:

High on Cliches erklärt, warum Feminismus Feminismus heißt – und nicht Humanismus. Auch TheGurkenkaiser kommentiert einen Blogtext, in dem vom Feminismus Abstand genommen wird, um sich dem so genannten “Equalismus” zu widmen – und schreibt ein paar Gedanken zum Verhältnis von Männern und Feminismus auf.

Zu Weihnachten gab Jutta Allmendinger, Soziologin und Präsidentin des Berliner Wissenschaftszentrums für Sozialforschung (WZB), Berlin Woman ein Interview und sprach unter anderem über soziale Mobilität.

Watch Salon berichtet darüber, wie das neue Heft der Deutschen Journalistenschule fast ausgesehen hätte – wie ein Unterwäscheheftchen.

'invisible mother' via flickr von art-e-ology

fuckermothers berichtet über die Bildpraxis der ‘invisible mother‘ in der frühen Kinderfotografie.

Bei anarchie und lihbe gibt es einen nachdenklich Text zu feministischen Anliegen in der Kunst.

Ein neues Prosa-Blog am Blogstarhimmel: Am Anfang! Und gefragt wird nach euren Lieblings-Anfangssätzen.

Auf Erlebnisse und Gedanken findet ihr eine Rezension von “Transsexualität – Transidentität“.

Unterschreiben könnt ihr eine E-Petition, bei der es um die Neuberechnung der Verhältniszahlen von psychisch erkrankten Menschen und ambulanten Psychotherapeut_innen geht.

Ausgehtipp: Die Queer Queeks treffen sich am 29. 28. Dezember in Berlin im Silverfuture.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Geschlechtergerechte Sprache, Karrierefrauen und Hausarbeit – Kurz Notiert

24. November 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 130 von 138 der Serie Kurz notiert

Das österreichische feministische Monatsmagazin an:schläge präsentiert eine brandneue Homepage. Ein Abo ist strengstens zu empfehlen!

Die New York Times ist in ihrer Wortwahl oftmals mehr als daneben: Da wird Vergewaltigung oder sexueller Missbrauch von Kindern auch mal “Sex” genannt. Nun wagt die Zeitung einen kritischen Blick auf die eigene Berichterstattung.

Von minimalen Erfolgen berichtet das Handelsblatt: Der Frauenanteil in den Vorstandsetagen der weltweit größten Unternehmen ist seit 2004 einer US-Studie zufolge um 1,1 Prozentpunkte gestiegen. In den 200 umsatzstärksten Unternehmen liege der Anteil bei 13,8 Prozent. Vorangetrieben wurde der Anstieg vor allem von Ländern, in denen eine Frauenquote existiert.

Zur Konstruktion von Geschlecht über die Stimme schickte uns @midnite8lue noch folgendes Video:

Erst in die Schule gehen, dann Abitur machen und schließlich studieren – für Marie Christine Lanfermann war das alles nicht ganz so einfach. Fehlende Rampen für den Rollstuhl, ewig-lange Anträge und Mobbing im Volontariat sind nur einige der Schwierigkeiten, von denen sie derWesten berichtet hat.

Ein dpa-Text über das Frauenproblem der Wikipedia geisterte dieser Tage durch diverse Medien, von heise bis zur Mitteldeutschen Zeitung. „Freundschaftsbänder und Schuhdesigner“ seien Themen, die (mangels Autorinnen) bisher noch ver­nach­lässigt seien. Helfen soll ein einfacherer Texteditor, sowie explizite Ein­la­dungen an Frauen. Ebenfalls angesprochen wird auch die „garstige Atmosphäre“ – wie sie verbessert werden soll, steht aber leider nicht im Artikel.

Im Mai erst erschien eine Auswertung des US-Fernsehens, nach der 2008 Frauen in Filmen deutlich unterrepräsentiert aber übersexualisiert waren. Jetzt ist auch die Auswertung von 2009 da, geändert hat sich nichts, so die Los Angeles Times.

Die Uni Graz hat eine hilfreiche Anleitung zum geschlechtergerechten Formulieren (PDF).

Leigh Alexander schreibt über Computerspiele und das als Frau. Für manche immer noch eine Neuigkeit, für sie selber nur noch eines: ermüdend. Denn trotz ihrer jahrelangen Arbeit wird sie immer wie auf „die Frau die über Computerspiele schreibt“ reduziert oder, schlimmer, als Auskunft für Genderthemen bemüht, wenn es doch nur darum geht, eine Entschuldigung für Vorurteile einzuholen. „Genug davon!“ meint sie bei Kotaku.

Stichwort Mythos “neue Väter”: Den Großteil der Hausarbeit verrichten immer noch Frauen, so Spiegel Online.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die erschreckend hohen Häufigkeiten, mit denen Mädchen und Frauen mit Behinderungen sexualisierte Gewalt erfahren.

