Einträge mit dem Tag ‘Türkei’


Nach dem Frauenkampftag ist immer Frauenkampftag – kurz verlinkt

9. März 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 341 von 343 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Bei der taz erschienen gestern einige gute Texte anlässlich des Frauenkampftags: Hengameh Yaghoobifarah schreibt warum zwischen menschenfeindlichen Leuten und noch lernenden Menschen unterscheiden werden muss und über den Segen und Fluch des bestehenden Online-Gedächnis. Fatma Aydemir kommentiert Frauenwiderstand gegen Erdoğans AKP-Regierung. Christa Wichterich analysiert rechtskonservative internationale Allianzen und Netzwerke, die (u.a.) bei der UNO mobil machen.

neues deutschland gibt eine knappe Übersicht über einige der Proteste, die gestern weltweit stattgefunden haben.

Grenzenlos feministisch. International Women’s Struggle Demo 2017, Berlin.

Feminismus im Pott war auf der Kölner Tagung #bodytalk, auf der auch Magda zu Gast war und berichtet über alle Inputs. Nun sind auch die Videos der Inputs online. Reinschauen lohnt sich!

Ein Buchprojekt über Schwarze Frauen in Biel sollte die Sichtbarkeit Schwarzer Frauen in der Schweiz stärken und ihre Perspektiven und Geschichten sammeln, doch es fand sich keine Finanzierung. In der WOZ eine «Miniausgabe» des Buchs publiziert.

Die nächste Antragsgelder für Förderungen durch Magnus Hirschfeld Stiftung ist der 15. April! Besonders werden auch lesbische Geschichts-, Bildungs- und Forschungsprojekte zur Bewerbung aufgefordert (FB-Link). Die möglichen Fördersummen reichen von mehreren Hundert bis zu 25.000 Euro.

Eiken Bruhn zeigt in der taz in vielen Regionen Deutschlands bieten Kliniken keine Schwangerschaftsabbrüche an. Dass ungewollt schwangere Personen bis zu 150 Kilometer Wege auf sich nehmen müssen, ist keine einfache Ausnahme. In den meisten Regionen ist zu dem die Wahlfreiheit stark eingeschränkt und es wird nur ein chirurgischer Abbruch unter Vollnarkose angeboten. (Hinweis: Wichtig wäre, wenn in Texte zu Abtreibung auch deutlich würde, dass nicht alle Schwangere Frauen sind – auch dieses Nicht-Erkennen ist sicher ein weiter Faktor, der Menschen den Zugang erschwert.)

Women United Against Deportation. International Women’s Struggle Demo 2017, Berlin.

In Popkultur wird Vielfalt stärker sichtbar. Doch wie viel bringt sie, wenn Alltagsmenschen ignorant bleiben?, fragt Tove Tovesson beim Missy Magazine.

Kreativer Beitrag zur medialen Debatte um sexistische Werbung: Die Gruppe f.i.e.s (feministische initiative emanzipatorischer streetartkünstler*innen) hat vor ein paar Tagen einige Plakate in Berlin verändert.

Die Mutter eines inhaftierten Sportjournalisten hofft auf internationale Unterstützung auch für unbekannte Kollegen, schreibt Ali Çelikkan bei der taz.gazete.

Vina Yun interviewt im Missy Magazine Sylvia Köchel, die in ihrem Buch „Das Bedürfnis nach gerechter Sühne“. Wege von »Berufsverbrecherinnen« in das Konzentrationslager Ravensbrück den Geschichten von sogenannten Berufsverbrecherinnen und deren Verfolgung unter dem NS-Regime nachgeht.

Außerdem sei euch ans Herz gelegt: Der Podcast „Ausbildung inklusive“ von Hannah C. Rosenblatt. In kurzen (2-5-minütige) Episoden erzählt Hannah das Lernen und Leben mit Behinderung. So geht es beispielsweise um „das Nichts zwischen Hartz 4 und Bafög“, „Mit dem Assistenzhund zur Schule gehen“ und „die Potenzierung des Stressfaktor „Asperger-Syndrom“ um den Faktor „Traumafolgen““.

Der Artikel ist vom letzten Jahr, aber das Thema brandaktuell: Wie heterosexuelle Paare sich über die ungleich verteilte Hausarbeit belügen, in der ak – analyse und kritik.

englischsprachige Links

Ein paar Euros übrig? Deine Unterstützung trägt dazu bei 27 kreative Köpfe aus aller Welt zur Queers and Comics Konferenz nach San Francisco (USA) zu bringen. Deine Taler werden auch mit ein paar schicken Goodies belohnt: Zines, Comics oder Buttons.

Auf i-D sagen Feminist_innen aus unterschiedlichen Ländern (aber sehr Europa-zentriert), was sich ihrer Meinung nach ändern muss. Mit Blick auf Deutschland schreiben da Hengameh Yaghoobifarah, Dominique Booker und Olive Duran.

