Einträge mit dem Tag ‘Sprache’


Fußballerinnen, Trendfrisuren und das Eva-Prinzip – die Blogschau

4. Juni 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 111 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Im mädchenblog berichtet Leonie vom ”Bund katholischer Ärzte”, die auf ihrer Webseite über “Therapiemöglichkeiten von Homosexualität” informieren. Ekelhaft.

Auf gluecklickscheitern findet ihr eine Rezension von Eva Hermans “Eva Prinzip”.

Einen Veranstaltungstipp hat Philipp Khabo Koepsell von Die Akte James Knopf : “Decolonizing The Social Sciences And The Humanities“ vom 16. bis 18. Juni in Frankfurt, auf der die US-amerikanische Soziologin Patricia Hill Collins, Autorin von ”Black Feminist Thought“, die Keynote halten wird.

Die Aktivistin für Barrierefreiheit Julia Probst von Mein Augen Schmaus reagiert auf die Aussage, dass sie “keifen” würde und “nicht tauglich” sei für die Öffentlichkeitsarbeit.

Für Lothar Matthäus zählt beim Frauenfußball nicht nur Taktik und Spielfähigkeit, sondern wohl auch das Aussehen, stellt Kulturindustrie genervt fest. Passend dazu: Das Symposium “Augen Auf: Frauen im Fußball“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Frauen am Ball?” am 10. Juni 2011 an der Humboldt Universität zu Berlin.

Bubi Zitrone fand ein abscheuliches Zitat, das mal wieder wunderbar zeigt: Vergewaltigung ist nicht gleich Vergewaltigung.

Petra van Cronenburg recherchierte im Internet zu “Kurzhaarschnitte” und “Trendfrisuren” und wurde mit den eigenartigsten Treffern konfrontiert.

Melanie, im Internet auch bekannt als Frl. Pfefferminz von side-glance schreibt über das Wort “Fräulein” und Selbstbezeichnungen.

Auf AG Queer Studies könnt ihr den Vortrag “MonoPoly: Monogamie-Norm und Polyamory auf dem Spielfeld der Besitzansprüche, Treue und des Bekanntgehens” von Gesa Mayer und Robin Bauer anhören.

Seit gestern sind erstmals Panini-Sammelalben zu einer Frauen-WM im Handel, berichtet der Genderblog.

fräuleinzucker hat ein schönes Bild gezeichnet “I’m not a regular Mom. I’m a cool Mom“.

Lori von Geschichten von der honigsüßen Welt bloggt ihre fünfte Zusammenfassung zu ihrem Seminar “Militär und Gender”: “Frauen in Kampftruppen – Ein Beispiel für Tokenisierung“.

Sexy Thoughts under Construction stolperte über eine Seite über schwule Mädchen.


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Die Türken in Wien

3. März 2011 von Kübra
Dieser Text ist Teil 9 von 34 der Serie Das Wort zum Freitag

Die nervigste Konstante in meinem Leben sind Identitätskrisen. Wer oder was bin ich? Wo gehöre ich hin? Irgendwann kam ich auf die richtige Fährte und fragte: Muss ich irgendwo hingehören? Also eigentlich dachte ich ja, das Thema sei in meinem Kopf endlich abgeschlossen. Ich bin, wonach mir lustig ist. Punkt. Ha! Hätte ich wohl gern. Denn was wäre eine Konstante ohne Konstanz? So holte mich die Identitätskrise kürzlich in Wien wieder ein. Ganz heimtückisch und unerwartet.

Wien, muss man wissen, ist fast wie München, mit dem Unterschied, dass Wien auch offiziell nicht in Deutschland liegt, sondern in Österreich. Und in Österreich ist nun mal vieles ganz anders als in Deutschland. Dort heißt die Supermarktkette “Plus” nämlich “Zielpunkt”, “Aldi” wird nicht nur in “Nord” und “Süd” unterteilt, sondern nennt sich: “Hofer”. In der U-Bahn-Werbung geht es um Abtreibung und in den Kirchen hängen Schilder wie “Schreien ist uncool.” Außerdem sprechen die Menschen auch ganz anders. Sie rollen das R, haben eine Liverpoolsche Sprachmelodie, und von weitem klingt es wie Türkisch – finde ich.