Termine nach dem Klick (weiterlesen …)


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Schmökern, basteln und tauschen bei Zinefesten in Berlin und Hamburg

18. November 2011 von Magda

Am 26. und 27. November 2011 findet ein Zinefest in Berlin statt und am 3. und 4. Dezember könnt ihr beim Feminist Zine Action Day in Hamburg teilnehmen.

Was sind Zines? Zines sind (selbst-)gemachte kleine Heftchen, die auch von Feminst_innen gerne zur kreativen Verbreitung von Geschichten, Zeichnungen, Collagen etc. genutzt und i.d.R. in einer kleineren Stückzahl unter Freund_innen und/oder Gleichgesinnten verteilt werden. Fanzines waren z.B. in der Riot Grrrl Bewegung ein beliebtes Medium.

Zinefest Berlin

Was ist das Zinefest Berlin?

Das Zine Fest Berlin ist ein Wochenende, an dem wir die DIY-Kultur von Zines* feiern. Wir wollen Zinemacher_innen, Zinefans & -freaks aus der ganzen Welt einen Ort bieten, an dem Ideen, Skills, Informationen und Zines ausgetauscht werden können. Das Zine Fest Berlin will dazu inspirieren, Zines zu lesen, zu machen und kennen zu lernen.

Dich erwarten mehr als 40 Stände von Zine-Machern_innen, Künstler_innen, und Distros, die ihre Zines, Comics, Bücher und Kunst ausstellen und verkaufen. Du kannst dich in der Zine-Wanderbibliothek ausruhen und hunderte von Zines einer persönlichen Sammlung durchstöbern. Es gibt sogar einen Mach-dein-eigenes-Zine Basteltisch und viele Workshops.

Am 26. November findet abends im Rahmen des Zinefestival in der Werkstatt der Kulturen die Spoken Word und Poetry Veranstaltung “Shut up and Speak” statt, bei der es auch ein Open Mic für Frauen/Lesben/Trans* geben wird. Im Publikum sind alle willkommen.

Was erwartet dich beim Zine Action Day in Hamburg? (Beschreibung leider nur auf Englisch)

Blogosphere and small press, zines and comics – it all comes together at the Hamburg Zine Action Day! The event is non-profit, with an aim to provide a place for artists, activists and art enthusiasts to meet, network and swap ideas.

Das Kollektiv Bildwechsel wird ihr Zine-Archiv der letzten 30 Jahren zum Angucken bereitstellen.


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Queer/feministische Partys und Konzerte

16. November 2011 von Magda

Um sich die kommenden kalten Tage warmzurocken, empfehle ich Tanz, Spaß und/oder laute Gitarren­musik. Wärmstens empfehlen kann ich euch dem­nach folgende Partys, Konzerte und Tanz­veranstaltungen (und freue mich auf weitere Hinweise in den Kommentaren, die ich dann im Posting gerne ergänze). Bitte verzeiht die häufigen Verlinkungen auf facebook, aber viele Ver­anstaltungen werden leider nur dort be­worben, sind aber auch ohne Anmeldung einsehbar.

16. November

Berlin: Queer Geeks and Naughty Nerds Treffen im Silverfuture: “‘Queer Geeks and Naughty Nerds’ ist ein monatliches Treffen für queere, gender­bender, LGBT und andere perverse Nerds und Hacker.”

Darmstadt: Nach einer Pause gibt es neue Ladyfest-Treffen in Darmstadt in der Alexanderstr. 2 ab 19 Uhr. Alle sind willkommen. (Infos via facebook)

17. November

Berlin: Die queer-o-matik Party ”proudly unprofessional” findet frei nach dem Do it Yourself Prinzip statt, denn an diesem Abend sind nur DJ_anes an den Turntables, die vorher noch nie aufgelegt haben. Ort: xb-liebig (Liebigstr 34) ab 22:30 Uhr. (Infos via facebook).

18. November

Ruby Tuesday Soli Party

Berlin: Soli Konzert für das “Ruby Tuesday – Rock Camp for Girls” im Jugend­club Liebig 19 (Liebigstraße 19) ab 20 Uhr. (Infos via facebook)

Hamburg: Einladung zum “Wegtanzen der Druck­kosten von KRASS” – Kritische Assoziationen #2 (queer-feministische Kunst-/Spektakel-/Theoriezeitschrift) in der Roten Flora ab 21 Uhr.

Wien (Österreich): “Hol’ Deine Platten aus dem Keller:” Plattenabend im November im Frauencafé ab 18 Uhr. Frauen­Lesben­Transgender­personen­Intersex­personen willkommen.

(weiterlesen …)


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Arschloch-Arzt, Schamhaar-Fotografie und tolle Comics – die Blogschau

29. Oktober 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 131 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Auf unregelmäßige Gedankensplitter könnt ihr ein Interview mit der Fotografin Saja Seus lesen, die ihr Projekt “Der Scheitel” vorstellt: witzige, schöne und interessante Schamhaarvariationen.