Ein englischsprachiges Essay über die Rezeption und Instrumentalisierung von Audre Lorde und ihren Aussagen: „Appropriating Lorde: On the Need to Locate The Oppressor Within Us.

I am queer. What is your superpower? International Women’s Struggle Demo 2017, Berlin.

In Bochum wird im November eine internationale Konferenz zu „Doing Science – Doing Excellence – Doing Inequalities? Interrogating the Paradigm of Excellence in Academia“ stattfinden. Abstracts können bis zum 31. März eingereicht werden.

Neuer Flavia Dzodan Text: „Alt-Feminism and the white nationalist women who love it„!

Termine

Noch Veranstaltungen finden sich in unserer Frauenkampftags-Veranstaltungsliste.

Berlin, 10 bis 13. März 2017: Theaterstück im Ballhaus Naunynstraße „Scheppernde Antworten auf dröhnende Fragen“ von Nora Abdel-Maksoud, Theresa Henning und Salome Dastmalchi (Publikumsgespräch am 11. März).

Berlin, 25. März: Workshop „reclaim movement für dicke_fette* queere körper“ (eine Anmeldung ist notwendig).

Sexismus fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu. International Women’s Struggle Demo 2017, Berlin.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Black History Month, Straßenumbenennungen und sichere Herkunftsstaaten – kurz verlinkt

2. Februar 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 338 von 343 der Serie Kurz notiert

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Februar das ist Black History Month. Über den ganzen Monat verteilt gibt es spezifische Veranstaltungen, z.B. in Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main.

Der Nachtigalplatz und die Lüderitzstraße sollen in Berlin endlich (!) umbenannt werden. Die BVV bittet bis zum 25. Februar um Namensvorschläge. Dabei ist gewünscht, dass „Persönlichkeiten – insbesondere Frauen – der (post-) kolonialen Befreiungs- und Emanzipationsbewegung aus Ländern Afrikas“ geehrt werden.

Der Mitbegründer der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP), Biplab Basu, spricht in der ak – analyse und kritik über rassistisch motivierte Polizeikontrollen und wie Rassismus und Gewalt gegen Frauen gegeneinander ausgespielt werden.

Der Anne-Klein-Frauenpreis wird an die südafrikanische Frauenrechtlerin Nomarussia Bonase ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 03. März statt.

Im Missy Magazine untersucht Peggy Piesche die Vorstellung, dass die „Rache des weißen Mannes“ Trumps Wahlerfolg erklärt, und wie diese auch einhergeht mit Entsolidarisierungs-Tendenzen und der Normalisierung weißer Herrschaftsansprüchen.

Tamara Bakovic Jadzic, Aktivistin im Roma Forum Serbiens und Teil des Linken Bündnisses Serbiens, spricht im Interview mit ak analyse und kritik über das problematische Konzept „Sichere Herkunftsstaaten“. Im Februar ist sie in Deutschland unterwegs um über die neue Broschüre „Von wegen sicher. Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten in der Kritik.“ zu sprechen.

Die Schriftstellerin Aslı Erdoğan war 132 Tage in einem Frauengefängnis in Istanbul inhaftiert. In der FAZ spricht sie über ihre Erfahrungen, Frauensolidarität und Widerstandsakte.

englischsprachige Links

Im Podcast beim Guardian: „Kary Stewart looks at how feminists are championing women’s rights across the continent and beyond, and examines what is at the heart of gender inequality“.

Jina Moore schreibt bei Buzzfeed über die neue Gesetzesentscheidung in Russland, die „geringfügige“ Gewalttaten in Familien (häusliche Gewalt) entkriminialisiert.

Shooter Behind Quebec City Mosque Attack is Radical White Nationalist„, stellt Democracy Now! klar. Die New York Times erinnert an die sechs Opfer des Anschlags.

Termine

02.02. in Hamburg: Workshop „Queerkommunistische Beziehungsformen“ von 14 bis 18 Uhr mit Bini Adamczak. Anmeldung unter: ich@anti-id.de.

05.02. in Hamburg: Workshop zu „Geschlecht im Kapitalismus„.

17.02. in Berlin: Fachgespräch: „Wer hat Angst vor Geschlechterforschung? Strategien für ein Forschungsfeld unter Druck„. Anmeldung bis zum 14.02. über die Webseite.

21. bis 25.02. in Stuttgart: meccanica feminale findet statt mit einer ganzen Reihe von Kursen, einige gehen einen Tage, andere eine halbe Woche.

4. März in Köln: Ab jetzt ist eine Anmeldung möglich: #body*talk. Rollenbilder, Schönheitsdiktate und Empowerment im Netz.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Sichere Herkunftsstaaten, rechte Bewegungen und eine Empowerment-Konferenz in Hannover – kurz verlinkt

16. November 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 330 von 343 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

weird. interviewt die Autorin Katrin Frank zu ihrem Debutroman „Dienstag: Homobar“, lesbischen Szenen in Mittelhessen und Berlin sowie dem bereits angefangenen Nachfolgeroman.

