Einträge mit dem Tag ‘Trump’


Ein Buch nach dem anderen: Mädchengeschichten, das Phänomen Köln und Umgang mit Trauer

25. Juli 2017 von Charlott
Dieser Text ist Teil 131 von 130 der Serie Die Feministische Bibliothek

Kurzrezensionen

Die (sexualisierten) Übergriffe/ Gewalttaten auf der Kölner Domplatte in der Silvesternacht 2015/16 rückten auf einmal Debatten um sexualisierte Gewalt in den Mittelpunkt – geführt vor allem von Leuten, die bisher nicht aufgefallen waren als Verfechter körperlicher Selbstbestimmung und feministisch-informierter Anti-Gewalt-Arbeit. Als Feministin, die unterschiedliche Gewaltformen und deren Verschränkungen offen legen und angehen möchte, hatte man häufig das Gefühl, sich in jede Richtung abgrenzen zu müssen oder Grundlegendes (wieder) zu erklären. Sabine Hark und Paula-Irene Villa wenden sich in Unterscheiden und herrschen: Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart (transcript, 2017) der Frage zu, wie „Köln“ zu so einem Objekt werden konnte, wie über die Geschehnisse gesprochen wurde bzw. wie sie medial dargestellt wurden, welche Positionen eingenommen wurden (und an welche zuvor bereits bestehenden Diskurse diese anknüpften). Herausgekommen ist ein Buch, was zum einen weniger ist als ein Buch über Köln – denn die konkreten Ereignisse und vor allem auch die Erfahrungen der Betroffenen sind hier hintenangestellt – und weit mehr als ein Buch über Köln – denn über die Silvesternacht hinausweisend bietet der Essay Unmengen an Stoff um darüber nachzudenken, wie konkret feministische Analysen und feministischer Aktivismus Hetero_Cis_Sexismus, Rassismus, Ableismus etc. fokussierend aussehen könnte. Der Text ist dabei sehr dicht, es lohnt sich aber inne zuhalten und über einzelne Gedanken selbst zu reflektieren, auch mal einen Abschnitt zweimal zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir das letzte Kapitel vor dem Epilog. In diesem in Gesprächsform gehaltenen Textteil tauschen sich Villa und Hark über den Essay, Problemfelder, Unsicherheiten, Schreibentscheidungen aus. Diese angehangene (und doch elementare) Reflexion des eigenen Geschriebenes weist auf den achtsam analysierenden, sich selbst immer hinterfragenden Feminismus, den sie im Rest des Buchs bereits vortragen und spontan würde ich mir solche Kapitel auch in einer ganzen Reihe anderer Bücher wünschen.

Im Juni hatte ich das Glück bei der Buchveröffentlichungsfeier von Wir sind Heldinnen! Unsere Geschichten (w_orten & meer, 2017) dabei sein zu können und so auch einigen des Herausgeberinnenkollektivs SVK – Selbstverteidigungskurs mit Worten, ein Zusammenschluss von Berliner Mädchen zwischen 6 und 16 – beim Vorlesen ihrer Geschichten zuzuhören. Das Buch versammelt zehn Geschichte, mal gemalt, mal fotografiert, mal geschrieben von zehn Autorinnen, die – so die Verlagsbeschreibung – „die Erfahrung teilen, durch Fremdzuschreibungen geandert zu werden“. Es gibt einige Themen, die in vielen den Geschichten auftauchen vor allem Freund_innenschaft aber auch Mobbing, doch so unterschiedlich die Formen der Präsentation sind, so verschieden sind auch die erzählten Stoffe, die zwischen Realismus und magischen/ fantastischen Elementen wechseln, in denen es um verstecke Türen, Rassismuserfahrungen, den Horror zu kurzer Umziehzeiten für den Sportunterricht, unheimliche Träume, seltene Vögel, Kinder-Erwachsenen-Beziehungen oder Flucht geht. Das Buch bietet Geschichten zum Nachdenken, Lachen und voller Spannung. Es wäre schön, wenn es einen festen Platz in Schulbibliotheken findet – aber natürlich auch in den Bücherregalen und auf den Nachttischen Menschen jeglicher Altersgruppen.