Auf dem empfehlenswerten Blog baum der glückseligkeit könnt ihr von der türkischen Wahl-Kindheit der Autorin lesen.

Die denkwerkstatt besuchte die Männertagung in der Steiermark, bei der auch die bekannte Männlichkeitsforscherin Raewyn Connell zu Gast war.

Julia Seeliger berichtet, wann sie zur Feministin wurde – in der Kindheit: “Ich sag euch mal was, Netzfeministinnen!

Kathrin von drüberleben schreibt über ihr Begegnung mit einem Arschloch-Arzt.

Queernews hat gute Neigkeiten: Die dänische Regierung kündigt die Öffnung der Ehe an.

Henrike von discipline and anarchy war auch auf dem Barcamp Frauen und berichtet von ihren Eindrücken.

Ste­pha­nie May­field hat ein neues Blog: Feministische Generationen und schreibt über die Diskussion auf Luise F. Pusch’s Blog zum Gender Gap. Sie stellt fest, dass die Diskutierenden “unfreiwillige Demonstrationsobjekte” für die Konflikte zwischen Feminist_innen unterschiedlichen Alters seien.

Auf Gleisbauarbeiten lest ihr eine Rezension von Marlene Streeruwitz Buch ”Das wird mir nicht passieren…Wie bleibe ich Feministin”, die mit den schönen Worten endet: “Ich bleibe Feministin. Sowieso.”

Antje Schrupp mahnt an: “Hört bitte mal auf, von „Frauenrechten“ zu reden“.

Auf fuckermothers analysiert die Autorin einen Artikel aus der Welt, der kein gutes Haar an Krippen lässt: ”Krippen scheinen gefährlicher als Zigaretten und Gewalt-Computerspiele zusammen.”

Comics, Comics, Comics – YEAH! Wir empfehlen: comic sport (u.a. zu Feminismus, Psychologie und Kunst) und eva & eva (eine Platform für Grrrls and Ladies)

Für alle Film-Fans: Die west-östliche Diva hat bewirbt das ALFILM Filmfestival in Berlin, das am 2. November beginnt. Eine Woche lange werden ca. 70 Filme aus allen Teilen der arabischen Welt gezeigt.


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Mode ohne Models, rassistische Werbung und feministisches Dating – Kurz Notiert

5. Oktober 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 124 von 138 der Serie Kurz notiert

Ein Interview mit Samhita Mukhopadhyay von feministing zu ihrem neuen Buch über Dating und Feminismus findet ihr auf The Globe and Mail.

Gerade wurden die Gewinner_innen des Alternativen Nobelpreise bekannt gegeben. Unter den Geehrten werden zwei Aktivistinnen sein, die sich seit Jahren für Frauen und Kinder einsetzen: die Rechtsanwältin Jacqueline Moudeina aus dem Tschad und die US-amerikanische Hebamme Ina May Gaskin.

Kübra Gümüsay gehört laut dem Magazin für Journalisten zu den Top 30 Journalist_innen unter 30. Herzlichen Glückwunsch!

„Mütter spielen eine stärkere Rolle, ob ihre Kinder sexistisch eingestellt sind als Väter“ – diese Nachricht von Telepolis wurde gerade durch die Twittersphäre gereicht. Entwarnung für Männer gibt sie allerdings nicht: Sie waren durchweg sexistischer eingestellt als Frauen.

2007 zog sich die Technikbloggerin Kathy Sierra nach Todesdrohungen aus dem Internet zurück. Nun ist sie wieder da und äußert sich zur Pseudonymdebatte: Denkt nach was ihr schreibt und moderiert Kommentare! (Trankskript des Videos von geekfeminism)

Wie sehen Modelposen eigentlich aus, wenn sie von Frauen jenseits normschöner Idealmaße gezeigt werden?

Am 1. Oktober fanden SlutWalks in Seattle und in New York City statt. In New York kam es zu einem ekelhaften Vorfall, bei dem ein Trans*mann verhaftet und völlig unangemessen von der Polizei behandelt wurde.

Laut NDR.de liegt erstmals in Deutschland die Führung eines Landesparlaments ausschließlich in den Händen von Frauen: Der neue Landtag in Schwerin.

Homophobe Kackscheiße: Eine neue App auf dem französischen Markt soll herausfinden, ob der Sohn schwul ist.

Schon etwas älter, aber immer noch interessant: “Kann ein Geschlechtsteil rassistisch sein?” – fragt Oliver Baroni auf 20 Minuten Online. Wohl nicht – Aber Werbung für ein Intim-Hygieneprodukt durchaus.

