Einträge mit dem Tag ‘Soul’


Samstagabendbeat mit Akua Naru

23. April 2016 von accalmie

Ende dieses Monats und im Mai und Juni ist Akua Naru mit ihrem neuen Album, „The Miner’s Canary“, in Deutschland und Österreich auf Tour.


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Samstagabendbeat mit Aretha Franklin

16. April 2016 von accalmie

Im nächsten Jahr wird Aretha Franklins Version von Otis Reddings „Respect“ fünfzig Jahre alt. Die Single machte Franklin weltberühmt und gilt noch heute als eine Hymne feministischen Empowerments. Zur Geschichte des Liedes erschien vergangene Woche ein Artikel bei ELLE. Respect, Ms. Franklin!


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Samstagabendbeat mit Sharon Jones und den Dap-Kings

23. Januar 2016 von accalmie


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Black History Month: Samstagabendbeat mit Joy Denalane, Noiseaux und Y’akoto

21. Februar 2015 von accalmie

Den Samstagabendbeat widmen wir im Februar dem Black History Month/Black Future Month: Jede Woche stellen wir Schwarze Künstler_innen und ihren Aktivismus vor. Den Anfang machten die US-amerikanischen Rapperinnen Rapsody, stahhr und Sa-Roc; letzte Woche konntet ihr mehr zur großartigen Miriam Makeba lesen und hören. Heute machen wir Platz für drei tolle, Schwarze Künstlerinnen aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Berlinerin Joy Denalane wurde den meisten durch ihre Zusammenarbeit mit Freundeskreis bekannt: 1999 sang sie mit Max Herre das Duett „Mit Dir.“ Von 2002 bis 2011 hat Denalane vier Studioalben und ein Live-Album veröffentlicht, auf denen sie in deutsch und englisch singt. Sie hat bereits mit Künstler_innen wie Hugh Masekela, Youssou N’Dour, Common, Bilal und dem Dresdner Symphonieorchester kollaboriert, und Joy Denalane thematisiert immer wieder (die Intersektionen von) Rassismus und Sexismus. „Soweto“ findet sich auf ihrem Debütalbum „Mamani“ (2002) wieder.

Noah Sow ist Aktivistin, Autorin (u.a. „Deutschland Schwarz weiss: Der alltägliche Rassismus“, 2008), Künstlerin, Musikerin („Noiseaux“) und Produzentin aus Hamburg, die viele zunächst durch ihre Arbeit als Moderatorin und Redakteurin bei diversen Radio- und Fernsehsendern kennenlernten. Im Jahr 2001 gründete Noah Sow den Braunen Mob, eine Gruppe Schwarzer Aktivist_innen, die sich kritisch mit Rassismus in der deutschen Medienlandschaft auseinandersetzt und interveniert. Auch „No Democracy“ von Noiseauxs letztem Album, „Spectrum“ (2012), ist musikalische Gesellschaftskritik – in das ganze Album (beschrieben als „Elektro Loop Afro Chanson“) und weitere Lieder reinhören könnt ihr hier. Es lohnt sich auch immer, Noahs Blog zu besuchen und einen Blick ins Noiseauxs Interview mit Magda aus dem Jahr 2012 zu werfen.

Y’akoto ist eine deutsch-ghanaische Sängerin und Tanzpädagogin, die in Hamburg, Lomé und Paris lebt. Sie sang bereits mit Joy Denalane, Erykah Badu und Nneka, und ihr Debütalbum („Babyblues“, 2012) wurde sowohl in Europa als auch in den USA gefeiert. Im letzten Jahr hat Y’akoto ihr zweites Album, „Moody Blues“, veröffentlicht, von dem der Song „Perfect Timing“ kommt. Mehr zu Y’akoto, ihrer Musik und anstehenden Konzerten (wieder ab Mai diesen Jahres) könnt ihr auf ihrer Homepage entdecken.

Und zum Schluss zurück vom Black Future zum Black History Month: Heute vor fünfzig Jahren wurde der Schwarze Menschenrechtsaktivist Malcolm X (El-Hajj Malik El-Shabazz) ermordet. Mehr zu seinem Wirken, inklusive Videos verschiedener Interviews, findet ihr in dieser Zusammenstellung bei The Root.


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Samstagabendbeat mit Brandy, Yo Yo, MC Lyte and Queen Latifah

25. Oktober 2014 von Anna-Sarah

Vier legendäre Künstlerinnen in einer gemeinsamen Performance anlässlich der BET Hip Hop Awards vor zwei Wochen.


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Samstagabendbeat mit The Lijadu Sisters

5. Juli 2014 von Anna-Sarah

In diesem Frühjahr haben die Zwillingsschwestern Kehinde und Taiwo Lijadu ihr Comeback auf der großen Bühne gefeiert. Hier und heute im Samstagabendbeat: zwei Songs von ihrem wegweisenden Abum „Danger“, erschienen 1976.