„Die wichtigste Frau der Türkei“ titelt die tazFigen Yüksekdağ ist Kovorsitzende der türkischen prokurdischen Oppositionspartei HDP – und eine der vielen Personen, die in der Türkei verhaftet wurde.

Die Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt hat eine neue Plakatkampagne.

SeLA – Beratungsstelle für Menschen in der Sexarbeit sucht Studierende der Sozialpädagogik, Erzeihungswissenschaft sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften, die im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum absolvieren. Bewerbungsfrist: 02.01.2017.

Debatten über Rassismus werden schnell verletzend. Deshalb sind wir geneigt, sie zu vermeiden. Das hilft aber nichts: Amna Franzke sagt in der taz: Wir müssen mittenrein.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat eine neue Publikation veröffentlicht: Von wegen sicher. Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten in der Kritik.

Jayrôme C. Robinet feiert WoMANtís RANDom mit dem Text „Art und Weise, Dinge anders zu entscheiden„. WoMANtís RANDoms Buch „gummiband-familien – rubberband families“ ist gerade im Verlag w_orten und meer erschienen.

Bei „The Queer L-Vlog“ (fb-Link) handelt es sich um ein Non-Profit YouTube-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, queere, genderqueere, nicht-binäre und lesbische Menschen sichtbar zu machen  und „ihre*“ Themen zu behandeln. Zwei Folgen sind schon veröffentlicht, in dieser Folge geht es um Liebeskummer:

Englischsprachige Link

Weißer Typ möchte definieren, was (nicht) Rassismus ist. Autorin Chimamanda Ngozi Adichie ist wenig begeistert. Ein Video für die Ewigkeit.

Katrin ist euch bestimmt schon bekannt durch ihren fat positiven Blog reizende Rundungen. Nun gibt es neue englischsprachige Artikel auf The Killerqueen über Plus Size Fashion, Feminismus, Sex, Essen und mehr.

Mey Rude präsentierte bereits im letzten Jahr bei Autostraddle: „10 Trans Women Pioneers They Definitely Didn’t Tell You About In History Class„. Ein Artikel, in den man immer wieder reingucken könnte/ sollte.

Und zu guter letzt dieser wichtige Tweet von Flavia Dzodan:

Termine in Berlin, Göttingen, Hamburg und Hanover:

17. in Berlin: Lesung und Projektpräsentation: Jüdische weibliche Identitäten heute. (Anmeldung zu Veranstaltung bis heute, den 16.11.)

18.-20.11. in Berlin: Das Trans*FilmFestival wird in der Werkstatt der Kulturen stattfinden.

24.11. in Berlin: Das EWA e.V. Frauenzentrum stellt im Lesben-Salon Strategien gegen lesbenfeindliche Gewalt vor. (FB-Link)

25.11. in Berlin: Zum 25. November ruft ein Kollektiv alle Frauen* auf, die Straßen zu erobern: „Wir verteidigen uns selbst, wir organisieren uns selbst, wir bestimmen selbst!“ (FB-Link)

25.11. in Hamburg: „Georgisch-deutscher Austausch – ein feministischer Reisebericht„. Präsentation ab 19.30.

25.11. in Göttingen: Vortrag zu sexualisierter Gewalt: „Ich habe überlebt„.

26.11. in Hannover: HOTSPOT OF POWER! Eine Empowerment-Konferenz von und für Jugendliche und junge Erwachsene of Color findet ganztägig statt. (FB-Link)

08.12. in Berlin: Von 18-20 Uhr findet die Präsentation der Expertise „Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen“ statt.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Suruç, heteronormative Asylpolitk und Zwangsregistrierung für Sexarbeit_innen – kurz verlinkt

22. Juli 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 289 von 343 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Die ZEIT veröffentlichte den Schlussvortrag der Rechtsanwälte Ernst Freiherr von Münchhausen, Onur Özata und Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler im Strafverfahren gegen Oskar Groening am 14. Juli 2015.

„Auf dem Weg in eine gerechtere Gesellschaft kann wohl kaum mehr falsch gemacht werden als damit, Väter in ihrer bisherigen Interpretation ihrer Vaterrolle zu bestärken.“ – Jochen König kritisiert den Familienbericht 2015 für den Berliner Senat.

Im August findet in Helmarshausen das Bundestreffen der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland statt. Dafür kann auch noch gespendet werden, um Menschen, die wenig Geld haben, die Teilnahme zu ermöglichen.

Seit Montag gibt es eine Online-Meldestelle (deutsch- und englischsprachig) für antisemitische Äußerungen_Angriffe in Berlin. Das Projekt, das unter anderem von der Amadeu-Antonio-Stiftung gefördert wird, hat auch zum Ziel, auf Antisemitismus im Alltag aufmerksam zu machen.