„Girls with fire in their bellies will be forced to drink from a well of correction till the flames die out.“

Lesley Nneka Arimahs Kurzgeschichtenband What It Means When a Man Falls from the Sky (Riverhead, 2017) ist ein großartiges Debut und ich bin jetzt schon gespannt, was sie als nächstes schreiben wird. Ihre Geschichten, die alle ein präziser, wundervoller Schreibstil eint, varieren von sehr realistischen Darstellungen, über magischen Realismus und Allegorien hin zu SciFi. Bereits die erste Geschichte („The Future Looks Good“) lässt das Leser_innen-Herz kurz stocken und auch der Rest des Buchs bleibt emotional ohne aber effektheischend zu sein. In „Wild“ treffen zwei Cousinen aufeinander, wenn die eine aus den USA als Strafe für ihr Verhalten zur Familie der anderen in Lagos geschickt wird. Da ist die junge Frau in „Second Chances“, deren verstorbene Mutter plötzlich wieder den Alltag mitgestaltet. In der für den Caine Preis nominierten Geschichte „Who Will Greet You At Home“ kreieren Frauen ihre Babys, in dem sie sie aus Materialien, die ihnen zugänglich sind bauen und sie (im besten Fall) von ihren Müttern segnen lassen. Doch die Protagonistin der Geschichte, die ein zerrüttetes Verhältnis zu ihrer Mutter hat, scheitert immer wieder. Und in „What It Means When a Man Falls From the Sky“ gibt es Mathematiker_innen, die Schmerz/Verlust/Trauer von Menschen wegnehmen können, doch die Kosten dieser Rechnung erfahren die Protagonistin und ihre (Ex)Freundin nach und nach.
Kurzgeschichtenbände lese ich sonst häufig über einen längeren Zeitraum verteilt, immer mal wieder ein oder zwei Geschichten, Arimahs Band hingegen konnte ich kaum aus den Händen legen. Ein abwechslungsreiches Buch, welches Leser_innen mit unterschiedlichen sonstigen Lesegewohnheiten ansprechen könnte.

Thandi wurde in den USA geboren und wuchs dort auf, ihre Mutter Südafrikanerin, ihr Vater US-Amerikaner. Als ihre Mutter an Krebs stirbt, fühlt sie sich so verloren, dahintreibend wie nie zu vor. Zinzi Clemmons hat mit What We Lose (Viking, 2017) einen leisen, tiefgreifenden ersten Roman über Verlust und Trauer, Zugehörigkeit(sgefühle) und Liebe vorgelegt. Die Geschichte um Thandis Aushandlungsprozesse ist in kurzen Vignetten erzählt, die verflochten sind mit Blogbeiträgen zu südafrikanischer Politik, Fotographie, Emails und Statistiken. Die in einer Aufzählung erst einmal disperat wirkenden Fragmente fügen sich in diesem Roman zu einem größeren Ganzen, einem breiteren Verständnis zusammen, geben Thandi und ihrer konkreten Positionierung und Erfahrung Tiefe. Im Kern aber bleiben Fragen danach, wie wir mit dem Verlust einer geliebten Person umgehen (und teils versuchen/ daran scheitern die Leere zu füllen), wie Familien, ein Zuhause und Zugehörigkeitsgefühl in komplexen Verhältnissen aufgebaut werden können.

Buchnews und -debatten

Olumide Popoolas neuer Roman When We Speak of Nothing ist bei Cassava Republic erschienen. In einem Gastbeitrag auf The Writes of Woman erklärt Olumide, warum sie in ihren Roman über LGBT Lebensrealitäten in Nigeria und UK schreibt. Am 02. September wird Popoola in Berlin lesen und sprechen, da gibt es nämlich die zweite Auflage von Elnathan Johns Literaturveranstaltung Elnathan’s BOAT (FB-Link).