Vieles ist anders und damit auch gut. Ich bin ja nicht in Deutsch-, sondern im Ausland. Man holt mich also am Flughafen ab, wir düsen durch die Stadt und kommen bei meinen türkischen Gastgebern an. Herzlich empfängt mich Melek, die Mutter des Hauses, mit Umarmungen, warmem Gebäck, heißem Schwarztee und lecker-üppigem Frühstück. Weil wir unter Frauen sind, hat sie ihr Kopftuch locker nach hinten gebunden und trägt ein T-Shirt. Sie hat ein warmes Lächeln. Wir unterhalten uns auf Türkisch über Gott und die Welt. Ich fühle mich wohl zu Gast bei türkischen Wienern.

Dann, plötzlich, klingelt ihr Handy, sie steht auf, stemmt ihren Arm in die Hüfte und spricht fließend Deutsch. Also Österreichisch. Oder Wiener Deutsch. Vielleicht Ostmittelbairisch. Ich weiß es nicht. Ich kann auch nicht verfolgen, was sie da sagt. Ich bin einfach nur schockiert. Eben noch saß Melek in der Schublade “mütterlich türkisch”, jetzt steht eine lustig frohe Frau mit Wiener Mundart vor mir – mit Kopftuch auf dem Kopf und türkischem Tee im Glas. Man kauft ihr das Österreichische sofort ab. Ohne Zweifel und Zögern. Melek ist eine waschechte Wienerin, ja so wienerisch, dass sie deutscher ist als deutsch.

Ich bin baff. So einfach ist das also. Ein Dialekt war es, das mir in meinen 22 Jahren Integrationsbemühung fehlte. Ich Hamburgerin eierte mit meinem Hochdeutsch durch die Gegend und mischte mich in Integrationsdebatten, dabei fehlte mir nur das Hamburgische. Das “Moin Moin” meines Mathelehrers und das Grummeln von Käptn Blaubär. “Min Jung” hätte ich Sarrazin anreden müssen und ein bisschen vom Hamburger Shitwetta snacken sollen. Wir wären bestimmt Freunde geworden.

Schafft das Hochdeutsche ab, verdammt noch mal! Das Goethe-Institut soll Sächsisch lehren oder Bayerisch. Und die Integrationskurse sollen Plattdeutsch unterrichten. Hochdüütsch kann jeden Dösbaddel snacken, Platt is för de Plietschen! Genauso isses.

(Dieser Text erschien ursprünglich als Kolumne in der Taz.)


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Wie umgehen mit geschlechtergerechter Sprache?

25. Oktober 2010 von Helga

Nachdem sich ein Haufen kritischer Kommentare angesammelt hat, schreibt Adrian Lang gerade in einer Replik über geschlechtergerechte Sprache.

Generisches Maskulinum ist aber doch prima und schließt alle mit ein

1. Jein. Eine Ärztin mag ein »Arzt« sein, aber ein »Arzt« ist ohne weitere Qualifizierung ein Arzt. Und jetzt erzähl nicht bei dir ist das anders und du bist so unsexistisch wie es nur geht, Menschen haben bei dir nie nen Geschlecht: Zwei Kommentare drunter schreibt einer was von »Frauen an den Herd«. Das ist die gesellschaftliche Realität, das ist der Kontext in dem du dich mit so Behauptungen bewegst. 2. Selbst wenn es so wäre, und ich glaube es kann in einer sexistischen Gesellschaft nicht so sein, wäre der Gender_gap immer noch ein gutes Mittel um zu irritieren und Sichtbarkeit zu erhöhen.