Termine

Am 13. Oktober findet in der Begine in Berlin eine Veranstaltung zur Lesbenbewegung in Afrika statt. Die Referentin Liz Frank lebt seit 21 Jahren mit ihrer Lebensgefährtin in Windhoek, Namibia und ist Aktivistin der dortigen Lesbenbewegung.

Vom 13. bis 15. Oktober findet das QueerFilmFest in Rostock statt.


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Mädchenmannschaft trifft Ladyfest trifft SlutWalk

2. August 2011 von Magda

Vom 7. bis 14. August findet das diesjährige Berliner LaDIYfest statt (Was ist ein Ladyfest?). Auch in diesem Jahr gibt es eine Vielzahl an tollen Workshops, Diskussionsrunden, Filmen, Möglichkeiten zum Quatschen, Chillen und Vokü-Essen und ein Konzert mit Live Bands und Djanes. Das Programm findet ihr online unter ladyfest.net.

laDIYfest berlin 2011

LaD.I.Y.fest Berlin 2011

Neben Workshops zu Tango, erneuerbaren Energien, Häkeln, Theater und Sex-Spielzeug, legen wir euch noch gerne ein paar Highlights ans Herz:

Am 8. und 9. August könnt ihr im Café Cralle eure Lieblingssprüche für den Berliner SlutWalk auf Transparente malen oder sprayen.

Ebenfalls im Café Cralle gibt Helga Hansen am 12. August um 16 Uhr einen Workshop zu “Netzpolitik und Feminismus”; anschließend stellt Nadine Lantzsch “Queer/Feministische Blogs” vor.

Am Samstag, den 13. August, findet im SO36 ab 20 Uhr ein Konzert mit Live Bands und Djanes statt. Mit dabei sind Respect My Fist (All Style Grrrl Punk / Berlin), Mensch (Rock, Kraut, Pop, Afrobeat & New Wave / Lyon), Mo Leen (Singer Songwriter / Bremen), Monsterbeat and the Immigrant (21st Century Riot Grrrl Rock / Marburg) und als Special Guest “Ladyfest meets Slutwalk!” Rodeo (Pop//Electronic/Jams). Auflegen werden die Djanes Very Serious, Karacho Rabaukin und annasoul.


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Fußballerinnen, Trendfrisuren und das Eva-Prinzip – die Blogschau

4. Juni 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 111 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Im mädchenblog berichtet Leonie vom ”Bund katholischer Ärzte”, die auf ihrer Webseite über “Therapiemöglichkeiten von Homosexualität” informieren. Ekelhaft.

Auf gluecklickscheitern findet ihr eine Rezension von Eva Hermans “Eva Prinzip”.

Einen Veranstaltungstipp hat Philipp Khabo Koepsell von Die Akte James Knopf : “Decolonizing The Social Sciences And The Humanities“ vom 16. bis 18. Juni in Frankfurt, auf der die US-amerikanische Soziologin Patricia Hill Collins, Autorin von ”Black Feminist Thought“, die Keynote halten wird.

Die Aktivistin für Barrierefreiheit Julia Probst von Mein Augen Schmaus reagiert auf die Aussage, dass sie “keifen” würde und “nicht tauglich” sei für die Öffentlichkeitsarbeit.

Für Lothar Matthäus zählt beim Frauenfußball nicht nur Taktik und Spielfähigkeit, sondern wohl auch das Aussehen, stellt Kulturindustrie genervt fest. Passend dazu: Das Symposium “Augen Auf: Frauen im Fußball“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Frauen am Ball?” am 10. Juni 2011 an der Humboldt Universität zu Berlin.

Bubi Zitrone fand ein abscheuliches Zitat, das mal wieder wunderbar zeigt: Vergewaltigung ist nicht gleich Vergewaltigung.

Petra van Cronenburg recherchierte im Internet zu “Kurzhaarschnitte” und “Trendfrisuren” und wurde mit den eigenartigsten Treffern konfrontiert.

Melanie, im Internet auch bekannt als Frl. Pfefferminz von side-glance schreibt über das Wort “Fräulein” und Selbstbezeichnungen.

Auf AG Queer Studies könnt ihr den Vortrag “MonoPoly: Monogamie-Norm und Polyamory auf dem Spielfeld der Besitzansprüche, Treue und des Bekanntgehens” von Gesa Mayer und Robin Bauer anhören.

Seit gestern sind erstmals Panini-Sammelalben zu einer Frauen-WM im Handel, berichtet der Genderblog.

fräuleinzucker hat ein schönes Bild gezeichnet “I’m not a regular Mom. I’m a cool Mom“.

Lori von Geschichten von der honigsüßen Welt bloggt ihre fünfte Zusammenfassung zu ihrem Seminar “Militär und Gender”: “Frauen in Kampftruppen – Ein Beispiel für Tokenisierung“.

Sexy Thoughts under Construction stolperte über eine Seite über schwule Mädchen.


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