Beim Merkur gibt es ein mittlerweile fünf-teiliges Dossier zu Sexismus an Schreibschulen im deutschsprachigen Raum. Es schreiben u.a. Absolvent_innen und Student_innen aus Hildesheim, Leipzig und Wien über ihre Erfahrungen.

Deutschlandfunk Kultur berichtet über das britische Dichterinnenkollektiv Octavia, welches sich gegen Sexismus und Rassismus im Literaturbetrieb um die Autorin Rachel Long formiert.

Das Leben unter Trump? Auf The Nib zeichnen Schwarze Comic-Macher_innen ihre Erfahrungen nieder.

Ich kann es kaum ewarten: HBO wird aus Nnedi Okorafors Roman Who Fears Death eine Serie machen! Wer mehr über die Okorafor und ihr Werk erfahren möchte, kann beispielsweise meinen analyse&kritik Artikel aus dem letzten Jahr lesen.

What nobody tells you about being a trans woman of colour author“ – Kai Cheng Thom schreibt auf Xtra über ihre Erfahrungen.

Wenn mal über Literatur von Native Americans gesprochen wird, dann leider nur über sehr wenige Autor_innen (um genau zu sein häufig ausschließlich über Sherman Alexie). Erika T. Wurth schreibt in ihrem Essay „The Rest of Us Have Always Been Here“ auf ROAR über die Unsichtbarmachung der vielfältigen Literatur(en) von Native Americans.

Katelan Dunn für das LSE US Centre Sarah Turnbulls Buch Parole in Canada: Gender and Diversity in the Federal System.

Im April berichtet der Guardian, dass in neu aufgetauchten Briefen von Sylvia Plath diese physische und psychische Gewalt durch ihren Mann den Dichter Ted Hughes beschreibt. Emily Van Duyne stellt bei Lithub fest, dass diese Briefe nur überraschend/ schockierend sind, wenn man bisher nichts von dem, was Plath geschrieben/ gesagt hat, ernstgenommen hat und fragt: „Why are we so unwilling to take Sylvia Plath by her word?


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Vom gescheiterten NPD-Verbot zu AfD-Hetz-Reden, von Trumps Vereidigung zu Europas Rechten

24. Januar 2017 von Charlott

Letzte Woche: Das Verfassungsgericht lehnte (vorerst) ein NPD-Verbot ab, auf einer AfD-Veranstaltung in Dresden hielten Politiker eine völkische Rede nach der anderen, Donald Trump wurde als US-Präsident vereidigt und propagierte „America First“ und Europas Rechte traf in Koblenz zusammen. Im Internet stattdessen große Diskussionen darüber, ob ein Nazi wie Richard Spencer geschlagen werden darf.

Die NPD ist antisemitisch, völkisch, verfassungs- und demokratiefeindlich – aber noch nicht erfolgreich genug

Mit Blick auf allein die letzte Woche, aber auch insgesamt die gesellschaftlichen und politischen Tendenzen der letzten Jahre ist die Begründung des Bundesverfassungerichts zu mindestens äußerst irritierend. In der Erläuterung des Gerichts heißt es:

[Die NPD] will die bestehende Verfassungsordnung durch einen an der ethnisch definierten „Volksgemeinschaft“ ausgerichteten autoritären Nationalstaat ersetzen. Ihr politisches Konzept missachtet die Menschenwürde und ist mit dem Demokratieprinzip unvereinbar. Die NPD arbeitet auch planvoll und mit hinreichender Intensität auf die Erreichung ihrer gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichteten Ziele hin. Allerdings fehlt es (derzeit) an konkreten Anhaltspunkten von Gewicht, die es möglich erscheinen lassen, dass dieses Handeln zum Erfolg führt [.]

