Einträge mit dem Tag ‘Sookee’


Du musst reagieren – Interview mit Sookee

17. Januar 2012 von Verena

Sookee ist schwer beschäftigt. Zwischen der Veröffentlichung ihres dritten Albums, zwischen Konzerten und Vorträgen zu Queerfeminismus und Homophobie im deutschen HipHop unterrichtet die Berliner Rapperin auch noch an einer reformpädagogischen Schule. Zum Gespräch lädt sie zu sich nach Hause ein, wo die Räume mit viel Lila dekoriert sind, Sookees Lieblingsfarbe.

Auf dem Weg hierher kam mir in der S-Bahn erst eine Siebenjährige entgegen, die ganz affektiert ihre Handtasche trug. Dann stieg ein anderes Mädchen ein, mit Puppenwagenmontur in Pink inklusive glitzerndem Regenschirm. Was wäre Dir in der Situation durch den Kopf gegangen?

Ich hoffe in solchen Situationen immer heimlich, dass diese Mädchen noch ganz cool und queer werden und pink dann aus einer anderen Motivation heraus tragen. Aber da steckt natürlich auch eine riesige Industrie dahinter. In den Kaufhäusern sind ganze Abteilungen im negativen Sinn gegendert, nach Jungs und Mädchen aufgeteilt. Das weckt natürlich Bedürfnisse bei den Kindern, denn es geht auch da schon um Anerkennung und Zugehörigkeit.

Hast du mit Puppen gespielt?

Nee, ich war weder an Puppen noch an Autos interessiert. Ich habe mich mehr mit Büchern beschäftigt. Und Bastelzeug, das war auch eher so meins. Ich kann aber das Bedürfnis noch gut nachvollziehen, diese Anerkennung haben zu wollen. Ich kann mich zum Beispiel an eine konkrete Situation erinnern, als im Kindergarten das Faschingsthema Zirkus hieß und unsere Gruppe in Gewichtheber und Ballerinas aufgeteilt wurde. Da hat meine Mutter noch nachts dran gesessen, mir das scheiß Tütü zu nähen, das ich aber am nächsten Tag nicht anziehen wollte, weil ich einfach keine Röcke trug.

In die Rolle des Gewichthebers zu schlüpfen, ging damals nicht?

Nein, das wurde gar nicht diskutiert. Ich würde heute vor Freude in die Hände klatschen, wenn ich ein Mädchen an der Schule, an der ich unterrichte, zu so etwas ermutigen könnte. Aber damals ist keine der Erzieherinnen auf die Idee gekommen, mir zu sagen, dass ich als Gewichtheber gehen könnte. Die Zuordnung ist hier ganz klar, nach wie vor. Allein das Beispiel Frauenzeitschriften zeigt, mit welchen Interessen Männer und Frauen nach wie vor in der öffentlichen Wahrnehmung ausgestattet werden. Da geht es doch nur um Kochen, Mode, Schönheit …

Liest Sookee überhaupt Frauenzeitschriften?

Ich kaufe die zwar nicht, lese sie aber, wenn ich bei der Ärztin sitze. Ich habe so ein Faible für Handarbeitsmagazine, diese Begleithefte von Frauenmagazinen fürs Stricken und Handarbeiten. Ich liebe es, Dinge selber zu machen. Stricken, Schmuck, alles mit Textilien wie Wolle und auch Papier. Das ist noch so ein Waldorfschulen-Ding in mir.

Ist das ein Hobby ausschließlich für Zuhause oder hast du das Strickzeug auch unterwegs dabei?

Ich nehme das total oft mit. Ist schon ulkig, wenn du in Minirock und Stiefeln oder Trainingshose und Anti-Homophobie-Aktionsbutton dein Strickzeug rausholst und überraschte Blicke erntest. Ich hatte so schon tolle Gespräche in der U-Bahn mit älteren Damen, denen ich unterstellen würde, dass sie sonst einen großen Bogen um mich machen würden.