Außerdem geht es um die vermeintliche Ästhetik, Sichtbarmachung oder Aberwertung nicht-weißer, nicht-heterosexueller Menschen und die Frage, ob geschlechtergerechte Sprache Probleme nicht doch wieder maskiert.


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Eine Sprache ohne Diskriminierung

25. September 2010 von Barbara

Das SZ-Magazin macht sich Gedanken darüber, dass die deutsche Sprache “entmannt” werde. Kürzlich hat der Europarat seinen 47 Mitgliedsstaaten im Dokument 12267 empfohlen, die Verwendung von “nicht-sexistischer Sprache” voranzutreiben. Noch deutlicher ist ein Schweizer “Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren”, in dem Empfehlungen zur geschlechtergerechten Sprache stehen. Doch mit dem geschlechtergerechten Formulieren kommen neue Probleme: Wenn etwa statt “Fußgängerzone” “Flanierzone” gesagt wird und statt “Lehrerzimmer” “Pausenzimmer”, verschwindet zwar das generische Maskulinum, das Frauen optional auch mit meint. Aber was auch verschwindet, sind die Menschen, die in den früheren Begriffen noch zu entdecken waren.

Der Autor, Christian Zaschke, fasst zusammen:

Sich daran zu stören hat nichts mit Chauvinismus zu tun. Für Gleichberechtigung ist jeder denkende und fühlende Mann, aber dass manche Bürokraten glauben, der Weg dahin führe über eine Sprache der Entmenschlichung, ist in Wahrheit gar nicht so lustig, sondern ernsthaft beängstigend.

Ich finde das eine ganz interessante Beobachtung. Und auch wenn Frauen eine sehr lange Zeit unerwähnt geblieben sind in all den Bezeichnungen wie “man” oder “jeder”, erachte ich weder einen Ausschluss der Männer als Retourkutsche durch generisch feminine Bezeichnungen wie “frau” oder “jede” noch einen Ausschluss aller Menschen als gelungen. Und deshalb ziehe ich es vor, die genaue, wenn auch manchmal umständliche Formulierung zu nehmen. Verstanden, liebe Leserinnen und Leser?

P.S. Dass in einer Mannschaft auch Frauen dabei sein können, haben wir inzwischen gelernt. Dass in einer Mädchenmannschaft auch Männer dabei sein können, aber auch!


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Neues aus den Blogs

29. Mai 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 90 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Los geht’s mit 15 Thesen zu Feminismus und Post-Gender, notiert und erdacht von Antje Schrupp. Meine Lieblings-These ist die: “Weibliche Freiheit lässt sich nicht dadurch erreichen, dass Frauen abgeschafft werden.”

Illustration von einem Fluss, in dem der Papst weggetrieben wird.

Gut gefällt uns diese Illu vom Papst, der abtreibt ... Danke an den Mädchenblog!

Gegen ein generisches Maskulinum bzw. die Pauschal-Anrede “Hallo Jungs” bei einem Verteiler von 200 Leuten spricht sich lena aus. Mit was? Mit Recht!

Um eine Veranstaltung in Köln zum Thema “Women and Geek Culture: What seems to be the problem guys?” geht es bei i heart digital life. Und natürlich wurden die feministischen Positionen stark angegriffen.

Gerda bloggt über sexistische Werbung im öffentlichen Raum bzw. über BVG-Straßenbahnen, die mit Bannern für ein Bordell werben. Sie schreibt: “Ich bin der Meinung, solch eine Reklame hat im öffentlichen Raum nichts zu suchen. Sie suggeriert vor allem Kinder und Jugendlichen, dass Frauen Ware sind und Prostitution ‘normal’.”

Entschleierung in Usbekistan ist das Thema von Afrika Wissen Schaft. Ein wissenschaftlicher, höchst interessanter Text – auf Englisch: “The public unveiling showed how public and private sphere belong together.”