Es wird also einerseits festgestellt, dass die NPD verfassungsfeindlich, menschenfeindlich und völkisch agiert, aber andererseits (noch) nicht erfolgreich genug um dafür auch verboten zu werden. Das auch obwohl im Weiteren das Verfassungsgericht den konkreten Bezug zu historischen Formen des Nationalsozialismus zieht:

Die NPD weist eine Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus auf. Das Konzept der „Volksgemeinschaft“, die antisemitische Grundhaltung und die Verächtlichmachung der bestehenden demokratischen Ordnung lassen deutliche Parallelen zum Nationalsozialismus erkennen. Hinzu kommen das Bekenntnis zu Führungspersönlichkeiten der NSDAP, der punktuelle Rückgriff auf Vokabular, Texte, Liedgut und Symbolik des Nationalsozialismus sowie geschichtsrevisionistische Äußerungen, die eine Verbundenheit zumindest relevanter Teile der NPD mit der Vorstellungswelt des Nationalsozialismus dokumentieren.

Die Frage, die bleibt: Woran wird der „Erfolg“ der NPD gemessen? Wie „erfolgreich“ müsste die NPD sein, um verboten zu werden? Und was heißt es diesen „Erfolg“ abzuwarten, für all jene Personen, die konkret von den Rhetoriken und Politiken der NPD betroffen sind? Die NPD allein an beispielsweise Landtags- und Kommunalwahl-Ergebnissen zu messen wäre fatal. Allein die Existenz der NPD, ihre Teilnahme an Wahlkämpfen und öffentliche Organisation bietet Raum für ihre völkischen, rassistischen, anti-semitischen Thesen. Diese Politiken sind natürlich nicht nur in der NPD zu finden, die AfD beispielsweise ist der NPD in vielen nah bzw. identisch (nur werden ab und an andere rhetorische Formen gewählt). Und Parteien wie die CDU wiederum wollen Wähler_innen von der AfD abjagen – und bedienen sich ebenfalls munter rechter Rhetoriken und Forderungen. Dass Parteien, wie die NPD (und auch AfD), existieren und am alltäglichen Politikbetrieb partizipieren können, normalisiert deren politische Vorstellung, es legitimisiert menschenfeindliche Forderungen als debatierbar, Rassismus, Anti-Semitismus, Sexismus und Ableismus als eine gleichberechtigte Meinung unter vielen, die abstimmbar sei. Die Ablehnung des Verbots (und bei all den Begründungen wird trotzdem dieser Fakt eben in Erinnerung bleiben) hat somit Signalwirkung.

Gratulation an die NPD von der AfD

Auf einer Veranstaltung der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ in Dresden gratulierte sogleich der AfD-Bundestagskandidat Jens Maier der NPD zum gescheiterten Verbot. Maier, der in seiner weiteren Rede von „Mischvölkern“ und einem deutschen „Schuldkult“ sprach, ist übrigens Landrichter. Als die NPD den Politikwissenschaftler Steffen Kailitz im letzten Jahr aufgrund seines NPD-kritischen Artikels „NPD-Verbot – Ausgrenzen, bitte“ verklagte, entsprach Maier der Forderung der NPD nach einer einstweiligen Verfügung ohne auch nur eine mündliche Verhandlung. Nach diesem urteil durfte Kailitz, der zu dem als Sachverständiger im Verbotsverfahren beim Verfassungsgericht auftrat, seine Äußerungen aus dem Artikel nicht wiederholen ohne ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro oder ein halbes Jahr Haft zu befürchten. (Im November hoben die Berlinder Landrichter das Urteil auf und entschieden gegen die NPD.)