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Samstagabendbeat mit Lauryn Hill

30. November 2013 von accalmie

Fünfzehn Jahre sind mittlerweile vergangen, seit Lauryn Hill ihr Solo-Debüt-Album „The Miseducation of Lauryn Hill“ veröffentlichte und die erste Frau mit gleich zehn Nominierungen bei den Grammy Awards wurde (von denen sie fünf gewann). Noch in ihrer Schulzeit tat sich Hill mit Pras Michel zur Gruppe „Tranzlator Crew“ zusammen, bis schließlich Wyclef Jean dazustieß und das nun umbenannte Trio „The Fugees“ Mitte der 1990er mit ihrem zweiten Album „The Score“ berühmt wurde. Lauryn Hill glänzte immer wieder als Multitalent – Sängerin, Rapperin, Produzentin, Schauspielerin – mit gesellschaftskritischen Texten.

In den letzten zehn Jahren zog sie sich mit ihrer Familie aus dem öffentlichen Leben weitgehend zurück und sorgte zuletzt nur für Schlagzeilen aufgrund ihrer dreimonatigen Haft wegen Steuerhinterziehung und diverser Auseinandersetzungen mit ihrer Plattenfirma. Diese Woche trat Lauryn Hill offenbar ein musikalisches Comeback an mit einem umjubelten Auftritt in New York, der Hoffnung auf ein neues Album weckte; bis dahin erfreuen wir uns an Miseducation-Klassikern wie diesem.

Lauryn Hill – Everything is Everything from Art Department on Vimeo.


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Samstagabendbeat mit Etta Bond

7. September 2013 von Anna-Sarah

Auf ihrer Facebook-Seite beschreibt die Londoner Sängerin und Rapperin Etta Bond ihren Sound als „Soul with a bit of Weird“. Den Song „Under the Knife“, in dem sie – wenn ich das richtig verstehe – kraftvoll und persönlich über Schönheitsdruck und Body Issues singt, finde ich allerdings gar nicht so weird, sondern ziemlich berührend.

Etwas ambivalent hingegen kommt dieses Thema im Song „Big Girls Vogue“ daher – Botschaften wie „Big girls vogue if you wanna, wear less clothes in the summer, love your shapes“ oder „If I’m hungry, then I’ll fucking eat“  sind zwar an sich prima und teilweise auch in Systemkritik eingebettet („We’re split into categories / mixed race, pedigree / ticking boxes, label me“). Sie bekommen jedoch durch die Tatsache, wer hier wem „Hey, wir sind doch alle gleichschön!“ zuruft, einen leicht sauren Beigeschmack, zumal die „big girls“ in dem Video eher wie dekorative Statistinnen denn als aktiv Mitwirkende erscheinen, obwohl es ja eigentlich ziemlich zentral um sie geht. Allzu reflektiert ist das trotz begrüßenswerter Stoßrichtung wohl nicht gerade, aber die Pop-untypischen Bilder und Worte tun gut, und der knallige Sound auch.

Mehr von Etta Bond, die sich im U.K. Grime-Umfeld tummelt, gibt es auf ihrem Soundcloud.


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Samstagabendbeat mit Janelle Monáe und Erykah Badu

4. Mai 2013 von Sabine

Zunächst: The Q.U.E.E.N’s are back. Monáes neues Album „The Electric Lady“ steht in den Startlöchern (okay, vors. Herbst). Vor wenigen Tagen hat sie die erste Single „Q.U.E.E.N“ aus dem Album veröffentlicht. Gemeinsam mit Erykah Badu als „Badoula Oblongata“ performen sie im futuristischen Wondaland. Beide Stimmen auf einer Single ist tatsächlich Wondaland: Soul, Funk, Hip Hop, Ästhetik.

Janelle Monáe ist bekannt für ihre Perfektion, so auch im minimalistisch schwarz-weiß gehalten Musikvideo und dem roten Lippenstift. Sehr stylisch. Bei den sechs Tänzerinnen lässt sich eine feine Sache beobachten, wenn sie da zupfen an ihren Outfits (Danke Magda fürs Aufmerksam machen) und Perfektion zum Imperfekt wird. Einfach großartig.

Reinhören, mittanzen und staunen. Auch in die Lyrics, denn in ihnen steckt Rebellion: „Selbst wenn es für andere unbequem ist, ich werde mich lieben für das was ich bin“, „selbst wenn Du mich bearbeitest, mein Körper wird nicht lügen“. Nicht die Figuren, sondern das Drehbuch muss sich ändern. Die Sängerinnen thematisieren Rassismus, Diskriminierungen, Misogynie, kirchlich-dogmatische Moralvorstellungen, und (ihre) Vorbilder wie die afro-amerikanische Harriet Tubman (ca.1820-1913), die sich selbst aus der Sklaverei befreite und über 300 Sklav_innen zur Flucht verhalf.

„Will you be electric sheep?
Electric ladies, will you sleep?“

Ja, das lässt sich tanzen.


Janelle Monáe – Q.U.E.E.N. (feat. Erykah Badu) von javierlobe

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Samstagabendbeat mit Nina Simone

23. Februar 2013 von Sabine

Nina Simone wäre am 21. Februar 2013 80 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass eine bislang unveröffentlichte Aufnahme: The Time Is Now. Sie entstand im Jahr 1966 in ihrem Haus in Mount Vernon (USA). Simones Stimme ist Balsam für die Seele. Sie ist die great High Priestess Of Soul (Hohepriesterin des Soul).

Happy Birthday, Sister!

I’ve got life , I’ve got my freedom
I’ve got the life

And I’m gonna keep it
I’ve got the life
And nobody’s gonna take it away
I’ve got the life

Nina Simone (*21. Februar 1933 – † 21. April 2003)


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