„Aggressive für Deutschland“ – das LOTTA-Magazin analysiert den Machtwechsel innerhalb der „Alternative für Deutschland“ (AfD).

„Frauen, die lange Haare haben und „weiblich“ wirken, wird ihr Lesbischsein häufig nicht geglaubt; genausowenig Frauen, die Kinder haben.“  – in einem Interview mit dem Tagesspiegel berichtet LesMigras-Mitarbeiterin Saideh Saadat-Lendle über die Situation lesbischer und schwuler Geflüchteter in Deutschland.

„Die Zwangsregistrierung für Prostituierte gab es zuletzt 1939.“: Bereits im Juni hat die Jungle World ein Interview mit Juanita Henning, Vorsitzende der Organisation Doña Carmen, zum geplanten und perfide betitelten Prostitutiertenschutzgesetz geführt.

Dr. Jamie Pax Abad hat einen Erfahrungsbericht und weitere Informationen zur Vornamensänderung in ausschließlich geschlechtsneutrale Vornamen nach dem Namensänderungsgesetz für Personen, die sich ausserhalb der binären Geschlechterkategorien identifizieren, zusammengestellt (PDF).

Noah Sows „Deutschland Schwarz Weiss“ ist seit gestern auch in neuester, überarbeiteter Version als E-Book erhältlich.

Englischsprachige Beiträge

Bei einem Bombenanschlag in der türkischen Grenzstadt Suruç wurden am Montag mindestens 32 Aktivist_innen, die einen Hilfseinsatz in Kobane (Syrien) geplant hatten, getötet und über 100 Menschen verletzt. Die New York Times, Neues Deutschland und Publikative.Org berichten über die Geschehnisse und Hintergründe. Trauer- und Protestdemonstrationen wurden derweil in der Türkei massiv von der Polizei angegriffen.

Über die spezifische Rolle weißer Frauen bei der Aufrechterhaltung von Rassismus schreibt der Atlanta Black Star.

„Vier Dinge, die du deinen Kindern genau jetzt zu Rassismus beibringen solltest“: Black Girl Dangerous listet sie auf.

BBC News berichtet über die britische Politikerin Liz Kendall, die sich gegen das Boulevard-Blatt Mail on Sunday wehrt, das sie nach ihrem Gewicht fragte: „Can you imagine the Mail on Sunday asking the weight of the prime minister, George Osborne or any other leading politician?“

Termin in Göttingen

31.07. in Göttingen: SchwarzRund liest im Kabale: Quasi, Schwarzer Frost und Poesie (Facebook-Link).


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Özgecan Aslan, Trans*Frauen of Color und dickes Sexappeal – kurz verlinkt

18. Februar 2015 von der Mädchenmannschaft

Deutschsprachige Artikel

Im Missy Magazine stellen sechs Schwarze Feministinnen anlässlich des Black History Month ihre Vorbilder vor – von Yaa Asantewaa bis Nina Simone.

Beim Feministischen Institut Hamburg schreibt Joke Jansen über queere Kinderbücher, denn „Erzählungen sind überproportional aus der Perspektive weißer Jungen geschrieben, zentrieren ein Zwei-Eltern-Kernfamilienmodell oder sind beiläufig fett- oder femininitätsfeindlich.“.

Hier findet ihr Freizeitangebote für trans*, queere, lesbische, schwule, bisexuelle und andere Jugendliche, unter anderem in Hannover und München.

Am 20. Februar wird der Purple Velvet Souvenir Sampler veröffentlicht, auf dem ihr 24 Tracks von internationalen weiblichen und queeren HipHop-Künstler_innen findet.

Die Rosa Luxemburg Stiftung hat unter Mitwirkung vieler Autor_innen vor einiger Zeit ein Dossier zu Antirassismus und Empowerment erstellt, das ständig weiter befüllt wird.

Englischsprachige Artikel

[Inhaltshinweis: Sexualisierte Gewalt, Mord] Die 20-jährige Studentin Özgecan Aslan wurde vergangene Woche durch den Fahrer des Busses, in dem sie auf ihrem Nachhauseweg saß, attackiert und ermordet. Unter dem Hashtag berichten (insbesondere) türkische Frauen auf Twitter über ihre Erfahrungen mit und Kampf gegen sexualisierte Gewalt und religiös-fundamentalistische Misogynie.

Dicke Menschen können nicht sexy sein? „WTF?!“ dachte sich Hartbeat und lieferte die beste getanzte Antwort.

Das kenianische Künstler_innen-Kollektiv The Nest sammelt im Projekt „Stories of Our Lives“ Geschichten von LGBTIQ-Personen in Kenia. Fünf dieser Geschichten haben sie fiktionalisiert und zum gleichnamigen Film verarbeitet, der letzte Woche auf der Berlinale den Special Jury Award der Teddy-Jury gewann. Bei Design Indaba erzählt das Kollektiv von dem Projekt, der Verhaftung ihres Produzenten und ihren kollaborativen, nicht hierarchischen Arbeitsweisen.