Noch mehr Aufmerksamkeit als Maiers Rede aber generierte die Rede von Björn Höcke, der gleich zu Beginn Maier als „aufrechten Patrioten“ würdigte. Höckes Rede bediente sich von Beginn bis Ende durchgehend nationalistischer, völkischer Ideen. Der Bezug auf eine „Volksgemeinschaft“, wie das Verfassungericht auch der NPD attestierte, wurde fortwährend hergestellt, nicht zuletzt als er seine ZuhörerInnen aufforderte Kinder zu bekommen, da diese nötig seien für die Zukunft des Volks. In Formulierungen wie „vollständigen Sieg der AfD“ war das Echo seiner rechten Vorgänger laut hörbar. Und wie er zum Nationalsozialismus und der Shoa steht, machte der Geschichtslehrer Höcke mehr als deutlich: Er stilisierte sich selbst als Kind aus einer „Vertriebenenfamilie“, bezeichnete die Bombardierung Dresdens als Kriegsverbrechen, monierte die „systematische Umerziehung“ nach 1945, die zum Ziel gehabt hätte den Deutschen ihre kollektive Identität zu rauben, bezeichnete das Berliner „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ als „Schande im Herz der Hauptstadt“ und forderte Geschichtsunterricht, der deutsche Geschichte nicht „mies und lächerlich“ macht und eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“. Die wahren Opfer nach Höcke waren weiße, christlich-sozialisierte Deutsche.

Rechtes Klassentreffen in Koblenz

Höcke wiederholte auch Rhetoriken, die gut bekannt sind, aus dem Trump-Wahlkampf und dann auch in Trumps Antritssrede wiederkehrten, beispielsweise der inszenierte Kampf gegen das so genannte Establishment. Als sich am Wochenende Partei-Mitglieder rechter Parteien in Europa,die Mitglieder der „Fraktion Europa der Nationen und der Freiheit“ (ENF) sind, in Koblenz trafen, war das Lob und die Anerkennung für Trump ebenfalls nicht weit. Bei diesem Klassentreffen der Rechten liefen unter anderem die Front-National-Vorsitzende Marine Le Pe, der Vorsitzende der niederländischen Freiheitspartei PVV, Geert Wilders, FPÖ-Politiker Harald Vilimsky und AfD-Politikerin Frauke Petry auf. Vom Wahlsieg Trumps fühlten sie sich alle bestärkt und Wilders verspricht/droht: „Wir werden unsere Länder wieder groß machen.“

Höckes Rede bei der AfD-Jugend war so direkt extrem, dass sich selbst einige AfDler genötigt sahen, Höcke zu kritisieren. Dieser Fakt sollte aber nicht dazu verleiten, Höcke als unfassbares Extrem innerhalb der AfD anzusehen (dass nicht einmal ein Partei-Ausschluss-Verfahren eingeleitet wurde, spricht ja auch gegen diese These) und damit wohlmöglich augenscheinlich weniger radikale Positionen in der AfD zu normalisieren. Höcke ist keine Ausnahme in der AfD, sondern ein klares Produkt dieser Partei, eine Facetten der unterschiedlichen Spielarten von Rassismus, Anti-Semitismus und Geschichtsrevisionismus.

Ähnliches gilt auch beim Blick auf verschiedene nationale rechte Parteien und Bewegungen. Dabei nützt es nur bedingt etwas einzelne Extreme aus der Masse herauszuheben und als Spezialfall zu deklarieren. NPD und AfD müssen in ihren Zusammenhängen betrachtet werden, AfD im Kontext anderer rechter Parteien in Europa, die europäischen rechten Parteien in Bezug zu Trumps Politiken gesetzt werden. Das heißt nicht, dass (regionale) Unterschiede rechter Bewegungen und Parteien negiert werden sollen, aber wir müssen unsere Blicke schärfen für Parallelen und Netzwerke, aber auch für unterschiedliche Äußerungsformen von Rassismus, Sexismus, Anti-Semitismus etc. und wie diese Formen einander bedingen und aufeinander aufbauen, um rechten Bewegungen sinnvoll etwas entgegenzusetzen.


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