Die Neue Presse aus Hannover ärgert Ninia – wegen einer Bildunterschrift, in der Frauen im Gegensatz zu den auch abgebildeten Männern zur mit Eigenschaften wie “die Schlagfertige” im Gegensatz zu “der Kapitän” genannt werden, hat sie einen Brief an die Redaktion geschrieben.

Ryus Hort beschreibt ihre Gefühle auf schwullesbischen Veranstaltungen: “Ohnehin kann ich mit dem modernen ‘Gay’ als Lifestyle wenig anfangen.”

Und dann wurden noch ein paar Termine gebloggt:
Im Missy-Blog geht es um das Rock Camp for Girls Mitte August in Cottbus, für das jetzt die Anmeldefrist begonnen hat.

Um die Genderdebatte im Islam geht es bei einer Berliner Uni-Veranstaltung am 31. Mai.

Der 2. Juni ist internationaler Hurentag, Frankfurter Einrichtungen haben Veranstaltungen geplant.

Auch am 2. Juni findet eine Veranstaltung in Berlin über das Tabu Homosexualität und Fußball statt.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.


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Alice Schwarzer vs. Bushido

10. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 24 von 48 der Serie Meine Meinung

… oder: wie man auf sexistische Bemerkungen meiner Meinung nach nicht reagieren sollte.
Bushido im Anzug In einem kürzlich veröffentlichten Interview über seinen neuen Film spricht Bushido darüber, warum er keine Lust hat, mit Alice Schwarzer in den Dialog zu treten. Er vermutet, dass Schwarzer gezielt seinen wunden Punkt treffen könnte, in dem sie ihn auf seine Mutter anspricht. In einem fiktiven Gespräch liefe dies Bushido nach so ab: Schwarzer würde ihn fragen “Hey, Bushido, wie waren denn die Titten damals von deiner Mutter, als du als kleiner Junge daran gesaugt hast?”, worauf Bushido antworten würde: “Ey, F***! Fick dich ins Knie!”

Auf diese offensichtlich sexistische Äußerung reagierte Alice Schwarzer dann mit einem öffentlichen Brief  ”Antwort an den deutschen Rapper Nr. 1!“, in dem sie betont, dass Sie Bushido eigentlich nicht den Gefallen tun möchte, ihm Aufmerksamtkeit zu bescheren. Mit ihrer öffentlichen Antwort hat sie aber genau das erreicht. Im Folgenden lest ihr einige Ausschnitte aus dem Brief, welche ich neben ihrer legitimen Kritik an Bushido sexistischen Aussprüchen problematisch finde. Nichts neues: Alice Schwarzer Kritik-Style eben.

Hey Bushido (…)

Du bist irgendwie zerrissen. Zwischen dieser deutschen, ergebenen Mutter und diesem tunesischen, abwesenden Vater. Der war schwach – aber stark genug, deine Mutter regelmäßig zu verprügeln.

Indem sie die geprügelte Mutter mit dem Zusatz “ergeben” versieht, konstruiert Schwarzer sie gekonnt einseitig als passives Opfer. Frauen, die bei ihren prügelnden Ehemännern bleiben, sind aber häufig nicht einfach nur demütig der Gewalt “ergeben”, sondern haben bei Androhung von Trennung mitunter Angst vor schlimmer Rache oder fühlen sich auf Grund von Kindern verpflichtet, beim Partner zu bleiben. So ist die Abwägung, vorerst den Partner nicht zu verlassen, nicht einfach so leichtfertig als passive Handlung zu interpretieren.

Indem Schwarzer die Herkunft der Eltern betont, schafft sie es auch implizit, Gewalt zu kulturalisieren. Gewagte Lesart? Dann bedenke folgendes: Würde Schwarzer beispielsweise folgenden Satz schreiben: “Zwischen dieser deutschen, ergebenen Mutter und diesem schweizerischen, abwesenden Vater.”? Ich glaube nicht.