[Inhaltshinweis: Cissexismus, Mord] Janet Mock schreibt über die mangelnde Sichtbarkeit von Trans*Frauen of Color, insbesondere im Hinblick auf die hohe Zahl an Mordfällen zu Beginn des Jahres in den USA.

Beim African Women in Cinema-Blog stellt Nassima Guessoum ihren Film „10949 Femmes“ (10949 Frauen) zur Algerischen Revolution vor.

Termine in Berlin, Leipzig, Münster und Potsdam

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Immer wieder Medienkritik – die Blogschau

6. Juli 2013 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 212 von 295 der Serie Die Blogschau

Karnele wartet mit einem handlichen Sehtest für Medienmenschen, die in den sog. Qualitätsmedien über LGBTI-Themen berichten möchten, auf.

Vor einem Jahr gingen die Femgeeks online. Konfetti! Zu diesem Anlass gibt es im Blog einen kleinen Rück- und Ausblick.

Kübra Gümüsay schrieb schon vor einigen Wochen, aber nach wie vor aktuell, über den NSU-Prozess und seine mediale Begleitung.

Charlott stellt einen kurzen Film vor, der in deutschen Schulen ins Pflichtprogramm gehören sollte:  „Deutsch-Südwas?! Erinnerung an einen deutschen Völkermord“

Auf Don’t Degrade Debs, Darling! ein Rant gegen als „Komplimente“ getarnte Übergriffigkeiten und wie sich deren Allgegenwärtigkeit anfühlt.

Wie man über kleine Menschen nicht reden sollte, weiß Ninia LaGrande, denn:  „Ich bin keine Märchenfigur!“

Über die Proteste in der Türkei und deren Instrumentalisierung durch deutsche Medien ärgert sich Sakine.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Fat Empowerment und internationale LGBT-News – kurz verlinkt

28. Juni 2013 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 202 von 343 der Serie Kurz notiert

Wortwörtlich rape culture wie sie im Buche steht, powered by Kickstarter (Contentwarnung) – nach massiven Protesten gegen ein dort finanziertes „Pick-Up“-Buch hat die Crowdfunding-Platform sich entschuldigt und Maßnahmen der Wiedergutmachung angekündigt (verlinkte Texte auf Englisch).

Die American Medical Association hat „Übergewicht“ (sic) zur Krankheit erklärt. Fat Aktivist_innen wie Fat Heffalump und Virgie Tovar stellen klar, dass dick_fett nicht gleich auch krank bedeutet und befürchten, dass solche Pathologisierungen in der Praxis zu noch mehr Fat Shaming und Stigmatisierung von dicken_fetten Menschen führt. Es gibt eine Petition, die ihr unterschreiben könnt (englischsprachig). Und auf La Respuesta gibt es ein hinreißenedes empowerndes E-Zine: „A Resource Guide To Fatphobia“

„Sprache ordnet die Welt, konstruiert und kategorisiert. Deshalb ist die Auseinandersetzung um abwertende Begriffe wichtig“, stellt Hadija Haruna in der taz klar.

Am 7. Juni 2013 fand in Österreich die 3. Frauenenquete der Frauenministerin in Kooperation mit der Plattform 20000frauen statt. Die Keynote sprach Elisabeth Klaus: „Zwischen Antifeminismus und Elitefeminismus: Der Geschlechterdiskurs im medialen Mainstream“.

Die European Women’s Lobby (EWL), größte Dachorganisation für Frauenvereinigungen in den Europäischen Union, stellt sich hier online vor (Englisch).

Spektakulär: Die christlich-konservative Organisation Exodus, die u.a. „Konversionstherapien gegen Schwulsein“ durchgeführt hat, hat sich bei der LGBT-Community für ihr „unbliblisches und unehrerbietiges Weltbild“ entschuldigt (Englisch).

Die NGO Pink Armenia berichtet über die Menschenrechtssituation für LGBT in Armenien (Englisch).

In der Türkei endet an diesem Wochenende die Istanbul Pride Week – Thema dieses Jahr: „Widerstand“ (Englisch).

Wie Engagement für das Recht auf lesbische und schwule Ehen aus wertkonservativer Perspektive aussieht, lässt sich bei queer.de nachlesen.

Eine in Schweden asylsuchende Trans*frau und LGBT-Aktivistin soll nach Russland abgeschoben werden. Eine Petition wendet sich dagegen (Englisch).

Auf Jezebel erklärt Dodai Stewart anhand des neuen Videos von Miley Cyrus, wo Inspiration zu kultureller Aneignung wird und was daran problematisch ist (Englisch).

Es hat sich immer noch nicht zu allen durchgesprochen: Seriöser Journalismus kommt nicht nur aus der Feder von weißen Männern – xojane erinnert daran (Englisch).

Die 17jährige Jinan Younis wollte an ihrer Schule eine feministische Gruppe gründen – was dann passierte, berichtet sie im Guardian (Englisch).