Im feministischen Kontext ist Handarbeit längst rehabilitiert und als Teil des Do-It-Yourselfs-Empowerment akzeptiert. Aber dieses Gefühl, einen Widerspruch aushalten zu müssen, als Feministin gerne zu stricken oder Highheels zu tragen, kannst du das nachempfinden?

Schon, aber davon habe ich mich nie abschrecken lassen … (weiterlesen …)


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Gute Nachrichten und zu viel Sexismus – kurz notiert

4. Januar 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 133 von 138 der Serie Kurz notiert

Skepchick Rebecca Watson hat wieder einmal Sexismus in der atheistischen Community angekreidet. Diesmal wurde ein 15-Jähriges Mädchen mit Kommentaren zu ihrer „Fickbarkeit“ überschüttet, nachdem sie versucht hatte, sich einzubringen (auch unter Atheist_innen kommt regelmäßig die Frage auf, wo „die Frauen“ sind. Kate Harding führt die Antwort auf „was soll’s? Im Internet sind halt blöde Leute unterwegs“ noch einmal genauer aus. (Das Beispiel kam auch in Helgas Vortrag bei dem Kongress zum „Ende der Privatsphäre“, der Spackeriade, vor.)

Zwischen Weihnachten und Neujahr trafen sich in Berlin wieder einmal Haecksen und Hacker zum Chaos Communication Congress – Sexist_innen und Nazis waren leider auch dabei. So entwickelte sich eine Diskussion um den „Balls of Steel“-Award von Fefe. Auch side-glance war dabei und hat darüber gebloggt.

Ein tolles neues Projekt ist “I’m feminist enough to…” das schwarzen Frauen eine Stimme gibt:

Der Kinofilm „Romeos“ darf nun doch bereits ab 12 gezeigt werden. Die FSK hatte zuerst Angst, die homosexuellen und transgender Charaktere könnten hetero­sexuelle, cisgender Teenager verwirren (wir berichteten). Nach ernomer Kritik wurde die Entscheidung nun revidiert, so queer.de – allerdings mit der Einschränkung, den Film nicht an stillen Feiertagen zu zeigen.

Das Magazin der österreichischen HochschülerInnenschaft, Progress, blickt hinter die Kulissen des Missy Magazines und porträtiert Mitbegründerin Sonja Eismann.

Der NDR berichtet über ein Hamburger Mädcheninternat, das technikbegeisterte Abiturientinnen ein Jahr in verschiedene Studiengänge und Hochschulen reinschnuppern lässt.

Schon mal vormerken: Am 25. Januar geht es bei den Berliner Grünen um die „Situation in Deutschland 10 Jahre nach Verabschiedung des Gewalt­schutz­gesetzes“. Anmeldeschluss ist allerdings schon der 11. Januar!

Vom 20. bis 22. Januar steigt in Wien das „Make me Eclectic“-Festival zu Hard- und Software Hacking.

Am 2. Februar feiert Sookee in Berlin die Release-Party zu ihrem neuen Album Bitches Butches Dykes & Divas.


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Miniquote, Klage gegen Jungfrauentests und Verdienst in Zeiten von Occupy – kurz verlinkt

7. Dezember 2011 von der Mädchenmannschaft

Im Frühjahr nächsten Jahres soll das erste Buch von Familienministerin Kristina Schröder erscheinen – Susanne Klingner überlegt in der taz, was da wohl zu erwarten ist. Zudem hat Schröder sich mal wieder in den Mittelpunkt gedrängt, indem sie schnell mal die “Miniquote” rausschüttelte: Das Aktiengesetz soll geändert, Aufsichtsräte jeweils für das folgende Geschäftsjahr eine Quote für sich selbst und den Vorstand festlegen, die mindestens eine Frau und einen Mann beinhalten soll.

Auf Samira Ibrahim hatten wir schon einmal hingewiesen – sie traut sich als einzige Ägypterin bisher, das Militärregime aufgrund der widerlichen „Jungfrauentests“ zu verklagen. Nun hat sie Der Spiegel porträtiert.