(weiterlesen …)


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Gedanken über Der_

3. Dezember 2008 von Barbara

Das Binnen-I. Der Schrägstrich. Versuche, die Unsichtbarkeit von Frauen in der deutschen Sprache zu beenden. Nun gibt es eine neue Option: den Unterstrich. The Gap. Die Lücke.

Steffen Kitty Hermann eröffnet in seinem Text “Performing the Gap – Queere Gestalten und geschlechtliche Aneignung” eine neue Welt. Die der offenen Möglichkeit, welches Geschlecht gemeint sein könnte.

“Transsexuelle haben in Frage gestellt, dass unser Körper auf ewig einem Geschlecht angehören muss. Körper sind für sie nicht länger jene festen und immergleichen Materialitäten mit denen wir geboren werden, sondern form- und dehnbare Einheiten die durch Crossdressing, Hormone und Operationen angeeignet werden können.”

Ähnliches soll der Unterstrich in der geschriebenen Sprache leisten. Indem zwischen der männlichen und der weiblichen Form eine Leerstelle eingefügt wird, die mit einem Unterstrich markiert wird, also “Feminist_in” oder “Gegner_in”. Eine clevere Idee. “Wir könnten uns das so vorstellen: eine Leerstelle anzuzeigen schlägt sich in ihr dialektisches Gegenteil um, die Leerstelle verweist so auf Vorhandenes. Im Sinne der Unterstrichvariante auf Menschen, die gesellschaftlich und strukturell unsichtbar gemacht werden”, zitiert dieStandard.at die Queer-Theoretikerin und Philosophin Gudrun Perko.

Ob sich diese Lücken-Idee durchsetzen wird – bis in die Schreibstuben des Amtsschimmels wohl nicht. Was wäre das auch für ein Personalausweis: Inhaber_in dieses Passes ist deutsch. Und: Wohin mit den Artikeln?


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Sprachfehler oder Denkfehler

16. Oktober 2008 von Barbara

Ich bin beim Nachdenken über diesen Satz steckengeblieben:

“Auf dem Schulweg gibt es einen Schülerlotsen, der die Schulkinder sicher über die Straße geleitet.”

Was, wenn eine Frau die Warnweste und die Kelle trägt?

“Auf dem Schulweg gibt es eine Schülerlotsin, die die Schulkinder sicher über die Straße geleitet.”

Was, wenn eine Frau die Warnweste und die Kelle trägt und vor der Straße einer Mädchenschule postiert ist?

“Auf dem Schulweg gibt es eine Schülerinnenlotsin, die die Schulkinder sicher über die Straße geleitet.”

Und was, wenn es eine gemischte Schule ist?

Bitte um Meinungen. Und sagt nicht Barbara F. Pusch zu mir. Ich finde es in der Tat wichtig, die Grenzen unserer Sprache zu erweitern.


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Guten Tag, mein Name ist Mädchen

21. August 2008 von Susanne

dodo vom mädchenblog denkt darüber nach, wie sie denn nun genannt werden will und sich selbst nennen soll: Frau oder Mädchen? Beides hat seine Vorteile, beides ist manchmal auch blöd. Beides geht und muss dodos Meinung nach auch gehen:

(…) Es gibt viele gute Gründe, sich ab einem gewissen Alter als Frau zu bezeichnen und das Mädchendasein hinter sich zu lassen. Andererseits … wer zum Geier sagt eigentlich, dass Mädchen harmlos sind und nicht ernst genommen zu werden brauchen, bis sie erwachsen sind? Wer sagt, dass ihre Wut, ihre Ideen und Forderungen weniger Gültigkeit haben, nur weil ein paar Jährchen Lebenserfahrung fehlen? Ist das nicht genau eines dieser Rollenbilder, gegen die es eigentlich zu kämpfen gilt, die man nicht ohne weiteres akzeptieren sollte? (…)

Und bei euch so? “Mädchen” oder “Frau”?


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