Der FOCUS berichtet über die massiv hohen Zahlen von Gewalt gegen Frauen – die WHO hat die Zahlen nun veröffentlicht, nachdem sie bereits bei anderen UN-Organisationen/Abteilungen und NGOs zu erfahren waren und  u.a. die Aktion One Billion Rising im Februar ageregt hatten.

Die in den USA sehr populäre Fernsehköchin Paula Deen steht  wegen wiederholter rassistischer Handlungen in der Kritik. Daraus ging nun das Hashtag #paulasbestdishes (Paulas beste Rezepte) hervor, welches satirisch auf Deens aktuelle Ausfälle Bezug nimmt (Englisch).

In der Münchner Innenstadt ist eine Gruppe Geflüchteter in den Hungerstreik getreten. Mit einer Erklärung zu ihren Forderungen wenden sie sich an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes.

In Berlin läuft derzeit und noch bis zum 18. August die Veranstaltung re.act.feminism #2, die sich um feministische Performancekunst dreht – unter anderem mit Ausstellungen, Workshops, Performances und Vorträgen.

Heute Abend in Wien, als Startveranstaltung zur Frauen-Fußball-EM: Diskussion und Party bei Frauen. Fussball. Medien.


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Feministische Netzpolitik, #occupygezi und ungefragte Diättipps – Kurz Notiert

19. Juni 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 201 von 343 der Serie Kurz notiert

Die Wissenschaftlerinnen Sabine Hark und Paula-Irene Villa haben in der taz eine Antwort auf den ZEIT-Text von Harald Martenstein geschrieben, welcher in seinem Artikel – mal wieder – Erkenntnisse aus den Gender Studies diskreditierte.

Beim Missy Magazine gibt es eine neue Serie zu #occupygezi von Didem Ozan. Folgende Fragen werden in nächster Zeit diskutiert: Warum sind türkische Frauen so wütend auf Erdoğan? Welche Rolle spielen Feministinnen? Und welche Frauen unterstützen das autoritäre Auftreten des Regierungschefs?

Passend dazu: GLADT e.V. sammelt Spenden für den LSBT-Block, der die Widerstands­bewegung im Gezi Park mitorganisiert. Auf Facebook findet ihr den Aufruf.

In der 3-Sat-Mediathek findet ihr einen Beitrag zu Sexismus: „Bei Sexismus geht es um Hierachien und Macht.“

Offenbar hat in von der Firma Haasenburg betriebenen Kinderheimen krasse Gewalt gegen Kinder stattgefunden – eine Petition tritt nun für deren sofortige Schließung ein. 20.000 Unterstützer_innen müssen in den nächsten 60 Tagen gefunden werden, damit sich der Brandenburger Landtag mit der Petition beschäftigt, berichtet die taz.

Auf Dances with Fat gibt es einen sehr lesens­werten englisch­sprachigen Artikel über die „gut-gemeinten“ aber leider einfach nur respektlosen Tipps, die dicke_fette Menschen andauernd ungefragt hören.

Dürfen Journalistinnen für eine Frauenquote in Medien werben? Die Kommunikations­wissen­schaftlerin Elisabeth Klaus meint im Interview mit dieStandard.at: Na klar!

Im Mai fand die vom Missy Magazine initiierte Diskussions­runde zu #Aufschrei statt. Einige Autorinnen der Mädchenmannschaft waren damals dabei und berichteten. Nun ist eine Aufnahme der Veranstaltung online verfügbar.

Du liebst Fussball und findest es toll, wenn andere Mädchen und Frauen ihre spielerische Leidenschaft ausleben können? Dann unterstütze Discover Football mit einer kleinen Spende!

Auf The F-Bomb gibt es einen englisch­sprachigen Artikel: „What If I AM Like The Feminist Stereotype?“

Petition: „Bildung auf See braucht Schiffe in Fahrt! Für den Erhalt von Traditions­schiffen wie der Lovis„. Das Aus würde auch ein Ende für Frauen*Lesben*Trans*-Segeltouren bedeuten.

In der sogenannten Vereinbarkeitsdebatte fehlt oftmals der Blick auf jene, die dazu beitragen sollen, vor allem Müttern eine Berufstätigkeit zu ermöglichen: Erzieher_innen und Kinderpfleger_innen. Diese haben oftmals selbst Vereinbarkeitsprobleme, verdienen oft wenig und viele von ihnen sind im Alter von Armut bedroht.  Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, erläutert dies in einem Interview mit dem Portal ErzieherIn (irgendwie schade nur, dass am Ende des Interviews das Paradigma „Wir brauchen unbedingt mehr Männer in den KiTas“  unhinterfragt/kontextlos übernommen zu werden scheint).

Termine in Bad Malente, Berlin, Frankfurt am Main und Hildesheim nach dem Klick

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Aktionen und Empowerment – kurz verlinkt

13. Juni 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 200 von 343 der Serie Kurz notiert

Nach Frankreich sollen auch in Großbritannien bald lesbisch und schwul lebende Paare heiraten können.