Die wunderbare Sookee hat dem Bielefelder Magazin weird ein Interview gegeben und spricht unter anderem über ihr neues Album “Bitches, Butches, Dykes & Divas”, Homophobie und zweite Chancen.

Unbedingt angucken: Der Stereotypen-Knacker-Clip von entschubladen.de.

Verdienst in Zeiten von Occupy ist (fast selbstredend) immer noch geprägt von knallharten Geschlechterdifferenzen: Tacheles dazu von Gloria Steinem.

Bei Sociological Images gibt es  ein paar besonders hübsche Beispiele von gegenderter Werbung – diesmal adressiert an Männer. Die es sich im Advent sicher gern  in ihrem rasurbrandfarben gestrichenen Wohnzimmer mit Motoröl-Duftkerzen gemütlich machen…

Dick, dünn, rund, eckig: Körpernormierungen gab es schon immer. Noch gar nicht lange her, da gab es interessante (sexistische) Werbung, die für “Gaining Weight” warb – gesehen bei feministing.

Frauen mit Behinderungen sind viel stärker von Gewalt betroffen, als nicht-behinderte Frauen und Mädchen, berichten Konnys Lesbenseiten über die aktuelle Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Termine (und ein Call for Papers) nach dem Klick
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Sookee, schwule Pinguine und Spice Girls – kurz verlinkt

17. November 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 129 von 138 der Serie Kurz notiert

Die Jungle World stellt Umweltbewegungen verschiedener afrikanischer Länder vor – und die Frauen, die sie gegründet haben.

Wikileaks-Gründer Julian Assange soll endlich nach Schweden ausgeliefert werden und sich den Vergewaltigungsanklagen stellen. Ein Assange-Vertrauter wittert eine Verschwörung zur „Feminisierung der Männer“ berichtet der Freitag. Dahinter steckt anscheinend, wieder einmal, großer Hass auf Frauen.

Im Zoo von Toronto soll ein schwules Pinguinpärchen getrennt werden – damit beide sich endlich fortpflanzen, berichtet stern.de.

In den franzözischen Kinos ist gerade „La Source des femmes“ von Radu Mihaileanu angelaufen. Arte hatte den Film bereits zur Premiere in Cannes besprochen:

Die Schauspielerin Viola Davis ist es leid, ständig Komplimente zu hören, die auch als Beleidigung aufzufassen sind. Wer lobe, dass sie als Schwarze Frau ganz schön “dignified” (würdevoll) oder “soulful” (seelenvoll) sei, impliziere damit, dass Schwarze Frauen ansonsten würde- und seelenlos seien. Buh meint auch TheGrio.

Die feministische Rapperin Sookee (Interview mit der Mädchenmannschaft) veröffentlicht am 2. Dezember ihr neues Album “Bitches, Butches, Dykes and Divas”. Hier gibt’s das Snippet zum Reinhören!
Sookee /// Bitches Butches Dykes & Divas /// Snippet by Springstoff

Das Rookie Magazine entdeckt Feministisches bei den Spice Girls!

Neues aus den Untiefen der rape culture: Auf “Is rape funny?” bekommen Fragende klare Antworten und die Huffington Post gibt Autorin Eve Ensler Platz für klare Ansagen.  

Warum es viel Geld kostet, Frauen in die Hausfrauenrolle zu drängen, erklärt die taz.

Über ihre Erfahrungen mit alltäglichem Rassismus schreibt Cigdem Akyol, ebenfalls in der taz.

Sexismus als ständiger Klotz am Bein von Frauen im Wettbewerbssport: Kleidungsvorschriften richten sich nach dem Prinzip Sex sells, nachzulesen bei dieStandard.

Auf The Genderist sprechen “Männer mit Männern über Männer und Frauen, für eine bessere Welt für Männer und Frauen“.

Bei Good können sich Menschen über Abtreibungsrechte und -möglichkeiten rund um den Globus informieren.