Die Hamburger Inititative Ohren Auf Im Kiez mobilisiert zu gegenseitiger Unterstützung in Notsituationen oder bei Hilfebedürftigkeit – inklusive praktischer Tipps.

Eine 86 Jahre alte Frau hat es geschafft, aus dem Kriegsgebiet in Syrien herauszukommen.  Obwohl ihr Sohn garantiert, für sie finanziell zu sorgen, hat das deutsche Konsulat sie „mangels Kompetenzen“ abgewiesen und schickt sie auf eine internationale Bürokratie-Odyssee. 

Das österreichische Online-Medium dieStandard wurde vor kurzem scharf für eine Kolumne zu „feministischem Sex“ und nicht weniger für ihren Umgang mit den Einwänden dagegen kritisiert – nun hat das Team der Zeitschrift an.schläge eine Replik auf den Artikel bei dieStandard veröffentlicht, in dem einige der vorgebrachten Kritikpunkte ausgeführt werden.

Auf der weltgrößten Videospielekonferenz Electronic Entertainment Expo, kurz  E3, kam eine Präsentation von Microsoft nicht ohne Vergewaltigungs“witze“ aus. Warum sowas ein Problem ist, muss offenbar immer wieder erklärt werden (Artikel auf Englisch; bemerkenswert, dass auf den Bestelllink für die Xbox dort nicht einfach verzichtet wurde).

Michelle Obama, „First Lady“ der USA, wurde während einer Rede von einer weißen Aktivistin unterbrochen. Ihre Reaktion darauf  fand in der feministischen US-Blogosphäre einige Beachtung – denn Michelle Obama widersetzte sich damit gängigen Stereotypen über Schwarze Frauen [Englisch].

Es gibt ein Medikament, mit welchem sich Schwangerschaften verhältnismäßig sicher abbrechen lassen: Misoprostol. Dass das wenig bekannt und verfügbar ist, hat Gründe [Englisch].

Über die feministische Beteiligung an den anhaltenden Protesten und Auseinandersetzungen in der Türkei berichtet Frollein Europa [Englisch].

Im Zentrum Berlins soll für mehrere hundert Millionen Euro ein neues Ausstellungsgebäude entstehen: das Humboldt-Forum. Für Berlins „außereuropäische Sammlungen“, wie es so schön heißt. „Das vorliegende Konzept verletzt die Würde und Eigentumsrechte von Menschen in allen Teilen der Welt, ist eurozentrisch und restaurativ“, sagt Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland. Zur Petition gegen das Humboldt-Forum geht es hier.

Seit vier Jahrzehnten übersetzt und publiziert der Berliner Orlanda Verlag essenzielle Werke afro-amerikanischer und afro-deutscher Feministinnen. Im Interview mit migrazine.at erzählt Anna Mandalka von den Anfängen und den aktuellen Schwerpunkten bei Orlanda: „Schwarze Frauen sind sichtbar geworden“.

Ragen von Dances With Fat gibt Lebenshilfe – für Blogkommentatoren, die unter Dickenhass leiden [englisch]. Zu Dickenfeindlichkeit und Body Policing in akademischen Diskursen/Praxen schreibt Melonie Fullick [Englisch].

Unter dem Deckmantel des Schutzes wird oftmals der Weg frei gemacht für Repressionen, das gilt nicht zuletzt in Sachen Prostitution. Eine Petition für Respekt und Rechte für Sexarbeiter_innen wendet sich dagegen.

Über Proteste gegen die „Frauen-Nacktfußball-EM“ – die eben kein nudistisches Sportereignis, sondern eine kommerzialisierte male-gaze-Erotikshow ist – berichtet die Siegessäule.

Deborah Copaken Kogan, Bestsellerautorin und Kriegsfotografin, geht einen mutigen Schritt und packt über den Sexismus im Literaturbetrieb aus. Sie erzählt von sexistischen Buchtiteln und -covern, die ihr im Laufe ihrer Karriere aufgedrängt worden sind; von der wiederholten Betitelung als „Mutter“ und „Barbie“, wo es eigentlich um ihre Arbeit als Schriftstellerin oder Fotografin gehen sollte; von Autorinnen, die aus Gründen nicht unter ihrem weiblichen Vornamen veröffentlichen; davon, dass die meisten Rezensenten Männer sind und auch in erster Linie Bücher von Männern rezensieren; dass genau aus diesem Grund auch fast nur Männer für Literaturpreise nomiert werden. Und dass sie erst jetzt auspackt, wo sie laut eigener Aussage nichts mehr zu verlieren hat, weil ihr immer gesagt worden ist: „Die werden dich fertig machen“. Ein ernüchternder, ein wichtiger Artikel.