Termine nach dem Klick! (weiterlesen …)


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Turn It Up & Spray It Loud!

4. November 2011 von Anna-Sarah
Abstrakte Grafik in verschiedenen Farben, versehen mit dem Schriftzug "turn it up & spray it loud"

Grafik: © kid arla

Keine Frauen hinterm DJ-Pult? Von wegen. Vom 11. bis 13. November läuft in Bremen das antisexistische Hip Hop Event Turn it Up & Spray It Loud! (das vollständige Programm auf einen Blick gibt es bisher leider nur als Facebook-Event). Am Freitag ab 16:00 gibt es im Zucker Club Vorträge über Frauen­bilder, Sexismus, hegemoniale Männ­lichkeit und Homo­phobie im Hip Hop, beim abendlichen Konzert ab 21:00 stehen Sookee und Badkat auf der Bühne, außerdem gibt es einen Break­dance Act und danach Party. Am nächsten Tag geht es von 14:00 bis etwa um Mitternacht mit einer Ausstellung von Graffiti- und Street­art­künstlerinnen, Vor­trägen, Filmen und Musik im Kulturbunker weiter. Dort ist auch am nächsten Tag noch von 14:00 bis 18:00 Gelegenheit, die Aus­stellung sprayitloud anzusehen.

Das Konzert am Freitag kostet 5 Euro Eintritt, die Party danach 3 Euro. Beim weiteren Programm seid ihr umsonst dabei, Spenden werden aber gern ge­nommen.

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Ladyfest Darmstadt – ein Fest von Ladie*z für alle

22. August 2011 von Magda

2010 fanden sich erstmals junge Menschen im Darmstadt zusammen, die vor allem das Interesse an Musik, Kultur und Gleich­berechtigung ver­band. Gemein­sam wollten sie ein Ladyfest nach Vor­bild ähnlicher Ver­an­staltungen in anderen Städten auf die Beine stellen. Und das gelang ihnen auch: Im September 2010 fand das erste Ladyfest Darmstadts statt. Die Organisa­torinnen des Darms­tädter Lady­fest betonen:

Das Ladyfest soll Ladie*z die Möglich­keit eröffnen sich im Feld der Pop­kultur und der Kunst-, Musik- und Literatur­szenen zu etablieren; sie dazu er­mutigen sich nicht in die Konsumentinnen-Rolle  zurück­zuziehen, sondern sich Fähig­keiten und Räume anzueignen und ihr Ding zu machen.

Ladyfest Darmstadt 2011 - Postkarte by Julia Veits

Ladyfest Darmstadt 2011 - Postkarte by Julia Veits

Auch in diesem Jahr können sich Menschen in Darmstadt (oder Reiselustige) freuen: Am 02. September 2011 findet im West­stadt­café das zweite Lady­fest in Darm­stadt statt.

Für’s Hörvergnügen sorgen Jolly Goods (riot grrrl garage rock/ BER), Sookee (hip hop quing/ BER) und Lisa Freieck (lo-fi folk/ DA). Auflegen wird Dj Morelle (indie pop elektro disko/ DA).

Ladie*z, die am Mitwirken und Mit­gestalten des Festes in­teressiert sind, können das Lady­fest Darm­stadt gerne unter ladyfest[at]asta.tu-darmstadt.de kontaktieren. Mehr Infos zum Ladyfest Darmstaft gibt es auf ihrer Webseite und auf Facebook.

Nachtrag: Auf Melodiva gibt es ein Interview mit drei der Organisatorinnen. 


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Eingrooven für die Slutwalks

12. August 2011 von Nadine

Die weltweiten Proteste gegen Vergewaltigungsmythen und sexualisierte Gewalt gehen endlich auch in Deutschland an den Start. Morgen wird in Hamburg, Köln, Dortmund, München, Berlin, Stuttgart und Frankfurt am Main feministisch demonstriert. Bremen, Bad Oldesloe und Hannover schließen sich dem SlutWalk in Hamburg an. Die monatelange und liebevolle Vorbereitung der SlutWalks in den verschiedenen Städten hat sich gelohnt: Es wird mit mehreren tausend Teilnehmer_innen zu rechnen sein.

Zeit, um sich in Stimmung zu bringen. Vorab drei Songs, die für den Slutwalk Sampler, der bald digital und kostenfrei veröffentlicht werden soll geschrieben wurden:

Respect My Fist – Eure Mädchen

Sookee – Bitches Butches Dykes & Divas

Totally Stressed – Hell No!

Mehr Infos zu Treffpunkten, Fahrgemeinschaften und Uhrzeiten findet ihr auf slutwalkberlin.de. Folgt dort den Links zu den einzelnen Städten. Eure Eindrücke könnt ihr dann übermorgen bei unserem nächsten Selbermach-Sonntag aufschreiben, selbst verbloggen, live twittern, Fotos hochladen, etc. Wir vorfreuen uns mit euch!


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“Wie kann man nur hassen, dass Menschen sich lieben?” – Pro Homo!

20. Mai 2011 von Magda

Die queere Rapperin Sookee und Rapper Tapete haben zum gemeinsamen Track “Pro Homo” ein Video veröffentlicht. Boxen aufgedreht, Tanz-Shorts rausgeholt und ab geht der Brustmuskeldance!


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Homophobie im Rap, beim Fußball und in der CDU

23. Dezember 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 59 von 138 der Serie Kurz notiert

Einen Podcast mit der queer/feministischen Rapperin Sookee über HipHop, Sexismus, Homophobie aber auch progressiven Beispielen in der Rap-Musik findet ihr auf dem Ficko-Magazin.

Katar soll die Männerfußball-WM 2022 ausrichten. Homosexualität ist in Katar verboten und steht unter Strafe. Fifa-Präsident Joseph Blatter gibt lesbischen und schwulen Fans (bzw. den Spielern) gute Ratschläge zu diesem Problem: Abstinenz.

Über erste Erfolge der britischen Pink-stinks-Kampagne könnt ihr im Freitag lesen.

Ekelhaft: Unionsfraktionschef Kauder sagte in einem Interview mit der Berliner Zeitung, dass er nicht glaube, dass Kinder sich wünschten, in einer homosexuellen Partnerschaft aufzuwachsen. Die partnerschaftliche Verbindung von Homophobie und Populismus sorgt allerdings berechtigterweise für Kritik.

Das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung veröffentlichte ein Essay von Gitti Hentschel: “Friedens- und Sicherheitspolitik braucht Geschlechteranalysen”.

Auch in den USA wird Netzneutralität auf feministischen Seiten wie feministing.com diskutiert.


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Hip Hop wird jetzt homo

8. November 2010 von Magda

3sat hat einen sehenswerten Bericht über queeren HomoHop. Interviewt wurde zum Beispiel Morch Guykill, der der Homophobie seiner rappenden Kollegen mit einem feinen Liebeslied entgegentrat. Mit dabei waren auch unser aktueller Samstagabendbeat Scream Club und die queer/feministische Rapperin Sookee, die kritisierte, dass Rapper wie Bushido salonfähig geworden seien und von Talkshow zu Talkshow tingelten, ohne dass deren Sexismus und Homophobie ernsthaft hinterfragt würden. Die Alternative zu menschenverachtenden Hip Hop kommt aus den USA und wird durch Künstler_innen wie Sookee auch hier im Lande kultiviert: HomoHop.

Frauen und Homosexuelle haben in der von Machos dominierten HipHop-Szene eigentlich nicht zu suchen. In Amerika allerdings drehen Musiker den Spieß schon seit Jahren um. Statt offener Homophobie im Hiphop offene Homosexualität. “HomoHop“ wird jetzt auch nach Deutschland importiert.

Eine hitzige Diskussionsrunde von Black Tree TV zu Sexismus und Hip Hop u.a. mit US Rapper Nelly findet ihr auf Sociological Images.


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