Der Verband Alleinerziehender Mütter und Väter hat zehn Forderungen zur Verbesserung der Situation von Ein-Eltern-Familien formuliert.

Über das nach wie vor problematische Verhältnis vom Feminismus(tm) zu Trans*positionen, die Wichtigkeit diese mitzudenken und „Gender“ genauer zu analysieren schreibt Jos auf Feministing [Englisch]

Zum Tod der Fotojournalistin  Abigail Heyman gibt es einen Beitrag bei der New York Times [Englisch].

Die indische Filmemacherin Nishtha Jain hat die Mitglieder der Gulabi Gang mit ihrer Kamera begleitet. In der Jungle World spricht über die Revolte indischer Landfrauen, die von häuslicher und polizeilicher Gewalt besonders betroffen sind.

Eine Petition an die öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme fordert: Klärt endlich angemessen über den Sexismus in dieser Gesellschaft auf! Inzwischen gab es von den Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen Sender Stellungnahmen zu den  Forderungen – von denen leider keine zufriedenstellend war.   Die Antwort an das ZDF  gibt’s hier. Da eine Behandlung der Beschwerde im Fernsehrat nach § 21 der Beschwerdeordnung gefordert wird, können die Initiatorinnen der Petition weiterhin jede Unterstützung gebrauchen.

Im Nachgang zu der Debatte um Angelina Jolies Brust-OP schreiben Duchess Harris und Christine Ohenewah für the feminist wire über den Zugang zu genetischen Krebsrisikotests – und was Faktoren wie race und class damit zu tun haben [Englisch].

Langzeitstudien verstärken die Zweifel am flächendeckenden Nutzen von Mammographiescreenings in der Brustkrebsvorsorge, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Bei der Heinrich Böll Stiftung ist ein Dossier über antirassistisches Empowerment erschienen, das auch als PDF herunter geladen werden kann.

Am 21. Juni in Berlin: die Fête de la Ruby – queer_feministisches Konzert und Party im Trixxxta, Oberbaumstr. 11 Kreuzberg.  Um 16 Uhr gehen die Konzerte los,  dannach wird aufgelegt.  Hier geht es zum Facebook-Event.


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Riot Grrrl, Trolle und schicke Bikinis – Kurz Notiert

5. Juni 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 199 von 343 der Serie Kurz notiert

Die ISD Berlin (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland) hat am vergangen Freitag den von zahlreichen Einzelpersonen und Initiativen unterzeichneten Offenen Brief an die taz überreicht, um diese zu einer ernsthaften rassismuskritischen Auseinandersetzung zu bewegen.

Deathfat Princess hat sich für den Sommer ein paar schicke Bikinis gekauft (englisch, mit schönen Bildern).

Vom Bikini zu Bikini Kill & Co: Ein neues englischsprachiges Buch über die Riot Grrrl Bewegung ist draußen: The Riot Grrrl Collection.

Einen fuck-yeah!-Moment beschert uns Feministing: Dort wird von einem schwulen Pärchen berichtet, dass an einer US-amerikanischen High School zum ’süßesten Pärchen‘ gewählt wurde – zum ersten Mal in der Geschichte der Schule. Für schwule, lesbische und queere Jugendliche kann das viel bedeuten, denn wir wissen: ’schwul‘ ist nicht nur in Deutschland beliebtes Schimpfwort unter Jugendlichen.

Der Dokumentarfilm with_WINGS_and_ROOTS, in dem es um Migration, politischen Aktivismus, Kunst als politisches Mittel und Engagement gegen Diskriminierung und Rassismus geht, braucht weiterhin eure Unterstützung.

„Füttere die Trolle nicht“ hört mensch oft in feministischen Diskussionen. Manchmal macht es aber Spaß, sie zu füttern. Und ab und zu – wenn mensch Zeit und Lust hat – lohnt es vielleicht auch mal, mit ihnen zu diskutieren, findet zumindest Jessica Valenti in ihrer Kolumne auf The Nation (englisch).

Auf Spectra Speaks gibt es einen lesenswerten Artikel auf Englisch: Straight Allies, White Anti-Racists, Male Feminists (and Other Labels That Mean Nothing to Me).

Cory Silberberg schrieb ein Aufklärungsbuch für Kinder, das mit dem heteronormativen Schema „Mama und Papa bekommen ein Kind“ bricht. In der Huffington Post erklärt er, warum er dieses Buch genau so schrieb (englisch).

@OccupyGeziNews hat ein Video (mit türkischen und englischen Untertiteln) zu den Protesten und der massiven Polizeigewalt gegen Demonstrant_innen in Istanbul (und Ankara und weiteren Städten) zusammengestellt [Inhaltshinweis: Polizeigewalt]:

turkey revolts/occupy gezi (english subtitle) from Ali İbrahim Öcal on Vimeo.

Veranstaltungstipps in Berlin, Frankfurt/Main, Göttingen, Hamburg, Stuttgart, Wien und Würzburg nach dem Klick (mehr …)


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